Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe Rot

Studierende: Franziska Wunram, Dinah Kalkhorst, Stefanie Laue
SchülerInnen: Aram Abdo (10J., Aleppo, Syrien),

Denis-Adrian Moldovan (11J., Tirgu Mures, Rumänien),

Luis Osagie (11J., Madrid, Spanien)

12. Stunde (20.06.2014)

 

Den heutigen Tag widmen wir der Ausstellungsvorbereitung. Die Projektbücher der Kinder werden weiter geführt und ausgeschmückt. Auch wir Studierende möchten diese durch persönliche Kommentierungen für die einzelnen Kinder  ergänzen. Mit Aram planen wir außerdem in Einzelarbeit die Fotos von seinem Fotoshooting anzuschauen, damit er sich einige Bilder als Erinnerung und für die Dokumentation seines inszenierten Fotos aussuchen kann.

11. Stunde (13.06.2014)

 

Heute möchten wir mit den Jungs eine Leinwand bemalen, die wir bei unserem letzten Treffen besorgt haben. Diese soll unseren Gruppennamen und einige persönliche Zeichnungen der Gruppenmitglieder zeigen. Im Anschluss wollen wir die Leinwand nutzen, um endlich ein Gruppenfoto zu schießen und in der Ausstellung kann sie als "Überschrift" unserer Ausstellungsfläche dienen.

 

Reflexion

 

Für die Gestaltung unserer Leinwand haben wir den Jungs zahlreichen Tuben und Flaschen mit Acrylfarben und verschiedene Pinsel mitgebracht. In Rot und großen Buchstaben sollte in der Mitte der Leinwand unser Gruppenname stehen. Um den Gruppennamen galt es die Leinwand individuell nach den Vorstellungen der Kinder zu bemalen und verzieren. Vorab haben wir ein paar Malregeln aufgestellt und erklärt welche Unterschiede beim Arbeiten mit Acryl im Vergleich zu Wasserfarben zu beachten sind. Und dann konnte es losgehen.

Jeder durfte malen, was ihm spontan in den Sinn kam. Die Jungs haben zuerst an ihre Flaggen gedacht und diese an den Rändern des Keilrahmens platziert. Manchmal war es nötig weitere Anstöße zu geben, damit den Kindern weitere Motive eingefallen sind...und unser fertiges Kunstwerk? Das können sie in natura als zierende Überschrift in Kürze im Foyer der Kinder- und Jugendbibliothek bewundern. Das eigentliche Foto wurde auf die kommende Sitzung geschoben, da die Leinwand zunächst trocknen musste. Außerdem möchten wir mit einem Edding noch die Buchstaben "Gruppe Rot" umranden, zwecks besserer Lesbarkeit.

10. Stunde (06.06.2014)

 

Für Heute haben wir geplant, mit den Jungs schon einmal die zukünftigen Ausstellengsräumlichkeiten in der Kinder- und Jugendbibliothek zu besichtigen. Um gemeinsam ein Konzept  zu entwickeln, müssen auch die Kinder wissen, wie viel Platz vorhanden ist und welche Präsentationsmöglichkeiten uns zur Verfügung stehen.

Außerdem haben wir geplant gemeinsam als Gruppe eine Leinwand zu gestalten und werden diese besorgen. Da wir immernoch kein Gruppenfoto haben, werden wir uns beraten und hoffen auf kreative Ideen der KInder, wie wir dieses inszenieren können.

Bei schönem Wetter werden wir außerdem in den Schlossgarten fahren, um Gruppendynamik fördernde Spiele zu spielen.

 

Reflexion

 

Unser Tag begann mit gemeinsamen Spielen im Schlossgarten. Um das Gruppengefühl zu stärken und wieder für mehr Zusammenhalt zu sorgen, war dies ein guter Start. Wir haben Twister und ein Ball-Rundwurf-Spiel gespielt und die Jungs haben versucht zu jonglieren und sich bei den Vorübungen mit zwei Bällen sehr geschickt angestellt. Damit die Jungen bei dieser Gelegenheit aber auch den Schlossgarten besser kennenlernen, haben wir für die Spiele verschiede Wiesen des Gartens ausgewählt.

 

Um 11 Uhr öffnete die Kinder- und Jugendbibliothek und wir sind gemeinsam vom Schlossgarten über den Theaterwall dort hin gelaufen. Wir haben mit den Kindern schon häufiger über die Begleitausstellung gesprochen, aber eine richtige Vorstellung, wie das ganze aussehen könnte, hatten sich nicht. Deshalb hielten wir es für sinnvoll den Ausstellungort gemeinsam zu begehen.

8. Stunde (16.05.2014)

 

Da die "Mission Rollrasen", das Ausmessen der Skaterampe und die Suche nach einem Eselmodel in der letzten Sitzung die gesamte Zeit eingenommen haben, werden für heute die Punkte a) und b) aus dem Plan der letzten Sitzung übernommen.

7. Stunde (9.05.2014)

 

a) Gruppenphoto

 

Material: digitale Spiegelreflex, geeigneter Schauplatz

 

Beim Durchsehen aller bisherigen Projektfotos mussten wir feststellen, dass es nicht ein Bild gibt, auf dem alle sechs Gruppenmitglieder miteinander versammelt sind, deshalb möchten wir dies schleunigst nachholen - auch damit wir endlich ein Bild für die Titelseite unserer Projekttagebücher haben. Den Schauplatz des Fotos werden wir gemeinsam mit den Schülern auswählen.

 

b) Foto-Tagebücher

 

Material: Foto-Tagebücher, Fotos aus der Projektwoche, farbige Ausdrucke von Projektwochenplan, Ausdrucke der Wochentage, Logo vom Blauschimmel-Atelier, Stifte, Klebstoff, Scheren

 

Da unsere Jungen in der vergangen Sitzung enttäuscht waren, dass wir jedem nur ein einziges Bild zum Einkleben in ihr Projekttagebuch mitbrachten, entschieden wir uns im Team, zum nächsten Termin eine Reihe von Bildern aus der Projektwoche auszuwählen und per Sammelbestellung aufzugeben.

Außerdem möchten wir mit den Schülern unseren Tagebüchern, die nicht nur als Erinnerung für die Jungen dienen, sondern auch in der Ausstellung präsentiert werden sollen,  ein bisschen mehr Struktur verleihen. Konkret bedeutet dies, die Bilder und Zeichnungen der Jungen sollen schriftlich explikativ ergänzt werden. Auf Grund der Tatsache, dass sich im Verlauf des Projekts immer wieder abzeichnete, dass das Interesse der Schüler zu schreiben nicht besonders groß ist, werden wir einige Worte (z. B. Namen der Wochentage, etc.) als farbige Ausdrucke für die Schüler mitbringen.

 

c) Mission Rollrasen

 

Zum Abschluss der Fotoklebearbeiten planen wir mit den Jungen umliegende Gärtnereien per Privatpkw abzufahren, auf der Suche nach einem Sponsoren für Rollrasen und Nutzpflanzen für das Foto von Denis.  

 

Reflexion

 

Entgegen der eigentlichen Planung mussten wir heute Morgen unser Programm komplett umstellen. Am Vorabend haben wir erfahren, dass es Transportschwierigkeiten bei unserem Eselmodel gibt und wir nun auf ein alternatives Tier ausweichen müssen.Die Jungs auf der Rückbank festgeschnallt, sind wir bei regnerischem stürmischen Wetter sämtliche Bauernhöfe und Landwirtschaften in Oldenburg, Edewecht, Bad Zwischenahn und Umgebung abgefahren, auf der Suche nach einem Esel. Im Zuge dessen konnten wir noch einmal Denis Fotolocation besuchen und haben die Skaterampe für den Rollrasen ausgemessen. Dieser wird uns von der Gärtnerei Leonard kostenfrei zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank!

Trotz schlechten Wetters und viel Fahrerei haben die Jungen den Vormittag augenscheinlich genossen - sie hatten die Möglichkeit ihre neue Heimat, Umland und Umgebung besser kennen zu lernen - wenigstens ein Erfolg. Was bleibt für uns Erwachsene? Wir werden am Wochenende unsere Eselsuche fortsetzen...

6. Stunde (25.04.2014)

 

Wiedersehen nach den Semesterferien

 

 

5. Stunde (24.01.2014)

 

a) Photoshop

 

Material: 3 Laptops mit Photoshop und Grafiktabletts, digitale Bilder zum Umgestalten

 

Um den Jungen das Ziel des Projektes vor Augen zu führen, werden wir mit ihnen gemeinsam die aus den Filmen entstandenen Standbilder mit Hilfe von Photoshop verändern. Hierdurch sollen sie erkennen, dass in Fotos kaum etwas unmöglich ist und ihre Ideen verwirklichbar sind. Einige der Bilder sind auch nah an den Themen der Kinder, die in ihren Ausstellungsfotos gezeigt werden sollen. So haben sie in dieser Stunde die Gelegenheit, sich genauere Gedanken über ihr Setting zu machen.

Anschließend wollen wir die Bilder auf ein Foto der Lambertikirche montieren, um die Bedeutsamkeit zu verdeutlichen.

 

b) Bilder von Dingen, die in ihr Bild sollen

 

Wir gehen los, um Fotos von den Dingen zu machen, die in den ganz persönlichen Bildern der Jungen auftauchen sollen.

Wenn noch Zeit bleibt, versuchen wir, so etwas wie ein Storyboard oder Modell für das Ausstellungsbild mit Photoshop zu erstellen.

Reflexion

 

Da uns leider unerwartet nur ein Laptop zur Verfügung stand, mussten wir ein wenig umdisponieren. Während sich immer zwei Jungen mit Fotoshop beschäftigten und die Möglichkeiten der Bildbearbeitung erforschten, haben wir in Einzelgesprächen noch einmal in Ruhe und ohne Ablenkung mit dem dritten Jungen über seine Vorstellungen zu den bislang geplanten Fotoinszenierungen gesprochen. Die Vier-Augen-Gespräche, die in räumlicher Distanz (Cafeteria) zur Gruppe stattfanden, waren für uns sehr bewegend. Die Jungen haben viele neue Geschichten von sich, ihren Familien und ihrer Heimat berichtet. Wenn wir uns über Worte nicht mehr verständigen konnten, haben wir gezeichnet oder über Mimik und Gestik kommuniziert.

4. Stunde (17.01.2014)

 

a) Plakat zum Thema "Vertrautes und Unvertrautes in Oldenburg" erstellen

 

Die Arbeit am Projekttagebuch findet heute in abgewandelter Form Anwendung. Die Jungen erstellen gemeinschaftlich ein Plakat mit Fotografien, die sie während des Stadtrundgangs durch Oldenburg in der vergangenen Woche gemacht haben. Die Fotos auf dem Plakat werden zeichnerisch und gegebenenfalls durch kurze Texte ergänzt. Unter dem Motto „Vertrautes und Unvertrautes im Oldenburger Stadtleben“ ziehen die Jungen Vergleiche zu ihren Heimatstädten. Aram hat z. B. von Eseln und Pferdefuhrwerken im Stadtverkehr von Aleppo erzählt, während wir am Lappan auf den Bus warteten.
Das fertige Plakat werden wir abfotografieren und jeder Schüler erhält ein Bild in einem vergrößerten Format zum Einkleben ins Projekttagebuch. Zudem darf jeder Schüler individuell zwei Bilder vom Stadtspaziergang auswählen, die er ebenfalls als Erinnerung in seinem Projekttagebuch festhalten möchte. Dazu werden wir mit den Jungen alle Bilder auf dem Computer noch einmal ansehen und besprechen.

 

b) Wir inszenieren uns selber "Vom Film zum Foto“

 

Um die Schwierigkeiten zu überwinden, die beim Verständnis von inszenierter Fotografie entstehen, werden wir kleine Szenen mit dem Camcorder drehen. Hierzu bereiten wir kleine „Regieanweisungen“ (Luis spielt mit dem Roboter von Dennis und macht diesen versehentlich kaputt, wie verhaltet ihr euch? …) vor, nach denen die Jungs agieren sollen. Außerdem werden wir einige Requisiten mitbringen, aber auch zusammen basteln.

Beim nächsten Treffen werden wir uns die entstandenen Videos gemeinsam anschauen und versuchen ein Standbild zu finden, das die Szene besonders gut darstellt.

Reflexion

 

Heute mussten die Jungs ihre selbstgeschossenen Fotos auf zwei Plakaten sortieren. Auf das eine Plakat sollten die Bekannten Motive, auf das andere die Unbekannten. Da nicht für jeden ein Motiv gleich Bekannt oder Unbekannt ist, gab es zwischendurch ein paar Meinungsverschiedenheiten. Dadurch, dass wir dann aber noch darunter geschrieben haben, wer etwas dazu gesagt hat, waren alle drei zufrieden. Die restlichen Fotos konnten am Ende der Sitzung noch in die Projekttagebücher eingeklebt werden.

Der Videodreh hat sehr großen Spaß gemacht. Wir haben uns alle ein paar kleine Geschichten ausgedacht, die wir dann mit Hilfe

 

der Raumutensilien nachgespielt haben. Das ganze wurde aufgenommen und im Nachhinein angeschaut. Die Jungs sollten nun auswählen, welches Bild aus dem Video am Besten widerspiegelt, was die Geschichte uns erzählen soll. Das haben alle drei super hinbekommen und es sind gute Fotos entstanden. Beim nächsten Mal wollen wir diese Fotos noch per Fotoshop bearbeiten, damit die Jungs noch mehr über inszenierte Fotografie kennen lernen.

 


3. Stunde (10.01.2014)

 

a) Projekttagebücher

 

Zuerst möchten wir mit den Jungs die Projekttagebücher weiter gestalten. Hierzu erhalten sie wieder Fotos, die in der letzten Stunde gemacht wurden und haben Zeit, nach ihren Erinnerungen und Wünschen zu gestalten.

 

b) Stadttag

 

Den Rest unserer Zeit werden wir in der Stadt verbringen und dort Fotos machen. Dies soll das Auge der Schüler für gute Motive schulen. Außerdem können wir zusammen ihr neues Umfeld kennenlernen und Weiteres über ihre Ansichten zu ihrem neuen Leben erfahren.

Reflexion

 

Bevor wir heute in die Stadt gefahren sind, haben die Jungs noch ihre Projekttagebücher auf den neuesten Stand gebracht. Die Fotos haben auch wieder für viel Aufregung gesorgt.

 

 

 

 

 

Die Aufgabenstellung für die Stadttour wurde daraufhin vorgestellt:

1) Zeigt uns Plätze in Oldenburg die ihr bereits kennt

2) Fotografiert Vertrautes und möglicherweise Fremdes

 

Dabei sollten nicht nur Schnappschüsse entstehen sondern mehr oder weniger inszenierte Fotografien. Die Jungs durften entscheiden was sie fotografieren möchten und wen sie mit auf dem Bild haben wollen. So sollten sie schon einmal erfahren, wie es ist ein Bild zu inszenieren. Leider entstanden am Ende der Stadtrallye doch sehr viele Schnappschüsse. Trotzdem wissen wir jetzt, dass die Jungs schon sehr viel über Oldenburg wissen und das doch einiges sehr viel anders als in ihren Heimatländern.

Quelle: http://www.bz-mg.de/wp-content/uploads/nikolaus_stiefel.jpg Quelle: http://www.bz-mg.de/wp-content/uploads/nikolaus_stiefel.j

2. Stunde (06.12.2013)

 

 

a) Nikolaus- und Weihnachtbräuche

 

Materiel: Private Bilder, Internentfunde, Zeitschriften zum Thema Weihnachten und Vorweihnachtszeit

 

Wir möchten mit den Kindern besprechen, wie Weihnachten oder ähnliche Feste bei uns und ihnen gefeiert werden. Dabei wollen wir Gemeinsamkeiten und Neues entdecken, um eine Eingewöhnung in die deutschen Gebräuche zu erleichtern sowie Wertschätzung der alternativen Feste zu zeigen.

 

b) "Bescherung"

 

Material: Projekttagebücher, Fotos, Nikolaustüte

 

Die Kinder bekommen, wie in dieser Gegend üblich, ein kleines Nikolausgeschenk.

Jeder erhält ein Buch mit weißen Seiten, das im Folgenden als Projekttagebuch genutzt werden soll, fünf Fotos, die in der letzten Sitzung gemacht wurden und eine kleine Nikolaustüte.

 

c) Gestaltung der ersten Seiten im Projekttagebuch

 

Material: Buch, Fotos, Buntstifte, Fotokleber

 

Auf der ersten und zweiten Seite des Pojekttagebuchs schreiben die Jungen den Titel unsers Projekts auf Deutsch und wenn sie möchten auch in ihrer Muttersprache. Die dritte Seite soll zunächst frei bleiben, damit wir später ein gemeinsames Gruppenfoto ergänzen können. Im Folgenden sollen die Jungen die fünf mitgebrachten Fotos in ihr Buch einkleben und die Seiten nach ihren Erinnerungen noch weiter mit Buntstiften gestalten.

 

d) Einführung in die Inszenierte Fotografie

 

Material: Inszenierte Fotografien unterschiedlicher Künstler

 

Wir möchten mit den Schülern inszenierte Fotografien ansehen und diese besprechen. Die Fotografien sind eindrucksvoll, aber keinesfalls "gruselig" oder gar "verstörend", wie manche Bilder, die wir in den Kurzvorträgen vorgestellt/thematisiert haben. 

 

e) Planung der nächsten Projektvormittage

 

Material: Freigeistiges Denken, Kreativität, ...

 

Gemeinsam mit den Kindern möchten wir unser Vorgehen der nächsten Stunden planen und überlegen, wie wir am Thema/ den Themen der Jungen, die für die späteren Fotos in Frage kommen, weiterarbeiten wollen. Erste Anhaltspunkte und Ideen haben die Jungen bereits in der letzten Sitzung geäußert.

 

f) Didaktische Reserve: Inszenierte Fotografie ganz individuell!

 

Material: Zeichenblöck, farbiges Papier, Buntstifte, Bleistifte, Scheren, Kleber

 

Erste Übungen zum Malen und Zeichnen von Bühnenbildern, die in der inszenierten Fotografie zum Einsatz kommen.

Reflexion

 

Da die Sitzung am Nikolaustag unwetterbedingt ausfallen musste, haben wir heute mit unserem Nikolaus-Einstieg begonnen. Dazu haben wir Bilder und Fotos von typischen Traditionen, Weihnachtsmärkten und auch von unseren eigenen Weihnachtsfesten mitgebracht. Die Jungs waren sehr interessiert an unseren Bildern, insbesondere, wenn es um die privaten Feiern und Feste ging. Über die mitgebrachten Nikolaustüten mit kleinen Naschereien waren die Jungen sehr erfreut. Das Hervorzaubern der Projekttagebücher mit individullen Fotos für jedes Kind stieß ebenfalls auf viel Begeisterung. Jeder erhielt ein eigenes Exemplar und kann dieses nun im Verlauf des Projektes nach eigenen Wünschen und Ideen gestalten. Alle Drei waren eifrig dabei, klebten ihre Bilder ein und malten Bilder und schrieben etwas dazu.

 

Danach haben wir uns zusammen inszenierte Fotografien angeschaut und dabei ist allen aufgefallen, wie spektakulär die Bühnenbilder immer waren. Anschließend konnten wir noch mehr überlegen, wie unsere Bühnen aussehen sollten.

Hierfür haben wir auch schon Skizzen vorbereitet, nach denen wir weiterarbeiten können. Zum Schluss zeigten uns die Jungen die "BMX-Area" hinter der Schwimmhalle, auf der vielleich Denis seine Bühne aufbauen möchte. Leider konnten die Jungs ihre Talente nicht direkt präsentieren. Luis BMX stand zwar im Fahrradständer der Schule, ein Schutzhelm fehlte allerdings, sodass sie uns nach Protest nur von ihren Kunsstücken berichten konnten. 

1. Stunde (29.11.13)

 

a) Was mag ich/was mag ich nicht?

 

Material: Plakate, Buntstifte

Ziel ist es, mit den Schülern ins Gespräch zu kommen und etwas über ihre Hobbies, ihren Alltag und möglicherweise auch Wünsche zu erfahren.

Sie können frei entscheiden, ob sie das, was sie uns mitteilen möchten, als Zeichnung oder Text mit Übersetzung zu Papier bringen.

 

b) Wo kommen wir her und wo wohnen wir jetzt?

 

Material: Weltkarte,Stadtkarte

Wir möchten mit den Schülern erarbeiten, woher sie und wir kommen und wo sie jetzt wohnen. Dabei ist uns wichtig, zu zeigen, dass auch wir nicht schon immer in Oldenburg wohnen und vor wenigen Jahren hier her gekommen sind, wobei wir ebenso wie sie, unsere Freunde und vertraute Umgebung verlassen mussten.

 

c) Schule erkunden

 

Material: Digitalkamera

Die Schüler sollen uns etwas zeigen, was ihnen inzwischen vertraut ist, für uns aber vollkommen neu. Wir möchten ihnen vermitteln, dass auch wir etwas von ihnen lernen können. Dokumentiert wird mit der Digitalkamera, um in das Thema der Fotografie einzuführen und den Umgang mit der Kamera und Fotos zur Projektnormalität werden zu lassen.

 

d) Didaktische Reserve: Fotos

 

Um die Punkte 1 und 3 zusammenzubringen, sollen die Schüler versuchen, die von ihnen auf dem Plakat festgehaltenen Punkte in einem Foto darzustellen. So wird schon geübt, wie mit Fotografie etwas ganz Bestimmtes ausgesagt werden kann. Außerdem wollen wird auf das Verständnis für inszenierte Fotografie vorbereiten.

 

Reflexion

 

Die erste Sitzung verlief wie geplant. Bevor wir unsere Übungen mit den drei Jungs gemacht haben, lernten wir noch einmal mit Hilfe der Gebärden aus der vorherigen Sitzung unsere Namen. Es wussten auch noch alle, welche Gebärde sie sich ausgesucht haben. Mit Hilfe der Weltkarte und der Oldenburgkarte konnten wir uns etwas über unsere Herkunft erzählen und sind hierbei sehr gut ins Gespräch gekommen. Besonders Louis und Denis haben sehr viel darüber geredet, welche Länder sie kennen. Auch Aram konnte uns sein Herkunftsland zeigen und hat auch direkt die syrische Fahne unter der Weltkarte entdeckt. Das regte dazu an, sich über die unterschiedlichen Fahnen zu unterhalten und Ähnlichkeiten zu finden. Nach diesem Gespräch wollten wir noch einmal auf die Interessen der drei zurückgreifen. Das Bemalen der Plakate hat auch sehr gut geklappt. Bei dem Rundgang durch die Schule mussten wir aufpassen, dass wir nicht zu lange an der Schaukel hängenbleiben und die Schüler uns auch den Rest der Schule zeigten. Zusammen haben wir daraufhin in der Cafeteria noch einmal genau erzählt, was wir eigentlich vorhaben und haben gefragt, ob die Schüler wissen, was inszenierte Fotografie sei. Da dieses Thema noch sehr unbekannt war, planen wir für die nächste Sitzung ein, Beispiele mitzubringen, damit die Schüler ihre Ideen gut einbringen können. Nach der Pause haben wir den Punkt 3 unserer Vorbereitungen durchgeführt. Hier wurden wieder die gleichen Interessen schauspielerisch auf den Fotos dargestellt. Da wir dann noch Zeit hatten, haben wir noch zusammen mit der anderen Gruppe Grün ein paar Spiele gespielt. Alles in allem war es ein sehr lustiger und schöner Vormittag. 

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