Zuhause in der Fremde
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Inszenierte Fotografie - Saleh

Freitag, 27. Juni 2014

Auf ein Neues! Da die am 25.05. entstandenen Fotografien sich nicht unseren Vorstellungen entsprechend optimieren lassen, haben wir uns nach längeren Überlegungen dafür entschieden einen weiteren Fototermin anzusetzen. Dieses Mal möchten wir die Aufnahmen im Fotostudio umsetzen um bessere Lichtverhältnisse schaffen zu können. Zudem haben wir die Inszenierung ein wenig verändert um die Botschaft der Inszenierung deutlicher zu gestalten. Auch hinsichtlich der Perspektive werden wir einige Änderungen vornehmen um bessere Ergebnisse zu erzielen. Wir freuen uns sehr, dass sich Frau Bley ein weiteres Mal Zeit für uns nimmt, und danken ihr bereits jetzt für ihren Einsatz.

Reflexion zum 27. Juni 2014

Der zweite Termin des Fotoshootings war ein voller Erfolg. Bereits 1,5 Stunden vor dem eigentlichen Shooting begannen wir Studentinnen mit dem Aufbau der Fotokulisse. Der Ort des Geschehens war dieses Mal das Fotostudio in der Uni. Auf dem neutralen schwarzen Unter- bzw. Hintergrund bauten wir den Tisch mit den darauf befindlichen Requisiten auf. Anders als beim letzten Versuch wurde der Tisch in der Mitte durch eine gehäkelte Tischdecke deutlich geteilt. Während die syrische Seite mit leeren Tellern gedeckt wurde, türmten sich auf der europäischen Seite Süßigkeiten und Fast Food. Neben einer riesigen Pizza gab es einen hohen Waffelberg, ein dickes Glas Schokoladenaufstrich, mehrere Getränke, Süßigkeiten, Pommes und einen Burger. Um den Aufbau herum wurden verschiedene Scheinwerfer aufgebaut, um die Szene ins passende Licht zu setzen.
 

Bevor es losging, trafen auch Saleh und Milad ein und begutachteten die Kulisse. Saleh schien mit dem Aufbau zufrieden zu sein und konnte das Eintreffen von Frau Bley kaum abwarten. Nach einigen Probeschüssen und verschiedenen Optimierungen der Lichtverhältnisse entstanden die ersten Aufnahmen. Schnell zeigte sich, dass die Fotos im Studio deutlich mehr Atmosphäre vermitteln, als die beim ersten Termin entstandenen Aufnahmen. In einem ersten Durchgang entstand eine Reihe von Aufnahmen, auf denen Saleh ein Stück Brot auf die vorhandenen Teller verteilt. Im zweiten Durchgang wird die Szene noch durch Milad erweitert, der sich den Vorgang ansieht.
 

Insgesamt entstanden viele interessante Fotos, die uns die Entscheidung der Auswahl des einen entscheidenden Fotos, das in wenigen Wochen in der Ausstellung zu sehen sein wird, nicht leicht macht. Zufrieden blicken wir auf einen spannenden Vormittag zurück und freuen uns darüber, dass uns ein weiteres Shooting ermöglicht werden konnte. Wir möchten uns dafür sowohl bei den Seminarleitern, als auch bei unserer tollen Fotografin bedanken!

Freitag, 23. Mai 2014

Dieser Freitag ist der erste große Tag in unserem Projekt - die lange geplante und gemeinsam konzipierte Inszenierte Fotografie von Saleh wird heute entstehen!

 

Dazu haben wir am vergangenen Freitag eine Liste erstellt, die wir heute abarbeiten werden.

 

To-Do Liste für Salehs Fotografie:

 

-          Darsteller: Saleh (Hauptdarsteller), Milad und zwei weitere Personen

-      Materialien: Tisch, Hocker, Tischdecke, Besteck (Messer und Gabel), Coca Cola Dosen, Nutella, selbstgebackene Waffeln auf einem modernen Teller serviert, Pizza, türkisches Brot, ein leeres Glas, besondere Kleidung und Schuhe für Saleh, ein Skorpion aus Plastik.

 

Wir werden mit unserer Gruppe gemeinsam direkt zur Universität fahren, da unsere Fotografie dort aufgenommen wird. Dort werden wir die ‚Bühne‘ aufbauen und bevor die Fotografin, Frau Bley, erscheint, ausprobieren, welche Perspektive/Licht sich besonders für die Aussage des Bildes eignet. Den restlichen und entscheidenden Verlauf werden wir dann sehen und davon berichten...

Reflexion zum 23. Mai 2014

Der lang ersehnte Tag ist heute eingetreten. Gespannt und aufgeregt steuerten wir die Universität an. Im Atelier (Gebäude A9) angekommen, sammelten wir zunächst alle notwendigen Materialien an einen Platz. Danach ging es schon zum Aufbau unserer Kulisse!

 

Die ersten Schritte waren absolviert, nun tasteten wir uns an die Dekoration des Tisches heran.

An den ersten Probefotos sahen wir, dass es vor allem auf die kleinen Details ankommt. Somit rückten wir vieles an den richtigen Ort, bis alles vor allem Saleh und uns als Gruppe unseren Vorstellungen entsprach.

Die Zeit verging im Flug. Frau Bley, unsere Fotografin am heutigen Tag, konnte die Aufregung nicht davon abhalten bereits zum Aufbau zu erscheinen. Sie zeigte vollen Körpereinsatz und setzte sich sogar selbst in die Szene, seht selbst.

Ihre Offene und freundliche Art lockerte die Stimmung und sorgte für einen amüsanten Vormittag. Die langjährigen Erfahrungen über Fotografie von Frau Bley waren ihr deutlich anzusehen. Unsere Wünsche akzeptierte sie und setzte sie mit eigenen Tipps und Tricks um. Wir als Gruppe bedanken uns herzlich an dieser Stelle bei Frau Bley für ihr Engagement, sowie auch bei Herrn Robbers für seinen Einsatz beim Korrigieren der Lichtverhältnisse. Vielen Dank!   

Der Tagesabschluss zeigte uns, dass wir jede Kritik und jeden Vorschlag der anderen Teammitglieder angenommen haben, sodass wir als Team, aber vor allem Saleh, mit dem Endergebnis zufrieden sind. Dieser Tag verdeutlichte uns allen wie stark unser Zusammenhalt in der Gruppe ist, was uns wiederum wehmütig macht, da die Zusammenarbeit bald endet. Andererseits können wir die Ausstellungseröffnung kaum abwarten, um Freunden, Familienmitgliedern und allen Besuchern unsere langwierigen Werke, sowie unseren Weg vom ersten bis zum letzten Tag, auf dem wir unsere Eindrücke und Erlebnisse schildern, zu präsentieren!

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