Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Projektwoche

Montag, 03.02.2014

- Waffelteig vorbereiten

- währenddessen sprechen wir noch einmal ungezwungen über das Ziel unseres Projektes (Thema „Zuhause in der Fremde“), Sulafa und Flavius erzählen Adam ihr Verständnis von der Aufgabe

 

- Geschichten schreiben (in der jeweiligen Muttersprache); im Hintergrund hören wir (Klavier-)musik

Die SuS suchen sich ein Thema für ihre Geschichte aus:

- Du vor 2 Jahren

- Du in 10 Jahren

- Der Weg nach Oldenburg/Deutschland aus deiner Sicht/ aus der Sicht eines Familienmitgliedes

 

- beim Waffeln essen erzählen wir uns die Geschichten

 

- Hausaufgabe zu Dienstag:

Fotos mit dem Handy (alle drei besitzen ein Fotohandy) von Zuhause machen und auch Fotos für ihre Geschichte

 

- klären, ob die SuS eine Art Rundreise zu unseren und ihren Wohnungen machen wollen

 

Materialien:

Küche bzw. Mixer, Rührschüssel, Zutaten für Waffeln, Waffeleisen, Zeitung, Küchentücher, Teller, Puderzucker,

Internetzugang bzw. Wörterbücher, Projekthefte, Kamera, Stativ

Rückblick

Wir haben heute -wie geplant- mit der Vorbereitung des Waffelteigs angefangen, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Dies war uns wichtig, damit die Jugendlichen an die Aufgabe des Geschichtenschreibens möglichst unbefangen rangehen. Die Aufgabe ist sehr persönlich und dafür wollten wir die passende Umgebung schaffen. Leider war heute nur ein Schüler anwesend, sodass wir morgen mit dem Geschichten weitermachen werden. Das Verfassen der Geschichte zum Thema "Ich in 10 Jahren" hat sehr gut geklappt und wir haben anschließend darüber gesprochen. Dabei haben wir Waffeln gebacken und gegessen. Insgesamt ist eine spannende Geschichte dabei herausgekommen, die wir eventuell für die inszenierte Fotografie aufgreifen können.

Dienstag, 04.02.2014

- Visuelle Darstellung der am Vortag geschriebenen Geschichten: je nachdem wie aussagekräftig die Geschichten sind, gestalten die SuS eine Zeichnung/Collage zu ihrer Geschichte

 

-> dazu bekommen sie einen ausgedruckten Bilderrahmen, in den sie ihre Collage kleben/zeichnen

 

- Brainstorming zu den Ideen für die inszenierte Fotografie, wobei sich die Gruppenmitglieder auch gegenseitig Tipps geben können (Methode: Place mat)

 

- konkrete Idee für das großformatige Foto entwickeln (auch mit Anregungen von uns)

- evtl. spielt Adam uns etwas auf dem Klavier vor (um das Musik-Thema bei Adam stärker in den Fokus zu rücken)

 

Materialien:

Internetzugang bzw. Wörterbücher,

Fotos, Zeitschriften, Papier, Stifte, Scheren, Kleber,

vorbereitete Place mats, ausgedruckte Bilderrahmen, Scherenschnitte des 1. Treffens


Rückblick

Heute waren wieder zwei Jugendliche da, sodass wir das Geschichten schreiben von gestern fortgesetzt haben ("Ich in 10 Jahren"). Im Anschluss daran haben wir zunächst die Place Mat-Methode zum Sammeln von Ideen für die individuellen inszenierten Fotografien durchgeführt. Dazu haben wir pro Schüler/in ein DIN A3-Blatt vorbereitet, auf das wir alle in unterteilte Felder konkrete Ideen für eine Fotografie für die jeweilige Personen geschrieben haben. Es war gut, dass wir alle Ideen äußerten, da sich so auch die Jugendlichen trauten, Dinge aufzuschreiben. Am Ende haben die beiden Jugendlichen dann in die Mitte ihrer eigenen Place Mat die Elemente geschrieben, die er/sie gerne umsetzen würde. Diese Phase war sehr produktiv, da die Jugendlichen jetzt konkrete Vorstellungen von ihrer eigenen inszenierten Fotografie haben und wir nun anfangen können, darauf hin zu arbeiten.

Als Auflockerung haben wir danach ein kurzes Kartenspiel gespielt, um nach der Pause die Collagen zu den entwickelten Ideen zu erstellen. Dazu haben wir Zeitschriften zur Verfügung gestellt. Leider hatten die Jugendlichen an dieser Phase nicht so viel Spaß wie erhofft, sodass wir zuerst die Collagen gebastelt und die letzte halbe Stunde ein Kartenspiel gespielt haben, bei dem die Jugendlichen viel gelacht haben, was wiederum ein guter Abschluss des heutigen Tages war.

Place Mat-Vorlage

Mittwoch, 05.02.2014

- Thema Identität: Gipsmasken unserer Gesichter anfertigen und gestalten (evtl. in die am Dienstag erstellte Collage integrieren); Die Masken möchten wir gerne bei einer von uns anfertigen, um aus dem Schulkontext auszubrechen. Diese können im Anschluss angemalt/gestaltet werden.

 

Mit den Masken und Collagen ein kreatives Interview auf der Grundlage der am Montag geschriebenen Geschichten bzw. Steckbriefe filmen (-> Dokumentation für die Ausstellung)

 

Materialien:

Kamera, Stativ, Projekthefte mit Steckbriefen und Geschichten;

 

Gips, Vaseline, Tücher, Acrylfarben, Pinsel, Stifte, Sprühfarben, Federn, Glitzersteine/Perlen, Edding usw.

evtl. Stäbe zur Befestigung

Rückblick

Heute waren wieder zwei Jugendliche da. Wir haben zusammen mit ihnen die Gipsmasken erstellt. Dies erforderte viel Vertrauen, da Mund und Augen zugegipst wurden und die anderen Gruppenmitglieder das Gips auf das Gesicht aufgetragen haben. Die Jugendlichen haben sich hierbei sehr motiviert gezeigt und fanden Spaß an der Aufgabe. Auf den Gruppenfindungsprozess hatte diese Aufgabe eine positive Auswirkung. Nachdem wir für jeden Schüler sowie Studenten eine Maske erstellt haben, haben wir uns über die Gestaltung der Masken Gedanken gemacht und werden dies am folgenden Tag ausführen.

 

 

 

Donnerstag, 06.02.2014

- Stadionbesuch (wird am Montag geklärt)

 

- Gestaltung der Gipsmasken

 

- evtl. beginnen mit der Entwicklung eines Storyboards für das abschließende Foto (auch mit Rückblick auf Dienstag und die Woche insgesamt)

 

Materialien:

Papier, Stifte, Scheren, Kleber, Masken, Farben, Federn, Pailetten, Glitzersteinchen, Projekthefte und ggf. Requisiten

 

 

 

Rückblick

Heute sind wir zusammen mit drei anderen Gruppen mit dem Bus zum Stadion in der Alexanderstraße gefahren. Die Dynamik in der großen Gruppe war sehr gut und die Jugendlichen haben nach einigen anfänglichen Hemmungen alle gemeinsam Fußball gespielt und selbstständig Teams gebildet und ein Spiel gestartet. Dabei konnten wir auch merken, dass ein Gruppenmitglied zwar gerne Fußball spielt, dies jedoch nicht so wichtig ist, wie gedacht.

Anschließend sind wir zurück in die Schule gefahren und haben dort unsere Masken gestaltet, angesprüht und beklebt. Das hat gut geklappt. Bei einem Jugendlichen mussten wir ab und zu motivieren, da die Maske nicht so aussah, wie er sich das gewünscht hat. Zum Ende hin hat er sich doch motivieren lassen und die Maske fertig bemalt. Mit den fertigen Masken möchten wir morgen weiterarbeiten.

 

 

Freitag, 07.02.2014

- Rundreise zu uns nach Hause, in unsere Wohnungen -> Fahrt mit dem Bus, um dort einen Jugendlichen aus verschiedenen Perspektiven im Bus zu fotografieren (für Bild 1)

- auf dem Weg inszenieren wir uns mit den Masken

- zu Hause überlegen wir uns weitere Perspektiven für das andere Foto der Jugendlichen und fahren zum Lappan, um den Bildaufbau (Bild 2) zu besprechen.

 

Materialien:

Kamera, Masken, Papier, Stifte, Scheren, Kleber, Projekthefte und ggf. Requisiten


Rückblick

Der heutige Tag war wieder sehr schön, da wir mittlerweile ein richtiges Gruppengefühl entwickelt haben und es Spaß macht, etwas gemeinsam zu unternehmen.

Wir sind wie geplant zuerst mit dem Bus zu einer von uns Studentinnen in die Wohnung gefahren, um den Jugendlichen zu zeigen, wie wir leben. Auf dem Weg haben wir mit den an den Vortagen erstellten Masken und unterschiedlichen Perspetiven für die inszenierte Fotografie im Bus (Bild 1) experimentiert. Diese Bilder haben wir anschließend auf dem Computer durchgesehen, gemeinsam das beste Foto ausgesucht und notiert, was noch auf dem Bild fehlt. Außerdem haben wir auch für das zweite Motiv Probeaufnahmen gemacht, um beispielsweise festzustellen, welche Position der Jugendliche auf dem Foto einnehmen könnte. Diese Aktivität war sehr produktiv und die Jugendlichen bekommen eine immer genauere Vorstellung von ihrer persönlichen inszenierten Fotografie. 

Danach sind wir zu der Wohnung einer anderen Studentin unserer Gruppe gelaufen, wo wir die Projekthefte vervollständigt und gestaltet haben. Auf dem Weg zurück zur Schule haben wir noch Probeaufnahmen für das Setting von Bild 2 am Lappan gemacht.

 

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche und schöne Woche und wir freuen uns schon alle auf ein baldiges Wiedersehen!

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