Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Inszenierte Fotografie

Mittwoch, den 28.05.2014

In einem vollbesetzten Auto machten wir uns bereits früh morgens mit Julia, ihrer Mutter sowie zwei ihrer kleinen Geschwister, Laura und Nadja, auf den Weg in ein Oldenburger Einkaufszentrum. Trotz der frühen Uhrzeit waren selbst die Kleinsten unter uns bestens gelaunt. Geduldig folgten sie unseren Anweisungen und deren der Fotografin, um das Bestmöglichste aus der Fotografie herauszuholen. Gerade mit Julias kleinen Geschwistern stellte sich dieses als spaßige Herausforderung dar. Wie auch bei den Fotografien von Sebastian und Hena haben sich am Fototermin selbst die Ideen noch weiter entwickelt und teilweise verändert. So haben wir während Julias Fototermins weiter mit der Perspektive experimentiert und sind schließlich von unserer ursprünglichen Planung einer Frontalperspektive abgerückt. Der Prozess hin zum endgültigen inszenierten Foto endet eben erst, wenn der Auslöser der Kamera am Set ein letztes mal betätigt wird. Wir müssen wirklich bei Julia und ihrer Familie für die tolle Zusammenarbeit bedanken. 

Mittwoch, den 21.05.2014

Am Mittwoch haben wir schließlich Henas Foto im Kaffeekunst realisiert. Dabei blieben kein Bild, kein Salzstreuer und keine Tasse an ihrem ursprünglichen Platz. Wir stellten das ganze Cafe auf den Kopf. Inszenierte Fotografie ist schließlich echte Arbeit. Arbeit nicht nur für die Fotografen und Initiatoren, sondern auch für Hena. Das schwere Tablett war dabei nur eine der vielen Herausforderungen, die sie geduldig meisterte. Der Aufwand hat gezeigt, dass es sich lohnt die Fotografie bereits im Vorfeld akribisch zu planen und zuvor Probefotos am Set durchzuführen. Allerdings muss man auch betonen, dass sich nicht alles planen lässt und sich in der Zusammenarbeit mit der Fotografin vor Ort viele Ideen zu noch Besserem entwickeln lassen. 

Freitag, den 16.05.2014

Heute sollte Sebastians Foto entstehen. Wir alle zusammen zum Parkhaus der Universität, wo das Foto inszeniert werden sollte. Beim Realisieren des Fotos half uns zum einen das vorangegangene Üben mit Sebastian und zum anderen die tolle Anleitung der Fotografin und die Ideen aller Beteiligten. Aufgrund dieses guten Mixes von Planung und Spontanität, entstanden beeindruckende und aussagekräftige Fotos. Als wir uns die Fotos anschließend im Medienraum der Uni ansahen, waren wir uns schnell einig, welches das endgültige Foto sein soll. Bald wird es euch auch hier präsentiert ;) Hier nur mal ein paar Eindrücke zum Entstehungsprozess.

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