Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Die Projektwoche (09.02.-12.02.)

Grober Plan für die Projektwoche 
(In die einzelnen Tage wird an dieser Stelle während der Projektwoche noch differenzierter eingeführt.)

 

Montag

Da die Schüler/Innen erst am Dienstag wieder in der Schule sind, fällt der erste Tag der Projektwoche leider aus.

 

Dienstag
Den Einstieg in unsere Projektwoche wollen wir mit einem Rückblick auf die letzte gemeinsame Sitzung beginnen, indem wir die kurzen, selbstgemachten Stop-Motion-Filme zeigen und besprechen. Außerdem soll in das inhaltliche Thema – Evolution- eingeführt werden
Dies geschieht durch das exemplarische Zeigen von animierten Filmen zum Thema und das Erfragen von Vorwissen zu diesem. Anschließend erstellen die Schüler/Innen einen Stammbaum mit Hilfe vereinfachter Darstellungen von Lebewesen.

 

Mittwoch

Nach der Einführung in das Thema Evolution soll an diesem Tag der Grund für die Veränderung von Lebewesen durch Selektionsfaktoren behandelt werden. Dies wird durch das Erstellen von Schaukästen vier verschiedener Lebensräume umgesetzt. Dabei sollen gemeinschaftlich die Lebensräume Wüste, Wasser, Wald und Eis in Kartons gestaltet werden. Anschließend beschäftigen sich die Schüler/Innen in Kleingruppen mit vier Tieren  (Affe, Bär, Rochen, Echse), welche nicht ihren optimalen Lebensräumen in den Schaukästen zugeordnet werden. Die Schüler/Innen sollen diese Tiere, unter vorheriger graphischer Erläuterung von Selektionsfaktoren, den Lebensräumen anpassen. Dies ist durch verschiedene Veränderung der Tiere, aber auch durch Gestaltung von Hilfsmitteln denkbar. Im Folgenden sollen Stop-Motion-Filme zu diesen Anpassungen und Veränderungen der Tiere erstellt werden. Dies geschiet unter Berücksichtigung der Fehleranalyse, welche am ersten Tag der Projektwoche an den bereits erstellten Filmen vollzogen wurde.

 

Donnerstag

Zunächst findet eine Erarbeitung mit den Schaukästen statt. Die Schüler/Innen passen Tiere gestalterisch ihren neu zugeordneten Lebensräumen an. Optional folgt danach die Erarbeitung von Stop-Motion-Filmen in den Schaukästen. Im Anschluss machen wir eine Exkursion zum Aquadesign Oldenburg, in dem, mit Hilfe von Aufgabenstellungen, zum Thema Evolution gearbeitet wird.


Freitag
Zu Beginn des Tages sollen die Schaukästen von den Schüler/Innen finalisiert werden. Im Folgenden soll die Anpassung der Tiere an ihre neu zugeordneten Lebensräume in diesen Schaukästen durch die Bearbeitung der Schüler/Innen mit Hilfe von  Stop-Motion-Filmen dokumentiert werden. Hiernach wollen wir an den Besuch des Vortages im Aquadesign anknüpfen und gemeinschaftlich ein Storyboard zum Thema Unterwasserwelten entwickeln. Dieses soll sowohl verschiedene Aspekte der Projektwoche aufgreifen und zusammenfassen, als auch als Anknüpfungspunkt für das kommende Semester dienen.

 

 

Reflexion 

 

Dienstag

Als Einstieg in die Projektwoche trafen wir uns als Gruppe bei einer Studentin zu Hause und beschäftigten uns dort zunächst mit den selbst angefertigten Stop Motion Filmen vom vorangegangenen Treffen. Der außerschulische Rahmen war zur Auflockerung der Arbeitsatmosphäre gewählt, sorgte jedoch auch für einige Unruhe. Anhand der selbst erstellten Filme, konnten gemeinsam einige Verbesserungspunkte herausgearbeitet werden. Anschließend führten wir mit Hilfe von filmischen Einspielern und Schaubildern zu dem Thema Evolution hin, zu dem bei den SuS einiges Vorwissen bestand. Mithilfe schematisierter Lebewesen wurde von den SuS ein Stammbaum erstellt und so die Veränderung dieser erstmals thematisiert. Als Abschluss des Einstiegs in die Projektwoche sichteten wir gemeinschaftlich verschiedene Arten von Stop Motion Filmen und Making of Videos, um Inspirationen für die spätere Weiterarbeit zu sammeln.

 

Mittwoch

Am zweiten Tag der Projektwoche sollte nun das Thema Evolution vertieft und auf Selektionsfaktoren eingegangen werden, welche mit Hilfe von Schaubildern erklärt wurden. Auf die gleiche Weise wurde der Arbeitsauftrag für diesen Tag erläutert, an dem vier exemplarische Lebensräume in Schaukästen erstellt werden sollten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, diese beiden Punkte zu erläutern, entstand unter den SuS eine rege Diskussion anhand der Piktogramme, bis allen die weiteren Schritte verständlich waren. Es bildeten sich drei Gruppen, die die Lebensräume Wüste, Eis und Unterwasser erstellten. Der Schaukasten zum Lebensraum Wald wurde gemeinschaftlich von allen erstellt. Die SuS arbeiteten motiviert und erstellten sehr detaillierte und ausgefallene Schaukästen. Aus diesem Grund wurde der Gruppe der ganze Projekttag für die Erstellung der Lebensräume gelassen und die weitere Planung Zugunsten dieser geändert.

 

Donnerstag

Am dritten Projektwochentag erhielten die SuS ein Tier zugeteilt, welches in dem von ihnen erstellten Schaukasten leben sollte, dort jedoch nicht optimal angepasst war (z.B. ein Rochen im Wald). Daraufhin folgte ein Umbau der Kästen, wobei teilweise die Tiere angepasst, ihnen Hilfsmittel gegeben wurden, teilweise die Umwelt im Kasten geändert wurde. Anschließend folgte eine Exkursion der Gruppe ins Aquadesign Oldenburg. Bei den meisten SuS bestand ein großes Interesse für die Tiere und ihre Lebensräume, die dort betrachtet werden können. Die SuS erhielten die Aufgabe sich zwei Tiere auszusuchen, abzuzeichnen und das Tier, welches in der Entwicklung dazwischen liegen könnte, auszudenken.

 

Freitag

Am letzten Tag wurden zunächst die Schaukästen gemeinschaftlich von außen beklebt und anschließend mit Stop Motion Filmen in diesen begonnen. In Kleingruppen wurde mit zwei Kameras gearbeitet und die am Tag zuvor erstellten Veränderungen der Lebensräume festgehalten. Da an diesem Tag nur zwei Studenten mit den SuS arbeiten konnten, verlief diese Phase langsamer als geplant, sodass an einem Storyboard nicht mehr gearbeitet werden konnte.

 

Zeitlich musste und konnte während der Projektwoche variabel gearbeitet werden. Das Ziel einer ersten Beschäftigung mit dem Thema Evolution und Selektionsfaktoren sowie das Kennenlernen verschiedener Stop Motion Arten wurde erreicht. Das außerschulische Arbeiten sowie der Ausflug lockerten die Arbeitsphasen auf und gaben neue Impulse, die später aufgegriffen werden können. Nben dem Aufgreifen der Eindrücke im Aquadesign, wird nach der Projektwoche auch die Planung eines Storyboards thematisiert werden.

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