Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe II »Hund & Mensch«

Schülerinnen und Schüler:

Hussam K. [15] aus dem Irak

Ricardo Q. [13] aus Portugal

Saad M. [15] aus dem Irak

Dalal J. [13] aus dem Irak

Nour A. [15] aus Syrien

Rosel 0. [14] aus Syrien

Miro A. [13] aus Griechenland/Bulgarien

Marwa A. [15] aus dem Irak

Kovan K. [15] aus dem Irak

Kamar E. [15] aus Syrien

 

Studentinnen:

Lisa S. [23] Kunst

Kristine N. [24] Kunst

Caro T. [23] Kunst

Ann-Christin U. [26] Kunst

 

und leider verlassen mussten uns:

Michelle R. [19] Sachunterricht

Anke E. [23] Sachunterricht

Verena E. [25] Integrated Media

Barin E. [11] aus Schweden

Das letzte Treffen

Treffen am Donnerstag, den 16.06.2016

 

Da wir Studierenden am Dienstag den Film (hoffentlich) zuende schneiden können, planen wir für die letzte Sitzung mit den SuS einen eher entspannten Abschluss. Unser Plan sieht vor, gemeinsam mit den SuS über Beamer und Leinwand, den (hoffentlich) fertigen Film zu sichten, sowie die Fotos der bisherigen Sitzungen. Zudem wollen wir den SuS auch die Fotos in digitaler Form übergeben, damit auch sie sie für sich und ihre 'Unterlagen' haben. Sollten wir Dienstag feststellen, dass uns noch Material für die Fertigstellung des Films fehlt, würden wir aber noch zwei/drei kurze Sequenzen erarbeiten wollen. Dazu wird an dieser Stelle am späten Dienstagabend ein kurzes Update eingestellt werden. Ansonsten werden wir die Zeit mit Spielen füllen, um uns gebührend (bis zur Ausstellungseröffnung) verabschieden zu können.

Finale Schritte zum Film Teil 2

Treffen am Donnerstag, den 09.06.2016

 

Da unser letztes Treffen so gut funktioniert hat und wir noch immer einige Teile des Drehbuchs unverfilmt gelassen haben, wollen wir dieses Treffen in etwa so wie das letzte gestalten. Ein kleines Kreisspiel am Anfang soll die Atmosphäre auflockern, evtl. wird je nach anwesenden bzw. abwesenden SuS eine Anpassung der Gruppeneinteilung vorgenommen bzw. einmal etwas durchgetauscht. Hoffentlich können so wieder viele bis die restlichen benötigten Filmsequenzen entstehen.

 

Reflexion:

Obwohl die SuS heute wesentlich unruhiger als beim letzten Mal waren, haben wir wieder viel Material für den Film gesammelt, sodass wir nun hoffentlich genug haben, um am Dienstag den Film fertig zu schneiden, sodass wir die Chance haben, in der nächsten Sitzung zusammen mit den SuS den Film zum Abschluss zu sichten.

Finale Schritte zum Film Teil 1

Treffen am Donnerstag, den 02.06.2016

 

Nach unserer letztwöchigen Planungssession bleiben uns nun nur noch drei Sitzungen mit den SuS, um den Film aka das Abschlussprojekt für die Ausstellung fertigzustellen.

Das heißt für diese Woche, dass wir aus den in der letzten Woche verfassten/gemalten "Drehbüchern" für bestimmte Filmszenen, die im Film vorkommen sollen, die wichtigsten rauspicken und verfilmen. Hierzu wollen wir wieder die App benutzen, da sich in der letzten Woche gezeigt hat, dass die SuS damit gut und easy umgehen können und wir für den Film brauchbare, informative Szenen rausbekommen. Hierfür sorgen wir diesmal dafür, dass mehr als nur ein iPad dazu zur Verfügung steht.

Zudem wollen wir uns weitere Gedanken um die Reihenfolge machen, in der die Szenen im Film vorkommen sollen. Das soll auch in enger Zusammenarbeit mit den SuS geschehen.

Für uns Studierende bleibt dann die Aufgabe, zwischen den weiteren SuS-Sitzungen immer wieder den Film weiter zusammenzuschneiden, sodass wir ihn pünktlich zur Ausstellung auch herzeigen können.

 

Reflexion:
Eigentlich bleibt nur wenig zur Stunde zu sagen. Es hat alles gut funktioniert. Wir Studierenden und SuS haben zunächst ein paar kleine Kreisspiele gespielt, um uns dann in zwei Arbeitsgruppen einzuteilen. In diesen Arbeitsgruppen sind erfolgreich einige Filmsequenzen auf der iPad-App entstanden, so zunächst ein kurzes Vorstellungsvideo von jedem/r Schüler/in. Danach wurden einzelne Seiten des zuvor erstellten Drehbuchs mit der App nachgespielt und vertont. Auch wenn manche der SuS gegenüber dem Mikro zumindest in der deutschen Sprache etwas schüchtern waren, fand sich immer eine Lösung, sodass jeder sich als Teil des Projekts fühlen und zur Vervollständigung des gemeinsamen Filmprojekts beitragen konnte. Es herrschte diese Woche zudem ein sehr gutes Arbeitsklima - wahrscheinlich kommt das u. a. durch das vorherige "Austoben" bei den Spielen, sowie die "schlaue" Gruppeneinteilung sowie die klare Aufgabenstellung. Bemerkenswert ist auf jeden Fall, dass die SuS die Handhabung der App erstaunlich schnell im Griff hatten und so auch schon viel allein daran arbeiten konnten.

Weitere Schritte Richtung Film

Treffen am Donnerstag den 19.05.2016

 

Nachdem wir letzte Woche bereits die ersten Schritte hin zur Abschlussprojekt-Film-Erstellung getan haben, wollen wir die Produktion und vor allem die Mitarbeit der SuS an der Herstellung des Films weiter vertiefen.

Hierzu wird in einer ersten Unterrichtsphase eine Apple-App vorgestellt, mit deren Hilfe man selbst erstellte Figuren vor einem selbst gewählten Hintergrund miteinander agieren und kommunizieren lassen kann, wobei zeitgleich eine Filmaufnahme davon erstellt wird, sodass sich gewisse Handlungssequenzen auf diese Weise darstellen und in den späteren Film inkludieren lassen.

Nach der Einführung sollen die SuS nach und nach die Chance bekommen, selbst einige Handgriffe an der App zu wagen, dies muss zunächst jedoch leider reihum erfolgen, da momentan nur ein iPad zur Verfügung steht, was sich hoffentlich bald ändert.

Der Rest der SuS soll unter Anleitung von uns Studierenden informative Filmsequenzen planen. Hierzu werden auch die letzte Woche gefertigten Figuren aus Salzteig mitgebracht, die vielleicht auch zu gewissen Darstellungen einladen. Ein Videobeispiel dazu von Hussam und Ann-Christin haben wir letzte Woche gezeigt, sodass die SuS einen gewissen Erwartungshorizont in petto haben, anhand dessen eigene Beiträge entwickelt werden sollen, die im Endeffekt in den fertigen Film mit einspielen und Informatives zum Hund liefern sollen, z. B. wie er in ihrem Heimatland behandelt wurde im Vergleich zu der Behandlung hier in Deutschland, wie man einem fremden Hund begegnen sollte, was ein Hund frisst, etc. Dazu teilen wir die SuS in Zweiergruppen, sodass erstens Sprachbarrieren leichter zu überwinden sind und zweitens keiner allein vor der Kamera stehen muss, wenn er dies nicht so gern möchte. Begleiten wird uns diese Stunde also eine Kamera und ein extra Aufnahmegerät, um eine bestmögliche Tonaufnahme für das fertige Video zu sichern.

Reflexion

 

Nach einer kurzen Begrüßung der Schülerinnen und Schüler, begannen wir direkt mit der Vorstellung der zuvor genannten App. Dabei erhielten wir Unterstützung durch Thomas Robbers, der nicht nur sein iPad zur Verfügung stellte, sondern die Schülerinnen und Schüler auch gezielt und spielerisch in die Handhabung der App einführte. Auf eine erste Demonstration der Möglichkeiten folgten einige erste Versuche der Schülerinnen und Schüler. Das neue Medium „IPad“ weckte das Interesse der Schülerinnen und Schüler sehr.

Bevor wir jedoch zukünftig mit der App weiterarbeiten können, müssen wir zuerst wissen, welche Szenen wir wie in unseren Film einbauen wollen. Um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich mit einbeziehen zu können, bekamen sie vorgefertigte Blätter mit einfachen Sätzen zum Thema „Hund“, welche sie zunächst in ihre Sprache übersetzen und anschließend bildnerisch darstellen sollten. Die späteren Filmszenen sollen sowohl auf diesen Sätzen, als auch auf den entstandenen Bildern beruhen und aufbauen. So erstellten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein vereinfachtes Storyboard für ihren Film.

Nach einer Pause mussten wir etwas von unserer ursprünglichen Planung abweichen, sodass wir statt weiterer Videosequenzen uns nun eher damit beschäftigten, Fotos von den Schülerinnen und Schülern zu machen, welche zu einem späteren Zeitpunkt für die App verwendet werden können. Anschließend hatten wir noch etwas Zeit übrig, die wir zum Auflockern und Ausklang spielerisch verbrachten. Da die Schülerinnen und Schüler nächste Woche nicht anwesend sein werden, werden wir Studentinnen gemeinsam im Plenum unser weiteres Vorgehen planen.

Stationsarbeit mit im Hinblick auf unseren Film 

Treffen am Donnerstag den 12.05.2016

 

Am Donnerstag wollen wir zunächst mit den Schüler_innen eine kleine Wiederholungsphase über das bis jetzt erlangte Wissen des Hundes machen. Hierbei sollen Fotos aus vorherigen Sitzungen den Schüler_innen helfen, dieses Wissen abzurufen.

Im nächsten Schritt werden wir den Schüler_innen unser Vorhaben mit ihnen einen Film zu produzieren vorstellen und sie in unsere bisherigen Pläne einweihen. Außerdem sollen in einer Art Mind-Map, zusammen mit den Schüler_innen, weitere Ideen gesammelt und aktiv an dem Filmkonzept gearbeitet werden.

 

Nach der Pause beginnen wir mit der Stationsarbeit.

Hierbei soll es drei beziehungsweise vier Stationen geben. Die erste Station ist das Texte schreiben. Hier sollen die Schüler_innen kurze Texte über ihr Hundewissen in ihrer Heimatsprache verfassen. Die zweite Station ist die Kreativ Station. An dieser werden aus Salzteig Hundefiguren geformt und Situationen wie zum Beispiel spielen, hungrig, erfreut, böse und so weiter durch die Figuren dargestellt. Auch dieses baut auf das bereits erlernte Hundewissen der Schüler_innen auf. Als dritte Station möchten wir, dass die in der zweiten Station erarbeiteten Texte von den Schüler_innen vorgelesen werden. Hierbei werden die Schüler_innen gefilmt, so dass die Sequenzen im Endresultat des Filmes verwendet werden können. An der vierten Station soll mit Ipads gearbeitet werden. Mittels einer App können die Schüler_innen ihre Hundeerfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Bühne bringen. Diese Station ist zur Zeit aber noch unter Vorbehalt zu sehen da es noch nicht sicher ist, dass die Ipads bis dahin Einsatz bereit sind.

 

 

Reflexion vom 12.05.2016

 

Da die Gegebenheiten der schulischen Räumlichkeiten die Arbeit mit einem Beamer ermöglichten, blieben wir in der Schule und gingen nicht wie zunächst geplant in die Uni. Die Wiederholung der letzten Sitzungen, mittels Fotomaterialien welche über einen Beamer vergrößert und an die Wand projiziert wurde verlief positiv. Die Schüler konnten sich gut an die Sitzungen erinnern und reagierten auf Nachfragen, so dass das über die letzte Zeit erlernte Wissen abgerufen werden konnte. Dann sollte in Einzelarbeit die Frage beantwortet werden was jede und jeder über den Hund weiß. Dies viel manchen Schüler_innen leicht, andere hatten größere Schwierigkeiten, aber wo die Bereitschaft geben war ließen sich die Fragen durch unsere Hilfe gut beantworten. Nach der Pause gingen wir in einen kreativeren Teil über. Aus Salzteig wurden Hunde in verschiedenen Situationen geformt. Leider war der Teig schwer formbar, so dass es manchen nicht leicht viel diese Aufgabe zu bewältigen, dennoch haben fast alle Schüler_innen gut mitgearbeitet. Außerdem wurden erste Videodreh Versuche für den Film vorgenommen. 

Assistenzhund im Einsatz

Treffen am 28.04.2016

 

Bei unserem heutigen Treffen erhalten wir Unterstützung durch Elena Freudenberg und ihre Diabeteswarnhündin Nyssa. Diese befindet sich zwar noch in der Ausbildung, beherrscht allerdings schon jetzt einige Fähigkeiten, mit denen sie ihrer Besitzerin das Leben mit Diabetes Typ 1 erleichtern kann.

 

Wie schon in den vorangegangenen Sitzungen werden wir uns erneut gegen 10:15 Uhr in den Räumlichkeiten der Universität einfinden. Nach einer ersten kurzen Begrüßung soll den Schülerinnen und Schülern simpel die Krankheit Diabetes erläutert werden. Anschließend stellen sich Elena und Nyssa im Detail vor und zeigen uns, inwiefern Nyssa mithilfe ihrer Nase, aber auch mit ganzem Körpereinsatz, ihre Besitzerin zu unterstützen weiß. Selbstverständlich sollen auch die Schülerinnen und Schüler mit Nyssa interagieren und sie näher kennenlernen dürfen. Auf spielerische Art und Weise sollen so weitere Sinne und Talente des Hundes (wieder-)entdeckt werden.

 

Nach einer Pause, welche wir zusammen mit Nyssa draußen verbringen werden, werden die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und Erkenntnisse des heutigen, sowie des vergangenen Treffens, kreativ und in Gruppenarbeit in ihren Lapbooks festhalten. Rechtzeitig werden wir dann aufräumen und die Schülerinnen und Schüler zurück zur Schule begleiten.   

 

 

Reflexion:

 

Pünktlich erreichten die Schülerinnen und Schüler die Universität und viele von ihnen waren sofort begeistert von Nyssa. Noch bevor wir überhaupt den für diese Sitzung angedachten Raum betreten konnten, wurde die junge Hündin schon freudig begrüßt und gestreichelt. Dabei fiel auf, dass sich viele (allerdings leider nicht alle) die nötigen Umgangsformen, mit denen man fremden Hunden zunächst begegnen sollte, zu Herzen genommen hatten.

 

Im Raum angekommen, setzten wir uns alle in einem Stuhlkreis zusammen und lauschten gemeinsam Elena, als diese sich und Nyssa noch einmal umfassend vorstellte und zugleich begann, uns und die Schülerinnen und Schüler über Diabetes Typ 1 aufzuklären. Unterstützung erhielt sie dabei von uns Studentinnen, da es verständlicherweise aufgrund der recht komplexen Thematik einige Verständnisschwierigkeiten gab. Zudem sahen wir uns einen kurzen und recht einfach gehaltenen Film zu dem Thema an. Da nicht alles auf Anhieb verstanden werden konnte, besprachen wir anschließend alles noch einmal zusammen. Elena führte nun auch vor, wie sie ihren Blutzucker misst und wie es aussieht, wenn sie sich Insulin spritzt. Danach war endlich Nyssas großer Auftritt gekommen, denn sie durfte nun zeigen, wie sie bereits in ihrer Ausbildung zur Diabetikerwarnhündin alles gelernt hatte. Unter anderem durfte sie ihre Fortschritte im Anzeigen vorstellen, sowie ihre Fähigkeit, Elena ein Notfalltäschchen zu bringen. Anschließend konnten auch die Schülerinnen und Schüler noch ein wenig Nyssas eher allgemeinere Talente (ihren Geruchssinn und Befehle) selbst erproben. Danach ging es erstmal in die Pause, in der weiterhin viel mit Nyssa interagiert und gespielt wurde.

 

Im zweiten Teil der Sitzung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an ihren Lapbooks weiter. Es wurden Zeichnungen zu Nyssa angefertigt und einige ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten schriftlich festgehalten. Zwischendurch war immer wieder etwas Zeit für kleine Interaktionen mit der Hündin. Bevor es zurück zur Schule ging, schoss Elena noch ein Foto von Nyssa mit der Gruppe.

 

Alles in allem war auch dieses Treffen wieder recht erfolgreich und die Schülerinnen und Schüler konnten weitere Talente des Hundes kennenlernen. Zudem wurde durch Elena und Nyssa erneut deutlich, welch innige und vertraute Beziehung ein Besitzer/eine Besitzerin zu seinem/ihrem Hund eingehen kann. Wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für die Unterstützung der beiden!

 

Wir Treffen echte Spürnasen!

Treffen am 21.04.2016

 

Heute bekommen wir Besuch von Tomi Hauptkorn mit seinen beiden Hunden vom Dogscout Aurich. Tomi und seine Hunde können etwas ganz Besonderes: Sie suchen gemeinsam nach versteckten, oder im schlimmeren Fall, real vermissten Personen. Diese Suche anhand von Personenspürhunden nennt sich Mantrailing.

 

www.dogscout-aurich.de

 

Die SuS werden die Hunde und ihr besonderes Nasen-Talent in dieser Sitzung kennenlernen. Angeleitet von Tomi werden einige Übungen mit den Hunden gemacht, die letztlich in ersten Versteck- und Suchaktionen münden werden. Die SuS sollen in dieser Sitzung am lebendigen Beispiel lernen, dass Hunde einen sehr guten Geruchssinn besitzen und dass der Mensch diesen auch für sich nutzen kann.

 

Unsere Sitzung wird wieder in und um die Universität herum stattfinden, dort ist es ruhiger für die Hunde- und auch für die SuS. Tomi kommt bereits um 9.45 Uhr zur Universität und wird dort von Ann-Christin in Empfang genommen. Die SuS werden dann um ca. 10.15 dazukommen. Bis 12.45 werden wir dann einen spannenden Tag mit Tomi und seinem Hunde-Team verbringen.

Reflexion

 

Tomi Hauptkorn und seine beiden Personenspürhunde Mila (8 Jahre) und Ahyoka (2 Jahre) zogen die Schülerinnen und Schüler von der ersten Minute an in ihren Bann. Als Tomi sich den SuS vorstellte und ihnen erzählte, dass er selbst schon einmal in der gleichen Situation wie sie gewesen sei, hätte man im Raum der Universität eine Stecknadel fallen hören können. Er selbst war als Jugendlicher aus Rumänien nach Deutschland eingewandert und habe genau wie sie zunächst kein Wort Deutsch verstanden. Die SuS waren sehr aufmerksam und hörten gut zu.

 

Tomi stellte dann im Verlauf des ersten Teils der Sitzung seine beiden Hunde vor und erarbeitete mit den SuS gemeinsam, was sie bereits über Hunde allgemein wissen. Als das Thema Hunde richtig begrüßen und Körpersprache des Hundes zur Sprache kam, konnten die SuS einige Inhalte der letzten Sitzung wiedergeben. Gemeinsam mit Tomi und Ahyoka erarbeiteten sie erneut die wichtigsten Merkmale der Körpersprache eines Hundes und wiederholten die sicherste Art und Weise einen fremden Hund zu begrüßen. Dass diese Aspekte erneut mit anderen Hunden geübt wurden, war für die SuS eine sehr gute Übung. So konnten sie feststellen, dass jeder Hund eine individuelle Körpersprache hat, die sie zunächst deuten müssen, bevor sie einen Hund streicheln.

Später erzählte Tomi den SuS vom sogenannten „Mantrailing“, das nicht nur seine, sondern auch die Arbeit der Hunde darstelle. Mit anschaulichen Beispielen erklärte er den SuS, wie Mila und Ahyoka als Personenspürhunde Menschen anhand ihrer Geruchsspur, die sie hinterlassen, finden können. Die Nase der Hunde ist dabei nicht nur in der Lage überhaupt einen Menschen über Kilometer verfolgen zu können, sondern sie kann sogar die individuelle Geruchsspur eines ganz bestimmten Menschen nachverfolgen, sodass dieser eine gesuchte Mensch unter vielen ausfindig gemacht werden kann.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Theorie in die Praxis umgesetzt: Es ging mit den Hunden nach draußen.

Während sich der erste Schüler von Tomi angeleitet versteckt, ist Zeit für ein schnelles Gruppenfoto mit

                                                     den beiden Spürnasen.

Zuerst durfte der jüngere Hund sein Talent unter Beweis stellen, während der ältere und erfahrenere Hund im Hundeanhänger wartete. Der versteckte Hussam hat freiwillig sein Handy als „Schnüffelobjekt“ abgegeben, an dem Ahyoka nun schüffeln konnte, um Hussams Geruch aufzunehmen. Bevor die Suche jedoch losgehen kann, bekommt der Hund noch seine „Arbeitskleidung“ angelegt. Tomi erklärte uns, dass das Anlegen des Geschirrs dem Hund symbolisiere, dass er nun das Kommando habe und seinem Menschen ab jetzt zeige wohin sie gehen müssen, um der Fährte zu folgen.

Nun konnte die Suche beginnen. Der Junge Hund fand schnell die Fährte, wich jedoch auch einige Male etwas vom Weg ab. Dies geschehe, wenn die Geruchsspur durch den Wind etwas verwirbele, erklärte Tomi uns. Aber kein Problem für Ahyoka, sie folgte der Spur unbeirrt. Wir folgten ebenso unbeirrt, aber immer mehr staunend.

Wenig später hatte Ahyoka uns zuverlässig bei Hussam abgeliefert, der sein Versteck auf dem Sonnenstuhl sichtlich genossen hat. Bei der ge- suchten Person angekommen, zeigt der Hund dann an, dass es sich wirklich um die gesuchte Person handelt. Dies geschehe aber bewusst ohne Bellen, damit sich die gefundene Person nicht fürchte, so Tomi. Als Belohnung bekommt der Hund dann etwas Futter.

Als nächstes durfte die ältere Hündin Mila ihr Suchtalent präsentieren. Da sie die erfahrenere der beiden Hunde ist, war ihre Suchaufgabe etwas schwieriger. Obwohl Saad mittlerweile auf Hussams Versteck-Stuhl Platz genommen hatte, sollte Mila dennoch den Geruch von Hussam aufnehmen, der sich mittlerweile in einem neuen Versteck befand, begleitet von einer weiteren Schülerin. Mila ließ sich nicht beirren, nahm die Fährte erfolgreich auf und führte und direkt zu Hussam, ohne auch nur die weitere versteckte Person als die gesuchte in Betracht zu ziehen.

Das Fazit dieser Sitzung ist durchweg positiv. Die SuS haben nach der theoretischen Erläuterung in der Praxis sehen können, dass der Hund seine Nase auf ganz besondere Art und Weise nutzen und dem Menschen so eine große Hilfe sein kann. Für viele der SuS war es neu, dass Hunde ebenso einen Beruf ausüben können, wie Menschen und dass die Nase eines Hundes so viel mehr leisten kann als die Nase des Menschen. Tomi hat die Sitzung gemeinsam mit seinen Hunden sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Die SuS waren permanent mit eingebunden und haben an diesem Tag viel Neues gelernt.

 

Wir bedanken uns herzlich bei Tomi und seinem vierbeinigen Team und finden es einfach toll, dass er es ehrenamtlich auf sich genommen hat, uns und den SuS mit so viel Engagement von seiner interessanten Arbeit rund um das Mantrailing zu berichten!

 

Wer nun neugierig geworden ist, findet auf Tomis Homepage www.dogscout-aurich.de weitere Infos über seine Arbeit mit Personenspürhunden.

Die Körpersprache des Hundes

Treffen am 14.04.2016

Nachdem unsere „Hundestunde“ in der Projektwoche großen Anklang erfahren hat, möchten wir mit den SuS weitere Inhalte zum Thema Hund erarbeiten. Da der Besuch eines echten Hundes die SuS sehr zur Mitarbeit motiviert hat, werden wir auch bei diesem Treffen Mika erneut als Gast begrüßen dürfen. Die Sitzung findet wieder in den Räumlichkeiten der Universität statt.

 

Wir beginnen unsere Stunde wieder gemeinsam im Sitzkreis. Kurz werden wir anhand der Gegenstände, die die SuS in der letzten Stunde mit Mika schon kennengelernt haben, die gelernten Inhalte wiederholen.

 

Danach werden wir gemeinsam erarbeiten, wie man sich einem fremden Hund gegenüber verhält, wenn man ihm zum ersten Mal begegnet. Dieser Aspekt ist für unsere weitere Arbeit wichtig, denn in den nächsten Sitzungen werden wir auch andere Hunde kennenlernen. Da die SuS bei der ersten Begegnung mit Mika teilweise sehr euphorisch auf ihn zugestürmt sind und ihn sofort geknuddelt und umarmt haben ist es notwendig ihnen zu verdeutlichen, dass dies bei fremden Hunden auch gefährlich werden kann. Daher werden wir gemeinsam mit Mika üben, wie der Kontakt zu einem Hund vorsichtig hergestellt wird (an der Hand schnuppern lassen, nicht in die Augen schauen, auf Reaktion des Hundes warten, erst dann evtl. vorsichtig streicheln).

 

Da ein Hund nun mal nicht sprechen kann, die Körpersprache des Hundes aber „gelesen“ werden muss, um die Reaktion des Hundes bei einer Begegnung einschätzen zu können, wird dann anhand von Bildkarten erarbeitet, mit welchen Signalen ein Hund zeigt, ob er sich freut, Angst hat oder vielleicht sogar aggressiv ist.

Die erlernten Inhalte werden anschließend in den Lapbooks von den SuS in Gruppenarbeit festgehalten. Dazu steht ihnen wieder die „Hundebibliothek“ zur Verfügung, sowie vorbereitete Arbeitsblätter.

Reflexion

 

Auch das zweite Treffen zwischen Hund Mika und den Schülerinnen und Schülern war sehr positiv. Nachdem alle SuS in der Uni eingetroffen waren, begannen wir die Sitzung wie geplant in einem Stuhlkreis. Weil wir uns lange nicht mehr gesehen hatten, erzählten die SuS zunächst von ihren Ferien. Auch an den Erlebnissen der Studentinnen und der Dozenten waren die SuS interessiert, es sollten unbedingt alle berichten. Besonders bei diesen lockeren Anfangsgesprächen machen sich die sprachlichen Fortschritte seitens der SuS beim Sprechen und Zuhören bemerkbar.

Die Wiederholung der letzten Hunde-Sitzung anhand der mitgebrachten Gegenstände, die ein Hund benötigt, verlief gut. Die SuS waren motiviert dabei und konnten sich an viele Dinge erinnern. Auch wenn sie einige nicht direkt benennen konnten, wussten sie doch, wozu sie benötigt werden.

 

Daraufhin bekamen die SuS Bildkarten zur Betrachtung, auf denen Hunde mit unterschiedlicher Gemütslage (ängstlich, fröhlich, aggressiv usw.) zu sehen waren. Gemeinsam versuchten wir festzustellen, wie sich der Hund auf dem jeweiligen Bild fühlt und woran sich das feststellen lässt (Körperhaltung, Blick, Zähne zeigen, Position des Schwanzes usw.). Die SuS konnten meist nach einiger Diskussion feststellen, wie sich der Hund auf dem Bild fühlt. Hundespezifisches Verhalten, wie beispielsweise das Unterwerfen, musste jedoch erklärt werden. Darauf aufbauend sind wir darauf eingegangen, wie man einen Hund, den man nicht kennt, richtig begrüßt. Wir haben festgestellt, dass sich auch ein Mensch nicht wohlfühlt, wenn ein fremder Mensch ihm ohne zu fragen um den Hals fällt, ihn auf den Kopf küsst oder direkt in die Augen schaut. Wie soll sich da ein Hund fühlen, wenn ein viel größerer Mensch dies mit ihm tut? Gemeinsam haben wir mit Mika erarbeitet, dass man einem Hund bei der Begrüßung nicht direkt in die Augen schauen sollte, die Hand vorsichtig zum Beschnuppern hinhalten und auf die Reaktion des Hundes warten sollte. Nun kamen wieder die Bildkarten ins Spiel: Welchen Hund würdet ihr streicheln? Alle waren sich einig, dass nur ein Hund gestreichelt werden sollte, der eine positive Reaktion (z.B. Schwanzwedeln) zeigt.

 

Nachdem zur Auflockerung eine Runde Ball mit Mika gespielt wurde, machten die SuS sich daran, das Erlernte in ihren Lapbooks festzuhalten. Nach einem kurzen Schlusswort begleiteten wir sie wieder zurück in die Schule.

Projektwoche vom 09.02-12.02.2016

Vom 09.02. bis zum 12.02. findet unsere Projektwoche statt! Alle Infos in der Rubrik "Projektwoche".

Auf geht's ins Tierheim

Treffen 21.01.2016

 

Weiter geht es mit dem Thema „Tiere“. Nach unserem Besuch auf dem Hof Stolle in der letzten Woche, steht heute ein Besuch im Tierheim an. Die Anreise ist mit dem Auto geplant und um elf Uhr wird es eine Führung durch die Räumlichkeiten geben.

 

Vorab werden wir uns mit den Schüler_innen in einer Einstimmungsphase auf diesen Besuch vorbereiten. Im Klassenraum wird es zunächst ein Aufwärmspiel geben. Für dieses sind 10 Minuten angesetzt.

Anschließend erstellen wir mit den Schüler_innen ein Tafelbild zu Haus- und Nutztieren in Deutschland (ca. 20 Minuten). Jede und jeder Schüler_in erhält 2-3 Bilder von verschiedenen Tieren. Diese sollen dann der Reihe nach an der Tafel unter den Oberbegriffen ‚Bauernhof’ und ‚Haustiere’ angebracht werden. Hier ist es sinnvoll wenn eine Studierende vorab einmal demonstriert, was von den Schüler_innen erwartet wird. In der zweiten Runde bekommen die Schüler_innen Bilder von verschiedenen Gegenständen wie zum Beispiel Käse, Wurst etc., aber auch die visuelle Darstellung von Begriffen wie Liebe, Zuneigung, Pflege, etc. die dann den Bildern an der Tafel zugeordnet werden sollen. Anhand dieser Übung wollen wir visuell den Schüler_innen den Unterschied zwischen Nutz -und Haustieren aufzeigen sowie deren unterschiedliche Behandlungen in Deutschland thematisieren. Auf diese Weise soll der Besuch auf dem Bauernhof von letzter Woche aufgegriffen werden und in Verbindung mit dem heutigen Tierheimsbesuch gesetzt werden.

 

In der nächsten Einheit (ca. 20 Minuten) sollen die Tiere behandelt werden, welche wir im Tierheim antreffen werden. Hierzu gibt es vier Stationen (Hund/ Katze/ Meerschweinchen/ Hase), jede Station ist mit verschiedenen Bildern von Gegenständen ausgestattet (z.B. Leine, Ball, Karotte, Maus). Zusätzlich sind die Bilder auch mit den deutschen Bezeichnungen versehen. Alle Schüler_innen erhalten ein Arbeitsblatt auf welchem die vier unterschiedlichen Tiere abgebildet sind. Die Schüler_innen gehen im nächsten Schritt von Tisch zu Tisch, dahinter stehen die Studierenden als „Expertinnen“ und helfen dabei die abgebildeten Gegenstände sinnvoll zu den einzelnen Tieren zu zuordnen und auf ihren Arbeitsblättern zu vermerken. In dieser Einheit sollen die Schüler_innen auf den Tierheimsbesuch und die zu erwartende Tiere vorbereitet werden. Zudem soll ihnen verdeutlicht werden, dass Tiere unterschiedliche Bedürfnisse haben und demnach eine diverse Behandlung erfordern.

 

Nach dieser Einheit werden wir uns auf den Weg in das Tierheim machen. Hier ist ein Aufenthalt von 60 Minuten geplant. Im Tierheim erhalten wir eine Führung, vorab wird den Schüler_innen noch der Auftrag gegeben jeweils ein Foto von dem Gesicht ihres Lieblingstieres aus dem Tierheim zu machen.

Im Anschluss an den Tierheimbesuch kehren wir in das Klassenzimmer für die Nachbereitungseinheit (ca. 45 Minuten) zurück. Hier erhält jede_r Schüler_in den Auftrag von den gemachten Fotos das beste Bild auszuwählen. Hierauffolgend sollen die Schüler_innen eine Zeichnung von dem Gesicht ihres Lieblingstieres anzufertigen. Um hierfür Anreize zu schaffen werden die Studierende 1-2 Beispiele im Vorfeld anfertigen um diese zur Erläuterung der Einheit präsentieren zu können.

 

Dies soll auf die Gestaltung der nächsten Woche vorbereiten, in welcher wir Gipsmasken der gewählten Tiere anfertigen wollen. Diese Gipsmasken sollen in einem nächsten Schritt für Tier-Mensch-Rollenspiele verwendet werden.

 

Zu guter Letzt wird zum Abschluss ein ca. 10-Minütiges Spiel gespielt um den Unterricht positiv und gemeinschaftlich ausklingen zu lassen.

 

 

Reflexion

Die heutige  Einheit befasste sich mit Tiere im Tierheim.

Um den Besuch auf Bauernhof Stolle aufzugreifen und eine Verbindung zu dem heutigen Thema herzustellen, haben wir zunächst ein Tafelbild erstellt. Die Schüler_innen haben gut mitgemacht und die Tiere und Begriffe sinnvoll zugeordnet. Durch die visuelle Unterstützung war es den Schüler_innen klar um welche Begriffe und Tiere es sich handelte so konnten hier sprachliche Barrieren umgangen werden.  

 

Anschließend war es geplant mit drei Autos zum Tierheim zu fahren, jedoch fehlten zwei Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten, deshalb konnten leider nicht alle mit an dem Ausflug teilnehmen. Falls ein weiteres Mal eine Einverständniserklärung benötigt wird, sollten wir dieses vorab besser kommunizieren.

 

Im Tierheim gab es ein Führung, diese dauerte ca. eine Stunde. Während dieser Zeit waren die Schüler_innen größten Teil aufmerksam mit dabei. Da die Führung komplett auf deutsch war, konnten die Schüler_innen nicht bei allem folgen. Daher sind wir uns sicher das die Inhalte nicht besonders tiefgründig abgehandelt werden konnten. Dennoch sind wir der Ansicht das die Schüler_innen durch einen Besuch im Tierheim neues hinzugelernt haben, alleine schon durch die visuellen Eindrücke.

 

Nach dem Tierheimbesuch haben wir im Klassenzimmer Tiersteckbriefe erstellt um zu den einzelnen Tieren mehr dazu zu lernen und weiter in die Tiefe zu gehen. Hierbei waren die Schüler_inenn sehr fleißig und aufgrund der visuellen Materialen konnten wir erneut die Sprachbarriere überwinden und konnten ein erfolgreiches Ergebnis verzeichnen.

 

Zum Abschluss haben wir eine Runde Musikstuhl gespielt um die Schüler_innen positiv gestimmt zu entlassen. Dies hat sehr gut funktioniert. 

Tiere erleben - Klappe die Erste

Treffen am 14.01. 2016

 

Heute zieht es uns in Richtung Bauernhof. Wir wollen unseren gefundenen Themenschwerpunkt weiter vertiefen - in Form eines Besuches vor Ort. Diese und nächste Woche wollen wir in Exkursionen echte Tiere erleben (anstelle der ausgestopften Museumstiere). Im heutigen ersten Teil sind das einige Bauernhoftiere. Dafür besuchen wir den Hof Stolle kurz vor den Toren Oldenburgs.

 

Wir planen die An- und Abreise mit dem Bus. Das dauert natürlich einige Zeit, aber es bleiben uns auch noch genügend Minuten, um vor Ort den Kleintierstreichelzoo, die sonstigen anwesenden Tiere, sowie den Hofladen zu erkunden. Damit die Schüler_innen mehr als nur den visuellen Eindruck mitnehmen, wollen wir kleine Sinnexperimente, sowie kleine Aufgaben anleiten, zudem sollen Fotos der Bauernhofmomente und -tiere entstehen, die wir in der weiteren Planung weiterverwenden wollen. Die Schüler_innen sollen durch das Fotografieren und Bearbeiten der Aufgaben genau hinschauen (sowie andere Sinne nutzen)  und Details entdecken und dadurch angeregt werden, eigene Fragen zu stellen und vielleicht noch etwas zu lernen. Vor allem sollen die hier entstandenen Erkenntnisse jedoch in den nächsten Sitzungen fortgeführt, wieder aufgegriffen und in neue Zusammenhänge gesetzt werden.

 

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Reflexion


Die Hinfahrt zum Hof hat am Donnerstag super funktioniert. Die anvisierten Busse kamen alle pünktlich, sodass wir Punkt 10:50 Uhr vor dem Hof Stolle standen. Dort angekommen haben wir als erstes den Streichelzoo besucht, den die Schüler_innen zunächst einmal auf eigene Faust entdecken durften. Vier Kühe und mehrere Schweine, sowie Meerschweinchen konnten beobachtet, sowie gestreichelt werden. Auch das eine oder andere Muhen war natürlich zu hören und teilweise hatten die Kühe unsere Hosen zum Fressen (oder zumindest Ablecken) gern.
Danach haben wir versucht, die Schüler_innen zu einem gemeinsamen Rundgang zu motivieren, um gemeinsam über die Tiere, ihre Futtervorlieben und wofür sie genutzt werden(wie z.B. Kuhmilch oder auch Schweinefleisch), zu reden. Leider kam relativ wenig Resonanz auf und die auch im Stall befindlichen Kinderspieltraktoren und Go-Karts waren ein lieberes Beschäftigungsobjekt. Einige interessante Fragen über die Tiere, ihre Haltung und ihren Nutzen bekamen wir allerdings schon gestellt, ein grundlegendes Interesse war also scheinbar beim Großteil der Schüler_innen da.
Als weitere Aufgabe hatten wir die Schüler_innen beauftragt, Fotos von Dingen, die ihnen bei diesem Besuch auffielen, zu machen. Dabei sind vor allem einige interessante Tierfotos entstanden, teilweise mit Schüler_innen neben dem Tier. Ursprünglich angedachte Sinnexperimente und Redethemen wurden aufgrund der mangelnden Aufmerksamkeit vonseiten der Schüler_innen leider nicht wirklich verwirklicht. Für die nächsten Treffen heißt das für uns, dass wir den Schüler_innen wirklich explizite Aufgabenstellungen mit auf den Weg geben müssen, die sie ausreichend fordern und beschäftigen, dass auch etwas Neues beim Besuch vor Ort gelernt werden kann. Vielleicht sind Arbeitsblätter der richtigere Weg.
Schließlich haben wir den Hofladen besucht und uns ein bisschen mit den Schüler_innen zusammen umgesehen, sowie uns über das Angebot an frischen, selbstgeernteten, sowie selbstgemachten Dingen mit ihnen ausgetauscht. Dabei fiel den Schüler_innen einiges auf, was sie so noch nicht kannten, bzw. bei dem sie nicht wussten, wie man es überhaupt essen oder verarbeiten konnte.
Zum guten Schluss haben wir, um dem Regen zu entkommen und nicht zu lange an der Bushaltestelle warten zu müssen, noch zwei Spiele versucht anzuleiten. Als erstes haben wir alle zusammen das Knotenspiel probiert. Der erste Versuch ging gut - bei dieser Spielvariante hatten wir uns im Kreis an den Händen haltend versucht zu 'verknoten' (durch Drehen und über und unter die Hände der anderen zu steigen) und anschließend wieder zu entwirren. Die zweite Variante, bei der alle mit geschlossenen Augen irgendwelche zwei Hände greifen müssen, um diesen 'Knoten' gemeinsam wieder zu entwirren, haben wir leider auch beim zweiten Versuch nicht umsetzen können, da nicht alle verstanden haben, was von ihnen gefordert war - und selbst bei uns Studentinnen kam einige Verwirrung auf. Von daher haben wir es noch mit dem Spiel 'Das kotzende Känguru' (im Kreis müssen zu dritt jeweils verschiedene Figuren/Standbilder dargestellt werden und das möglichst schnell) versucht, welches deutlich besser lief und auch einem großen Teil der Schüler_innen Spaß gemacht hat. Der unmotivierte Rest jedoch hat auch diesen Plan ein wenig ins Kippen gebracht, sodass wir den Versuch schließlich abgebrochen haben. Als Highlight gab es dann noch ein wenig selbstgemachten Käse (von hofeigenen Kühen) für jede_n, der/die wollte, und schließlich fuhren wir mit dem Bus zur Schule zurück.
Alles in allem haben wir bestimmt alle etwas von diesem Bauernhofbesuch mitgenommen, jedoch hatten wir uns vonseiten der Schüler_innen etwas mehr Mitarbeit erhofft. Für die kommenden Sitzungen müssen wir diese also wieder etwas in Schwung bringen und die Schüler_innen mit besser gestellten Aufgaben etwas mehr bei Stange halten. Zunächst einmal freuen wir uns auf den gemeinsamen Tierheimbesuch in der kommenden Woche.

Kunst und Natur die Zweite

Treffen am 07.01.2016
 

Für dieses Treffen ist ein Besuch im Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg angedacht. Das Museum ermöglicht in seiner Dauerausstellung einen guten Einblick in die Vielfalt und Beschaffenheit der Oldenburg umgebenden Flora und Fauna. Da die Ausstellung dabei sehr abwechslungsreich ist, ist sie durchaus auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Die Schülerinnen und Schüler können somit weitere Eindrücke bezüglich der Natur in der sie umgebenden Landschaft sammeln.

 

Damit das reine Schauen jedoch nicht zu eintönig wird, haben wir uns eine kleine kreative Aufgabe überlegt. Die Schülerinnen und Schüler haben bereits beim letzten Treffen gezeigt, dass sie großen Spaß an künstlerischen Aktivitäten haben. Dieses Mal sollen sie daher Ausstellungstücke abzeichnen, die sie entweder besonders interessant finden oder die ihnen einfach nur gut gefallen. Als Materialien sollen dafür hauptsächlich Papier und Bleistifte dienen, welche sowohl von den Schülerinnen und Schülern, als auch von uns Studentinnen mitgebracht werden. Anschließend wollen wir uns gemeinsam die Bilder anschauen und das Gesehene ein wenig besprechen. Eventuell kann dies auch mit einem Spiel verknüpft werden, bei dem die Bilder dem jeweiligen Ausstellungsstück zugeordnet werden müssen.

 

Der zeitliche Ablauf sieht vor, dass wir gegen 10Uhr an der Oberschule Eversten losgehen und mit dem Bus zum Museum fahren. Dort werden wir uns ca. 2 Stunden aufhalten und anschließend mit dem Bus zurückfahren. In der Schule soll abschließend noch eine kurze Reflexionsrunde stattfinden.

 


Reflexion:

 

Für dieses Treffen schloss sich unsere Gruppe spontan mit einer weiteren zusammen, da diese ebenfalls einen Aufenthalt mit ähnlicher Aufgabenstellung im Landesmuseum für Natur und Mensch geplant hatte. Dort angekommen gab es eine kurze Einweisung der Student_innen an die Schülerinnen und Schüler, um ihnen sowohl die Verhaltensregeln im Museum, als auch die Thematik und Aufgabe(n) des aktuellen Treffens zu erläutern.
 

Aufgrund der hohen Personenanzahl teilten wir uns zunächst in zwei ungefähr gleich große Gruppen auf und erkundeten in diesen relativ uneingeschränkt die Ausstellung. Dabei zeichnete sich schnell ein großes Interesse der Schülerinnen und Schüler an den verschiedenen Tieren und ihrer Lebenswelten ab, sodass nicht nur viel über diese gesprochen wurde, sondern vor allem auch viele Fotos entstanden. Die Ausstellungsbereiche, die sich vornehmlich mit den Landschaften der Umgebung beschäftigten, fanden auch Anklang, allerdings nicht so großen wie die dargestellten Tierwelten. Dementsprechend verlagerten wir den in der Planung beschriebenen Arbeitsauftrag in einen einzigen Raum des Museums, welcher hauptsächlich ausgestopfte Säugetiere, Insekten, Spinnentiere und Ähnliches zeigte. Die meisten Schülerinnen und Schüler waren sehr motiviert und zeichneten voller Eifer die einzelnen Tiere dieses Bereichs ab. Dadurch setzten sie sich nicht nur selbst vertiefend mit der Thematik auseinander, es war zwischendurch auch immer etwas Zeit für kurze Gespräche zu den einzelnen Tieren und Motiven. Da einige Schülerinnen und Schüler schneller fertig waren als andere, bzw. ihre Motivation zunehmend nachließ, durften diese mit studentischer Begleitung das Museum noch etwas weiter erkunden. Anschließend versammelte sich die ganze Gruppe wieder und wir verließen gemeinsam das Museum. In der Schule sollte noch kurz das Treffen mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert werden, allerdings hatte dies nur mäßigen Erfolg, da die meisten sich nicht mehr richtig konzentrieren konnten.


Abschließend kann gesagt werden, dass das Treffen insgesamt dennoch erfolgreich war. Die Schülerinnen und Schüler hatten Spaß, schienen sehr begeistert und offen für die Thematik. Es wurden tolle Bilder angefertigt und sich zudem vertiefend mit den verschiedenen Tieren auseinander gesetzt. Das Treffen hat uns gezeigt, dass wir uns auch in Zukunft mehr mit den Lebewesen in und um Oldenburg beschäftigen möchten, da diese die Schülerinnen und Schülern sehr zu interessieren scheinen.

 

Heute wird es bunt!

 

Treffen am 17.12.2015

 

Heute besuchen wir gemeinsam mit Gruppe III die Kunstschule Kleks in Oldenburg. Dort gastiert derzeit die Wanderausstellung „Färbergärten!“. Die Mitmachausstellung umfasst unter anderem einen Workshop, in dem es um das Herstellen, Verwenden und auch Verändern von Farben, die aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden, gehen wird. Der Besuch steht folglich ganz unter dem Motto: Kunst mit Pflanzenfarben. Somit vereinen wir heute Kunst mit dem Thema Natur und Pflanzen aus dem Sachunterricht.  Der Workshop ist eigentlich für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren ausgelegt. Für uns und unsere Schüler und Schülerinnen wird der Workshop demnach leicht verändert und unseren Bedürfnissen angepasst. Darüber freuen wir uns sehr und an dieser Stelle schon einmal vielen Dank!

 

Wir werden pünktlich mit dem Bus starten, um gegen 10.45 Uhr den Workshop in den Räumen der Kunstschule in der Weskampstraße starten zu können. Sollten wir zu früh da sein, werden wir noch einige Gruppenspiele spielen, um die Gruppe zu aktivieren und in Schwung zu bringen, bevor es dann losgehen kann.  Der Workshop wir etwa 2 Stunden in Anspruch nehmen, sodass die ganze Sitzung mit dem Besuch ausgefüllt sein wird. Der Tag endet dann mit einer kurzen Reflektion, in der die SuS kurz beschreiben, was ihnen am Workshop gut oder auch nicht so gut gefallen hat.

 

Reflexion

 

In der Oldenburger Kunstschule e.V. wurden wir sehr freundlich von der Kunsttherapeutin Meike Langenhan-Wankerl in Empfang genommen. Wir betraten dann gleich den Ausstellungsraum der „Färbergärten“, in dem auch der Workshop stattfand. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit Malkitteln zum Schutz der Kleidung ausgestattet. Frau Langenhan-Wankerl begann den Workshop damit, dass sie uns allen einige Kunstwerke der Ausstellung zeigte, die alle ausschließlich aus Naturmaterialien bestanden und mit Pflanzenfarben eingefärbt und gestaltet wurden. Anschließend durften die SuS dann selbst ans Werk gehen und es wurden fleißig mit dem Mörser verschiedene getrocknete Pflanzen, Tees und auch Rotkohl bearbeitet. Zu den zerkleinerten Pflanzenteilen kam dann eine kleine Menge gekochtes Wasser. Durch weiteres Rühren und Zermahlen mit dem Mörser entstand so ein dickflüssiger und schon stark farbiger Brei, der anschließend durch ein Baumwolltuch gefiltert wurde. Die somit gewonnene farbige Flüssigkeit wurde dann daraufhin von den SuS ausgiebig auf Aquarellpapier getestet und es entstanden tolle Kunstwerke. Dabei inspirierten die SuS sich gegenseitig und es wurde vom Klecksen über Pinselstriche und Korkendrucke viele Techniken ausprobiert.

 

Die SuS waren begeistert bei der Sache und haben viele verschiedene Pflanzen und ihre Farbwirkung kennengelernt. Durch den großen praktischen Anteil konnten auch die SuS gut mitarbeiten, die bisher über kaum Deutschkenntnisse verfügen. Wir bedankten uns alle herzlich bei Frau Langenhan-Wankerl und machten uns dann mit dem Bus wieder auf in Richtung Schule. Dort angekommen schlossen wir das heutige Treffen mit einer kurzen Schlussreflektion ab. Die Mehrheit gab an, dass ihnen besonders das Malen mit den Farben Spaß gemacht habe. Wir wünschten den Schülerinnen und Schülern abschließend schöne Ferien und einen „guten Rutsch“ ins neue Jahr.

Wir begrüßen den Winter 

Treffen am 10.12.2015

 

Draußen wird es immer kälter und Weihnachten ist nicht mehr fern.

Das nächste Treffen steht ganz unter dem Motto „Willkommen Winter“.

Zu Beginn der Stunde werden wir uns im Klassentraum treffen, wo der Arbeitsauftrag bekannt gegeben wird. Innerhalb der 4 Schulstunden wollen wir mit den SuS Wintergestecke basteln.

Um dies zu realisieren werden wir gemeinsam die anliegende Natur erkunden und Materialien für das Gesteck sammeln.

  • Dauer ca. 45 Minuten

Anschließend werden wir unsere gesammelten Materialien begutachten und gemeinsam an den Wintergestecken arbeiten. Neben dem Basteln ist viel Gesprächspotenzial. Wir wollen mit der Stunde eine lockere Atmosphäre schaffen, um mehr voneinander kennenzulernen.

  • Dauer ca. 90 Minuten

Nachdem wir unsere Wintergestecke fertiggestellt haben möchten wir zusammen einen Stuhlkreis bilden.

Hier wollen wir über die Basteleinheit reflektieren und darüber sprechen, was sie mit dem Wintergesteck verbinden.

Vielleicht erzählen die SuS, was sie in den Winterferien vorhaben?

  • Dauer ca. 25 Minuten

Zum Schluss der Stunde werden wir den SuS den Plan für das nächste Treffen mitteilen.

Dort wird uns nämlich ein Workshop bei der Kunstschule Klex erwarten.

  • Dauer ca 10 Minuten

Wir freuen uns auf das nächste Treffen und sind gespannt wie die Schüler das Thema annehmen werden.

 

Materialien: Holzscheiben, Scheren, Heißklebepistole, Kerzen, Materialien aus der Natur

 

 

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Reflexion:

 

Um die Kernaussage vorweg zu nehmen: Tolles Ergebnis!

Bis wir allerdings zu dem Ergebnis gekommen sind, haben wir hier und da ein wenig Optimierungspotenzial.

 

Zu Beginn der Stunde, nachdem der Arbeitsauftrag bekannt war, zog es uns nach draußen, um Materialien in der Natur zu sammeln.

Der eisigen Temperatur geschuldet viel es uns im Allgemeinen schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten.

Die Begeisterung nahm dann aber rapide zu, als wir im Klassenraum eintrafen und es an die eigentliche Aufgabe ging.

Die SuS teilten bestimmte Aufgaben intuitiv untereinander auf. So übernahm ein Schüler beispielsweise die Aufgabe, für alle anderen die Kerzen und die Holzscheiben mittels Hammer und Nagel zu verbinden. Dies haben wir als äußerst positiv vernommen.

Anschließend konnten die SuS ihre Wintergestecke individuell gestalten.

Die Ergebnisse haben uns Studenten sehr beeindruckt, einfach toll! Nach der Bastelaktion durfte jeder von seinen Plänen in den anstehenden Winterferien erzählen.

 

Nun zum Optimierungsbedarf:

Was wir an unserer Planung ganz klar unterschätzt haben ist das Zeitmanagement. Die SuS haben super mitgearbeitet und demzufolge sind wir unerwartet schnell fertig geworden.

Wir haben die freie Zeit genutzt, um unser Gruppenthema näher einzugrenzen.

Die SuS brainstormten über Oldenburgs Flora und Fauna, woraus ein vielfältiges Tafelbild entstehen konnte.

Was nehmen wir also für die nächsten Treffen mit? à Selbst bei der besten Vorbereitung ist eine didaktische Reserve unumgänglich.

 

Die SuS und wir Studenten lernen uns immer besser kennen. Für uns ist es daher wichtig, trotz Sympathie und Spaß an der Sache, als Autoritätsperson präsent zu bleiben.

Der gegenseitige Respekt ist zwingen notwendig um das Gruppenklima aufrecht zu erhalten!

 

Zusammenfassend kann aber gesagt werden, dass wir einen tollen Vormittag hatten.

Wir freuen uns auf den kommenden Donnerstag und auf die Kunstschule Klex!

 

 

Dreimal ist Oldenburger Recht

Treffen am 03.12.2015

 

Das nächste Treffen steht an und unsere Vorfreude steigt bereits ins Unermessliche. Diesmal werden wir allerdings nicht in vertrauter Umgebung in der Schule weilen, sondern in die Innenstadt fahren, um eine kleine Stadtrallye zu veranstalten, damit wir alle unser Oldenburg noch einmal besser kennen lernen dürfen, denn auch der Großteil von uns Studenten ist zugezogen.

Starten wollen wir in den Tag mit einem kurzen Spaziergang von der Schule zur Uni, um den SuS zum Einen unsere gewohnte Umgebung wenigstens kurz zu zeigen und zum Anderen die wesentlich angenehmere Busverbindung in die Stadt zu genießen.

In der Stadt angekommen fängt die Rallye dann auch gleich an. Wir teilen uns in zwei gleichgroße Gruppen zu je sieben Personen auf (einmal drei Studenten, einmal vier und jeweils die umgekehrte Anzahl der SuS), jede Gruppe bekommt einen Aufgabenzettel und Stadtplan und dann geht es los. Außerdem stellen wir sicher, dass in jeder Gruppe mindestens eine Kamera bzw. ein Fotohandy vorhanden ist, da diese für entsprechende Aufgaben gebraucht wird. Der Aufgabenzettel präsentiert eine bunte Mischung von Aufgaben, so müssen Orte nach Bildern oder Adressangaben gesucht werden, Fragen zum historischen Hintergrund und der Relevanz wichtiger Oldenburger Gebäude beantwortet werden, was teilweise vielleicht nur mit Hilfe von außerhalb geschehen kann, und selbst Fotos von speziellen Orten gemacht werden. Zu viel soll an dieser Stelle aber auch noch nicht verraten werden. Auf jeden Fall sollen eine Auswahl kniffliger und auch leichterer Aufgaben die SuS und natürlich hilfsweise auch uns Studenten gute zwei Stunden beschäftigen, wobei aber natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf und wird, und die wichtigsten Oldenburger Gebäude und Orte sollen erkundet werden.

Nach diesem kleinen Stadtausflug werden wir unsere zwei Gruppen wieder vereinen, um schließlich um kurz nach halb eins den Rückweg zur Schule anzutreten, diesmal mit direkterer Busverbindung. In den letzten Minuten soll an der Schule noch eine kurze Abschlussreflexion stattfinden, um Ergebnisse vergleichen zu können, erste Fotos zu sichten und eine Wortäußerung der SuS zum Erlebten herauszukitzeln.

Wir hoffen auf gutes Wetter, werden aber im Zweifel mit Regenschirm und -jacke bewaffnet auf die Reise machen. Sollte das Wetter uns total im Stich lassen, werden wir die Rallye insofern anpassen, dass wir längere Zeit im Inneren von Gebäuden verbringen können.

 

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Reflexion

Ein kurzes Fazit vorweg: Wir sind viel gelaufen, haben viel von Oldenburg gesehen und etwas Neues gelernt, uns noch einmal besser kennen gelernt, haben wieder viel fotografiert und (fast) alle (fast) bis zum Ende Spaß gehabt - alles in allem: Ziel erreicht!

Als am Morgen des dritten Treffens endlich alle SuS ihr Hab und Gut beisammen hatten, da einige nach der geplanten Stadtrallye direkt aus der Stadt nach Hause fahren durften, ging es dann auch sofort zu Fuß los Richtung Uni. Eine andere Gruppe, die auch die Stadt als Ziel anpeilte, hat uns dabei begleitet und in einer großen, gemischten Gruppe, in der wir auch noch einmal ein paar andere SuS aus anderen Gruppen kennen lernen durften, reisten wir bis zum Julius-Mosen-Platz, an dem wir uns wieder in unsere Arbeitsgruppen aufteilten und dann unseren Teil auch noch einmal in zwei Gruppen, die jeweils ein Aufgabenblatt bekamen, dessen Aufgaben in ihrer Reihenfolge leicht variierten, damit sich die Gruppen nicht in die Quere kamen, jedoch ungefähr die richtige Reihenfolge an zu besuchenden Orten aufwiesen, um in einem großen Spaziergang alles zu sehen.

Dabei muss man ehrlicherweise sagen, dass eine Gruppe leicht benachteiligt war, da von den begleitenden Studentinnen eine von außerhalb Oldenburgs kam und die anderen beiden auch noch nicht allzu viel von Oldenburg kannten - andererseits konnten sie dadurch auch an der Rallye mit "teilnehmen" und unsere ortsansässige Studentin in der anderen Gruppe hatte im Fall der Fälle Telefondienst, der aber nicht in Anspruch genommen werden musste, da keine Probleme auftraten.

Beide Gruppen hatten Spaß, die Orte abzugehen und ein paar der gegebenen Aufgaben wie "Wann wurde Julius Mosen geboren und welchen Beruf hatte er?" (anhand der Statue am Aufbruchsort erkennbar) und "Finde den auf dem Foto abgedruckten Ort" - in diesem Fall das Innere der Schlosshöfe - zu lösen. Zwischenzeitlich entstanden wieder viele Fotos und auch diesmal nahmen die SuS wieder gern sowohl die Position des Fotografierten, als auch die des Fotografen ein. Zum Ende der Unterrichtszeit hin nahm die bisher gezeigte Motivation beim Aufspüren der Orte allerdings wie zu erwarten etwas ab, da die Füße allmählich platter wurden und der Aufgabenzettel nicht zu enden schien. Was diesen angeht, so müsste man den bei einem nächsten Mal nämlich zum Einen etwas kürzen, damit die SuS ein Gefühl des "Siegs" bekommen können, was so nicht möglich war, da wir nicht einmal ansatzweise durchgekommen sind, und zum Anderen bietet sich ein Verschieben des Text-Bild-Verhältnisses in Richtung mehr Bild als Text an, denn wir haben die Deutschfähigkeiten der Mehrheit der SuS leicht überschätzt. Anstelle der Rätsel-Texte waren nämlich vor allem die beigefügten Fotos die wichtigen Hinweise für die SuS, um die richtigen Orte zu finden, und Rätselfragen an sich recht schwer zu beantworten, da nicht immer jedem klar war, was der andere von ihm wollte.

Dennoch - mit den Aufgaben als Anregung, was man an den entsprechenden Orten nach Finden dieser tun, die SuS fragen oder lernen könnte - gab der Zettel einen guten Leitfaden für den Stadtbesuch und wir denken, am Ende hat jeder noch etwas Neues sehen und Lernen können - und auch als Gruppe zusammengewachsen sind wir wieder mehr. Für die Zukunft sollten wir aber vielleicht auch was die Routenplanung angeht daran denken, dass die SuS vermutlich besser über das Busnetz Bescheid wissen als wir das manchmal tun, sodass wir auf dem Rückweg noch eine Haltestelle hätten weiter fahren und unseren Füßen etwas mehr Erholung hätten gönnen können.

 

Auf in die zweite Runde

Treffen am 26.11.2015

 

Das zweite Treffen mit unserer Gruppe steht an und wir freuen uns schon sehr darauf, alle wiederzusehen!

 

Auch heute wollen wir uns in erster Linie noch mit dem gegenseitigen Kennenlernen beschäftigen. Wir werden wieder einige Spiele spielen, denn den SuS hat dies bei unserem ersten Gruppentreffen sichtlich Freude bereitet. Auch der Gruppenzusammenhalt wird dieses Mal dabei verstärkt Thema sein. Außerdem wollen wir gerne noch den eigentlich schon für die letzte Sitzung geplanten Rundgang durch die Schule durchführen, um die Lieblingsplätze der SuS kennenzulernen. Im weiteren Verlauf möchten wir, passend zum Thema „Lebenswelten erschließen“, mit den SuS gemeinsam erarbeiten, welche Plätze sie in Oldenburg bereits kennen. Vielleicht gibt es auch hier schon Lieblingsplätze?

 

„Freunde fangen“

Zu Anfang ein Spiel, um die Namen der Gruppenteilnehmer wieder aufzufrischen. Alle stellen sich in einem Kreis auf, ein Teilnehmer steht in der Mitte. Dieser sagt nun einen beliebigen Namen und tauscht dann mit der Person den Platz. Dabei wird die Geschwindigkeit immer mehr gesteigert.

Wurden alle Namen mehrmals genannt, werden alle Teilnehmer gebeten, sich zu zweit im Kreis zusammenzustellen, die Hände werden hinter dem Rücken verschränkt. Ein Teilnehmer hat dabei keinen Partner. Dieser nennt nun einen beliebigen Namen, die gerufene Person muss versuchen zu ihm zu gelangen. Doch der Partner der Person versucht ihn durch festhalten natürlich daran zu hindern. Hat es ein Teilnehmer geschafft zum anderen zu gelangen, muss der frei gewordene Partner nun versuchen, einen neuen Freund zu sich zu rufen. Ziel des Spiels ist, sich die Namen aller Teilnehmer wieder ins Gedächtnis zu rufen und die Gruppe durch Bewegung „richtig wach werden“ zu lassen.

  • Dauer: 10 Minuten

 

„Klatschspiel im Kreis“

Bereits in der letzten Woche haben wir dieses Spiel spontan mit der Gruppe gespielt. Da es dabei darum geht, die Reaktion zu schulen und die Geschwindigkeit zu steigern, greifen wir es auch in dieser Woche noch einmal auf. Erinnern sich die Kinder noch daran? Gibt es eine Steigerung im Vergleich zum letzten Mal?

Alle Spieler stellen sich in einen Kreis. Der Spielleiter erklärt, dass er das Spiel mit einem Klatschen in beide Hände und einem gerufenen „HA“ in Richtung des Spielers rechts von ihm, beginnt. Dieser Klatsch-Impuls wird dann von Spieler zu Spieler weitergegeben, indem sich der jeweilige Spieler immer zum nächsten Spieler hinwendet und in die Hände klatscht. So wandert der Impuls immer im Kreis. Soll die Richtung des Impulses gewechselt werden, so springt der Spieler, der an der Reihe ist hoch und ruft „HO“. Es wird dann in die andere Richtung weitergeklatscht von dem Spieler, der vor dem „Ho“ an der Reihe war. Außerdem kann der Impuls anhand eines lauten „HUIs“ quer durch die Mitte des Kreises an einen beliebigen Spieler weitergeleitet werden. Dazu wird eine Handbewegung gemacht, die verdeutlicht, welcher Spieler dann an der Reihe ist. Die rechte Hand wischt über die offene Handfläche der ausgestreckten linken Hand. Wichtig bei diesem Spielschritt ist die genaue Richtungsanzeige zum gemeinten Spieler, damit derjenige auch weiß, dass er an der Reihe ist. Außerdem kann jeder Spieler, wenn er an der Reihe ist, den Impuls unterbrechen, indem er laut „Ring Ring“ ruft und dazu die Hände nach oben hebt und die Handgelenke hin und her dreht. Die Gruppe antwortet dann mit einem lauten „Ching Ching“ und stampft dazu mit dem rechten Fuß zweimal in Richtung Kreismitte auf. Danach nimmt der Spieler, der danach an der Reihe ist, den Impuls wieder auf und gibt ihn weiter. Zudem gibt es noch die Option, dass alle Spieler im Kreis einen neuen Platz einnehmen. Dies passiert, wenn ein Spieler, bei dem der Impuls gerade ist, laut „HÄ?“ ruft. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Tempo während des Spiels möglichst hoch ist.

  • Dauer: 10 Minuten

 

„Eisschollenspiel“

Alle Kinder bewegen sich zu Musik im Raum und „schwimmen“ um eine Eisscholle herum (zu Anfang genauso viele Stühle wie Kinder, die Rücken an Rücken stehen). Stoppt die Musik, müssen alle Kinder sich auf die Eisscholle begeben. Nach jeder Runde wird ein Stuhl weggenommen, die Eisscholle wird immer kleiner. Ziel ist, dass die Kinder sich gegenseitig auf die Eisscholle helfen und einander festhalten, damit keiner mehr den Boden berührt. Es reicht dabei auch, dass die Kinder sich auf die Stuhlfüße stellen, es darf nur keiner mehr den Boden berühren. Um wie viele Stühle kann die Eisscholle schrumpfen, ohne dass jemand runterfällt?

  • Dauer: 10 Minuten
  • Material: Stühle, CD-Player

 

„Reise nach Jerusalem“

Ein Stuhl weniger als Spielteilnehmer vorhanden sind, werden Rücken an Rücken in einer Reihe aneinandergestellt. Zur Musik bewegen sich alle um die Stühle herum. Stoppt die Musik, müssen sich alle schnell hinsetzen. Derjenige, der keinen Platz ergattern konnte, scheidet aus. Wieder wird ein Stuhl weggenommen. Wer kann sich den letzten Stuhl sichern und gewinnt das Spiel?

  • Dauer: 10 Minuten
  • Material: Stühle, CD-Player

 

Nach so viel Action wollen wir uns dann erstmal von den SuS die Schule zeigen lassen. Der Schulrundgang kann beginnen!

  • Dauer: ca. 30 Minuten

 

„Mein Oldenburg, dein Oldenburg- unser Oldenburg!“

Nachdem wir nun die Lieblingsplätze der SuS innerhalb der Schule kennengelernt haben, möchten wir von ihnen gerne wissen, wie gut sie sich schon in Oldenburg auskennen. Anhand einer „Kartenabfrage“ (SuS bekommen Karteikarten, auf denen sie jeweils einen ihnen bekannten Ort schreiben und an die Tafel hängen) werden wir erfahren, welche Plätze schon bekannt sind. Eventuell können wir die genannten Orte an der Tafel schon thematisch zusammenfassen oder nach Oberbegriffen sortieren (z.B. Öffentlicher Platz, Innenstadt, Park, Museum… etc.). Im nächsten Schritt werden wir die genannten Orte auf einem Stadtplan von Oldenburg suchen und mit selbstgebastelten Fähnchen markieren. Dabei können die SuS auch wieder einiges von sich selbst preisgeben, wie z.B. ihren Wohnort oder wo genau sie ihre Hobbys ausüben. Anhand der Karte können wir uns einen Überblick verschaffen, in welchem Radius die SuS bislang aktiv waren und was sie vielleicht noch nicht kennen. Dies gibt uns Hinweise für unsere weitere Planung hinsichtlich von Ausflügen an noch unbekannte Orte. Die so gestaltete Karte wird uns in der nächsten Zeit auch weiter begleiten, denn alle gemeinsam neu „entdeckten“ und besuchten Orte werden wir ebenfalls mit Fähnchen versehen.

  • Dauer: 45 Minuten
  • Material: Karteikarten, Edding, Kreppband, Tafel, Stadtplan auf Styroporplatte, Zahnstocher, buntes Papier, Schere, Kleber, Buntstifte

 

Wir erhoffen uns so, einen weiteren Einblick in die Interessen der SuS verschaffen zu können, um uns einem für alle interessanten Thema für unsere Gruppe anzunähern. Vielleicht haben wir auch schon Ideen für einen gemeinsamen Gruppennamen?

 

Als didaktische Reserve haben wir noch einige Spiele in der Hinterhand, von denen einige bei gutem Wetter auch draußen gespielt werden können:

  • Katz und Maus
  • Faules Ei
  • Reise nach Jerusalem
  • …oder Wiederholung einiger Spiele vom letzten Mal, die den SuS gut gefallen haben.

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Reflexion

 

Das heutige Treffen begann außerplanmäßig und auf Wunsch der Kinder mit einer Runde des Spiels „Hatschi Bratschi“, das sie noch von unserem ersten Treffen kannten. Alle waren gut drauf und machten begeistert mit. Dieses Spiel zu Anfang noch vorweg zu spielen, war auch aus einem anderen Grund von Vorteil, denn unsere Studierendengruppe konnte heute noch eine weitere Kunststudentin im Team begrüßen. So konnte auch sie sich schnell die vielen neuen Namen einprägen. Nach den Namenserinnerungsspielen standen dann die Spiele zur Musik und Festigung des Gruppenzusammenhaltes an. Die SuS haben sich ganz auf die Spiele einlassen können und sich toll gegenseitig bei der Erfüllung der Aufgaben ergänzt und unterstützt. Und wir alle hatten eine Menge Spaß dabei.

Daraufhin haben die SuS uns dann durch die Schule und über das Schulgelände geführt. Hussam und Barin entpuppten sich dabei als exzellente „Fremdenführer“. Allerdings hat es dabei nicht so gut funktioniert, die Lieblingsplätze jedes Einzelnen genau herauszufinden, da sich viele Überschneidungen ergaben und einige SuS sich in ihren Empfindungen einfach der Mehrheit angepasst haben. Dafür sind wieder jede Menge Gruppenbilder entstanden, die von den SuS gewünscht wurden. Sie haben dabei auch teilweise Kamera und „Regie“ übernommen und uns gesagt, wie wir uns hinstellen sollen und uns so richtig in Action gebracht. Auch in der letzten Sitzung fiel uns schon auf, dass alle SuS es total Klasse finden, von sich selbst, anderen und der ganzen Gruppe Bilder zu machen.

Nach der großen Pause haben wir uns dann wieder im Klassenraum eingefunden, um „Mein Oldenburg, dein Oldenburg - unser Oldenburg“ zu starten. Die SuS haben ihnen bekannte Orte in Oldenburg zunächst auf Karteikarten zu Papier gebracht, durften dabei auch malen. Es hat sich dabei ergeben, dass viele Orte zunächst mehrfach genannt und notiert wurden. Da wir die Karten dann erst einmal an die Tafel gehängt haben, konnten wir noch näher ins Detail gehen. Mit gezielten Fragen am Gruppentisch (Wo genau spielst du denn Fußball? Welches Jugendzentrum meinst du?) und dem Stadtplan konnten wir dann auch Örtlichkeiten in Erfahrung bringen, die über die zentralen Plätze wie „Lappan“ und „Schloßhöfe“ hinausgingen. Die Angaben der SuS wurden dann von ihnen auf kleine selbstgebastelte Fähnchen übertragen, die dann in unseren eigenen Stadtplan gesteckt wurden. Auch die Wohnorte der SuS und der Studierenden bekamen ihre eigenen Fähnchen. So kamen wir immer mehr ins Gespräch und haben mehr über die SuS in Erfahrung bringen können. Schwierig war es dabei für einige SuS, ihre Gedanken in schriftlicher Form festzuhalten. Auch SuS, die schon ziemlich gut Deutsch sprechen können, brauchen in der schriftlichen Umsetzung viel Unterstützung.

Insgesamt war die Gruppe heute etwas „kribbeliger“ als in der letzten Woche und konnte sich nicht lange auf etwas konzentrieren. Einige SuS waren heute viel lauter und haben sichtlich auch mal ihre Grenzen ausgetestet. In der nächsten Woche wollen wir gleich mit ihnen zusammen zu einer Stadtrallye aufbrechen, um ihnen unbekanntere Orte in der Stadt zu zeigen. Wir möchten uns damit gerne etwas von der „schulischen“ Situation lösen und damit eventuelle Hemmungen seitens der Kinder hinsichtlich des schulischen Kontextes abbauen.

Abschließend ist noch zu sagen, dass wir heute festgestellt haben, dass der Spagat zwischen Respektsperson sein und gleichzeitiger „Kumpelrolle“ oft nicht ganz leicht zu vereinbaren ist. Regeln und Grenzen müssen auch in unserer Projektarbeit  vorhanden sein, damit die Gruppe nicht aus dem Ruder läuft. Wir sind zufrieden mit dem heutigen Tag und lernen die SuS und ihre Interessen immer besser kennen. Wir freuen uns schon auf die nächste Woche!

Die ersten Eindrücke

Treffen am 19.11.2015

Wer ist wer? 

Ca. 45min

 

,,Ich packe meinen Koffer‘‘

Jeder sagt seinen Namen und macht eine Bewegung (sein/ihr Hobby?)  dabei. Dann wird an den Partner rechts neben sich weiter gegeben, er wiederholt Name und Bewegung und ergänzt seine Eigenen.

 

,,Zuzwinkern und Plätze tauschen‘‘

Eine Person steht in der Mitte des Kreises. Die anderen Teilnehmer müssen zueinander Blickkontakt aufnehmen und bei einem gegenseitigen Zuzwinkern die Plätze tauschen. Hierbei versucht die Person in der Mitte nun einen der Plätze zu ergattern

 

,,Familie Meier‘‘

Es werden Kärtchen mit deutschen Familiennamen beschriftet (Vater Meyer, Mutter Meyer, etc.) und an alle Mitspieler verteilt. Dann bewegen sich alle durch den Raum und tauschen Kärtchen. Für jede Familie gibt es einen Stuhl auf dem sich bei einem Zeichen/Gong alle der Familie finden müssen und geordnet erst Vater dann Mutter, Sohn und Tochter drauf setzen. Wer als erstes mit der gesamten Familie sitzt hat gewonnen.

 

,,Das Uno Spiel''

Teilnehmer bilden zwei Reihen. Der vorderste in der Reihe erhält vier Karten(Rot: auf den Kopf/blau: linke Schulter/grün: beide Schultern/gelb: rechte Schulter). Dem hintersten Spieler wird Karte gezeigt und dieser gibt das Zeichen weiter. Wer zuerst die richtige Karte hoch hält hat gewonnen.

 

Ziel: 

gegenseitiges Lernen der Namen

die Situation auflockern

 

Wo kommt ihr her?

Ca. 20 min

 

Material: Weltkarte

Jedes Gruppenmitglied erhält eine Weltkarte in DIN4 Format. Nun sollen sie einzeichnen, wo sie herkommen und wie sie hier her gekommen sind. Anschließend stellt jeder seine Karte vor und sagt noch ein bisschen was dazu (Beweggründe für Umzug, Hobbys, was er/sie vermisst, besser/schlechter findet)

 

Ziel:

  • Verständnis zu bekommen aus welchen Regionen die Kinder stammen und warum sie nun hier sind. So kann in Zukunft besser speziell darauf eingegangen werden
  • mit den Kindern ins Gespräch kommen

 

Gemeinsames Gestalten

Ca. 15 min

 

Materialien: Fingerfarbe, Plakat, eigene Hände

Erstes gemeinsames Bild gestalten, Was mag ich? Was magst du?

Handabdrücke aber auch alles andere, was den Kindern einfällt darf auf das Plakat (freie Gestaltung)

 

Ziel:

  • Die Kinder zu gemeinsamer Arbeit/ gemeinsamen Gestalten ermutigen

 

Schulrundgang

Ca. 30 min

 

Die Schüler zeigen den Studenten Ihre Schule / Lieblingsplätze, etc. Was macht ihr in den Pausen? Was kennt ihr schon rund um die Schule, was noch nicht? Wo könnten wir euch helfen? Was interessiert euch?

Wir möchten auf Bekanntem aufbauen und versuchen so Fragen, und Interessen herauszufiltern.

Der Tag soll den Kindern zeigen, dass nicht nur für sie einige Umgebungen neu sind, sondern auch für uns Studenten.

 

Didaktische Reserve

 

Spiele wie Twister, Uno, Halligalli

 

Reflexion

 

Heute war das erste richtige Zusammentreffen der vier studentischen Gruppen und alle waren gespannt, aus welchen Mitgliedern wohl die Gruppen später bestehen werden wird. Vor allem aber auch, ob alles so klappt, wie wir es geplant hatten und die Kinder die Freude an unseren Ideen teilen werden.

 

Als wir in dem Klassenraum ankamen, war unsere erste Tat zuerst einmal alle Tische loszuwerden und einen Stuhlkreis zu bilden.

 

Begonnen haben wir dann mit unserem geplanten ersten Spiel, welches auch nach kleinen Einstiegsschwierigkeiten super klappte. Spontan wurden sowohl von uns Studenten (z.B. ,,Klatschspiel im Kreis‘‘), als auch von den Kindern selbst (,,Obstsalat‘‘ & ,,Mein rechter rechter Platz ist frei‘‘), Spiele dazu genommen. Besonders die spontan eingebrachten Einfälle und Wünsche der Kids überraschten und freuten uns zugleich. Dementsprechend locker war dann auch die Atmosphäre innerhalb der Gruppe nach den Spielen. Auch wenn es immer ein paar kleine ,,Mogler‘‘ gab, die sich die Farbe beim ,,Uno-Spiel‘‘ zuflüsterten, war es alles in allem ein Spaß und auch ein Erfolg.

 

Nach den Spielen fingen wir dann doch zuerst mit dem eigenen Gestalten an, da es uns taktisch klüger erschien, die Fingerfarbe während den nächsten Schritten trocknen zu lassen. Wie erwartet kamen die Farben gut an, auch wenn wir so manchen Schüler wieder aus dem Nebenraum fischen mussten, da diese dort ,,Hände waschen‘‘ wollten. Und auch so einige die bunten Fingerfarben nicht nur an den Händen, sondern auch im Gesicht hatten.  

 

Als die Hände und auch die Gesichter alle wieder sauber waren ging es los mit den Weltkarten. Hierbei stellten wir fest, dass es gut war auch den verkleinerten Ausschnitt der Karte dabei zu haben, da viele der Kids ohne die Beschriftungen der Länder ein wenig überfordert waren ihr Land zu erkennen. Als diese Schwierigkeit aber geklärt war, wurde das Ganze zu einer richtig interessanten und spannenden Sache. Es war bei einigen deutlich zu spüren, dass es ihnen wichtig war uns genau zu zeigen, und zu beschreiben, wo sie herkommen, wie sie hergelangten und was die Beweggründe waren. Auch erfuhren wir, dass viele, den größten Teil ihrer Familie nicht bei sich in Deutschland haben und zudem warum dies so ist.

 

Dann wurde das Bild mit den Händen noch fleißig weiter mit Bildern von Hobbys, den Namen, Geburtstagen, Fußballvereinen und auch Lieblingstieren verziert. Auch schossen wir mit diesem Bild unsere ersten Gruppenfotos, die auch in der Bildergalerie zu sehen sind.

 

Mit dem Blick auf die Uhr stellten wir fest, dass wir den Schulrundgang auf das nächste Mal verschieben müssen und entschlossen uns dazu nach dem Aufräumen nur noch einmal kurz mit den Schülern zu besprechen wie ihre Empfindungen zu den ersten gemeinsamen Stunden waren. Diese Bewertungen waren durchaus positiv, was uns natürlich sehr freute.

 

Als Denkanstoß für die nächste Woche bekamen die Kids mit, sich schon einmal vorab Gedanken zu machen, was ihre Lieblingsplätze in der Schule sind, die sie uns gerne zeigen möchten. Mit diesem Schlusswort wurden die gemeinsamen Stunden dann auch beendet.

 

Alles in Allem waren wir mit der Gruppe heute sehr zufrieden. Sie haben toll mitgemacht, es hat Spaß gemacht und wir freuen uns auf nächste Woche!

 

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