Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe IV »Evolution«                                             Dürfen wir vorstellen?! - wir sind die "Evoluzzer": 

Schüler:
Amar Nasar (15) Irak

JaiMin Chen (14) China

Jilan Miro (12) Irak

Natascha Kovovaichenko (12) Ukraine

Patricia Santos (14) Portugal

Sylwester Ronowski (14) Polen

Tarik Tahiri (13) Bulgarien

 

Studenten:

Christine Freese (24) Kunst

Sina Cobi (25) Kunst

Theresa Heilkenbrinker (27) Kunst

Vanessa Brandt (25) Kunst


Judith Moormann (34) Sachunterricht

Matthias Nolte (31) Sachunterricht
(bis 07.12. 15)

Das 16. Kapitel (16. Juni '16)

Nun steht das letzte Treffen in unserer Gruppe vor der Tür, so schnell sind doch die zwei Semester vergangen.

Da wir in der letzten Woche unser Evolutions-Plakat leider nicht abschließen konnten, werden wir es nun fertigstellen. Verschiedene Gruppenbilder werden ausgeschnitten und werden die Menschen am Ende unserer Evolutions-Darstellung bilden. Zudem kleben wir alle gebastelten Tiere auf das Plakat. Abschließend werden wir letzte Ausbesserungen vornehmen, um das Plakat für die Ausstellung am Sonntag zu beenden.

Wir werden auch einen Blick auf die Schaukästen der vier verschiedenen Lebensräume werfen, die in der Projektwoche entstanden waren, da diese ebenfalls ausgestellt werden. Zudem werden wir eine Halterung für unser Fabelwesen erstellen, sodass es in den Ausstellungsräumen stehen kann.

In der verbleibenden Zeit möchten wir gerne etwas mit den SuS unternehmen, wobei wir uns nach dem Wetter richten. Entweder fahren wir zur Uni und essen dort ein Eis oder wir spielen bei gutem Wetter draußen Wikinger-Schach.

Das 15. Kapitel (09. Juni '16)

ENDSPURT !

Die Vorbereitungstexte werden immer kürzer und das Abenteuer ‚Zuhause in der Fremde’ ist bald zu Ende. Diesen vorletzten Donnerstag wollen wir unser Plakat endgültig fertigstellen, das heißt: Es wird der Himmel bemalt, die restlichen Schülerbilder modifiziert und allerlei Kleinigkeiten und Details verschönert. 

Reflexion

Heute begann unser Projekt wie gewohnt. Nachdem wir uns alle im Forum eingefunden hatten, ging es, wie das letzte Mal auch, in den Kunst Raum. Wir wollten heute Den Hügel mit dem Feld, die Tiere und den Himmel fertig machen. Wir fingen zügig an, die Stimmung war gut und alle arbeiteten konzentriert mit. Wir arbeiteten in zwei Gruppen. Die eine Gruppe war mit dem Basteln der Tiere beschäftigt, die andere Gruppe kümmerte sich um die unfertigen Teile am Fließ.

Da die SuS so gut mitarbeiteten, ergaben sich auch während des Bastelns interessante Gespräche, in denen man die einzelnen SuS noch einmal besser kennen lernen konnte.

Wir schafften bis zur Pause einiges, aber nicht so viel wie wir wollten. Nach der Pause sollte es dann also etwas straffer voran gehen. Leider war das überhaupt nicht möglich, da die SuS sehr unkonzentriert waren und viel herumliefen, ihren Aufgaben nicht nachgingen, die wir wirklich pro Schüler/in verteilt hatten.

So mussten wir Studenten leider die meiste Arbeit alleine machen, da ja bald die Ausstellung vor der Tür steht. Die Stunde endete dementsprechend leider auch sehr chaotisch. Unser Ziel das Banner fertig zu bekommen, haben wir leider nicht erreicht. So werden wir in der nächsten Stunde also kein schönes Abschlusstreffen machen können, wie geplant, sondern müssen uns weiter um die Fertigstellung des Plakates kümmern.

Das 14. Kapitel (02. Juni '16)

Nachdem die Schüler in der letzten Woche auf Klassenfahrt waren, starten wir am Donnerstag frisch und munter in die letzten Arbeitsschritte unseres Projekts. Auf der heutigen Tagesordnung stehen neben dem analogen Photoshoppen der Fotografien von den Schülern auch die letzten Handgriffe im Bereich des Hintergrunds auf dem Plan. Es gilt also mit verschiedenen Techniken den Mixed-Media Hintergrund abzuschließen: Stempeln, Kleben, Fransen und und und...

Reflexion

Der erste Teil dieser Sitzung überzeugte durch das konzentrierte und ruhige Arbeiten der Jugendlichen. Nachdem die Gruppe in zwei Teile geteilt wurde, kümmerte sich die eine Gruppe um das Aufkleben der Blätter für den Wald und die andere Gruppe um das Ausschneiden und Basteln weiterer Figuren (Tiere). Sogar das Hören von Musik während des Arbeitens war möglich, da eine wirklich ruhige Atmosphäre herrschte. Alle SuS waren in Tätigkeiten eingebunden und haben bis auf wenige Ausnahme bis zur großen Pause durchgehalten. Letztlich scheinen sich alle auf die bevorstehende Ausstellung zu freuen und das Ziel der Fertigstellung des Plakats wird immer realistischer. Innerhalb der Gruppe scheinen sich die meisten gut zu Verstehen und sich gegenseitig zu Akzeptieren. Insgesamt sind wir alle ganz zufrieden nach Hause gefahren und freuen uns auf die letzten Stunden gemeinsamer Arbeit an dem Projekt.

Das 13. Kapitel (19. Mai '16)

Bei diesem Treffen wollen wir nun weiter an dem Hintergrund für unsere Mixed Media Darstellung der Evolutionsgeschichte arbeiten. Dafür wollen wir die unterschiedlichen Landschaften gestalten, die sich von links nach rechts von Wasser, zu Sandlandschaft, Wald und Stadt verändern. Dafür verwenden wir verschiedenen Techniken und Materialien und bemalen, bekleben und gestalten den Hintergrund. So werden wir z.B. als Basis für den Wald mit Hilfe des Kartoffeldrucks eine Wiese gestalten, die Stadt aus Zeitungspapier ausschneiden und mit Kreiden bemalen oder das Meer aus blauem Kreppband formen.

Zudem Arbeiten wir weiter mit den beim letzten Treffen erstellten Fotos. Wir werden die Personen wieder ausschneiden und durch gebastelte Requisiten zu verschiedenen Tieren transformieren. Dieses Mal sollen sich Vögel, Dinosaurier, aber auch verschiedene Säugetiere bilden.

Reflexion

Bei diesem Treffen sollte nun mit der Gruppe begonnen werden den Hintergrund unserer Evolutionsdarstellung zu gestalten. Dafür wurde die bereits zugeschnittene Folie auf mehreren Tischen ausgebreitet und mit Hilfe von Kreppband Umrisse der einzelnen Abschnitte geklebt. Diese befestigten wir auf der Rückseite der Folie, sodass das es einfacher ist, die Übersicht über das gesamte Projekt beim Bearbeiten zu behalten. Anhand einer Skizze erläuterten wir, als Wiederholung zur letzten Sitzung, was in den einzelnen Abschnitten des Hintergrundes dargestellt werden soll.

Die SuS wurden zunächst in zwei Gruppen geteilt und jede bearbeitete verschiedene Abschnitte. Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Meer am linken Ende des Hintergrundes, welches aus verschiedenem blauem Krepppapier gestaltet wurde. Die andere Gruppe schnitt Rechtecke aus Zeitungspapier und gestaltete diese mit Kreiden und Buntstiften zu Hochhäusern. Im Folgenden wurde weiterhin an verschiedenen Stellen des Hintergrundes gearbeitet, zu denen sich die SuS frei zuordnen konnten und die Gruppen sich vermischten. Vom Pausenhof wurde Sand geholt, der dafür vorgesehene Bereich auf der Hintergrundfolie mit Kleister bestrichen und der Sand darauf gestreut. Aus halben Kartoffeln wurden durch Hineinschnitzen grasförmige Stempel. Mit verschiedenen Grüntönen wurde darauf eine Wiese als Grundlage für den später entstehenden Wald gedruckt. Im Hintergrund der Stadt sollen sich Berge bilden, welche mit zerknülltem Papier in weiße und schwarze Farbe auf die vorgesehenen Bereiche gestempelt wurden.

Zum Abschluss konnten bereits erste „Einzeller“, „Quallen“ und „Fische“ aufgeklebt werden. Durch die abwechslungsreichen Arbeiten waren alle SuS zum Mitarbeiten zu motivieren und gerade die Arbeit an verschiedenen Stationen parallel, gab den SuS die Möglichkeit sich nach ihren Interessen zu verteilen. An die Arbeit an weiteren Tierdarstellungen anhand der Fotos wird beim folgenden Treffen angeknüpft.

Das 12. Kapitel (12. Mai '16)

Nachdem nun eine Woche vergangen ist, in der wir uns nicht getroffen haben, hatten wir Studis mehr Ruhe und Zeit die vergangene Woche zu reflektieren.           
Die folgenden Wochen wollen wir nun damit verbringen eine Mixed-Media-Riesen-Collage zu basteln.
Dazu soll in dieser Woche die Grundlage geschaffen werden, indem wir den Schülern unser Vorhaben erklären und den Hintergrund vorbereiten. Die bereits geschossenen Evolutionsfotos werden ausgedruckt und auf den Hintergrund gelegt. Für die nächsten Wochen werden außerdem noch weiter Fotos mit höheren Entwicklungsstufen der Evolution geschossen. So gestalten sich die einzelnen Termine noch abwechslungsreicher und kurzweiliger für die Schüler. 

 

Reflexion

Zu Beginn dieser Sitzung wurde eine Skizze des gesamten Plakats erstellt, mit welchem eine Vorstellung des Endproduktes erlangt werden sollte. So wurde den SuS verdeutlicht, auf welches Ziel wir nun in den letzten Treffen hinarbeiten werden. Anschließend erstellten wir von jedem Gruppenteilnehmer Fotos in verschiedenen Positionen. Mit diesen Bildern werden im Verlauf die Land- und Lufttiere dargestellt. Außerdem erstellten wir einige Gruppenbilder für die Verbildlichung des Menschen am Ende unserer Darstellung der Evolution. Da das Erstellen der Fotos dieses Mal zügig abgeschlossen werden konnte, gingen wir mit den SuS auf den Pausenhof und begannen dort Materialien für den Hintergrund zu sammeln. Da es sich um eine Mixed Media Collage handeln wird, sammelten wir Blätter und Zweige, um daraus einen Wald erstellen zu können. Nach der großen Pause trafen wir uns als Gruppe im Klassenraum und schnitten zunächst das transparente Papier für unseren Hintergrund von einer großen Rolle zu. Danach begannen wir Fotos der Gruppe auszuschneiden, welche wir auf Papier ausgedruckt hatten. Es handelte sich dabei um die Darstellungen als Einzeller, Qualle, Fisch und Reptil, welche wir in vorangegangenen Treffen erstellt hatten. Nach dem Ausschneiden bastelten wir Requisiten für diese Lebewesen. Bei dieser Phase war das Arbeitsverhalten der Gruppe gespalten. Einige SuS waren leider nicht konzentriert bei der Arbeit oder nicht dazu zu bewegen, sich an der Gruppenarbeit zu beteiligen. Dagegen bedauerten andere, dass nur noch so wenige Treffen verbleiben und erstellten kreative Arbeiten mit den Fotos und gebastelten Requisiten.

Das 11. Kapitel (28. April '16)

Die Zeit rennt!

Es sind nur noch wenige Termine bis zu der Ausstellung im Juni und wir sind mitten in den Vorbereitungen. Es soll weiterhin an der Idee eines Wimmelbildes festgehalten werden, welche letztendliche Gestalt dieses annehmen soll, wird sich allerdings im weiteren Prozess herausstellen. Wie wollen wir diesem Ziel näher kommen?

Wie in den letzten Zusammentreffen bereits begonnen, arbeiten wir an der Erstellung der Bilder weiter. Thematisch ist der evolutionäre Schritt von der Echse zum Dinosaurier im Fokus unserer Inszenierung. Da die SuS in den letzten Treffen etwas an Motivation und Durchhaltevermögen gespart haben, versuchen wir dieses nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Im Anschluss an die Fotoerstellung, möchten wir den SuS einen Einblick und erste Versuche mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop ermöglichen. Ursprünglich war hierzu ein Ausflug an die Universität geplant, den wir nun auf Grund organisatorischer Unklarheiten streichen mussten. Anstatt dessen werden wir Mac Books bereitstellen, die die SuS nutzen können, um das Programm zu erkunden. Das Freistellen sowohl, als auch verschiedene Werkzeuge des Programmes sollen thematisiert und gezeigt werden. Darüber hinaus möchten wir zu einem passenden Zeitpunkt ein neues Gruppenbild schießen, auf dem die SuS Schilder hochhalten mit dem Wort „Evolution“ in ihren Herkunftssprachen, als auch dem Namen des Projektes „Zuhause in der Fremde“. Wir freuen uns auf Donnerstag und spannende Ergebnisse!

Reflexion

 

Bereits auf dem Weg von der Schule zur Universität viel auf, dass sowohl die Studentinnen, als auch die SuS an diesem Tag etwas unkonzentriert waren. Obwohl alle sich sichtlich auf einen Ortswechsel freuten, wurde nach kurzer Zeit im universitären Rahmen deutlich, dass es den SuS schwer fällt sich angepasst zu verhalten. Darüber hinaus ist es leider nicht gelungen die SuS für das Programm Photoshop zu begeistern. An dieser Stelle hätte die Planung genauer ausfallen müssen und die Überprüfung ob das Programm wirklich altersgerecht und für alle verständlich ist hat im Vorhinein gefehlt. Durch die geringe Verständlichkeit des Programmes und der schnell aufkommenden Langeweile über das Bearbeiten von Fotos kam es schnell zu Unruhe. Trotz all den Schwierigkeiten gelang es dennoch am Ende Gruppenbilder zu schießen und die SuS zusammen zu halten.

Nach einer kurzen abschließenden Reflexion hat die Gruppe der Studentinnen beschlossen die Digitale Bildbearbeitung nicht erneut zu thematisieren und stattdessen analog zu arbeiten. Es sollen Collagen entstehen, welches keine großen Erklärungen voraussetzt, sondern jeden Schüler und jede Schülerin miteinbezogen werden kann.

Das 10. Kapitel (21. Apr.'16)

Die nächste Sitzung wird sich von der Idee her ähnlich gestalten, wie die vorhergegangene. Die SuS werden in ihren Rollen erneut ein Storyboard entwickeln. Diesmal wird es erneut um die Entwicklung vom Einzeller bis zum Fisch gehen. Wir wollen aber, dass jeder einzelne Schüler, jede einzelne Schülerin eine Fotoreihe von seiner/ihrer eigenen Entwicklung macht. So können wir in kleinen Gruppen arbeiten und jeder hat am Ende seine eigene Fotoreihe. Außerdem wollen wir, wenn dann noch Zeit ist, ein Titelbild für diese Fotoreihe entwickeln.

Für die kommenden Wochen haben wir uns noch ein kleines Nebenprojekt für die SuS ausgedacht. Die SuS sollen die Möglichkeit bekommen, die Entwicklung einer Kaulquappe hautnah mitzuerleben. Wir bekommen für unser Vorhaben ein Aquarium gestellt, das wir im Klassenraum unterbringen werden. Danach gehen wir mit den SuS zu ausgewählten Orten, um Laich einzusammeln und diesen dann in dem vorher präparierte Aquarium zu platzieren.

Jede Woche sollen die SuS dann ein Foto von den verschiedenen Entwicklungsstadien der Kaulquappe bis zum Frosch machen. Am Ende werden die Tiere dann natürlich wieder in ihren eigentlichen Lebensraum entlassen.

Dieses Vorhaben werden wir aber erst nächste Woche angehen können.

Reflexion

Seit heute haben wir einen neuen Schüler in der Gruppe, der trotz seiner Zurückhaltung neuen Wind und viel Positives mitgebracht hat. Die Fotos, die wir in der letzten Woche begonnen haben, konnten wir erfolgreich weiterentwickeln. Am Ende des Vormittages hatten wir nicht nur Bilder von jedem Schüler/jeder Schülerin, der ersten drei Evolutionsschritte, sondern konnten auch die nächsten Schritte, das heißt den Übergang von Wasser zu Land fotografieren. Hierzu bot sich das super Wetter gradezu an: Der Platz für die Fotos war auch schnell gefunden, da wir im Umfeld des Sandkasten/Spielplatzes bleiben mussten, um den Sandstrand auf den Bildern nicht künstlich einfügen zu müssen. Wie auch in der letzten Woche, hat es allen besonders viel Spaß gemacht die Spiegelreflexkamera zu bedienen. Neben den sehr aktiven Sequenzen, haben sich gelegentliche Umbauphasen, in denen nicht alle SchülerInnen mithelfen mussten, sehr gut angeboten, um über Privates zu sprechen und die Kinder und Jugendlichen besser kennenzulernen. 

 

Das neunte Kapitel (14.Apr.'16)

Es geht nun in die zweite Hälfte unseres Projektes. Da wir gemerkt haben, dass die SuS sich nicht ganz so recht mit unserem Vorhaben des Stop Motion Films in Form von selbstgebastelten Objekten in einer Box begeistern können, haben wir eine neue Idee entwickelt, die jeden einzelnen Schüler, jede einzelne Schülerin ganz individuell in das Projekt integrieren soll.

Es wird weiterhin Stop Motion als endgültiges Medium für das letztendliche Ergebnis genutzt werden und auch Evolution wird als Thema bestehen bleiben. Nur soll die Umsetzung anders gestaltet werden und die Darstellung der Evolution wird nicht mehr anhand vieler Tierarten geschehen, sondern einzig und allein anhand der Entwicklung von der Amöbe bis zum Menschen. Hier nehmen wir uns den Simpsons Evolutions-Vorspann zum Vorbild. Der Film soll nicht allein von selbst gebastelten Objekten leben, sondern von den SuS selbst, die als Darsteller in dem kleinen Film agieren sollen.

Des Weiteren soll jede/r Schüler/in eine eigene Aufgabe mit Bezeichnungen wie an einem Film-Set bekommen. Es wird eine/n Regisseur/in geben, ein/e bis zwei Schauspieler/innen, zwei Schüler/innen für die Gestaltung des Film-Sets und eine/n Schüler/in für die Gestaltung der benötigten Kostüme. Hierzu wird im späteren Verlauf jeder Schüler einen Button mit der Aufschrift seiner jeweiligen Rolle bekommen, damit sich jeder seiner Aufgabe noch einmal bewusster ist.

In unserer kommenden Stunde werden die SuS in zwei Gruppen eingeteilt und jeweils zwei von uns Studenten werden sich zu den Gruppen dazu setzen. Eine Gruppen wird sich mit dem Storyboard befassen, welches sich in der ersten Sitzung zunächst nur die Entwicklung von Einzeller zu Qualle, zum Fisch umfassen wird. Die SuS werden hierzu ein Plakat mit den einzelnen Panels gestalten. Die zweite Gruppe wird sich Gedanken zu der Umsetzung eines passenden Bühnenbildes und den Kostümen machen.

Mit unserer neuen Herangehensweise an die Umsetzung eines Stop Motion Films versuchen wir die Motivation der Schüler zu steigern und vor allem durch die Verteilung der „Jobs“ einen höheren Aufforderungsgrad zu schaffen. Im besten Fall entwickelt sich jeder Schüler, jede Schülerin zu einem Profi auf seinem Gebiet und das Verantwortungsgefühl für die jeweilige Arbeit wird gesteigert.

Reflexion

Wir starteten wie geplant am Donnerstag damit, den SuS das Video mit dem Simpsons Evolutions-Vorspann zu zeigen. Wir ließen die SuS aufzählen, was sie grade in dem Video gesehen haben. Das klappte sehr gut.

Anschließend erklärten wir den SuS, dass wir nicht wie gewohnt mit dem Stop Motion Thema fortfahren wollen, sondern die SuS selbst die Schauspieler sein sollen, die auf den Bildern zu sehen sind. Jeder solle dafür, wie am Filmset einen Job haben.

Also verteilten wir die Piktogramme mit den verschiedenen Aufgaben und ließen die SuS selbst wählen, was sie gern sein wollten.

Nachdem sich alle entschieden hatten, teilten wir die SuS wie geplant in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe erstellte ein Storyboard und die andere Gruppe das dazu passende Bühnen-Set und Verkleidungen für den Schauspieler, der später im Bild zu sehen sein sollte. In dieser Einstellung sollte es nur um die Entwicklung vom Einzeller, zur Qualle, zum Fisch gehen.

Als sowohl Storyboard, als auch das Bühnenbild fertiggestellt waren, gingen wir mit den SuS ins Forum um dort unser Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zunächst waren alle ganz gut bei der Sache, auch wenn unser ursprünglich ausgewählter Schauspieler für die Entwicklung keine Lust hatte und Djilan stattdessen einsprang. Später hat Tarik dann doch Gefallen daran gefunden, den Fisch zu spielen. Nach einiger Zeit ließ zwar die Konzentration nach, aber wir konnten die Einstellung noch zu Ende bringen. Zum Abschluss machten wir noch ein lustiges Gruppenbild.

Das achte Kapitel (21.Jan.'16)

Nachdem in der letzten Sitzung, wie bereits berichtet, das Fabelwesen nicht beendet werden konnte, werden wir die letzten Schritte (zussamensetzen der Teilkörper und anmalen) in der nächsten Sitzung durchführen und das Fabelwesen-Projekt dann auch abschließen. Der letzte Schritt soll das verewigen alles Schüler/Innen und Studentinnen auf dem Wesen sein, damit es dann an einem öffentlichen Platz in der Schule ausgestellt werden kann. So können die Kinder einerseits zeigen, was sie gemacht haben, andererseits wird ihre Mitarbeit gewürdigt, was besonders für kommende Projekte motivierend wirken kann. Ob das Tier noch einen Namen bekommt bleibt zunächst optional.         

Neben dem Abschluss des alten Themas soll in das Produzieren von Stop-Motion-Filmen eingestiegen werden. Diese sehr aufwändige und höchst ästhetische Filmart soll das Endprodukt und damit einhergehend die Verarbeitung des Sachkundethemas unserer Gruppe sein.         
Einsteigen werden wir damit zunächt kleinere Stop-Motion-Filme zu zeigen und die Besonderheit mit den Schüler/Innen zu besprechen. Im direkten Anschluss daran soll selbst mit diesem Medium experimentiert werden, indem wir mit Hilfe von Kartons, die als Stative dienen in zwei Kleingruppen eigene Filmchen produzieren. Die fertigen Fotos, aus denen sich ein Stop-Motion-Film zusammensetzt, werden dann über die Zeugnisferien von den Studentinnen zusammengeschnitten und zu Beginn der Projektwoche gezeigt, um den Schüler/Innen einen Eindruck zu vermitteln, wie viel Arbeit in so einem Film steckt und wie viel Spaß das tolle Ergebnis machen kann.

 

Reflexion

Unser Tier ist endlich fertig! Nachdem wir gemeinsam die letzten Körperteile zusammengefügt, auf bunte Federn unsere Namen geschrieben haben und diese in das Federkleid des Fabelwesens integriert haben, wurden von Schüler/Innen viele Selfies geschossen und das gemeinsame Projekt stolz abgeschlossen. Nach einer kurzen Aufräumphase haben wir uns dann alle vor einem Laptop versammelt und gemeinsam verschiedene Stop-Motion-Filme angeschaut. Die Schüler/Innen waren zunächst nicht übermäßig angetan, nachdem aber erklärt wurde, dass die Filme alle aus einzelnen Fotos und gebastelten Materialien hergestellt wurden, konnte sie ihre Begeisterung kaum an sich halten und schienen ganz verblüfft. Diese Motivation haben wir dann direkt genutzt um gemeinsam in zwei kleinen Gruppen selbst solche Filme zu produzieren. Durch Digitalkameras, die wir in halboffene Karton-Stative gesteckt haben, sorgten wir für den immer gleichen Abstand und Ausschnitt. Das Minimale Verschieben der ausgeschnittenen Fische, Herzen, und Blätter, die dann zu Blumen oder ganzen Schwärmen wurden, konnte in einem schnellen Durchklicken durch die gemachten Fotos bereits direkt nach dem „Filmen“ begutachtet werden. Stolz haben die Gruppen sich ihre Ergebnisse untereinander gezeigt und die Schüler/Innen wollten gar nicht aufhören immer neue Filmchen zu drehen. Diese enorme Freude beim Herstellen der Stop-Motion-Filme, auch in Bezug auf die Entwicklung der Kurzgeschichten dahinter, bestärkt uns darin, dieses Medium als Endprodukt und Verarbeitung Rund um das Sachkundethema „Evolution“ zu nutzen.

Das siebte Kapitel (14. Jan. '16)

Kommenden Donnerstag wollen wir mit der bereits angefangenden Gipsfigur weitermachen und die einzelnen Körperteile (Kopf, Körper, Beine und Füße) fertigstellen. Dazu kommen dann noch eine Flosse und ein eventueller Kanguruschwanz, der der Figur mehr Stabilität verleigen soll, damit sie am Ende auch in der Schule aufgestellt werden kann.   
Sobald alles getrocknet ist, wird die Figur nach den Vorstellungen der Schüler/Innen mit Wassermalfarben angemalt, wie es bereits bei den Beinen geschcehen ist.
Je nachdem, wie schnell der Gips trocknet und wie lange wir für alle anderen Schritte brauchen, sollen abschließend auch die Namen aller mit Edding auf der Figur verewigt werden. Als didaktische Reserve bringen wir verschiedene Spiele mit. 

Reflexion

Bei diesem Treffen waren nun wieder alle Schüler/Innen anwesend und wir konnten gemeinschaftlich an dem Tier aus Gips und seinen Einzelteilen arbeiten.
Wir erstellten das Gerüst des Körpers aus Draht und gipsten diesen und die bei dem letzten Treffen erstellte Haifischflosse ein. Zudem wurden Arme für das Fabelwesen durch das Eingipsen der Arme einer Schülerin angefertigt. Die schon getrockneten Körperteile – Flosse und Kopf- konnten von den Schüler/Innen bereits angemalt wird, während andere Federn aus Papier für die Arme bastelten. Einige Teile konnten von der Gruppe bereits zusammengefügt werden, andere waren noch nicht trocken und dadurch zu instabil.           
Da wir den Schüler/Innen keine festen Zeitangaben für das Fertigstellen des Tieres geben wollten, um das freie Arbeiten zu gewährleisten, wurden in dieser Sitzung einige geplante Punkte nicht erfüllt. Dies gab uns als Gruppe jedoch die Möglichkeit, uns besser kennen zu lernen und Zeit für Gespräche oder kleine Pausen zu finden, in denen zum Beispiel die Namen der Gruppe von den Schüler/Innen in verschiedenen Sprachen an die Tafel geschrieben wurden.         
Da der Gips der Körperteile des Tieres trocknen musste, schlossen wir das Treffen mit einem Spiel im Kunstraum ab. Wir spielten mit den Karten von „Halli Galli“ das Spiel „Obstsalat“. Nachdem dieser Tag eher durch das Arbeiten in kleineren Gruppen und Arbeitsteilung geprägt war, konnte durch dieses Spiel nun eine Interaktion zwischen der ganzen Gruppe hergestellt werden.

Das sechste Kapitel (07. Jan. '16)

 

Nachdem wir vor zwei Treffen im Naturkundemuseum waren und die Schüler/Innen das Thema Tiere/Fabelwesen gut aufgenommen haben, wollen wir weiterhin bei diesem Thema bleiben um auszuloten, ob es sich auch künftig als Sachkundethema im Rahmen unseres Projekts etablieren kann.

Die Schüler/Innen sollen sich in Zweiergruppen zusammen tun, um sich dann aus einer von uns vorgegebenen Reihe von Tieren (wir nehmen Fotos von den Tieren aus dem Naturkundemuseum als Vorlage) eines auszusuchen, Mehrere Gruppen können das gleiche Tier haben. Es wird jedoch gelost, welche Gruppe welches Körperteil des/der Tiere nachbilden darf. Denn das ist die Aufgabe des Tages: Die Schüler/Innen sollen die gelosten Körperteile mit Hilfe von Gips nachbilden.     
Die verschiedenen aus Gips geformten Tierteile sollen am Ende der Stunnde – sofern bis dahin alle fertig geworden sind – zu ganzen Tieren zusammengesetzt werden.          
Wir haben uns für Gips als Material entschieden, da grundsätzlich kein großes Interesse am Zeichen oder Malen besteht und sich mit Gips leicht arbeiten lässt.

Das übergeordnete Ziel ist also die eigenständige Auseinandersetzung mit dem Thema „Tiere“, bei dem vor allem Wert auf ein gruppenförderliches Klima geschaffen werden soll.

 

Reflexion

Bevor die Stunde begann, teilten wir Frau Albers unsere Pläne für den heutigen Tag mit. Sie machte uns den Vorschlag, in den Kunstraum zu gehen, da dort Waschbecken, große Tische und ein entsprechendes Umfeld vorzufinden ist        
Als alle saßen, haben wir den Schüler/Innen zunächst ein Piktogramm vorgelegt, auf dem unser Vorhaben dargestellt und grob beschrieben ist (s. Bilder); kopf, Körper und Beine, die jegliche Form haben können, sollen zunächst erfunden und dann zusammengesetzt werden. Zur Hilfestellung legten wir Fotos von den Körperteilen der Tiere aus dem Museum dazu.    
Die Schüler/Innen verstanden sehr schnell und alle freuten sich darauf, kreativ und handwerklich zu arbeiten. Zunächst wurde der Arbeitsplatz vorbereitet, indem wir alles mit Zeitungen und Papier ausgelegt haben. Das Gips in Form von Binden und Pulver wurde verteilt. Dann haben wir die Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt, damit unterschiedliche Körperteile gleichzeitig entstehen konnten.

Die eine Gruppe kümmerte sich um die Fertigstellung der Beine des Wesens, die andere Gruppe um die Erstellung des Kopfes. Alle waren voller Tatendrang dabei. Die Schüler/Innen hatten besondere Freude daran, sich gegenseitig Gesicht und Hände einzugipsen, welche später als Formvorlage für Kopf und Füße dienen sollen.       
In der gemeinsamen Sitzung konnten der Kopf, der Rumpf und die Füße und Beine fertig gestellt werden. Die Schüler/Innen konnten gegen Ende der Stunde sogar die Beine mit Wassermalfarben zu bemalen. Alle hatten viel Spaß an der Arbeit mit dem Gips und jeder hat sich tatkräftig beteiligt, ob es nun um die kreative Arbeit, Hilfstätigkeiten, wie warmes Wasser holen, oder das Aufräumen am Ende des Vormittags ging.     
Das Projekt soll in der nächsten Stunde fertig gestellt werden.

 

Das fünfte Kapitel (17. Dez. '15)

Da heute in der Schule ein Basketballtunier stattfindet, an dem alle älteren Schüler/Innen teilnehmen, sind „nur“ unsere jüngsten Sprachlerner am Projekt beteiligt. Diese besondere Situation, in der derzeitigen besonderen Vorweihnachtszeit – die für manche unserer Schüler/Innen die erste Weihnachtszeit in Oldenburg ist – wollen wir für uns nutzen, indem wir mit den Anwesenden die verschiedenen Bräuche unserer und der Kultur der Schüler/Innen kennenlernen.

Wir wollen die Schüler/Innen in der Schule abholen um bei einer der Studierenden zu Hause in gemütlicher Atmosphäre unsere „Weihnachtsfeier“ zu beginnen. Zusammen mit den Schüler/Innen solle verschiedene Plätzchenteige und ein eigener Punsch zubereitet werden (Apfelsaft mit Zimt).  In der Zeit, die die Plätzchen zum Backen brauchen, wollen wir in entspannter Atmosphäre über die Traditionen sprechen und thematisieren, wie die Familien zu Hause und im neuen Zuhause Weihnachten feiern werden.
Damit keine Langeweile aufkommen kann, haben wir außerdem Material für eine Druckaktion organisiert:

Mit Hilfe des Kartoffeldrucks soll Geschenkpapier gestaltet werden, das die Schüler/Innen zum Einpacken ihrer Geschenke mit nach Hause nehmen dürfen.
Anschließend sollen die Plätzchen vernascht und ein kurzes Feedback seitens der Schüler/Innen eingeholt werden. 

  

Reflexion

Gleich zu Beginn des Treffens wurde uns mitgeteilt, dass heute statt der erwarteten zwei Schüler/Innen drei an unserer „Weihnachtsfeier“ teilnehmen werden. Das stellte aber überhaupt kein Problem dar, wir haben uns im Gegenteil sogar darüber gefreut.          
Nachdem abgeklärt war, dass es keine Haustiere oder ähnliches gab, was vielleicht hätte gefährlich werden können, machten sich die Schüler/Innen neugierig auf, die Wohnung zu erkunden.
In der Küche wurde anschließend sehr gemütlich: Wir setzten unseren Punsch auf und verteilten die Aufgaben rund ums Backen. Die Schüler/Innen zeigten dabei einen sehr großen Einsatz und waren mit viel Elan und Spaß dabei. Das gesamte Procedere des Backens nahm aufgrund der unterschätzten Menge an Teig mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Deswegen haben wir uns während des Backens über die Traditionen der Schüler/Innen in ihren Kulturen und Familien unterhalten. Eine Schülerin mit yesidischem Hintergrund erzählte uns beispielsweise, dass sie am morgigen Tag das jesidische Zuckerfest feiern würden. Dieses Fest feiern die Jesiden nach einer dreiwöchigen Fastenzeit, während derer allerdings nicht an allen Tagen gefastet wird und die jedes Jahr in den Monaten November und Dezember eingehalten wird. Die Schülerin berichtete uns, dass an diesem Tag sehr viel Essen auf dem Tisch stehen würde und sie freute sich mit einigen Plätzchen, die sie mitnehmen durfte, auch einen Beitrag leisten zu können. Ein anderer Schüler spielte uns traditionelle Musik aus seiner Heimat vor und tanzte sogar dazu.

 

Da wir bis kurz vor 12.00 Uhr ausschließlich mit dem Backen der Plätzchen beschäftigt waren, entschlossen wir uns, von der Planung abzuweichen und die Druckaktion ausfallen zu lassen und stattdessen, noch ein wenig Musik zu machen, wofür sich die Schüler/Innen besonders begeistert haben.    
Im Nachhinein haben wir zwar nicht alle geplanten Aktionen umsetzen können, doch wie oben bereits beschreiben, war es ein sehr schöner und auch für uns lehrreicher Vormittag. Ein Treffen im privaten Raum hatte den Vorteil, dass man die Schüler/Innen auf eine andere Art kennen lernen konnte. 


An dieser Stelle wollen wir den Schüler/Innen und den Leser/Innen dieser Homepage ein paar schöne besinnliche Tage wünschen und melden uns im neuen Jahr 2016 wieder, für das wir uns allen alles erdenklich Gute erhoffen.

 

Das vierte Kapitel (10. Dez. '15)

Bei unserem vierten Treffen möchten wir die Ausstellung „Bestarium Construedum – Mit Fantasie zu Fabeltier & Co.“ Im Landesmuseum Natur und Mensch besuchen. Dabei handelt es sich um Räume, in denen ein großes Maß an Interaktivität und Kreativität möglich gemacht wird. Bei diesem Treffen möchten wir sowohl Kreativität und Gemeinschaftsgefühl der Gruppe stärken, als auch mögliche neue Interessensfelder erschließen.
Zunächst bekommen die Schüler/Innen einen Bauhelm und es wird ein Raum besucht, in denen einzelne Teile von Fabelwesen verteilt liegen. Die Schüler/Innen dürfen aus diesen, Wesen nach ihren Vorstellungen erbauen, indem die einzelnen Körperteile durch Magnete zusammengesetzt werden. Da die Bausteine teilweise sehr groß und schwer sind, ist es für die Schüler/Innen nötig als Gruppe zu agieren, welches zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls beitragen soll. Je nach Nachfrage der Ausstellung durch andere Klassen, die sich an diesem Tag im Museum befinden, besteht danach noch die Möglichkeit, die „richtigen“ Wesen, ohne vertauschte Körperteile, zu rekonstruieren.
Im nächsten Teil der Ausstellung tauschen die Schüler/Innen den Bauhelm gegen einen Forscherkittel: Im Raum zum Thema „Fabelwesen“ können sich die Schüler/Innen zunächst alleine umsehen, bevor sie drei Stationen gemeinschaftlich erarbeiten. Die erste Station ist „Von geflügelten Menschen und sprechenden Vögeln“, wobei Mischwesen aus Mensch und Vogel thematisiert werden. Die zweite Station trägt den Namen „Von Arielle, der Meerjungfrau und ihren Verwandten“, bei der Fabelwesen zwischen Mensch und Fisch erläutert werden. „Gibt es das oder gibt es das nicht“ ist der Titel der dritten Station, bei der die Schüler/Innen entscheiden müssen, ob es abgebildete Wesen wirklich gibt oder sie nur in Mythen und Märchen existieren. An diesen Stationen werden wir zusätzliche themenbezogene Aufgaben und Spiele mit Hilfe von Piktogrammen hinzufügen, um ein Verständnis und eine vertiefende Auseinandersetzung zu gewährleisten.

Abschließend möchten wir das Aquarium im Untergeschoss des Museums besuchen, da auch Wesen der Unterwasserwelt Thema der Fabelwesenausstellung sind.

 

 

Reflexion

Das dritte Kapitel (03. Dez. '15)

Bei unserem dritten gemeinsamen Treffen soll es endlich raus aus der Schule und rein in das Stadtgetümmel gehen. Denn wie wir vergangene Stunde bereits heraushören konnten, kennen viele der Schüler/Innen einige wichtige Orte in Oldenburg noch nicht.

So haben wir uns überlegt, das Kennenlernen der Stadt spielerisch zu gestalten. Und was eignet sich da am Besten? Genau! Eine Stadtrallye.

Insgesamt werden wir acht Stationen anlaufen, die die Schüler/Innen mit Hilfe kleiner Bildausschnitte finden sollen. An jeder Station bekommen sie dann einen Briefumschlag in der die Aufgabe anhand von Piktogrammen erklärt wird. Die Aufgaben umfassen unter anderem das Fotografieren bestimmter Gegenstände oder sich selbst, zeichnen, kleine Gruppenspiele oder das Finden versteckter Gegenstände.

Genauere Angaben zu den Orten und den Aufgaben werden an dieser Stelle nicht verraten, damit es für alle spannend bleibt.

Für die Rallye ist die komplette Seminarzeit geplant. Los geht es von der Schule und dorthin werden wir pünktlich zum Ende der sechsten Stunde auch wieder zurück kehren.

Reflexion

Von der Schule aus ging es mit unserer Gruppe zunächst mal in Richtung Bus. Der brachte uns dann zum Lappen, wo wir direkt unsere erste Rallye-Aufgabe, welche in Form von Piktogrammen auf Pappkärtchen gemalt war, an die Schüler/Innen verteilten. Sie bekamen –wie bereits angekündigt- einen Bildausschnitt vom Lappan, mit dessen Hilfe sie diesen dann finden mussten. Das ging relativ schnell. Alle waren ganz aufgeregt. Dort bekamen sie dann die Aufgabe, in Fußlängen zu messen, wie lang eine Seite des Lappan-Turmes ist. Die Aufgabe wurde recht flott erfüllt und die Antwort auf die Aufgaben-Karte eingetragen.

Man merkte, dass die  Schüler/Innen mit  vollem Enthusiasmus bei der Sache waren  und  möglichst schnell  und gut  die Aufgaben  erledigen  wollten.  Die nächste  Aufgabe  bestand  darin,  das  Pferd  in  der  Fußgängerzone  vor der Volksbank  zu  finden und dort ein Foto zu machen. Am besten während zwei oder  drei Schüler/Innen auf dem Pferd sitzen. Natürlich war das Pferd schnell gefunden, da  es bekannt  war. Es dauerte  ein wenig,  drei Leute auf das Pferd zu bekommen, aber so mussten wir uns keine Sorgen  machen,  zu schnell mit allem  fertig  zu  sein.  Die Schüler/Innen  erfüllten  auch  diese  Aufgabe  mit Bravur und es konnte zur nächsten Station gehen.

Das  Graf-Anton-Günther Bild an  dem  alten  Anton-Günther  Hotel  war das nächste Ziel. Die Schüler/Innen sollten den Grafen malen, nur nicht auf einem Pferd sitzend,  sondern  ein  anderes Tier,  oder Gefährt  reitend.  Die Aufgabe machte  den  Schüler/Innen  sichtlich Spaß und einige vollführten die Aufgabe mit gekonnten Bleistiftstrichen und viel Phantasie.

Diese  drei  Aufgaben  haben  die  Schüler/Innen schneller  bewältigt  als  wir erwartet  hatten.  Daher  entschieden  wir  uns,  bei  der  Suche  des  nächsten Gebäudes  keine  Hilfestellung  mehr  zu  geben.  Es handelte sich um das alte Rathaus. Nachdem die  Schüler/Innen  einige Zeit in der  Fußgängerzone  hin und her geirrt waren, liefen sie  einfach gradewegs in ein Geschäft und fragten eine Verkäuferin, ob  sie  wisse, um  welches Gebäude es sich handle. Sie gab Auskunft und die Schüler/Innen fanden es auch nach einiger Zeit.

Sie  sollten das  Glockenspiel  finden und die  Glöckchen  zählen.  Auch diese Suche  zog  sich  etwas  länger  hin.  Doch  auch diese  Aufgabe  schafften sie.

Das große Karussell auf dem  Weihnachtmarkt  vor der Lambertikirche galt es als  nächstes  zu  finden.   Tarik  hatte  sich  bereits  als  der  Gruppenanführer hervorgetan  und leitete alle an. Auch  wenn die  Suche  nach  dem  Karussell recht lange dauerte, wurde es nach einiger Hilfe unsererseits gefunden.

Es folgte eine Aufgabe die sich für uns alle spannend gestaltete. Die Schüler/ Innen  sollten  sich  einen  Fremden  suchen,  um  mit  diesem  ein  Selfie  zu machen.  Die  Aufgabe bedurfte  noch  einiges an Erklärung. Aber als es dann nach  einigem  Gestikulieren klar wurde, waren  einige ganze besonders Feuer und Flamme und es entstanden tolle Fotos.

Nachdem klar war, dass der nächste  Bildausschnitt die Lambertikirche zeigte, sollten die Schüler/Innen die Lambertikirche als Standbild darstellen. Das war schon  aus  dem  ersten  Kennenlernen  bekannt und  die  schafften es auf sehr geübte Weise das Standbild zu formen.

Die   Vorletzte   Aufgabe   wurde   vor   den  Schlosshöfen  angekündigt.  Das Gruppenspiel  „Gordischer  Knoten“  war  eine  kleine  Herausforderung  und sorgte  bei  den  Umstehenden  für  Belustigung. Alle stehen im Kreis, greifen mit einer  Hand in die Mitte,  haben die  Augen  dabei geschlossen  und halten eine Hand fest.  Im  nächsten  Schritt galt es,  sich zu befreien,  ohne die Hand loszulassen, die  man  hält.  Das  gefiel  allen so gut,  dass  noch  eine  weitere Runde gefordert wurde.

Die  letzte  Aufgabe  nahte.  Das  Schloss  war  zu  suchen  und  wurde  auch gefunden.  Die  Aufgabe:  Von  den  Sitzbänken vor  dem  Schloss  springen, während  ein  Bild  gemacht  wird.  Der Clou:  Alle  müssen in  der  Luft sein! Diese Aufgabe wurde mehr oder weniger erfolgreich gelöst, aber wir waren ja auch schon ziemlich müde vom ganzen herumlaufen.

Damit  sich die  ganze Rallye auch lohnt,  haben wir uns natürlich noch etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die Schüler/Innen mussten einen Schatz finden. Das ging erstaunlich schnell und alle konnten sich an den Süßigkeiten stärken, die wir als Belohnung versteckt hatten.

Um 13 Uhr waren alle wieder in der Schule. In der Abschlussbesprechung mit den Schüler/Innen sagten sie noch einmal, wie viel Spaß ihnen der Tag in der Stadt mit uns gemacht hat und dass sie sowas gerne nochmal machen würden.

 

 

 

 

 

 

Das zweite Kapitel (26.Nov '15)

Kennenlernen Part II

Auch beim zweiten Treffen in unserer Gruppe steht alles noch unter dem Vorzeichen des Kennenlernens und dem ersten Versuche eine Gruppenidentität zu bilden. So soll das Gruppenfoto geschossen , gemeinsame Interessen gefunden und erste Überlegungen zu einem Namen angestellt werden.

 

Namensspiel                                             ca. 30 Min

Da bei dem letzten Treffen nicht alle Personen der Gruppe anwesend waren, haben wir uns entschieden erneut mit einem Namensspiel zu beginnen.

Alle sitzen im Stuhlkreis. Einer ist in der Mitte. Dieser zeigt auf einen Mitspieler uns sagt Zipp oder Zapp. Bei Zipp muss der Namen des linken Spielers, bei Zapp muss der Name des rechten Spielers genannt werden (Einfachere Version: links und rechts sagen). Wenn der Angesprochene diesen Namen nicht innerhalb von 3-4 Sekunden genannt hat, dann muss dieser in die Mitte. Sagt der Spieler in der Mitte Zipp-Zapp müssen sich alle einen neuen Platz suchen. Wer keinen findet muss in die Mitte.

Im Anschluss stellt die Gruppe sich für das Gruppenfoto bereit und wird fotografiert.

Schulrundgang                                         ca. 45 Min

Die SuS der Guppe werden aufgefordert den Studentinnen ihren Lieblingsort in der Schule zu zeigen. Jeder der SuS wird während des Rundgangs vor seinem Lieblingsort fotografiert und hält dabei ein Schild in der Hand mit der Aufschrift „Lieblingsort“ und die Übersetzung des Wortes in die jeweilige Erstsprache der SuS.

Plakat rund um Oldenburg                      ca. 30 Min

Die Studentinnen bringen Bilder von einzelnen Orten in der Stadt Oldenburg mit. Gemeinsam möchten wir ein Plakat entwerfen, dass die Lieblingsorte aller abbildet, sowie Orte, die von Interesse sind. Es darf gezeichnet, geklebt und ausgeschnitten sowie geschrieben werden. Parallel dazu werden gemeinsam die Orte auf der Stadtkarte von Oldenburg gesucht, damit ein grober Überblick entsteht.

Interessenbarometer/Was interessiert mich?                                                                              ca. 30 Min

Bei diesem Spiel wird vielseitiges Material eingesetzt, durch das verschiedene Sinne angesprochen werden.

In den Eckpunkten des Raumes werden die Symbole des nach Oben zeigenden Daumens und auf der anderen Seite des nach Unten zeigenden Daumens bereitgelegt. Die Symbole stehen für mag ich vs. mag ich nicht. Eine der Studentinnen zeigt den SuS nacheinander Bilder, Symbole sowie akustische Beispiele. Diese Beispiele sind in die Rubriken Essen, Landschaft, Sportarten, Tiere, Musikrichtungen und Hobbis eingeteilt. Je nachdem wie die Sus sich im Raum positionieren drücken sie Interesse oder Desinteresse aus.

Menschenmemory                          Zeit nach Bedarf

Zwei Schülerinnen oder Schüler der Gruppe verlassen den Raum. In der Zeit während die SuS abwesend sind werden die restlichen Personen in Paare eingeteilt. Diese Paare müssen sich ein gemeinsames Geräusch oder eine gemeinsame Geste überlegen. Alle Personen stehen im Raum. Die SuS vor der Tür werden reingebeten und sollen nun die Paare finden, indem sie nacheinander Personen ansprechen und sich die Geste oder das Geräusch einprägen. Die gefundenen Pärchen müssen sich setzten und der Schüler oder die Schülerin erhält einen Strich auf der Tafel pro gefundenem Paar. Wer am meisten Paare findet hat gewonnen!

Reserve:

Cup-Song

Gordischer Knoten

Menschen Halligalli

Ein wildes Durcheinander…
(Reflektion des 2. Treffens)

 

Von Beginn an wirkten die SuS sehr unkonzentriert und unruhig und schnell wurde deutlich, dass wir es nicht leicht haben werden. Dazu kam, dass es zunächst schwierig war einen geeigneten Raum zu finden, da einige der vorgesehenen Räume bereits belegt waren. Dieses sorgte für Unruhe und Hektik.

Positiver als erwartet verlief das erste Namensspiel. Überwiegend wirkten alle sehr motiviert und schienen sichtlich Spaß zu haben. Es fiel dementsprechend kaum ins Gewicht, dass zwei Jungs der Gruppe das Spiel immer wieder versuchten durch lautes Reden und auffällige Gestik zu stören. Nach einer kurzen Intervention durch direktes Ansprechen der störenden Personen wurde das Verhalten jedoch eingestellt. Ungefähr fünfzehn Minuten hat das Spiel gut funktioniert. Dennoch war deutlich, dass alle sich sehr anstrengen mussten die Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. Aufgrund dessen entschieden wir Studierenden gemeinsam, dass es sinnvoll wäre zunächst das Spiel  „Interessenbarometer“ anzuleiten, damit die SuS etwas mehr Zeit bekommen im Klassenraum anzukommen. Das mitgebrachte Material, die Bilder und akustischen Beispiele hatten einen hohen Aufforderungscharakter und sorgten bei den meisten SuS für ein engagiertes Teilnehmen. Der Nachtteil war, dass es sehr laut wurde. Dennoch wurden relevante Erkenntnisse für die weitere Gestaltung der Gruppentreffen deutlich. Alle SuS der Gruppe malen gern, hören hauptsächlich Rap und waren sowohl für Reggae als auch für Singer/Songwriter Musik zu begeistern. Zwei der Schüler wirkten jedoch zum Ende des Spieles sehr desinteressiert und fielen immer wieder damit auf sich den Fußball des Klassenraumes heimlich zuzupassen und so die Teilnahme an dem Spiel zu verweigern.

Nach einer fünfminütigen Pause wollten wir nun mit dem Schulrundgang starten. Bevor wir beginnen konnten bekamen alle SuS das Schild mit dem Wort Lieblingsort in allen verschiedenen Erstsprachen der Jugendlichen übersetzt. Kurz nachdem wir mit dem Rundgang starteten verschwanden zwei der Schüler. Auch wenn alle SuS letztendlich an ihrem Lieblingsort in der Schule fotografiert wurden, war der Rundgang immer wieder von den versuchen unerlaubten Entfernens einzelner SuS von der Gruppe geprägt. Es fehlte an Struktur und einheitlichen Ansagen seitens der Studierenden. Insgesamt war es sehr schwer die Gruppe der SuS im Auge zu behalten und als Gruppe zusammen zu bleiben.

Nach dem Rundgang folgte zunächst die Pause. Bereits vor der Pause fragten einige SuS nach wann sie nach Hause gehen können und machten somit deutlich, dass sie nicht besonders motiviert sind. Trotzdem starteten wir nach der Pause mit unvoreingenommen positiver Stimmung mit dem Plakat über Oldenburg und seine Sehenswürdigkeiten. Spannend zu sehen war, dass die SuS viele zentrale Orte in der Stadt noch nicht gesehen hatten. Zum Beispiel kannte keiner der SuS den Lappan. Während der Erarbeitung des Plakates war die Aufmerksamkeit seitens der SuS wieder etwas höher. Eine wahre Herausforderung stellte schließlich das Erklären des Spieles Menschenmemory dar. Es herrschte ein unruhiges Durcheinander und keiner hörte wirklich zu. Nach einiger Zeit konnten wir Studierenden mit Hilfe der Lehrkraft dennoch die Regeln des Spieles verdeutlichen. Nach einem Probedurchlauf wurde schließlich immer klarer wie das Spiel funktioniert. Insgesamt kostete es jedoch viel Mühe und Geduld gegen die Unruhe und Hektik vorzugehen und alle waren am Ende des zweiten Treffens sichtlich erschöpft. Deutlich wurde, dass es schwer ist eine Mischung aus nicht zu komplexen Spielen und Aufgaben zu finden, die dennoch altersgerecht sind. Trotzdem wurde viel gelacht und sowohl die SuS, als auch die Studierenden hatten viel Spaß!

 

Das erste Kapitel (19.Nov '15)

 

Nach dieser Maxime soll es nach dem tollen Treffen am letzten Donnerstag (12.Nov'15) weitergehen. Beim ersten Aufeinandertreffen haben wir selbst erfahren können, wie viel einfacher ein Kennenlernen ist, wenn die Gruppe ungezwungen und Spaß bei der Sache ist. Dafür waren die Spiele des Theaterpädagogen genau richtig (Danke nochmal dafür an dieser Stelle).

Und daran wollen wir diesen Donnerstag (19.Nov'15) anknüpfen: 

 

 

 

Wer bist du und wo kommst du her?

Alle stehen im Kreis und der Erste beginnt seinen Namen und seinen Geburtsort unterstützt mit einer Geste zu nennen. Danach sprechen alle nach und machen die Geste nach. Anschließend ist der nächste an der Reihe bis alle einmal dran waren.

Im Anschluss wird ein Stoffball in die Runde geworfen und man muss immer den Namen der Person nennen, der man den Stoffball zuwirft (Alternativ geht auch ein Fußball und man macht das ganze draußen und passt den Ball zu). 

Sortieren 

Wir sortieren uns als Gruppe nach:
den Anfangsbuchstaben des Vornamen, des Nachnamens, der Körpergröße,

der Schuhgröße, der Lage der Geburtsstadt (von Süden nach Norden), Alter,
Geburtstag im Jahr, etc. - je absurder desto besser. Entweder sortieren wir uns selbst oder ein Gruppenmitglied muss die Gruppe sortieren.

 

Luftballon

Jeder pustet einen Luftballon auf und schreibt seinen Namen darauf, wir stellen uns in einen Kreis und werfen alle Luftballons in die Mitte, dann nimmt sich jeder wieder einen (nicht seinen) und einer fängt an, seinen Luftballon der richtigen Person zu geben, die dann an der Reihe ist.

 

Unsere Fremde – euer Zuhause

Eine gemeinsame Schulbegehung, bei der die SchülerInnen uns einen Teil ihres neuen 'Zuhauses' zeigen können.

 

Von Zuhause in die Fremde

Im Anschluss an solche sehr grundlegenden Kennenlern-Spiele kann dann begonnen werden, mehr über einander zu erfahren. Ähnlich wie beim Spiel "Sortieren" sollen alle Gruppenmitglieder nun voneinander erfahren, wo sie herkommen, und was jeden einzelnen nach Oldenburg gebracht hat. Erlebnisse auf der Reise, Verkehrsmittel, das Heimatland, die Familie und später vielleicht auch noch andere Dinge, die die einzelnen kleinen Persönlichkeiten ausmachen, sollen durch Malen, Zeichnen und Skizzieren mit nur vereinzelten Buchstaben und Wörtern dargestellt werden. 

 

 

Didaktische Reserven

Erlernen des Cup-Songs
gemeinsames Musizieren (Body Percussion)

Das Vampirspiel
Graffiti-Namen
Scherenschnitte gestalten 

Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt... (Reflexion zum 19.11.)
 

Beginnen mussten wir mit dem Abschied von Katharina, die dieses Projekt aufgrund der hohen Zeitintensität nicht mehr mit ihrer Rolle als Mutter vereinbaren kann. Dafür haben wir alle Verständnis und hoffen, dass du ab und zu noch hier auf digitalem Weg vorbeischaust! Dann kannst du nämlich auch davon erfahren, wie wir heute das erste Mal in unserer Gruppe für die nächsten Monate gestartet sind:

Krankheitsbedingt sind wir nochmal um eine Studentin geschrumpft (Gute Besserung auch von hier) haben uns davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen – Tschacka wir schaffen das!


Die Zuordnung in die Gruppen war für uns mindestens genau so spannend und Nerven aufreibend, wie für die SchülerInnen. Gemeinsam mit unserer bunt gemischten Gruppe aus SuS und Studies sind wir dann in den Klassenraum gegangen, den wir den ganzen Vormittag für uns alleine hatten.
Zunächst war die Stimmung noch sehr komisch, da wir Studies zum ersten Mal wirklich alleine mit den SuS waren und uns in der „Chef“-Rolle, wie ein Schüler sie nennt, erstmal zurecht finden mussten. Vanessa hat das dann aber ganz toll übernommen und für uns alle das Eis gebrochen.
Gestartet sind wir nach Plan mit dem „Wer bist du und wo kommst du her?“, das die SuS aus der vergangenen Woche schon kannten und darum locker flockig mitmachen können.. DACHTEN WIR ! Dieses und auch noch das Folgespiel, in dem ein Ball hin und her geworfen werden sollte, waren für die beiden Jungs unserer Truppe eine hervorragende Möglichkeit ihre Grenzen auszutesten. Nach einigen Maßnahmen, wie Platztausch oder Ermahnen, war diesbezüglich erstmal Ruhe.
Das Spiel Sortieren, bei dem wirklich alle aufpassen und mithelfen mussten, hat sich besonders gut bewährt: Die SuS hatten Spaß und waren eifrig am Diskutieren, vor allem, wenn es darum ging, wer größere Ohren oder eine hellere Augenfarbe hatte.
Etwas hektisch und unruhig wurde es wieder beim Luftballon-Spiel, das die Jungs wieder nutzten, um Grenzen auszutesten. Nach mehrmaligen Ermahnungen unsererseits und auch von den weiblichen SuS, haben wir beschlossen mit etwas Ruhigerem weiterzumachen:
Der Cup-Song, den wir eigentlich als Reserve eingeplant hatten, war dafür super geeignet. Wir zeigten ein Video und eine Schülerin kannte bereits den Rhythmus und die Bewegungen und alle anderen schienen auch ganz neugierig. SCHIENEN so...als wir dann gestartet sind, den Rhythmus und die Bewegungen zu erklären, fingen die Jungs wieder an Quatsch zu machen, die Becher wegzuschlagen und auch die anderen Mädels abzulenken, weswegen sie wieder einmal auseinandergesetzt wurden. Die Wirkung war dann mittelmäßig...einer der beiden hat zwischendurch ganz engagiert teilgenommen, der andere gar nicht. Als dann später ein Gruppenspiel mit weiterreichen und gemeinsam klatschen daraus wurde, konnten beide zwischendurch motiviert werden.
Nach der großen Pause, während der vor allem die Studies eine Weile durchatmen konnten und noch einmal die Lage besprochen haben, ging es dann nach einer kurzen Wiederholung des Cup-Spiels weiter mit malen. Auch hier waren die Mädels besonders begeisterungsfähig und konnten die Jungs zwischendurch gut anstecken.
Gegen Ende der heutigen Schulzeit wurde dann aber klar, dass die Konzentration und Motivation immer weiter abgenommen hat. Nach einem gemeinsamen Aufräumen waren die SuS froh, endlich frei zu haben und nach Hause gehen zu können.

Zusammenfassend denke ich, dass die Sprachbarrieren, vor denen ich persönlich, aber auch die anderen Studies am meisten Respekt hatten, überhaupt kein Problem waren. Dadurch, dass wir ab der Hälfte nur noch drei Studies und sechs SuS waren, war das Ausloten des Machtverhältnisses ein zentraler Teil der vertiefenden Kennenlern-Stunde. Aber dennoch hatten wir alle sehr viel Spaß, haben gemeinsam gelacht und so wie ich die SuS und meine Kommilitoninnen wahrgenommen habe, freuen sich alle auf die weitere gemeinsame Zeit.

Für die nächsten Stunden könnten wir Studies versuchen, die schüchternen SuS der Gruppe weiter zu motivieren und mehr zu integrieren, während wir gleichzeitig versuchen sollten, die sehr lauten und forschen SuS ruhiger und konzentrierter arbeiten zu lassen.

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