Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe III

Die Schülerinnen und Schüler:

Reber G. (j) aus dem Irak

Aldar D. (J) aus Syrien

Jakub K. (j) aus Polen

Walid K. (J) aus dem Irak

 

Studentinnen und Studenten

Tim K.

Paul B.

Pauline P.

Josephine D.

Ann-Valerie S.

Lena N.

 

 

13. Treffen 08.06.2017

Am Donnerstag handelt es sich um unser letztes Treffen mit den Schülern. Bei der Planung des Treffens war es uns wichtig, dass abschließend die Thematiken "WALD" , "ESSEN" und "ABSCHIED" aufgegriffen werden. 

 

Wir möchten mit den Schülern zum Waldhaus Wildenloh fahren. Nach einem kurzen Warming-Up ("Rüber-Ziehen") sollen die Schüler sich als Person vorstellen. Die Schüler haben bereits in einer vergangenen Sitzung mithilfe einer App collagenartig sich in einem Foto bzw. Video vorgestellt. Diese Vorstellung soll nun gefilmt werden, damit wir die Tonspur  mit dem bereits erstellten Foto als Teil des Films verknüpfen können. 

 

Anschließend möchten wir mit den Schülern in den Wald gehen und körperlich aktiv werden. Dazu haben wir uns drei Spiele überlegt, die wir je nachdem wie viel Zeit wir noch haben, alle oder teilweise spielen werden:

1) Wikingerschach

2) "Baumfindung": Partnerarbeit; Die Schüler führen sich gegenseitig mit verbundenen Augen zu einem Baum und ertasten ihn. In einem zweiten Schritt den ertasteten Baum mit offenen Augen wieder finden.

3) ein Laufspiel, das die Schüler vorschlagen

 

Zum Thema Abschied werden wir "Abschiedsposen"  einnehmen: Den Schülern stehen Assecoires wie z.B. eine Brille ohne Gläser oder einer roten Fliege zur Verfügung. Die Aufgabenstellung beinhaltet die Aufforderung sich drei Posen auszudenken und die Standbilder zu fotografieren: 1x neutral; 1x albern; 1x cool. Diese Standbilder könnten in den Film integriert werden. Mit einem Gruppemfoto soll diese Phase abgeschlossen werden.

 

Zurück im Waldhaus möchten wir mit den Schülern gemeinsam am Gruppentisch unsere mitgebrachten Speisen essen und uns über das Projekt; die Speisen oder offene Fragen unterhalten. Danach geht es mit dem Bus zurück zur Schule .

12. Treffen 01.06.2017

Diese Woche wollen wir mit den Kindern eine andere Art des Erlebens und Verarbeitens ausprobieren. Hierfür haben wi runs eine Bewegungsübung ausgedacht. Zu den Oberthemen unseres Projektes haben wir Geräusche herausgesucht, die jeweils etwas bestimmtes repräsentiert. Zum Beispiel wird es Geräusche zum Thema Wetter und Tiere geben.

Der Zweck dieser Übung liegt darin, den Kindern eine freie Wahl der körperlichen Bewegung zu diesem Thema zu geben. Dabei wird nicht nur das Hören angesprochen, sondern auch das fühlen. Sowohl die Studenten, als auch die Kinder werden ihre Füße mit Farbe bemalen. Die Performance soll unser gemeinsames Erlebtes wiederspiegeln. Ein großes weißes Papier wird hierfür die Grundlage bilden.

Alle kommen aus unterschiedlichen Richtungen auf das Papier gelaufen bis wir in einem Schwarm zusammen kommen. Dieser Schwarm soll sich dann gemeinsam bewegen. Dabei wird passend zu der Musik eine Person aus dem Schwarm treten und eine Bewegung vormachen, die dann vom Rest nachgemacht wird. Somit wird ein gemeinsames Erlebnis geschafft, wie wir es auch auf unserem gemeinsamen Weg getan haben.

Der Ort für die Sitzung dieser Woche ist noch nicht geklärt. Da wir das ganze Filmen wollen müssen wir einen Raum mit einer hohen Decke suchen. Darum wird sich bis Donnerstag gekümmert.

Um die Kinder zunächst aufzuwärmen, werden am Anfang Übungen mit Ihnene durchgeführt. Der Hauptteil wird aus der Durchführung der Performance bestehen und am Ende wird eine Reflexion über das Treffen folgen.

Reflexion

Die Bewegungsübung hat insgesamt gut funktioniert, was Hauptbestandteil der Sitzung war.

Ort der Durchführung ist die Aula im Gymnasium geworden, in der wir uns jede Woche treffen.

Die Kinder haben, unter Anleitung, gut mitgearbeitet und selbstständig Bewegungen erarbeitet.

Dauerhaft konzentriert zu bleiben, war ein Problem, was durch das straffe Programm und das klare Ziel zu entstanden schien.

Zunehmende Freude schien die Fingerfarbe zu bereiten, die wir nutzten, um den Schwarm auf dem Papier zu illustrieren.

Da die Aufräumarbeiten mehr Zeit in Anspruch nahmen, als erwartet, kamen wir nicht mehr zu einem Reflexionsprozess.

In der nächsten Sitzung werden wir das Video ansehen, welches wir von dem Schwarm machten.

11. Treffen 18.05.2017

Beim letzten Mal haben die Schüler ihren Linolschnitt beenden können und als Ergebnis einen Druck von ihrer Linolplatte erhalten. Diese Woche möchten wir mit ihnen an dem Film weiterarbeiten: Interviews zu den Themen und Erlebnissen führen, Tonaufnahmen für die Vorstellung der Schüler machen und mit der App auf dem Tablet weiter arbeiten. Unsere fünf Schüler bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Sie unterscheiden sich zum Einen in ihren Deutschkenntnissen und zum Anderen darin, wie lange sie bereits Teil unseres Projekts sind. Aus diesem Grund haben wir uns überlegt unterschiedliche Arbeitsformen zu wählen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit). Da diese Arbeit viel Konzentration und Motivation erfordert, ist es uns wichtig zu Beginn und zwischendurch kurze Bewegungs- und Reaktionsspiele mit allen Schülern gemeinsam zu spielen. Gegen Ende möchten wir mit den Schülern die Arbeitsphase und das Arbeitsergebnis besprechen und einen Ausblick für die nächste Woche geben. Zum Schluss wollen wir als positiven Abschluss mit den Schülern in der Uni ein Eis kaufen und dieses auf dem Heimweg essen.

 

i) Wir gehen von der Schule zur Uni

1) "Zip-Zap"-Spiel

2) Schüler arbeiten am iPad, führen Interviews und reflektieren ihre Erlebnisse

3) Bewegungsspiel

4) Fortsetzung der Arbeit mit dem iPad/ Interview/ Tonaufnahmen

5) Eis kaufen

ii) Wir gehen von der Uni zurück zur Schule und essen dabei ein Eis

Reflexion

 

Die heutige Sitzung verlief harmonisch und produktiv, trotz eines Rückschlags im Arbeitsprozess. Die gesamte Sitzung über arbeiteten wir am geplanten Interview, immer wieder von kleinen Spielen unterbrochen. Diese kleinen Spiele waren sehr gut für die Gruppendynamik, die Konzentration, das "Wachwerden" und die Motivation. Nach einer anstrengenden Arbeitsphase war die Konzentration teilweise schon merkbar eingeschränkt, sodass die Spiele genau zum richtigen Zeitpunkt kamen. Nach den Spielen ist jeder wieder mit neuer Energie an die Arbeit am Interview herangegangen. Der Ablauf der Interviews verlief eigentlich reibungslos. Unsere drei Kandidaten in der ersten Runde der Show waren mit Begeisterung bei der Sache. Das Ergebnis wäre toll gewesen - wenn der Ton auf der Aufnahme da gewesen wäre. Leider hat das Mikrophon nicht funktioniert, sodass die Aufnahme unbrauchbar war. Dennoch war es ein tolles Zusammenarbeiten und somit auf keinen Fall verlorene Zeit. Das zweite Interview verlief dann zum Glück mit funktionierender Technik und genauso guten Ergebnissen. Besonders gut war es, dass einer der Schüler das komplette Interview parallel immer für die Beiden übersetzt hat, die Deutsch noch nicht gut verstehen. Auf diese Weise waren alle Teil des Interviews, konnten sich einbringen und von ihren Erfahrungen berichten. 

Zum Schluss wurde das Spiel Obstsalat gespielt. Dieses Spiel verband alle Sprachen der Gruppe miteinander - Deutsch, Arabisch und Kurdisch. So hatten wir während eines sehr lustigen Spiels gleichzeitig einen Lernprozess für Schüler_innen und auch Student_innen. Das Lernen neuer Wörter wurde letztendlich auch in unserer Abschlussrunde von einem der neuen Schüler mit wenig Deutschkenntnissen als positives Erlebnissen genannt.

Insgesamt hat dieses Treffen einerseits den Gruppenzusammenhalt ausgebaut und war andererseits sehr produktiv hinsichtlich der Materialsammlung für die kommende Ausstellung. 

 

10. Treffen 11.05.2017

Dieses Treffen greift zu Beginn noch einmal den Linolschnitt der letzten Woche auf. Die angefangenen Projekte werden von den Schülern noch beendet. Unser Hauptaugenmerk liegt bei diesem Treffen auf dem Erstellen und Ausführen eines Interviews. Dieses Interview wird den Charakter einer Fernsehshow bekommen, in der einer der Schüler die Aufgabe des Moderators zugewiesen bekommt. Die anderen Beiden nehmen die Rollen der Gäste ein, die über ihre Erlebnisse und Erfahungen des Projekts berichten. Da ein Schüler das letzte Treffen leider nicht da war, wird er die Aufgabe des Moderators übernehmen. Auf diese Aufgabe bereitet er sich vor, während die anderen Beiden ihre Linolarbeiten fertig stellen.

Der Ablauf umfasst folgende Punkte:

 

1) Fußweg von der Schule zur Uni

 

2) Warming-Up Spiel

 

3) Einleitung in die Themen des Tages

 

4) Fortsetzung des Linolschnitts

Parallel: Vorbereitung des Interviews mit "dem Moderator"

 

5) Auffrischung der Erinnerung: Den beiden Schülern die aus dem Linolschnitt      kommen und die gleich in die Rolle "der Gäste" schlüpfen, wird nun noch einmal durch unser digitales Material vor Augen geführt, was wir alles bereits erlebt haben. So gehen sie vorbereitet ins Interview

 

6) Durchführung des Interviews

 

7) Reflexion der Sitzung

 

8) Rückweg zur Schule

Reflexion

Unerwartet haben wir zwei neue Schüler_innen dazu bekommen – Amira und Hassan. Erstmalig haben wir damit ein Mädchen in unserer Gruppe.

Hinzu kommt, dass die beiden Neuen nur geringe Deutschkenntnisse besitzen.

Daher haben wir die Sitzung nicht wie geplant durchgeführt.

Statt der Interviews widmeten wir uns stärker dem Linolschnitt und ließen auch Hassan und Amira diese anfertigen. Die „älteren“ Schüler nutzten den Linolschnitt als reflexiven und die neuen als Prozess der Vorstellung. Alle haben den Druck durchgeführt und erschienen begeistert, was geschaffen hatten.

 

Die restliche Zeit, sowohl vor, als auch nach der Linolarbeit, widmeten wir sportlichen oder spielerischen Aktivitäten, um die neuen Kindern kennenzulernen und ein Gruppengefühl aufzubauen. Dies schien gut von den Kindern angenommen worden zu sein.

9. Treffen 04.05.2017

Wir möchten mit den Schülern am Donnerstag in der Holzwerkstatt der Universität Oldenburg Linolschnitt herstellen. Inhaltlich sollen die Bilder einen Bezug zu unseren Ausflügen bzw. Treffen herstellen. Der Ablauf ist folgendermaßen geplant:

 

1) Fußweg von der Schule zur Uni

2) Warming-Up mit Rollbrettern in der offenen Sporthalle

3) Die Schüler erzählen von Erlebnissen auf dem Bauernhof und im Klimahaus

4) Linolschnitt in der Holzwerkstatt: Skizzen anfertigen, Zeichnung auf Linolplatte übertragen, drucken

5) Reflexion: Was haben wir gemacht? Ausblick für nächste Woche.

6) Wir gehen zurück zur Schule.

Reflexion

Das verstärkte Einsetzung von Sportgeräten war sinnvoll. Nicht nur die Kinder, sondern auch wir scheinen dadurch gelockerter und in späteren Arbeitsabläufen konzentrierter.

Eine Kombination aus Inhalten der letzten Sitzungen und Sport-Spiel-Aufgaben glückte nicht völlig, da die Jungs bestimmte Begriffe nicht genau zuordnen konnten. Sie sollten erkennen, ob auf Papier geschriebene Wörter zum Klimahaus oder zur Exkursion Bauernhof gehörten.

Es scheint, als seien unsere Erwartungen gelegentlich zu hoch.

So auch beim Erzählen der Erlebnisse der Exkursionen und beim Linolschnitt.

Wir bauen ein theaterpädagogisches Spiel ein, in dem wir gemeinsam zu den Begriffen des vorherigen Spiels Dinge assoziierten und dann in einer bestimmten Pose verweilten. Dieses Spiel haben wir auch in der ersten Sitzung gemacht, als wir die Kinder kennenlernten.

 

Der Linolschnitt nahm den Rest der Einheit ein:

Zeichnen scheint den Jungs nicht so zu liegen; so hatten sie Schwierigkeiten die Erlebnisse der Exkursionen grafisch darzustellen. Wir bildeten Teams – Studierende(r) + Schüler.

Damit hatten wir Erfolg, schafften den Druck jedoch nicht mehr, wodurch wir in der nächsten Sitzung an den Linolplatten weiterarbeiten werden. Zusätzlich verzichteten wir auf eine Reflexion und nutzen die Zeit um länger an den Platten zu arbeiten.

 

Insgesamt war es eine gelungene Sitzung. Lediglich das Verhältnis Studierende / Schüler war unvorteilhaft, da nur zwei Schüler anwesend waren. Ein Vorteil dieses Verteilung war, dass sich eine Person komplett dem Dokumentationsprozess der Sitzung widmen konnte.

8. Treffen: 27.04.2016

Bei diesem Treffen soll der Schwerpunkt auf einer ersten Phase der Vorbereitung der Ausstellung liegen. Nach einer längeren Ferienpause, in der wir die Kinder nicht gesehen haben, wollen wir unsere bisherigen Treffen, Aktivitäten und Ausflüge besprechen. Da wir auch einen neuen Sus in der Gruppe haben, ist es wichtig, vor allem auch die letzten beiden Exkursionen, (Bauernhof und Klimahaus), in denen er bereits dabei war, zu thematisieren. Außerdem können die Sus, die von Anfang an in dem Projekt dabei sind, von den vorherigen Treffen berichten und erzählen. Für eine Erinnerungshilfe werden wir das bisherige gesammelte Material, (Bilder, Gegenstände, Notizen, Gebautes,…) für eine kleine Materialsichtung in die Mitte legen. Das Material ist hierbei auf einem Zeitstrahl auf dem Boden angeordnet, sodass die Kinder in einer Übersicht die Ausflüge rekapitulieren können. An das gemeinsame Erinnern an bisherige Aktivitäten, soll es in der geplanten Hauptphase um eine erste Vorbereitung der Ausstellung gehen: Wie sollen unsere Aktivitäten, der Prozess des gemeinsamen Lernens und Forschens, unsere Erfahrungen und Erkenntnisse präsentiert werden? Gemeinsam wollen wir mithilfe einer App kurze Filme drehen, die am Ende zusammengeschnitten werden sollen. Idee ist es, dass der Museumsbesucher von den Gruppenmitgliedern durch die Ausstellung geführt und begleitet wird. Zu Beginn des Filmes soll sich jedes Mitglied der Gruppe vorstellen. Mithilfe der App „Classic explain everything“, zeichnen die Kinder ein Bild, auf dem sie sich vorstellen. Der Prozess der Zeichnung wird durch die App festgehalten und für den Ausstellungsbesucher zu sehen sein. Wenn noch Zeit ist, sollen die Kinder sich außerdem ein Erlebnis der Gruppe/ein Treffen auswählen und ebenfalls mithilfe der App ein Bild hierzu zeichnen. In einer abschließenden Reflexion soll Zeit gegeben werden, sich die kurzen Filme zu zeigen und vorzustellen, sowie einen kurzen Ausblick auf die Gestaltung der nächsten Treffen gegeben werden. Anschließend wird der Rückweg zur Schule angetreten.

 

Grobe Zeitplanung:

 

09:30 Treffen an der Schule, Spaziergang zur Universität 

          (ca. 15 min.)

09:45 Aktivierungsspiele mit Longboards in der Freilufthalle

          (ca. 20 min.)

10:05 Materialsichtung im Seminarraum

          (ca. 20 min.)

10:25 Hauptphase: Vorbereitung der Ausstellung: Arbeit mit

          der App (ca. 90 min.)

11:55 Gemeinsamer Abschluss: Reflexion, Vorstellung der

          entstandenen Filme (ca. 20 min.)

12:15 Zurück zur Schule laufen (ca.15 min.)

 

 

 

Reflexion

 

Aufgrund verschiedener Faktoren mussten wir unser Vorhaben und den dazu aufgestellten Plan kurzfristig abändern. Zunächst holten wir die drei Jungen an der Schule ab und liefen mit ihnen zur Universität. Im Medienlabor legten wir zusammen mit den Jungen einen Zeitstrahl, der den Verlauf unserer bisherigen gemeinsamen Zeit veranschaulichen sollte. Die unterschiedlichen Materialien, die wir auf dem Weg gesammelt haben, wurden von den Schülern, den Zeitabschnitten zugeordnet. Insgesamt hat dies gut funktioniert, nur ab und an war eine kleine Hilfe von uns notwendig. Wir empfanden diese Methode als sehr hilfreich. Nicht nur für die Schülern, sondern auch für uns Studenten. Wir haben uns zusammen einen visuellen Überblick darüber verschafft was bereits hinter uns liegt und  was noch auf uns zukommen wird. Dabei konnte auch die Bedeutung der Wortes Ausstellung erläutert werden und unser weiteres Vorgehen.

Den zweiten Teil unseres Treffens bildete die Arbeit mit dem IPad. Wir nahmen jedes einzelne Kind auf und lassen sie mit Hilfe einer App ein Zeichen-Video über sich selbst erstellen. Die Arbeit mit der App stellte sich, als etwas anspruchsvoller heraus als zunächst gedacht. Für die weitere Arbeit daran müssen wir uns persönlich mehr mit den Möglichkeiten, welche diese App bietet, befassen, um in der Lage zu sein den Schülern diese aufzuweisen. Insgesamt hatten sowohl die Schüler, als auch die Studenten große Freunde die Intro zu erstellen und wir werden in den nächsten Wochen weiter mit der App arbeiten.

Zum Abschluss entschieden wir uns das geplante Spiel vom Anfang  nachzuholen. Dabei haben wir wieder gemerkt, wie wichtig es ist zwischendurch Zeit für Bewegung und Spaß losgelöst vom Projekt mit den Schülern einzuplanen. Es hilft nicht nur der Gruppendynamik, sondern auch der Entwicklung von kreativen Gedanken.

Exkursion >Klimahaus Bremerhaven< 23.02.17

Am Donnerstag werden wir mit allen Gruppen gemeinsam zum Klimahaus nach Bremerhaven fahren. Im Klimahaus reist der Besucher entlang des 8. Längengrades einmal um den Globus herum. Die Besucher begleiten den abenteuerlustigen Axel Werner auf seiner Reise.

 

Auf der Hinfahrt im Bus möchten wir den Schülern anhand einer Styroporkugel diese Reise verdeutlichen. Geplant ist durch ein über die Kugel gespanntes Netz den Schülern die Bedeutung von Längen- und Breitengraden zu erklären. Auf der Styroporkugel werden die Kontinente aufgemalt sein, sodass wir bereits auf die Länder verweisen können, die in der Ausstellung gezeigt werden.

 

Die Ausstellung ist sehr komplex: unterschiedlichste Gerüche, Geräusche, Filme, Fotos, Tiere werden sich zu einer Fülle an Eindrücken verdichten. Um diese Eindrücke zielgerichtet und thematisch filtern zu können, bekommt jeder Schüler eine Aufgabe für die Ausstellung:

 

Schüler 1 – Thema: Temperatur. Mithilfe einer App auf dem Ipad soll der Schüler die Temperatur „in“ den jeweiligen Ländern messen und die Luft beschreiben. Ist es trocken, heiß, schwül, kalt, …?

 

Schüler 2 – Thema: Wohnweisen der Bevölkerung. Der Schüler soll die Namen der vorgestellten Familie aus den Ländern Schweiz, Niger, Kamerun und Alaska notieren. Desweiteren soll die dortige Wohnform skizziert und/oder fotografiert werden. Leben die Menschen in Häusern oder Hütten? Wie sind diese Hütten gebaut?

 

Schüler 3 – Thema: Tiere. Der Schüler soll in ausgewählten Ländern (Sardinien, Niger, Kamerun, Alaska und Samoa) ein, in der Ausstellung, vorkommenes Tier zeichnen, fotografieren, sowie Tiergeräusche aufnehmen.

 

Schüler 4 – Thema: Lebensmittel der Bevölkerung. Was essen die Menschen in dem Land? Aus welchen Produkten werden die Gerichte hergestellt? Wie stellen die Menschen die Gerichte her? Gibt es genug zu essen? Der Schüler 4 soll sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und die Situation in den Ländern Schweiz, Kamerun, Niger und Alaska beschreiben.

 

Die gesammelten Informationen möchten wir beim nächsten Termin am 06. April sichten und bearbeiten.

Reflexion

Mit dem Bus fuhren wir morgens nach Bremerhaven zum Klimahaus. Gegen Ende der Busfahrt erklärte Valeria den Schülern anhand von Styroporkugeln und Bändern die Längen- und Breitengrade. Anschließend stellte Lena den Schülern die verschiedenen Aufgaben vor und verteilte sie. In Bremerhaven angekommen mussten wir noch ca. 30 Minuten warten, bis das Klimahaus öffnete. Die Schüler unserer Gruppe beschäftigten sich in dieser Zeit mit den Ipads: schauten sich Fotos und Videos der vergangenen Treffen an und drehten kleine Videos mit speziellen Apps des Ipads.

 

Wir hatten für die Ausstellung zwei Stunden Zeit. Angesichts der Angebotsvielfalt im Klimahaus wäre ein längerer Aufenthalt wünschenswert gewesen. Die „Reise“ im Klimahaus war für die Schüler sehr spannend und beinhaltete sehr viele Eindrücke. Wir reisten durch die Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und schließlich nach Deutschland zurück zu der Nordseeinsel Langeness. Thematisiert wurden in der Ausstellung die sich verändernden Landschaften und Gewässer: Bergwiesen, Gletscher, Wüste, Tropischer Regenwald und die Nordsee. Die Studenten begleiten die Schüler auf dieser Reise. Die Aufgaben führten dazu, dass sich die Schüler zielgerichtet durch die Ausstellung bewegten und Fragen nach dem Essen, Lebensweisen anderer Menschen, Tieren und nach dem dortigen Wetter mithilfe der Ausstellung versuchten zu beantworten. Die Schüler dokumentierten ihre Ergebnisse durch Skizzen, Notizen auf den Arbeitsblättern, Fotos sowie durch das Aufnehmen von Tiergeräuschen. Das Material wird in der nächsten Sitzung gemeinsam mit den Schülern gesichtet. Davon ausgehend wird überlegt werden, wie wir es weiterentwickeln wollen. 

Exkursion >Bauernhof< 02.01.17

An diesem Donnerstag werden wir einen Ausflug zum NABU-Woldenhof machen. Es handelt sich dabei um einen Schulbauernhof. Das primäre Ziel ist die Sammlung von Erfahrungen und Eindrücken von den verschiedenen Tieren. Zur Dokumentation sollen Ipads eingesetzt werden. Außerdem stehen Tüten für die Schüler bereit, in denen sie Materialien sammeln können, die sie auf dem Bauernhof finden. 

Reflexion

Der Ausflug begann mit einer 1 ½ stündigen Busfahrt. Die Schüler schienen sich auf den Ausflug zu freuen. Als wir auf dem Hof ankamen wurden wir von einer Mitarbeiterin des Woldenhofs empfangen. Sie zeigte uns einen Platz an dem wir unsere Rucksäcke abstellen konnten. Die Mitarbeiterin fragte die Schüler welche Tiere auf dem Bauernhof gewöhnlich leben. Zunächst sagte niemand etwas. Nach und nach fielen dann jedoch Tiernamen. Darunter waren sowohl typische Bauernhoftiere, als auch Tiere aus dem Wald und aus dem Zoo.

Als erstes gingen wir durch den Kuhstall. Auf einem Heuballen saß eine Katze, die die ganze Aufmerksamkeit der Schüler auf sich zog. Viele Schüler streichelten die Katze und versuchten mit dem Ipad Fotos zu machen. Im Kuhstall begrüßten uns zwei weitere Mitarbeiterinnen, die von nun an die Hofführung übernahmen. Im weiteren Verlauf des Vormittags besuchten wir die verschiedenen Tiere in ihren Ställen: Schweine, Hühner, Kühe, Katzen, Ziegen, Schafe, Kaninchen und Gänse. Die Schüler konnten – sofern sie es wollten – die Tiere mit Futter und Wasser versorgen und streicheln. Besonders lange hielten sich die Schüler bei den Kaninchen, Ziegen und Schafen auf. Insbesondere im Schafstall lernten die Schüler, dass ruckartige und schnelle Bewegungen und lautes Rufen zu einer Art Panik und Unruhe bei den Schafen führte. Um weiterhin die Schafe streicheln zu können, mussten die Schüler ihr Verhalten den Tieren anpassen und sich ruhig und langsam bewegen. Im Schweinstall erwarteten die Schüler zwei große Schweine. Für manche Schüler war der Geruch sehr ungewohnt und unangenehm.

Zurück im Kuhstall wurden die Schüler mit der Aufgabe betraut, mit einer Mistgabel den Heuballen zu zerkleinern und das Heu den Kühen zu geben. Die Schüler übten diese körperlich herausfordernde Aufgabe mit großer Freude und Elan aus.

Die Schüler waren nicht daran interessiert konkrete Materialien auf dem Hof zu sammeln, wie z.B. Heu, Pellets, Fell oder Federn. Im Vordergrund stand für sie der direkte Kontakt mit den Tieren, das Aufnehmen von kleinen Videos und Machen von Fotos. Um die Erlebnisse in Worten festzuhalten, führten wir mit den Schülern kurze Interviews und nahmen sie per Videofunktion des Ipads auf. 

7. Treffen: 26.01.17

Auch für den nächsten Termin ist ein weiteres Treffen im Waldhaus Wildenloh geplant. Zu Beginn ist eine kleine Sitzrunde angedacht, in der an das letzte Treffen angeknüpft wird. Die Jugendlichen berichten, was Sie beim letzten Treffen erlebt und gemacht haben. Anschließend ist ein kleines Warm-up-Spiel geplant, um wach für weitere Aktivitäten zu werden. Nach dieser kurz gehaltenen Ankommensphase wird weiter an den im letzten Treffen angefangenen Wald-Skulpturen gebaut, (Siehe letztes Treffen am 19.01.). Die Tiere, die aus denen im Wald gesammelten Materialen gebaut werden, sollen in diesem Treffen fertig gestellt werden. Während die Jugendlichen in Teamarbeit mit den Studenten, die Waldtiere in der Werkstatt des Waldhauses fertig stellen, werden zwei der Studierenden filmen und den Jugendlichen ein paar Interview-ähnliche Fragen zu ihren Tieren stellen. Dies dient so nicht nur der Dokumentation des Werkens und des Arbeitsprozesses; gleichzeitig wird den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihre Gedanken zu ihrem Waldtier zu äußern, wobei sie auch lernen können zu begründen, warum sie wie, was gemacht haben. Beispielsweise, warum ihr Tier in einem bestimmten Land wohnt,  was es dort frisst oder warum und wie es gebaut ist. In einer abschließenden Vorstellungsrunde ihrer Tiere, soll eine Präsentation und Erzählen über ihre Objekte auch vor den anderen Gruppen ermöglicht werden. Hierbei können die Jugendlichen beim wechselseitigen Zeigen ihrer Tiere, sich gegenseitige Fragen über ihre Werke stellen.

Die Jugendlichen äußerten in einem letzten Treffen, den Wunsch, Gerichte und Lebensmittel aus ihrem Land mitbringen zu dürfen und ein gemeinsames Essen zu veranstalten. Diese Idee gab möglicherweise der Besuch auf dem Markt, bei dem es um die Thematik Lebensmittel, Natur, Umwelt und Ernährung ging. Wir haben auf diesen Wunsch hin mit den Jugendlichen ein gemeinsames Essen mit selbstgemachten Gerichten aus ihren Ländern geplant, welches bei diesem Treffen, nach dem Fertigstellen der Waldtiere und deren Präsentationen stattfinden soll. Auch die Studierenden bringen kleine Gerichte und Lebensmittel mit. Hierbei wird versucht darauf zu achten, dass es möglichst Produkte und Lebensmittel sind, die wir bei dem geplanten Ausflug am 02.02. auf dem Woldenhof, vorfinden und entdecken können. Auf diese Weise bietet der Gruppe das gemeinsame Essen nicht nur die Möglichkeit, ihre Essenskultur zu zeigen und sich auszutauschen, sondern schafft gleichzeitig auch die Vorbereitung für den nächsten Ausflug auf den Woldenhof. In einem Austausch über die mitgebrachten Produkte wird auch thematisiert, was für Lebensmittel in den Gerichten enthalten sind. Es wird hierbei versucht, in Zusammenhang mit der Thematisierung der Lebensmittel, auch auf die Tiere einzugehen, die in der Produktion von diesen beteiligt sind. Um die Thematiken Wald und Lebensmittel zu verbinden und sie nicht getrennt voneinander zu betrachten ist geplant, die Tiere des Hofes mit denen, die wir im Wald vorfinden, zu vergleichen und beispielsweise Fragen zu diskutieren, ob gewisse Tiere auf dem Hof auch im Wald überleben könnten. Nach diesem gemeinsamen Abschlussessen und der thematischen Vorbereitung auf den nächsten Ausflug geht es mit dem Bus zurück zur Schule.

Reflexion

Wir eröffneten die Sitzung mit einer Reflexionsrunde zur vergangenen Woche. In dieser resümierten die Schüler, was wir in der letzten Sitzung gemacht haben und was wir gelernt haben. Im Anschluss daran, lockerten wir uns mit einem belebenden Warm-Up auf, um danach mit dem Bauen der Tiere fortzufahren. Während des Bauens animierten wir die Schüler immer wieder zu einer Reflexion ihrer Entscheidungen. Wo lebt das Tier und warum? Also welche körperlichen Eigenschaften beeinflussen dies. Was frisst das Tier und warum? Dies stellten wir unter anderem durch eine Art Interview-Situation sicher, in der die Schüler während des Arbeitens ihren aktuellen Stand präsentieren konnten. So wurden den Schülern einzelne Widersprüche bewusst, bspw. warum ein Tier keine Bananen fressen kann, wenn es weder Arme noch Beine hat. Zum Abschluss stellten die einzelnen Teams, bestehend aus je 1 Student*in und 1 Schüler, ihre Tiere vor. Dabei berichteten sie wo das Tier lebt, was es frisst und welche Eigenschaften es hat. Die Tiere, die eher impulsiv, als konzeptionell entstanden sind, brachten Eigenschaften mit sich, die die Schüler bei der Präsentation reflektieren mussten. Hatten sie ihrem Tier kein Fell gegeben, so wird es vermutlich nicht in kalten Regionen leben. Damit haben wir einen guten Einstieg geschaffen, sich mit evolutionsbedingten Eigenschaften von Tieren auseinanderzusetzen, worauf wir später zurückkommen können, um dies zu vertiefen, sollte weiterhin Interesse seitens der Schüler bestehen, sich mit Tieren auseinanderzusetzen. Leider war ein Schüler nicht anwesend, vermutlich werden wir den Abschluss dieser Arbeit mit ihm nicht nachholen können.

Im Anschluss an die Präsentation der Tiere fanden wir uns in ruhiger Atmosphäre zusammen, um gemeinsam zu essen. Dabei stellten alle die Lebensmittel vor, die sie mitgebracht haben und wir sprachen darüber, wie diese entstanden sind. Also woraus setzen sich die verschiedenen Gebäcke zusammen? Von welchem Tier kommt der jeweilige Käse? Usw. Weiter sprachen wir darüber, von welchen Tieren die Lebensmittel kommen, die wir gegessen haben, um einen thematischen Bogen zur nächsten Sitzung zu spannen, in der wir eine Exkursion zu einem Bauernhof machen werden.

Wir haben in dieser Sitzung erfahren, dass uns Aldar leider verlassen wird, da er in eine Regelklasse wechselt und somit nicht mehr an diesem Projekt teilnehmen kann. Dafür werden wir ab der nächsten Sitzung ein neues Mitglied in unserer Gruppe willkommen heißen.

6. Treffen: 19.01.17

Wir fahren erneut zum Waldhaus Wildenloh.

 

Planung:

 

Ankommen und das letzte Treffen reflektieren.

 

Ein „Aktivierungsspiel“ durchführen – Warm-up.

 

Lückentext (siehe Planung 12.01.)

Bei diesem sollen jeweils ein Schüler und ein(e) Studieren(r) als Team arbeiten – wird ausgelost.

 

Inspiriert durch die Spinnerei des Lückentextes wollen wir im Wald Material sammeln, damit wir gemeinsam neue Tiere entwickeln können und diese dann in der Werkstatt des Waldhauses bauen.

Begleitende Fragen sind beispielsweise:

Was isst mein Tier?

Wo lebt mein Tier?

Wie heißt mein Tier?

Wo genau wohnt mein Tier?

 

Auch hier arbeitet wieder ein Schüler und ein(e) Studierende(r) zusammen – wieder ausgelost.

 

Die unfertigen Tiere sollen schon einmal grob fertig- und vorgestellt werden. Unfertig daher, weil wir nicht denken, dass dies an diesem Treffen beendet werden wird.

 

Abschlussrunde

Reflexion

Die vergangene Sitzung war für uns ein voller Erfolg. Wir waren wie geplant im Waldhaus Wildenloh und konnten das von uns geplante Programm auch durchführen.

 

Nach einer einleitenden Reflexion des letzten Treffens und einem kleinen Warm-up losten wir Zweier-Teams (je 1 Schüler 1 + Studierend*e) in denen wir einen Lückentext zum Thema Wald und Waldtiere ausfüllten. Die anfängliche Enttäuschung der Schüler schwang schnell um. Unser Ziel war es nicht, möglichst korrekte Lösungen zu bekommen, sondern dass sich die Schüler damit auseinandersetzen, was bspw. ein Specht unter der Baumrinde für Tiere sucht, um sie zu fressen. Wir haben dabei alle Antworten zugelassen und damit erreicht, dass die Schüler die Scheu verloren haben, falsche Antworten zu geben oder Fehler zu machen. Die Ergebnisse, die in der Gruppe dann präsentiert wurden, trugen zur allgemeinen Erheiterung bei und die Schüler haben sich dadurch angefangen mit dem Wald und seinen Bewohnern auseinanderzusetzen.

 

Im nächsten Abschnitt begaben wir uns in den Wald, um nach Baumaterialien zu suchen, die wir verwenden konnten, um unser eigenes Fantasietier zu bauen. Die Schüler nahmen von Nadelzweigen bis hin zu 2m langen und 15cm dicken Ästen alles mit, was sie interessierte. Daraufhin überlegten wir, wie wir die Materialien nutzen könnten, um ein Tier herzustellen. Soll es Fell haben? Wie viele Beine hat es? Wir wollten die Schüler dazu anhalten, sich mit den Eigenschaften "ihres Tiers" auseinanderzusetzen, um in einem weiteren Schritt, der kommende Woche passieren soll, zu überlegen, in welchen Gebieten dieses Tier heimisch werden könnte, was es fressen würde usw.

Wir haben den Bauprozess aus Zeitgründen unterbrochen und werden ihn in der nächsten Sitzung fortsetzen. Was allerdings schon deutlich aufgefallen ist, ist dass sich auch die Schüler, die häufig Probleme damit haben, sich länger auf eine Sache zu konzentrieren, ins Bauen vertiefen konnten und mit Eifer bei der Sache waren.

Somit wollen wir in der kommenden Woche daran anschließen und den Erfolg der letzten Sitzung wiederholen.

 

5. Treffen: 12.01.17

Ausflug zum Waldhaus Wildenloh

 

 

Wir haben erfahren, dass es in 13 Minuten (Busfahrt) ein Gelände gibt, auf dem mit Erlebnispädagog*innen gearbeitet werden kann. Da „Natur erleben“ ein Motto des Waldhauses ist, erhoffen wir uns hier, die Kinder an das Thema Wald heran zu führen. Zusätzlich gibt es unter anderen Angeboten eine Werkstatt, die wir nutzen dürfen, was uns sinnvoll erscheint, da dies auch ein Wunsch der Schüler zu sein scheint. Möglicherweise werden wir weitere Unterrichtseinheiten auf diese Gelände verlegen.

 

Planung:

 

Treffen 09.00 - Verteilung von Verantwortlichkeiten / Unklarheiten der Planung klären.

 

09. 25 - Schüler einsammeln und mit dem Bus (9.36) zum Waldhaus Wildenloh fahren.

 

Angekommen werden wir einige „Warmmachaktivitäten“ durchführen, die von Pädagog*innen des Waldhauses Wildenlohs durchgeführt werden – dient dem gegenseitigen Kennenlernen.

 

Anschließend werden wir eine Führung des Geländes bekommen, auf dem wir darauf folgend das Spiel „Zahlenjagd“ spielen werden.

 

„Zahlenjagd“

 

Unsere Gesamtgruppe wird in drei Gruppen ausgeteilt und sollen verschiedene Aufgaben erledigen, je nachdem auf welcher Zahl diese landen. Die Ziffer soll dann gemeinsam auf dem Gelände / Wald gesucht werden und sobald diese bei der / dem Spieleiter*in abgegeben wurde, sollen Fragen beantwortet oder Aufgaben bewältigt werden. Die Fragen und Aufgaben haben wir uns selbst überlegt und beziehen sich teilweise auf vergangene Treffen.

 

Lückentext

 

Um danach die „Spinnerei“ respektive die Kreativität in uns allen zu erwecken, haben wir einen Lückentext zum Thema Wald vorbereitet, den sowohl Schüler, als auch Studierende, ausfüllen sollen.

 

Abschlussrunde

 

Da der Bus bereits um 12.07 Uhr zurückfährt, planen wir die Abschlussrunde im Waldhaus stattfinden zu lassen, damit wir nicht in Zeitbedrängnis kommen.

 

Rückfahrt Schule

 

Alternative Planungen

Aufgrund von Regenwahrscheinlichkeit haben wir einige kreative Spiele zum Quatsch denken vorbereitet, um auf den Faktor Wetter vorbereitet zu sein.

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Reflexion

 

Der Ausflug zum Waldhaus Wildenloh war ein Erfolg für unsere Gruppe.

Sich früher mit den Schülern zu treffen hat funktioniert, war jedoch knapp, da sie etwas „trödelten“. Wir kamen rechtzeitig an der Bushaltestelle an.

Während der Busfahrt kamen zwar lockere Gespräche auf, aber die Schüler waren viel unter sich, wodurch wir überlegten, ob wir uns für die Busfahrt eine Aufgabe oder ähnliches überlegen sollten.

Angekommen im Waldhaus wurden wir freundlich von den Pädagog*innen, Maja und Christian, begrüßt und setzten uns erst einmal an einen runden Tisch, um uns grob kennenzulernen. Wir machten Namensschilder aus Kreppband, damit sich die Kommunikation erleichterte. Danach wurden wir in die Gegebenheiten des Waldhauses eingewiesen und brachen zum Wald auf. Im Wald angekommen kuckten wir uns Löcher von Spechten, Bäume und andere Bestandteile des Waldes an, die Maja informativ begleitete. Derweil verteilten Christian und Pauline die Zahlen für das Zahlenjagdspiel. Durch einen Unfall fiel eine, für das Spiel gedachte, Person aus, sodass Maja einsprang, damit jeder Schüler eine Teamperson bekommen konnte. Die Teams wurden ausgelost und das Spiel erzielte den gewünschten Erfolg. Nicht nur, wurden die Themen Markt, Essen, Wald, Tiere verknüpft, sondern zusätzlich eine stärkere Teambildung erzeugt. Alle waren ehrgeizig dabei, wodurch wir den Überblick über die Zeit verloren und nicht mehr zu dem Lückentext kamen und stattdessen unsere Schuhe, Hosen, Jacken säuberten. Das Gewinnerteam des Spiels bekam einen Schatz, der – letztlich - unter allen aufgeteilt wurde.

 

Zusammenfassend:

Teambildung

Wissensvermittlung

Orientierung im Lebensraum Wald

 

Durch die professionell-freundliche Betreuung und die Möglichkeiten des Waldhauses werden wir die nächsten Sitzung dort gestalten. Die Schüler scheinen den Ort sehr gut anzunehmen, gerade weil nur sie an diesem Ort sind und es dadurch anscheinend „cool“ oder besonders wird – eine Art eigenes Reich.

 

An unserem Zeitmanagement werden wir noch arbeiten, da wir keine Abschlussrunde machen konnten.

 

(Bilder folgen)

4. Treffen: 08.12.16

Zu Beginn der nächsten Stunde, ist es uns wichtig, den Kindern unser Projekt transparent zu machen und ihnen zu verdeutlichen, was wir im kommenden Jahr machen werden. Uns ist es wichtig, dass die Schüler wissen, in welchem Rahmen wir uns treffen, dass sie unsere Themenbereiche kennen, um so auch selber Ideen und Vorschläge zu äußern und sich somit besser mit dem Projekt identifizieren können. Ein offener Umgang mit der Struktur und Thematik des Projekts für die Kinder, eröffnet ihnen einen besseren und unkomplizierteren Umgang und Zugang zu dem Projekt. In diesem Rahmen möchten wir ihnen auch gerne die Homepage des Projekts zeigen. (ca. 10 min.)

Anknüpfend an die kleine Vorstellung an möglichen Bereichen unseres Projekts (Küste, Küsatenschutz, Wetter, Tiere, Landschaft, Ernährung, … ), stellen wir den Lebensraum und Bereich des heutigen Tages vor: „Umwelt, Nahrung, Lebensmittel“. Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel? Wie werden sie hergestellt?  Geplant ist ein Ausflug auf den Pferdemarkt in Oldenburg. Bevor es jedoch auf den Markt geht, ist eine kleine Vorbereitung geplant: Wir werden uns in einen Kreis setzen, in der Mitte liegen ein Apfel, eine Karotte, ein Joghurt und ein Brötchen. Jedes der Kinder nimmt sich ein Lebensmittel. Mit diesem kleinen Auswahlspiel werden die „Experten“ für die vier Bereiche Milchprodukte, Backwaren, Gemüse und Obst festgelegt. Anschließend werden dann Zweierteams gebildet, indem sich der Experte für Obst mit dem Milchproduktexperten zusammenfindet und der Fachmann für Gemüse mit dem Experten für Brot und Backwaren. In diesen kleinen Zweiergruppen, auf die wir Studierenden uns dann aufteilen werden, soll versucht werden, Fragen zu formulieren, die die Kinder in ihren jeweiligen Bereichen (Gemüsewaren, Backwaren, usw.) aufschreiben. Hierbei geben wir den Kindern kleine Grundthematiken wie „Herstellung“ oder „Herkunft“ eines Produktes, auf die sich ihre Fragen beziehen könnten. Der Zeitrahmen ist hier von uns eher klein berechnet, da wir uns vorstellen können, dass beim Ausflug auf den Markt, wenn die Kinder mit den Gemüsehändlern in Kontakt kommen, in der direkten Erfahrung, genügend Fragen auftauchen werden, denen wir Platz und Raum geben wollen.

Anschließend geht es mit dem Bus zum Oldenburger Pferdemarkt. Wir wollen uns ganz konkret auf einen Stand fokussieren: den Grummersorter Hof. Dieser Demeterhof liegt nur ca 8 km von Oldenburg, in der Nähe Wüstings und deckt mit seinem vielfältigen Angebot alle von uns gewählten vier Bereiche, von Gemüse und Obst bis zu Backwaren und Milchprodukten ab. Ausgestattet mit Tablettes und Klemmbrettern werden wir mit den Kindern den Marktstand des Hofes kennenlernen und in den Kleingruppen die Lebensmittel erforschen. Lebensmittel erforschen auf vielfältige Art: Die Kinder haben die Möglichkeit, verschiedenes Brot aus verschiedenem Getreide zu probieren und zu schmecken, können verschiedenes Obst probieren, ertasten und fühlen. In der Auseinandersetzung mit den Verkäufern soll versucht werden Fragen zur Herstellung und Herkunft als auch weitere Fragen, die auftauchen zu klären. All das kann mit Bildern dokumentiert und festgehalten werden.

Nach dem Marktbesuch spazieren wir zum Cafe „Woyten“ am Lappan, um dort eine Abschlussrunde zu gestalten. Uns ist ein allgemeiner Austausch über die Erfahrungen und Erlebnisse auf dem Markt wichtig. Außerdem stellen die zwei Expertengruppen (1. „Brot/Backwaren und Gemüse“ und 2. „Obst und Milchwaren“) sich ihre Antworten auf ihre formulierten Forscherfragen vor. Hierzu werden wir Stifte und Papier zur Veranschaulichung mitbringen. Außerdem werden wir eine Weltkarte mitnehmen, um den Transportweg der Lebensmittel besser nachvollziehen zu können. Anschließend werden wir die Kinder mit dem Bus vom Lappan zurück zur Schule begleiten.

 

Reflexion

 

Da wir uns für dieses Treffen sehr gut vorbereitet hatten, uns eine klare zeitliche und inhaltliche Struktur überlegt hatten, war die Aufgabenverteilung für uns Studierende klar. Somit haben wir auch den Kindern eine sichere Struktur und Basis für die Stunde geben können. Durch das Transparent machen der Stundeninhalte und genaue Erklärung des Vorhabens gleich zu Beginn der Stunde, wussten die Kinder von Anfang an, worum es an diesem Tag ging. Sie konnten sich auf unseren Aufbau, als auch auf die Aufgaben sehr gut einlassen. Durch die klare Zuteilung und Benennung von Forschern und Experten für bestimmte Bereiche („Experte für Gemüse, Experte für Brot-und Backwaren, usw….), hatten die Kinder klare Aufgabenbereiche und Identifikationsfiguren für diese Stunde. Das Mitnehmen eines Forscherrucksacks, in den die Kinder alles mitnehmen konnten, was wir für unser Vorhaben auf dem Markt brauchen könnten, gab ihnen ein Gefühl der Verantwortung für das Vorhaben und forderte sie dazu auf, eigenständig und eigenverantwortlich für das Projekt mitzudenken.

Auf dem Markt war es besonders schön zu sehen, was für eine Vielfalt die Kinder entdecken konnten, wie sie Lebensmittel entdecken konnten und sich spontan für eine Gemüseart interessierten oder Dinge entdecken konnten, die sie vorher nicht kannten. Sie haben Früchte, Gemüse und Obst schmecken und anfassen dürfen und konnten es so auf vielfältige Weise untersuchen.

Das anschließende Zusammenkommen und die Besprechung der auf dem Markt gemachten Erlebnisse und Erfahrungen im Cafe Woyten war ebenfalls gut vorbereitet. Jedoch waren die Kinder häufig auch abgelenkt und unterhielten sich auch häufig über andere Situationen oder Erlebnisse auf dem Markt, wenn beispielsweise, eine der Gruppen vorstellte. In unserer Stundenreflexion unterhalb der Studenten diskutierten wir, inwiefern man den Kindern in solchen Situationen Raum geben kann, über genau die Dinge zu sprechen, die sie in dem Moment interessieren und gleichzeitig eine gemeinschaftliche Reflexion für die ganze Gruppe zu strukturieren. In diesem Bereich eine gute Mischung zu finden, die die Kinder sowohl in ihrer natürlichen, aus ihrem eigenen Interesse heraus beginnenden Exploration fördert und gleichzeitig eine grobe Inhalts- und Präsentationsstruktur vorzugeben, ist eine besondere Aufgabe und Herausforderung bei der Anwendung des ästhetischen Lernkonzeptes.

In der nächsten Stunde ist voraussichtlich ein Ausflug in den Lebensraum Wald geplant. Durch spielerisches Entdecken soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, diesen Lebensraum zu entdecken. Dies soll auch in Verknüpfung mit dem Marktbesuch passieren und ebenfalls die Themen Ernährung und Natur ansprechen.

 

 

 

 

 

3. Treffen: 01.12.16

Beim heutigen Termin haben wir zusammen mit einer weiteren Gruppe das Lernlabor Wattenmeer besucht. Das Lernlabor des Institus für Chemie und Biologie des Meeres bietet Schulklassen einen Einblick in das Thema Wattenmeer und versetzt die Schüler*innen in die Rolle der Forschenden.

 

Zu Beginn der Sitzung wurde den Schüler*innen und uns Studierenden ein Einblick in die Thematik Wattenmeer gegeben, um einen Bogen zu Plankton zu spannen, welcher Inhalt der Sitzung und des Forschens sein sollte. Auch wenn sie die Vortragende Mühe gegeben hat, den Sachverhalt möglichst einfach darzustellen, war es für unsere Gruppe aufgrund sprachlicher Probleme schwierig machte alles aufzunehmen.

 

Nach dem kurzen Einstieg ins Thema mikroskopierten die SuS eigene Proben, die Plankton enthielten. Es gab vom Lernlabor ein begleitendes Heft, das durch den Vormittag führen sollte und in dem die Forschungsergebnisse festgehalten werden konnten. Wir sahen von dessen Nutzung allerdings weitestgehend ab, da dies durch viel Schriftsprache für uns nicht ganz geeignet war.
Die Beobachtungen durch das Mikroskop hielten die SuS durch Zeichnungen fest und bestimmten die vielseitigen Arten der Lebewesen mit Hilfe von Bestimmungstafeln.

 

Im Anschluss daran, stellten die SuS die entdeckten Arten mittels Knete, Streichhölzern und allerlei Weiterem nach, was allen Beteiligten sichtlich Spaß bereitete. Ziel war es, die gebastelten Lebewesen in einer Wassersäule sinken zu lassen, um das Schwimmverhalten von Plankton zu imitieren. Mit Stoppuhren konnten die Schüler*innen messen, wie langsam ihr Plankton sinkt. Je langsamer, desto besser, denn Plankton charakterisiert, dass es sich nicht selbstständig im Wasser fortbewegen kann, sondern durch bspw. Strömungen getrieben wird. Dieses wesentliche Merkmal des Planktons zu vermitteln, war allerdings aufgrund der Sprachbarriere sehr schwierig und so verschob sich der Schwerpunkt des spielerischen Lernens zum Ende hin eher in Richtung Spiel.

 

Es bleibt festzuhalten, dass das Thema Wattenmeer das Interesse der Schüler*innen geweckt hat und sie neugierig gemacht hat, etwas darüber selbst herauszufinden. Gerade aus diesem Grund war der Besuch des Lernlabors Wattenmeer ein Erfolg. Auch wenn einige Inhalte aufgrund der Sprachbarriere nicht vermittelt werden konnten.

 

2. Treffen: 24.11.16

Das zweite Treffen wollen wir mit einer kurzen Reflexion des letzten Treffens beginnen. Um die Kinder etwas besser kennen zu lernen, wird danach jeder etwas von seinem Wochenende berichten. Dies hilft uns dabei einen kleinen Einblick in die Interessen und Freizeitgestaltung der Kinder zu bekommen. Durch das Namenspiel Zip/Zap, welches ca. 15-20 Minuten dauern soll, soll eine lockere Aufwärmung stattfinden, die zudem die Namen erneut ins Gedächtnis ruft.

Das Hauptthema des Treffens ist Müll. Dazu wollen wir zunächst mit den Kindern in den umliegenden Wald gehe und allerlei Müll sammeln, den wir dort finden können. Hierfür haben wir Eimer und Handschuhe besorgt. Insgesamt sind ca. 45 Minuten eingeplant.

Der Müll der gesammelt worden ist, soll von den Kindern in Kategorien eingeordnet werden. Ihnen steht verschieden farbiges Tonpapier zur Trennung zur Verfügung. Dies gibt uns die Möglichkeit heraus zu finden, wie viel Wissen die Kinder bereits über Mülltrennung haben. Zudem sollen die Materialen aus denen der Müll besteht thematisiert werden. Hier beträgt der ungefähre Zeitrahmen 20 Minuten.

Für den weiteren Verlauf haben wir uns mehrere Möglichkeiten ausgedacht. Unser Vorhaben ist es mit den Kindern ein Stop-Motion-Video aus dem gesammelten Müll zu kreieren. Um den Kindern das Prinzip eines solchen Filmes näher zu bringen, schauen wir uns gemeinsam ein Beispiel an. Ein mitgebrachtes Daumenkino soll als ein weiteres Anschauungsmaterial dienen (10 Minuten). Als nächstes sollen sich die Kinder Gedanken über eine eigene Geschichte für ein eigenes Video machen. Hierfür stellen wir Bastelmaterialien zur Verfügung, falls sie aus dem Müll Gegenstände und Figuren basteln wollen. Für dieses Projekt haben wir uns kein Zeitlimit gegeben. Der Film muss und wird wahrscheinlich diese Woche noch nicht fertig werden und daher auch Bestandteil der nächsten Woche sein.

Eine Reflexion, der gemeinsam verbrachten Zeit, wird das Ende der drei Stunden bilden. 

 

Reflexion

 

Das zweite Treffen mit den Schülern war nicht so erfolgreich, wie das erste. Dies hat einige Gründe. Zunächst war das Berichten vom Wochenende und das Namenspiel Zip/Zap ein voller Erfolg. Es war sehr interessant den Jungs zuzuhören und ihren Geschichten vom Wochenende zu lauschen. Zip/Zap war für alle sehr amüsant und schwerer als gedacht. Leider stieß das Anschließende Müllsammeln in der nähen Umgebung auf wenig Begeisterung. Wir haben trotzdem alle gut zusammen gearbeitet und drei Eimer voller Müll sammeln können. Zurück in der Schule haben wir den Jungen die Aufgabe gegeben den Müll nach Kategorien zu trennen. Hier haben wir selbst nur sehr eingeschränkt gedacht und uns auf die gängigen Sortier-Methoden fokussiert. Dabei haben wir versucht im Gespräch unterschiedliche Trennungen aus ihren Heimatländern zu thematisieren. Ein großes Problem der Stunden war es, dass wir uns in der Planung nicht genug untereinander abgestimmt haben. Die Unsicherheit unter den Studenten hat sich stark auf die Schüler abgefärbt. Als Konsequenz haben wir uns einen extra Termin ausgesuchte, an dem wir die weitere Vorgehensweise innerhalb der Gruppe und die dazugehörige Organisation festlegen werden. Den Tag haben wir mit dem kurzen Erstellen eines kleinen Stop-Motion-Videos beendet. Die Zeit reichte leider nur noch für einen Versuch. In der Abschlussrunde war sehr deutlich zu hören, dass die Schüler kein großes Interesse daran haben, sich weiterhin mit dem Thema Müll zu befassen. Für die nächsten Unterrichtsstunden werden wir uns ein neues Konzept ausdenken. 

1. Treffen: 17.11.16

Am Donnerstag, den 17. 11. 16, wird eine erstes Treffen mit den vier Schülern stattfinden. Im Fokus steht das Kennenlernen. Wir planen ein Kennenlernen der Namen, der Schule und der Uni.  In einer ersten Kennenlernphase (ca. 20 Minuten) gestalten Studierende und Schüler jeweils ein DINA 4 Blatt mit ihrem Namen, Lieblingsessen, Lieblingstieren,.... Im Anschluss daran wollen wir die Namensschilder den jeweiligen Personen zuordnen. Es folgt ein Schulrundgang (ca. 20 Minuten), in dem die Schüler uns ihre Schule zeigen können und welche Orte sie in der Schule mögen. Danach versammeln wir uns wieder im Raum und spielen ein weiteres Kennenlernspiel mit Lufballons (ca. 15 Minuten). Es werden die Namen aller beteiligten auf Luftballons geschrieben. Musik wird angestellt und solange diese läuft müssen die Lufballons oben gehalten werden. Wird die Musik ausgestellt, werden die Luftballons der Person mit dem gleichen Namen, der auf dem Luftballon steht, zurück gegeben. Nach diesem zweiten Kennenlernspiel gehen wir zu Fuß zur Uni (ca. 15 Minuten). Wir  wollen spätestens um 11.00 Uhr los gehen. Es geht darum den Schüllern nun "unsere Alltagswelt" zu zeigen und sie mit ihnen zu teilen. Als erstes wollen wir mit ihnen zu den Sporthallen (ca. 30 Minuten): Entweder in die Freilufthalle zum Basketball oder Fußball spielen oder in den Tanzraum, wo man Bewegungsspiele spielen kann. Nach der sportlichen Aktivität planen wir in die Cafeteria zu gehen, wo wir gemeinsam ein Getränk trinken (Heiße Schokolade, Tee,...) (ca. 30 Minuten). In diesem gemütlichen Rahmen wollen wir eine Abschlussrunde führen und uns austauschen, was ihnen heute gefallen oder vielleicht auch beeindruckt hat. Um ca. 12.15 machen wir uns auf den Rückweg zur Schule. 

 

Reflexion

Wie ist das erste Treffen und unsere Planung abgelaufen? Wie haben wir den Verlauf und die Reaktionen der Schüler wahrgenommen? Waren wir mit dem Treffen zufrieden? Auf die letzte Frage können wir definitv mit JA antworten! Wir glauben auch im Namen der Schüler sprechen zu können, wenn wir das Treffen als vollen Erfolg mit viel Spaß bezeichnen. Alle Aktionen haben auf unser Ziel für diesen Tag gut hingearbeitet - das bessere Kennenlernen aller Beteiligten und gegenseitiges Vertrauen schaffen. 

Das Malen der Namensschilder war für die Meisten eine große Hilfe die Namen aufzufrischen und zu verinnerlichen. Vor allem konnten so schon erste kleine Einblicke in das Leben und die Interessen der Schüler gesammelt werden. War die Stimmung beim Malen der Schilder noch etwas verhalten oder schüchtern bei manchen der Schüler, tauten alle beim zeigen ihrer Lieblingsorte in der Schule sehr schnell auf. Gut gelaunt ging es zu verschiedenen Stationen draußen auf dem Schulhof. Da alle Lieblingsorte draußen waren und zudem alle Bewegung beinhalteten, werden wir mit der Themenfindung und der Motivation im Bereich Umwelt/Naturschutz vermutlich keine Probleme haben.

Das anschließende Luftballonspiel hat allen viel Spaß gemacht und war zusätzlich ein gutes Mittel, um die Namen endgültig zu verfestigen. Nach diesem Spiel ging es direkt wieder raus - zu Fuß ab zur Uni und in den deren Sporttrakt. Zum Glück hatten wir sogar die Möglichkeit bei zwei Kursen, Basketball und der Vorführung einer Tanzkür, zugucken zu dürfen. Der Sportbereich hat den Schülern sichtlich gefallen und so war es nicht verwunderlich, dass unsere Planung in der Freilufthalle verschiedene Spiele zu spielen, auf große Begeisterung gestoßen ist. Fußball, Basketball und Frisbee waren perfekt, um die Gruppe schon ein wenig zusammen zu schweißen. So konnte man bei dem anschließenden Getränk aus der Cafeteria, einem abschließenden Gespräch und dem Rückweg zur Uni schon deutlich merken, dass die Schüler noch offener und lebhafter als zuvor eh schon geworden waren und schon eine gewisse Vetrauensbasis geschaffen war. 

Das Konzept unserer Planung und die zeitliche Einteilung sind gut aufgegangen, sodass wir zufrieden in die nächste Woche blicken. Hoffentich werden wir alle bei der bevorstehenden Themenfindung genauso viel Spaß haben und Motivation schaffen können. 

 

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