Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe I "Die frechen Füchse"

 

Die Schülerinnen und Schüler:

Abdallah (J.) aus dem Irak, 12 Jahre

Ody (J.) aus Syrien, 12 Jahre

Adnan (J.) aus Syrien, 14 Jahre

Ead (J.) aus Syrien, 12 Jahre

Studentinnen und Studenten:

Simon W. (Englisch/Kunst)

Marc M. (Englisch/Kunst)

Sonia K. (Geschichte/Deutsch/Kunst)

Melina P. (Deutsch/Kunst)

 

Sitzung, am 08.06.2017

 

Heute ist die letzte gemeinsame Sitzung mit den Schülern. Der Recycling-Fuchs soll heute fertiggestellt werden. Dafür werden wir gemeinsam das Pappmaschee mit Acrylfarben anmalen. Die Gruppe wird hierbei wieder aufgeteilt. Je zwei Schüler und zwei Studenten werden sich mit dem Fuchs oder dem Mülleimer beschäftigen.

Der Fuchs wird in Orange- und Rottönen bemalt. Auf den Mülleimer wird eine Landkarte von Europa und Asien gezeichnet. Auf der Karte werden die Wege der Schüler eingezeichnet, aber auch unsere Tour durch das Klimahaus soll sich auf der Karte wiederfinden.

Zum Abschluss werden wir den Jungs ein paar Fotos aus den Sitzungen zeigen und die gemeinsame Zeit Revue passieren lassen.

 

 

Sitzung, am 01.06.17

 

 

Da der Fuchs-Korpus bereits fertiggestellt ist und das meiste an Pappmaché bereits aufgetragen wurde, wird es in der kommenden Sitzung vor allem um das Anpassen von Feinheiten sowie das erste Auftragen von Farbe gehen. Dazu haben wir neben der bereits vorhandenen Farbe noch einen Acrylstift und weitere Acrylfarben besorgt, um detaillierter Arbeiten zu können. 

Die Kinder zeigten in den vergangenen Wochen in verschiedenen Bereichen Interesse, weshalb eine Aufteilung der Gruppe auf unterschiedliche Arbeitsbereiche problemlos möglich sein sollte, um den Arbeitsfluß zu optimieren.

Auch der Mülleimer sowie die Bodenfläche bilden weiterhin Bausstellen, an denen gearbeitet werden wird. Des Weiteren werden wir überlegen, wie wir den überschüssigen Müll sinnbringend in die Skulptur einbinden können. 

 

 

Reflexion (Nachtrag)

 

In dieser Stunde haben wir dann vor allem noch am Pappmachérüst selbst gearbeitet und eine neue Technik zum auftragen des Pappmachés benutzt, da das Pappmaché, das bereits zwei Wochen getrocknet war an einigen Stellen immer noch feucht war, vor allem dort wo es dicker war. Also haben wir das Pappmaché nicht mehr zu einer Masse angerührt, sondern das Zeitungtspapier direkt in Fetzen mit Hilfe von Kleister aufgetragen.

Außerdem haben wir den Fuchs ausgemessen, damit der Sockel passend dazu angefertigt werden kann. Leider hat es nicht mehr gereicht damit zu beginnen schon auf den trockenen Stellen Farbe aufzutragen, da das Auftragen des restlichne Pappmachés doch mehr Zeit beansprucht hat als gedacht.

Insgesamt verlief das Arbeiten sehr gut und die Kinder haben die meiste Zeit auch still und konzentriert am Projekt gearbeitet. Eventuell wäre etwas Abwechslung zwischendurch noch gut gewesen, damit die Motivation zum Ende der Stunde nicht geringer wird. Dies war jedoch aufgrund des Zeitdrucks leider nicht möglich. Trotzdem hat man gemerkt, dass das Arbeiten am Fuchs allen großen Spaß gemacht hat, vor allem weil mit dem fertigstellen des Pappmachés nun auch ein schönes Zwischenergebnis zu sehen war, das eine weitere Motivation für die Fertigstellung des Fuchses in der nächsten Stunde liefert.

Sitzung, am 18.05.17

 

 

In der kommenden Sitzung wollen wir gemeinsam mit den Kindern weiter an unserem Fuchskorpus aus Draht arbeiten. Er soll zu Ende geformt werden, um einen stabilen Stand zu erhalten.
In der vergangenen Woche haben wir bereits Pappmaché angesetzt, welches nun weiter verarbeitet werden soll. Hierzu wird der Korpus mit Pappmaché verkleidet.
Außerdem soll ein Mülleimer, der zu unserem Ausstellungsobjekt gehört "gepimpt" werden. Aus alten Landkarten und weiteren Bastelmaterialien wollen wir einen "Rundreiseplan" entwerfen, der den Fuß des Mülleimers, an dem der Fuchs lehnt, bildet.
Nachdem das Pappmaché durchgetrocknet ist, soll es von den Kids bemalt werden. Da dies wohl etwas Zeit brauchen wird, wird das Bemalen erst in der Woche danach stattfinden können, sodass wir die Zeit nutzen wollen, um mit den Jungs ein paar Spiele draußen zu machen und ein kleines Picknick zu veranstalten.
 

Reflexion (Nachtrag)

 

In der vergangene Sitzung haben wir mit den Schülern weiter an dem Bau des Fuchses gearbeitet. Hierzu wurde der Korpus des Fuchses nochmal auf seine Stabilität hin überprüft und an der einen oder anderen Stelle stabilisiert, sodass er jetzt stehfähig ist. Diese Tatsache und damit der erste spürbare Erfolg hat den Jungs große Freude bereitet.

Der bereits mit Müll gefüllte Korpus wurde dann anschließend mit dem Pappmaché bestrichen, was wir bereit gemeinsam in der Woche zuvor vorbereitet hatten.

Ein Teil der Gruppe kümmerte sich darum, dass immer wieder neues Pappmaché nachproduziert wurde und der andere Teil war mit dem Auftragen der Masse beschäftigt.

Nebenbei wurden erste Ansätze gemacht, den Mülleimer, der ebenfalls Teil des Objektes sein soll, herzustellen.

 

Das Spiel, was eigentlich geplant war, musste leider wetterbedingt ausfallen. Außerdem waren die kids so in ihre Arbeit vertieft, dass wir ein Spiel zur Auflockerung auch nicht mehr für nötig hielten.

Sitzung, am 11.05.17

 

An diesem Donnerstag werden wir weiter an dem Drahtgeflecht für den Recycling-Fuchs arbeiten. Dabei muss zunächst der Fuchs aufrecht und stabil am Mülleimer stehen können, diese Konstruktion werden wir zusammen mit den Jungs entwickeln. In diesem Schritt muss der Fuchs auch mit dem gesammelten Müll vom 27. April gefüllt werden.

Anschließend wird das Pappmaschee aufgetragen. Dies wird dem Fuchs zusätzliche Stabilität geben. Das Pappmaschee soll dann bis zur nächsten Woche trocknen und in den Farben des Fuchses bemalt werden.

 

 

Reflektion (Nachtrag)

 

Am heutigen Tag haben wir das Drahtgestell fertig modelliert. Da die einzelnen Teile noch nicht fest aneinandergefügt waren, haben wir sie nun zusammengebaut, indem wir die einzelnen Teile mit Draht „festgenäht“ haben. Außerdem haben wir noch einen Hals hinzugefügt, den wir vorher nicht bedacht haben. Die Kinder waren sehr begeistert als das Gestell schon einigermaßen stehen konnte. Man konnte den Fuchs schon deutlich erkennen, was für uns alle ein schönes Erfolgserlebnis nach der langen Arbeit am Grundgerüst war.
Außerdem haben wir schon einmal das Pappmaschee angesetzt. Wir haben hierfür eine Menge Zeitungen in kleine Stücke gerissen und das ganze dann in einem Eimer mit Wasser und Kleisterpulver vermischt. Die Kinder hatten vor allem am durchkneten des Pappmaschee-Gemischs sehr viel Spaß. Später haben wir noch den Bauch des Fuchs-Drahtgestells mit Müll gefüllt und den Bauch wieder unten mit Draht zugenäht, was schon einmal eine tolle Wirkung hatte. In der nächsten Woche können wir dann beginnen das Pappmaschee auch aufzutragen.

Sitzung am 04. 05. 2017

Recyclingfuchs - Corpus

 

Nachdem wir in der vergangenen Woche einiges an Müll gesammelt und gewaschen haben, können wir am kommenden Donnerstag mit der Arbeit an unserem Recyclingfuchs beginnen. Damit es einfacher wird mit dem Müll einen Fuchs zu formen ist es notwendig, dass wir zuerst ein Grundgerüst schaffen. Dieses Gerüst soll als grobe Vorlage für den Fuchs dienen, den wir kreieren wollen. Für diesen Arbeitsschritt werden wir Draht benutzen, der in die richtige Form gebracht werden soll. Dieser soll dann in den kommenden Sitzungen mit dem gesammelten Müll gefüllt und ausgestaltet werden. Außerdem werden wir das Gerüst so gestalten, dass der Fuchs am Ende aufrecht steht, da der Recyclingfuchs an einem Mülleimer stehen soll, damit man sehen kann, dass er darin wühlt. Damit wir den Müll dann auch später einfach anbringen können, benötigen wir Pappmaschee, welchen wir in dieser Sitzung zusammen mit den Kindern machen wollen. Wir werden also Zeitungspapier in Stücke reißen, um es später mit dem Kleister zu vermischen. 

 

Reflektion (Nachtrag)

Nachdem wir nochmal mit den Jungs das Recycling-Fuchs-Projekt durchgesprochen hatten, sind wir mit dem Bau des Körpers aus Kaninchendraht angefangen. Dabei haben wir den Fuchs mit seinen verschiedenen „Bauteilen“ mit den ungefähren Maßen (in cm) an der Tafel vorskizziert. Die Arme und Beine des Fuchses haben die Schüler zuerst modelliert, anschließend den Schwanz und den Körper. Der Kopf wurde aus mehreren Teilen zusammengefügt (Schnauze, Ohren, Kopf und Bart). Die Schüler waren begeistert über die Arbeit mit den Drahtgeflechten und wollten erst gar keine Pause machen, da sie so vertieft in der Arbeit waren. Leider konnten wir das Drahtgestell noch nicht fertig abschließen, deshalb werden wir nächste Woche wir den Fuchs noch weiter modellieren und anschließend wird dann das Pappmaschee angebracht.

Sitzung am 27. 04. 2017

Nach einer längeren Pause, die durch die Semesterferien der Studierenden und durch die Osterferien der Schülerinnen entstand, sehen wir uns am kommenden Donnerstag gemeinsam im Projekt endlich wieder.

Nach einem kurzen Rückblick auf unser letztes Treffen, was wir im Klimahaus verbrachten, wollen wir wieder ins Thema einsteigen.

Nach einer (Wieder-) Einführung des Themas „Der Fuchs und seine Lebensräume“ werden wir uns der bevorstehenden Ausstellung und ihrem Konzept nähern.

Hierzu wird das Ausstellungskonzept vorgestellt und die Kinder bekommen so einen Eindruck, wie die Wanderausstellung ablaufen soll, was wir hierfür geplant haben und was wir in den kommenden Wochen vorhaben werden.

 

Durch die Beschäftigung mit dem Fuchs, seinen Lebensräumen, seiner Ernährung und seinem Auftreten, vor allem dem Kontrast der Lebensräume Wald und Stadt, sind aus den Kindern bereits kleine Experten geworden. Dieses Wissen wollen wir gemeinsam sichern und als Basis für die Produktion eines geeigneten Ausstellungsstückes nutzen.

 

Nach dem Prinzip der „Recyclingkunst“ wollen wir ein Objekt aus gesammeltem Müll herstellen. Um dieses zu produzieren, werden wir gemeinsam auf die Suche nach Material gehen, es sammeln und anschließend, für die Weiterverarbeitung waschen. Dieses soll dann in der darauffolgenden Woche weiter verarbeitet werden.

 

Reflexion (Nachtrag)

 

Die erste gemeinsame Sitzung nach längerer Pause verlief im Großen und Ganzen wie zuvor geplant. Nach einer anfänglichen Einführung und Begrüßung, erläuterten wir den Schülern das Konzept der geplanten Ausstellung und, dass wir uns letztlich als Ziel gesetzt haben, eine Skulptur zu erstellen.

Auch wenn das Thema "Fuchs" mittlerweile in aller Breite bearbeitet wurde, stieß die bevorstehende Bastelei und Konstruktion des Fuchses aus den angedachten Materialien auf Begeisterung. 

 

Erneut war den Schülern eine Vorliebe für das praktische Arbeiten anzumerken, weshalb sie es kaum erwarten konnten mit uns in der umliegenden Wohngegend nach geeignetem Material zu suchen. Unsere Gruppe zog los, bewaffnet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllbeuteln. Schnell hatten die Kinder bereits mehrere Tüten voll Müll gesammelt - eine versprochene Überraschung für denjenigen mit dem meisten gesammelten Müll sorgte für zusätzlichen Ansporn. 

 

Unter dem gesammelten Material waren unter Anderem zwei Fahrradreifen, eine kaputte Bohrmaschine und verschiedenster Plastikmüll zu finden. Das gesammte Material wurde anschließend in der Schule noch gewaschen und für die Verarbeitung vorbereitet. Das gesammelte Material sollte ohne Weiteres für die kommenden Sitzungen und die Umsetzung des Fuchses genügen. 

Sitzung am 23. 02. 2017

Klimahaus, Bremerhaven

 

An diesem Donnerstag werden wir mit der gesamten Klasse und allen Studenten ins Klimahaus 8  ͦ Ost nach Bremerhaven fahren. Im Klimahaus werden die Klimazonen des 8. Östlichen Längengrades rund um die Erde erlebbar. Insgesamt werden acht Länder mit unterschiedlichen Klimazonen gezeigt. Neben den Klimazonen werden auch die verschiedenen Lebensräume und Kulturen thematisiert.

Auf der Hinfahrt werden wir mit einer Karte den Schülern den achten Längengrad erklären und die Länder zeigen, die wir „besuchen“ werden. Im Klimahaus selbst werden die Schüler erst die Gelegenheit bekommen das Museum selbst zu entdecken. Sie sollen nur zunächst nach Tieren in den verschiedenen Lebensräumen suchen. Anschließend können die Schüler, die jeder einen Block und ein Bleistift bekommen, die gefundenen Tiere abzeichnen. Dies soll wieder an unser Thema „Tiere im Wald“ anknüpfen und den Blick auf verschiedene Lebensräume erweitern. Zum Beispiel werden wir die Schüler in der „Antarktis“ fragen, weshalb hier keine Füchse, Eichhörnchen oder Schafe leben können? Somit können wir die Schüler für die unterschiedlichen Ansprüche und Umstände in den acht Klimazonen sensibilisieren.

 

Reflexion (Nachtrag)

 

n der vergangen Woche haben wir einen Ausflug in das Klimahaus Bremerhaven unternommen. Für diesen Ausflug wurde ein Reisebus gemietet mit dem wir alle gemeinsam nach Bremerhaven gefahren sind.

Bei unserer Ankunft hatte das Klimahaus noch geschlossen, sodass wir etwas Zeit überbrücken mussten. Dies passte jedoch sehr gut, da wir so die Möglichkeit hatten einen ersten Themeneinstieg zu machen.
Mit Hilfe eines Atlas schauten wir gemeinsam den 8. Längengrad auf der Weltkugel an und erläuterten hieran das Prinzip des Klimahauses.
Die Kinder konnten so sehen, wo ihre Reise gleich lang gehen würde und durch welche Länder sie führen würde.

Nach der Öffnung des Museums würden wir sehr freundlich von Personal in einem separaten Raum in Empfang genommen und in den Ablauf des Vormittags eingeführt.
Danach ging die Reise auch schon los.

Wir startete in Bremerhaven am Hauptbahnhof. Ein Film führt in die Reise ein, was den Jungs viel Freude bereitete. Danach ging es in die großen Ausstellungsräume: Von Bremerhaven reisten wir entlang des 8. Längengrades durch die Schweiz, nach Italien(Sizilien),nach Niger und Kamerun, durch die Antarktis, auf die Insel Samoa, nach Alaska und von dort wieder zurück nach Deutschland.

Für die Kinder war es sehr spannend die einzelnen Klimazonen zu erleben. Wiesen in den Bergen der Schweiz, der starke Regen in Italien, die Kälte im Eis und die schwüle Wärme auf Samoa wirkten augenscheinlich sehr aufregend für sie.
Sie stellten viele Fragen und machten viele Fotos, um das Gesehene festzuhalten.
Besonders die Ausgrabungsstette gefiel den Jungs besonders. Wir hatten große Mühe sie zum Weiterlaufen zu bewegen.
Nachdem es uns gelang ging die Reise weiter über den achten Grad Ost.
Ein weiteres Highlight war der große Teich mit verschiedenen Fischen und der Hängebrücke, auf der Jungs längere Zeit unterwegs waren.

Müde und voller Eindrücke fanden wir uns in der letzten Station des Klimahauses ein, in der die Jungs viel Freude auf der Halich hatten und den Unterschied zwischen Ebbe und Flut kennenlernen konnten.
Erschöpft und zufrieden ging unsere Reise dann an diesem Tag zu Ende.
Der Bus brachte uns dann anschließend alle zurück nach Oldenburg.
Insgesamt war es ein toller Ausflug und eine wunderbare Erfahrungsreise für die Kinder, aber auch für uns Studenten.

 

Sitzung am 02.02.2017

Woldenhof, Wiegboldsbur

 
Am kommenden Donnerstag werden wir einen Ausflug auf den NABU-Woldenhof in Wiegboldsbur in Ostfriesland machen.
Da wir an der Fütterung der Tiere teilnehmen wollen, wird der Bus uns bereits um 7.30 Uhr an der Schule abholen. Wir freuen uns auf den langen Vormittag auf dem Bauernhof und darauf viele Tiere und ihre Lebensgewohnheiten kennenzulernen.
 
 
Reflexion (Nachtrag)
 
Um 9:00 Uhr sind wir nach einer langen Fahrzeit endlich mit dem Bus am NABU-Bauernhof angekommen. Die Kids waren sehr aufgeregt und freuten sich auf die Tierfütterung. Eine Praktikantin nahm uns in Empfang und erklärte uns, welche Tiere sich auf dem Bauernhof befinden und welche gefüttert werden müssen. Die Schüler konnten aktiv an der Tierfütterung teilnehmen. Zuerst waren die Schweine dran, dann die Hühner, die Katzen, Kühe, Ziegen, Schafe, Kaninchen und zum Schluss die Gänse.
Um 11:00 Uhr gab es eine kleine Pause und wir konnten uns in der Teestube aufwärmen. Nach der Pause hatten die Schüler noch Zeit, sich mit den Tieren zu beschäftigen. Besonders die Schafe und Katzen waren interessant und wurden von den Schülern lange und ausgiebig geknuddelt. Einige Kinder konnten sich schon gar nicht mehr von ihnen trennen.
Durchgefroren und müde von der Landluft aber glücklich und zufrieden ging es um 12:30 Uhr wieder zurück nach Oldenburg. Insgesamt war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.
 

 

Sitzung am 26.01.2017

Museum Natur und Mensch, Oldenburg

 

Heute werden wir mit den Schülern in das Museum 'Natur und Mensch' in Oldenburg fahren. Dort besuchen wir gemeinsam den Workshop 'Winter im Wald'. Spannend wird für die Schüler dabei die Tiere auch in ausgestopften Form zu betrachten. Gerade das Wildschwein ist neu für die Schüler.

Anschließend werden wir mit den Schülern über den Aufenthalt im Museum in einer Abschlussrunde sprechen.

 

Reflexion (Nachtrag):

Am vergangenen Donnerstag haben wir gemeinsam das "Landesmuseum Natur&Mensch" in Oldenburg besucht.
Zu Beginn wurden wir von der Museumspädagogin in Empfang genommen, die uns durch die Ausstellung führen sollte und uns zum Themengebiet "Tiere im Winter" berichten wollte.
Mit einer kurzen Einführung, bei der sie den Kindern den Eisbären zeigte und einiges zu seiner Herkunft berichtete, startete unser Museumsbesuch, der seitens der Kids von großer Vorfreude geprägt war.
Unsere 1. Station waren "die Tiere im Winterschlaf". Wir betrachteten Tiere in Wasserbecken (Flundern, Libellen u.a.) und einen Feuersalamander, der versehentlich noch in seinem "zu Hause" war, da er bei der Einsammlung zum Winterschlaf übersehen wurde. Eine große Freude für die Kinder!

Weiter ging es zu den Waldtieren, die ausgestopft in Lebensgrösse im Museum zu sehen sind. Wir betrachten hier ein Bison, ein Wildschwein, ein Rentier, Eichhörnchen, einen Igel, das Fell eines Fuchses, das eines Marders und das eines Bären. Den halbausgestopften Bären durften die Jungs sich über die Schultern legen, was ein großes Highlight war!

Anschließend ging die Pädagogin mit uns in einen Werkraum, in dem die Kinder selbst, aus Modelliermasse ein Tier im Winterschlaf basteln konnten. Jeder bekam eine kleine Box, die mit Moos, Stroh und Hölzern ausgelegt werden konnte, sodass kleine "Höhlen" für die Figuren entstanden.
Wir formten alle kleine Igel oder Eichhörnchen, die anschließend bemalt wurden und in in ihr "Winterschlaf-Häuschen" einzogen.

Stolz auf die kleinen Tiere und fröhlich verließen wir anschließend das Landesmuseum und der Tag ging dann mit der Rückfahrt zur Schule zu Ende.

 

Sitzung am 19.01.2017

Schlossgarten, Oldenburg

Am kommenden Donnerstag werden wir mit den Jungs einen Ausflug machen.

Wir wollen mit dem Bus zum  Oldenburger Schlossgarten fahren und uns die Natur im Winter ansehen. „Wie verändert sich alles?“, „Wie sieht die Umgebung aus?“,  „Was löst die Winterlandschaft für Stimmungen aus?“  Diese und weitere Fragen sollen uns bei unserem Ausflug in den Schlossgarten begleiten. Im Gepäck haben wir die Tabletts und verschieden andere Digitalkameras, mit denen die Kinder fotografieren können.

Hiermit wollen wir ein neues (weiteres) Medium mit einbringen, was ein weiteres künstlerisches Ausdrucksmittel darstellt.

 

Die Kinder sollen ihre Wahrnehmung der Winterlandschaft mit den Kameras einfangen und festhalten. Im Anschluss soll sich jedes Kind eines ihrer Bilder auswählen, welches wir dann im Anschluss bei einem Fotodrucker ausdrucken wollen.

Bewaffnet mit einem Tee oder Kakao zum Aufwärmen und mit den Fotos im Gepäck, soll es dann zurück zur Schule gehen. Hier sollen die Fotos mit Farben und Pappe weiter verarbeitet werden, sodass am Ende unserer Zeit am Donnerstag jedes Kind sein eigenes "Winter-Foto-im-Bild" mit nach Hause nehmen kann.

 

Reflexion (Nachtrag)
 

Heute sind wir mit den Jungs zum Schlossgarten gefahren. Bewaffnet mit den Tablets konnten sie Fotos vom Winterwald machen. Die Kids waren begeistert davon, durch den Park zu laufen und nach dem schönsten Wintermotiv zu suchen. Sie machten Bilder von Eistropfen, -kristallen und Tieren, die durch den Park liefen.

Nach einer Stunde im eiskalten Schlossgarten haben sich die Schüler zwei ihrer Fotos ausgesucht und wir haben sie direkt ausgedruckt. Dass die Jungs die Fotos sofort bekommen haben, hat ihren gut gefallen. Zurück in der Schule hatten wir leider nur noch kurz Zeit die Fotos, die wir auf ein Blatt geklebt hatten, mit Acryl fortzuführen. Dabei sind nicht alle Schüler fertig geworden.

Insgesamt war der Vormittag mit den vier Schülern sehr gut und für die Schüler sehr abwechslungsreich. Das Fotografieren kam bei allen gut an und es wurde seitens der Jungs auch schon nach einer Wiederholung gefragt. Es sind neben den beiden Fotos, die sich jeder der Schüler aussuchen konnte, ganz viele tolle Aufnahmen entstanden. Mit denen wir noch arbeiten sollten. Einige der Jungs konnten sich auch nicht so recht entscheiden, welches Bild sie nehmen sollen.

Sitzung am 12.01.2017

Wald-App und so

 

Das erste Treffen im neuen Jahr mit den Schülern dreht sich um das Thema „Der Wald und seine Bewohner“.

Dafür wollen wir mit den Schülern die App „Waldfibel: Entdecke den Wald“, die für Schüler vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft herausgegeben wurde, erkunden. Die App führt spielerisch mit Bild und Ton durch die Flora und Fauna eines mitteleuropäischen Waldes. Auch die Forstwirtschaft und sonstige Nutzung des Waldes werden anschaulich nähergebracht.

Jeder Schüler wird ein Tablet mit der App erhalten und im ersten Schritt die App selbst ausprobieren. Anschließend sollen sich die Schüler ein bestimmtes Thema der App heraussuchen – Das kann ein Tier, eine Pflanze oder die Lebensräume im Wald sein. Die Schüler haben hier die Wahl. Dieses Thema werden die Schüler nun in eine Zeichnung umsetzen. Dafür werden ihnen Papier und Stifte gestellt.

Anschließend werden wir in der Gruppe über die Bilder und die Themen, die sich die Schüler ausgesucht haben, besprechen.

[Als Reserve haben wir noch ein Spiel zum Thema „Fuchs“ vorbereitet.]

 

Reflexion (Nachtrag):

In der vergangenen Sitzung verwendeten wir als Einstieg eine App namens „Waldfibel“, bereit gestellt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Mit dieser App bekommen vornehmlich junge Nutzer einen detaillierten Überblick über alle Facetten des Waldes. So kann man in einer Waldkulisse verschiedene Tiere antippen, um steckbriefartig Infos zu erhalten (z.B. maximales Alter, Größe, Rufe).

 

Die vier Jungs unserer Gruppe nahmen die App auf unseren Smartphones schnell an und versuchten sich in Zweier-Gruppen daran. Dabei lernten sie einige neue Begrifflichkeiten rund um den Wald. Anschließend erläuterten wir anhand der App verschiedene Verhaltensregeln für den Wald.

 

Eine weitere Funktion ermöglicht es anhand eines Fotos die Höhe eines Baumes zu messen. Dafür fotografiert man den ganzen Baum und die App berechnet daraufhin die Höhe. Dies nahmen wir als Aufhänger, um uns in dieser Sitzung um das Thema „Waldbäume“ zu kümmern. Mit Malblöcken und Stiften bewaffnet erforschten wir erneut das Naturschutzgebiet Haarenniederung hinter der Universität. Wir lernten dabei unter Anderem die Eiche und den Ahorn kennen. Mithilfe des Papiers konnten wir die Rindenstrukturen der verschiedenen Bäume abpausen. Des Weiteren lernten die Kinder zum Beispiel die Samen des Ahorn kennen.

 

Abschließend gingen wir zurück in die Schule und ließen die Kinder das Erlebte wie bereits in vorherigen Sitzungen malend festhalten.  

 

Sitzung am 08.12.2016

Der Fuchs

Am kommenden Donnerstag wollen wir in einem Sitzkreis gemeinsamer nochmal unseren Ausflug von letzter Woche reflektieren und uns die dabei entstanden Fotos und Videos ansehen. In diesem Zuge wollen wir den Jungs die Webseite „zu Hause in der Fremde“ vorstellen, sodass sie sehen, wie es hier aussieht und so auch die Möglichkeit haben mal in die anderen gruppen zu schauen und zu sehen, was die so machen.

 

Heute soll es um den Fuchsbau gehen.

Themeneinstieg "Fuchsbau"

Wir werden gemeinsam einen Film sehen:

 "Wie sieht ein Fuchsbau aus?"(3.54min)

So wollen wir den Fuchs und seinen Bau näher kennenlernen.

Anschließend wollen wir über den Aufbau des Baus sprechen und dazu einige Bilder ansehen und uns austauschen.

 

Weiter soll es um die Fertigstellung des Bildes von letzter Woche gehen, in das die Eindrücke vom Fuchsbau, aus dem Film und von den Bildern, mit einfließen können.

 

Als zweite Praxiseinheit wollen wir dann gemeinsam einen Fuchsbau selbst nachbauen.

Mit Hilfe von Pappen, Papier (und vielleicht Holz) soll künstlerisch ein Fuchsbau-Modell im 3-D Format entstehen.

 

Reflexion (Nachtrag):

 

Heute haben wir gemeinsam mit den Jungs über unseren Ausflug in der letzten Woche gesprochen und noch mal das Thema Fuchsbau angeschnitten, weil dies ihr Interesse geweckt hatte und sie sich dafür begeisterten. Wir wollten in diesem Zuge zeigen, dass der Bau eines Fuchses einige Überraschungen bereit halten kann. Denn der Fuchs hat einen interessanten Mitbewohner: Den Dachs. Die beiden teilen sich eine Höhle. Eine „unter der Erde WG“.

Die Jungs konnten das kaum glauben und waren begeistert zu erfahren, wie das funktioniert: Über der Erde so und unter der Erde so!

Hierzu sahen wir noch einen Film über den Fuchsbau und über ein Experiment für Kinder, in einem Wildpark in NRW, in dem die Kinder in eine Fuchsbausimulation klettern dürfen, um den Bau nachempfinden zu können. Dies brachte erneuten Gesprächsstoff.

 

Anschließend gingen wir wieder in unseren festen Kunstraum und bauten alle gemeinsam das Bild von vorheriger Woche sowie unsere Materialien auf und es wurde weiter an dem großen gemeinsamen Bild gemalt.

Wir setzen hierzu den Impuls, dass die Kinder die Eindrücke und ihre Gedanken zum Thema Fuchsbau, aus unseren Fotos, Arbeitsblättern und dem Film, mit einfließen lassen können, wenn sie wollen. Und so entstand ein tolles Ergebnis.

Es entstand ein runder Abschluss, da das Projekt fertig wurde. Dies war uns wichtig, da wir die Jungs nun einige Zeit nicht sehen, erst nach den Weihnachtsferien wieder.

Auf das Wiedersehen freuen wir uns sehr, denn wir sind inzwischen zu einer tollen 9er Gruppe zusammen gewachsen, die eine Menge Spaß hat und eine gute Zeit miteinander erlebt…

zu Hause in der Fremde! :)

 

Sitzung am 01.12.2016

In der kommenden Sitzung wollen wir uns mit Füchsen und ihrem Lebensraum auseinandersetzen. Einleitend haben wir dafür einen ausgestopften Fuchs dabei, den die Kinder durch Betrachten und Fühlen genau beobachten können. Im Anschluss daran zeigen wir einen kurzen Film, der zeigt wie Füchse mittlerweile immer öfter nicht nur in der Natur, sondern auch in der Stadt unterwegs sind, um dort Nahrung zu finden, da immer öfter Essen im Müll landet, der von vielen Tieren durchsucht wird. Wir wollen mit den Kindern über dieses Thema sprechen und darüber nachdenken, welche Bedeutung diese Problematik für die Füchse und ihre Lebensräume haben kann.


Danach haben wir vor als Gruppe zum Kennedyviertel zu gehen und von dort aus in den Park. Dabei wollen wir mit den Jungs darüber sprechen, an welchen Orten die Füchse leben könnten und welche Lebensräume für sie eher nicht in Frage kämen. Dafür haben wir einen Plüschfuchs dabei, um ihn an verschiedenen Orten zu platzieren, um darüber nachzudenken, an welchen Orten sich ein Fuchs wohlfühlen könnte. Dadurch, dass wir durch das Viertel bis hin zum Park laufen haben wir eben einen Übergang von einem städtischen Umfeld bis hin zu einem natürlicheren Lebensraum.
Im Anschluss daran gehen wir zurück zur Schule, um noch etwas kreatives und praktisches zu machen. Wir fertigen ein Plakat an, in dem wir den Fuchs in einem oder auch verschiedenen Lebensräumen darstellen, aufbauend auf den Orten, die wir an diesem Tag angesehen haben.

 

 

Reflexion (Nachtrag):

Heute haben wir uns mit dem Fuchs und seinem Lebensraum beschäftigt. Zuerst haben wir Bilder von Füchsen mit den Schülern besprochen und ihre Erfahrungen mit Füchsen ausgetauscht. Dabei haben die Schüler viel über ihre Heimat und die dortigen Füchse erzählt, z. B. dass sie die Hühner gejagt haben. Gleich danach haben wir einen Film über den Lebensraum Stadt von Füchsen angeschaut. Die Schüler waren sehr interessiert und konnten sich zuerst überhaupt nicht vorstellen, dass ein Fuchs in der Stadt überleben kann. Spannend war für die Schüler, die Überlebensstrategien auf Friedhöfen und in Parks.

Anschließend sind wir auf Erkundungstour gegangen. Durch ein Wohngebiet ging es zum Eversten Holz direkt hinter der Schule. Die Aufgabe für die Schüler dabei war es herauszufinden, wo sich hier in Oldenburg ein Fuchs wohlfühlt, wo er etwas frisst, jagen oder schlafen würde. An dieser Aufgabe hatten die Schüler sichtlich ihre Freude. Im Eversten Holz sind wir auf ein großes Loch im Boden gestoßen, dass einem Fuchsbau aus dem Film, den wir gesehen haben, sehr ähnelt. Das war für die Schüler natürlich ein Highlight!

Wieder zurück in der Schule, sollten die Schüler ein großes gemeinsames Bild zum Lebensraum Fuchs entwickeln. Dafür stellten wir ein großes Plakat zur Verfügung. Jeder Schüler bekam eine Ecke des Plakates und sollte die neuen Erfahrungen zum Thema Fuchs für sich selbst malen. Jeder hatte einen Fuchsbau in sein Bild integriert, scheinbar hat dieser die Jungs das am meisten interessiert. Schön für uns zu sehen war, dass die Bilder langsam ineinander wuchsen. Dieses Bild soll dann kommende Woche weiter wachsen.

Insgesamt waren wir mit dem heutigen Tag sehr zufrieden und freuen uns schon auf die Fertigstellung des Plakats nächste Woche. Das neue Thema wird der Fuchsbau sein.

 

 

Sitzung am 24.11.2016

Themeneinstieg "Natur und Mensch"
> Ausflug zur Uni
> Symbol- und Wappenkunde "Die Friedenstaube" finden

Weitere Tiere die wir als Symbole kennen und die wir gemeinsam haben:
1. Taube (Friedenssymbol)
2. Adler (Wappen Deutschland)
3. Falke (Wappen Syrien)

Wo leben Taube und Adler in Oldenburg? (auch allg. in Deutschland)
Stadt/Park vs. Land/Wiesen

Ausflug in die Stadt/Park „Naturschutzgebiet Oldenburg Wechloy“
Welche Tiere leben hier noch neben der Tauben? 
Was wächst hier? 
Was können wir finden, sammeln und mitnehmen?
Im Anschluss in der Schule: Gruppenarbeit zum Thema „Wald – und Wiesentiere“ und zum Thema „Wildwuchs“

 

Reflexion (Nachtrag):

 

Bei unserm heutigen Treffen haben wir mit den Schülern zuerst einen Ausflug zur Universität unternommen. Wir wollten den Schülern zeigen, wo wir den Tag verbringen. Als Aufgabe hatten die Schüler, dass sie ein abgebildetes Tier finden sollten (die Friedenstaube am Gebäude im Uhlhornsweg). Die Schüler waren sehr lebhaft und hatten Freude am Suchen. Dabei fanden sie viele Tiere, die im Unigebäude verteilt sind, die wir in der Planung nicht wahrgenommen haben.

Anschließend sind wir in das kleine Naturschutzgebiet Haarenniederung, welches gleich hinter der Universität beginnt, gegangen. Der Arbeitsauftrag für die Schüler war es, nach anderen Tieren Ausschau zu halten. Es wurden mehrere Vögel und Insekten gefunden. Außerdem war es spannend Mäuse- oder Kleintier-Löcher neben den Bäumen zu entdecken. Die Schüler haben hier gut mitgemacht und waren sehr neugierig, welche Tiere im Naturschutzgebiet leben.

Danach ging es wieder zurück zur Schule. Dort haben die Schüler noch andere Tiere, die in europäischen Wäldern leben kennengelernt. Sie haben die Tiere (Wildschwein, Fledermaus, Hase und Co.) in nacht- und tagaktiv eingeteilt. Beim Ausschneiden der Tiere und späterem Aufkleben waren die Schüler motiviert.

Insgesamt war der Vormittag schön und gerade der Ausflug hat den Kids gut gefallen. Im abschließenden Sitzkreis haben wir nochmal mit den Schülern über den Tag gesprochen. Für unsere weitere Planung nehmen wir mit, dass sich die Schüler für Waldtiere sehr interessieren und damit auch weiterarbeiten möchten.

 

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Sitzung am 17.11.2016

Am kommenden Donnerstag werden wir das erste Mal in Kleingruppen arbeiten.
Um uns insgesamt in der Gruppe besser kennenlernen zu können wollen wir zum Einstieg ein paar Kennlernspiele machen, die wir bereits vorbereitet haben.
 

1. Kennlernspiel: Kofferpacken
2. Kennlernspiel: Tierwelt

Da unsere Gruppe noch keinen Namen und ein passendes Logo hat, wollen wir gemeinsam mit den Jugendlichen einen solchen finden und ein passendes Logo (h)erstellen. Mit verschiedenen Künstlermaterialien, die uns zur Verfügung stehen, soll so eine erste Annäherung an künstlerische Prozesse ermöglicht werden. 
Für das Ende des ersten Tages mit den kids, planen wir einen ersten Themeneinstieg in den Bereich „Natur und Mensch“ bzw. den Themenbereich „Meine Stadt Oldenburg“.
Da wir ein Bilderrätsel über Oldenburg für die darauffolgende Woche planen, soll den Jungs eines der vorkommenden Bilder aus Oldenburg vorgestellt werden, an Hand dessen wir einen Übergang zum Themenbereich „Meine Stadt Oldenburg“ schaffen möchten.

 

Reflexion (Nachtrag):

 

Begonnen haben wir die Stunde mit zwei Kennlernspielen, vor allem auch, damit die gesamte Gruppe den Namen jedes einzelnen Mitglieds lernt. Beim ersten Spiel „Kofferpacken“ hat jeder seinen Namen genannt und dann dazu ein Tier sagen sollen, das denselben Anfangsbuchstaben besitzt wie der eigene Name. Das Spiel hat an sich auch gut funktioniert, jedoch gingen den Kindern schnell die passenden Tiere aus, sodass wir auch Begriffe aus anderen Themengebieten dazugenommen haben. Da man hierbei jeden einzelnen Namen immer wiederholt hat, blieben die Namen auch schnell im Gedächtnis. Beim zweiten Spiel sind wir dann aber vom Plan abgewichen, da wir gemerkt haben, dass ein kurzes Spiel, bei dem man auch körperlich aktiv werden kann besser geeignet wäre, nachdem wir schon ein Spiel gespielt haben, bei dem man die ganze Zeit saß. Daher haben wir „Obstsalat“ gespielt. Die Gruppe wurde also in 3 Obstsorten eingeteilt, ein Stuhl wurde weggenommen und derjenige der keinen Stuhl hatte konnte eine oder mehrere der Obstsorten nennen, oder einfach Obstsalat rufen, wodurch alle Leute den Sitzplatz wechseln mussten, um einen neuen zu bekommen statt nur denjenigen, deren Obstsorte genannt wurde. Dabei hat man auch gesehen, dass den Kindern das Spiel Spaß gemacht hat und die Gruppe als solche ein wenig lockerer war.

Im nächsten Schritt haben wir mit den Kindern darüber geredet, was wir in unserem gemeinsamen Projekt überhaupt mit ihnen machen wollen. Dabei fiel auf, dass sie zwar noch nicht viel genaues wussten, aber schon darüber informiert waren, dass wir beispielsweise unter anderem ein Museum besuchen werden. Also haben wir erklärt, dass wir ein Projekt mit den Rahmenthemen Tiere bzw. Tierschutz, Natur planen. Anschließend haben wir dann beschlossen einen Gruppennamen zu wählen, der zum Thema passt und haben Ideen gesammelt und abschließend abgestimmt, wobei wir uns mit großer Mehrheit für „Die frechen Füchse“ entschieden haben. Darauf folgte schon die erste Phase in der wir praktisch gearbeitet und auch unseren Gruppennamen mit einbezogen haben, da wir ein Logo gestaltet haben bei dem jeder einen eigenen Fuchs gemalt und mit seinem Namen versehen hat. Erfreulicherweise hatten die Jungs dabei auch sehr viel Spaß und wollten am liebsten auch in der Pause weitermachen. Zum Schluss haben wir dann noch ein gemeinsames Gruppenfoto mit unserem Logo gemacht und in der Abschlussrunde über den heutigen Tag gesprochen. Die Kinder haben allesamt gesagt, dass sie Spaß hatten, vor allem beim gemeinsamen Zeichnen und Malen. Letztendlich ließ sich feststellen, dass die Gruppe bei diesem Treffen gut harmoniert hat.

 

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