Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe III

SchülerInnen:

Alexandru (16), Moldawien

Rabije (13), Nord-Mazedonien

Jan Mareks (16), Irak

Mubarak (11), Irak

Kristian (14), Slowakei

Michaela (12), Slowakei

 

Studierende:

Vivian

Josephine

Ole

23.01.20 - Planung

 

Am kommenden Donnerstag werden wir dem Computermuseum einen Besuch abstatten. Dort erhalten die SuS zunächst eine Führung von einer Fachkraft. Anschließend werden wir ein Arbeitsblatt verteilen. Als Aufgabe sollen die SuS einen Helden und einen Bösewicht aus selbst gewählten Computerspielen zeichnen und dabei auf deren Besonderheiten eingehen. Nach einer kurzen Präsentationsphase dürfen die SuS das Museum weiter frei erkunden und die ausgestellten Exponate interaktiv erforschen.

16.01.20 - Reflexion

 

Nach der Ankunft im Museum sorgten wir zunächst für eine verstärkte Transparenz des Projekts. Dabei erläuterten wir das zentrale Ziel der derzeitigen Phase, einen Oldenburger Ort zu finden, und die anschließende Arbeitspahse im zweiten Semester, den gewählten Ort mit künstlerischen Mitteln zu bearbeiten.

 

Beim gemeinsamen Rundgang durch das Museum orientierten wir uns zunächst mit den Kindern in den verschiedenen Ausstellungen. Dass, unabhängig von uns, eine zweite Gruppe ebenfalls einen Ausflug zum Museum geplant hatte, sorgte für eine ausgelassene Stimmung, da die Gesamtgruppe nun größer und belebter war. Dieser Punkt ist vielleicht bei zukünfitgen Erkundungstouren zu berücksichtigen.

 

Anschließend sammelten wir uns in unserer Gruppe um das Arbeitsblatt gemeinsam zu besprechen. Die Kinder wanderten größtenteils selbstständig durch das gesamte Museum und führten die Arbeitsaufträge aus. In einzelnen Situationen unterstützten wir um Unklarheiten zu klären.

Hier war zu beaobachten, dass die Kinder Freude an der Aufgabe hatten, mit Eifer die Fotos erstellten und ihre Zwischenergebnisse am iPad überprüften.

 

In der anschließenden Präsentationsphase stellte jedes Kind die eigenen Fotos vor, wobei die anderen Kinder die Fotos zu den zu fotografierenden Eigenschaften (klein, behaart, unheimlich, …) zuordnen sollten. Der Austausch sorgte für ein geteiltes Erlebnis des Museums.

 

Insgesamt empfanden wir den Ausflug als gelungen und hoffen, dass wir bei der nächsten Erkundungstour ähnlich stringent formulierte Arbeitsaufträge formulieren können um die Kinder in ein selbstständiges Erkunden des Orts zu führen.

16.01.20 - Planung

 

Am 16.01 wollen wir das Landesmuseum für Natur und Mensch besuchen in dem die wechselseitigen Beziehungen zwischen Natur und Kultur gezeigt werden.

 

Bei diesem Ausflug machen wir zunächst eine gemeinsame Runde durch das Museum, schauen uns den Landschaftsreichtum Norddeutschlands an und besprechen einzelne Ausstellungsstücke.

 

Im zweiten Teil bekommen die SchülerInnen dann zwei Aufgaben auf Papier augehändingt, mit denen sie sich beschäftigen und außeinandersetzen sollen.

In der ersten Aufgabe sollen sie alleine mit einem IPad durch das Museum gehen und Fotos von Tieren oder anderen Dingen mit verschiedensten Eigenschaften machen. Beispielsweise lustig, klein, laut, gefährlich etc. .

Die zweite Aufgabe weist sie an Oberflächen zu finden, die Glatt, Rauh, Behaart und gemustert sind. Von diesen Oberflächen sollen Großaufnahmen gemacht werden. Danach folgt eine Vorstellungsrunde ihrer Fotos, wärend sie den anderen erzählen, warum sie sich für dieses Lebewesen oder einen Gegenstand enschieden haben. Vielleicht gibt es etwas, dass sie vorher noch nicht gesehen oder so nah betrachtet haben, etwas spannendes mit dem sie sich weiter beschäftigen wollen.

08.01.20 - Reflexion

 

Nach Rücksprache mit den Dozenten änderten wir unsere Planung für die Sitzung. Da der Prozess der Festlegung für einen Ort für jedes Kind in diesem Semester abgeschlossen sein soll, zogen wir es vor weitere Orte in Oldenburg zu besuchen und mit künstlerischen Mitteln zu erkunden

 

Zunächst beendeten wir unseren Besuch im Schlossmuseum aus der letzten Sitzung und ließen die Kinder den Rest des Museums erkunden. Dabei sollte jedes Kind drei Skizzen von Werken erstellen und diese dann vor dem Original stehend der Gruppe vorstellen und die Wahl für das Werk begründen. Das freie Arbeiten im Museum gab den Kindern Gelegenheit in ein eigenständiges künstlerisches Arbeiten zu kommen.

 

Danach besichtigten wir die Lambertikirche von innen. Die Gruppe ließ die Symbolik und Architektur auf sich wirken. In Gesprächen ließen wir subjektive Bedeutungszuschreibungen entwickeln. Diese Technik könnte gut für einen weiteren Verlauf des Projekts geeignet sein, in dem die Kinder zum Beispiel Geschichten für bestimmte Oldenburger Orte frei aus der Fantasie, oder auch gestützt durch eigene Recherchearbeit, entwickeln sollen.

 

Abschließend machten wir einen Spaziergang durch den Schlossgarten. Im dort befindlichen Tropenhaus machten wir ein weiteres Mal Rast und ließen die Kinder Bilder und Skizzen zu Flora und Fauna anfertigen. Die Kinder zeigten vor allem Interesse an den Bewohnern eines Aquariums.

08.01.20 - Planung

 

Am kommenden Donnerstag wollen wir zunächst die von den Kindern angefertigten Fotos aus der letzten Sitzung anschauen und besprechen. Die Kinder sollen dabei erzählen warum sie das Foto geschossen haben und was daran interessant ist.

 

Da wir nur noch 4 Sitzungen vor den Ferien mit den Kindern gestalten können, möchten wir gerne bis Ende Januar ein kleines Zwischenabschlussprojekt erarbeiten. Die grobe Idee ist dabei inspiriert von Pixel Art. Wir können uns vorstellen, dass die Kinder noch mehr Fotos anfertigen, diese unter Umständen am Computer digital einfärben, ausdrucken und dieses Material als Farb-Pixel zum Malen benutzen. Jedes Kind sollte dabei eine Silhoutte des eigenes Körpers anfertigen. Diese Fläche soll dann mit den Fotos beklebt werden, sodass ein Bild der eigenen Person entsteht. Auf den Fotos können Oldenburger Orte, aber auch Orte aus den Herkunftsländern dargestellt sein. Die Kinder malen sich selbst mit den Orten ihrer Wahl.

 

Als Vorübung wollen wir dabei in der nächsten Sitzung diese Pixeltechnik zunächst mit zeichnerischen Mitteln kennenlernen. Gegenstand sollen die Oldenburger Hundehütten sein. Fotos von Hundehütten werden in Raster eingeteilt. Dieses Raster wird dann auf ein leeres Blatt übertragen. Es ergeben sich Quadrate. Aus jedem Quadrat auf dem Hundehütten-Foto wird ein dominanter Farbwert ermittelt. Dieser Farbwert wird dann mit Stiften in die Quadrate des leeren Blatts gesetzt. Es entsteht ein „verpixeltes“ Bild einer Hundehütte.

12.12.19 - Reflexion

 

Die finale Bearbeitung der Häusermodelle bereitet den Kindern sichtlich Freude. In der anschließenden Präsentation der Häuser durch das jeweilige Kind konnten wir die Kinder weiter kennenlernen, indem etwa auch Wohnverhältnisse und Hobbys erläutert wurden.

 

Wir starteten unsere Fotosafarie durch die Innenstadt; ausgerüstet mit drei iPads. Dabei ließen wir den Kindern freie Hand um selbstständig interessant erscheinende Orte abzulichten. Da es an dem Tag recht kühl war, machten wir einen Zwischenstopp in den Schlösshöfen um uns bei einer Portion Schmalzkuchen wieder aufzuwärmen. Aufgrund der anhaltenden Wetterverhältnisse entschieden wir uns spontan dem Schlossmuseum einen Besuch abzustatten. Wir wanderten mit den Kindern durch das gesamte Museum und ließen auch hier freie Fotos von Gebäude und Kunstwerken anfertigen. Als wir aus dem Museum kamen um den Heimweg anzutreten, trafen wir auf die anderen Gruppen auf dem Schlossplatz und fuhren gemeinsam zurück in die Schule.

 

Die Sichtung des gesamten von den Kindern angefertigten Bildmaterials ist noch nicht abgeschlossen. Wir hoffen jedoch, dass wir in einer folgenden Arbeitsphase mit dem Material arbeiten und die Kinder animieren können, nun kurze Geschichten mithilfe der Bilder zu erstellen.

Passenderweise erhalten wir in der folgenden Sitzung von den Dozenten eine Einführung in die Bildbearbeitungsprogramme mit denen auf den iPads gearbeitet werden kann.

 

12.12.19 - Planung

 


In der nächsten Sitzung dürfen die Schüler und Schülerinnen sich noch einmal den in der letzten Woche gebastelten Häusern widmen und kurz daran weiter arbeiten, um ihnen einen letzten Schliff zu geben. Danach werden wir darüber sprechen und uns mit den Schülern und Schülerinnen darüber austauschen, um die Aufgabe abzuschließen.


Danach geht es raus: Wir wollen mit den Schülern und Schülerinnen der Oldenburger Innenstadt etwas Aufmerksamkeit schenken und dort eine Fotosafari veranstalten. Mit iPads ausgerüstet werden wir durch die Oldenburger Innenstadt laufen und auch Abseits der bekannten Gebäude und Einrichtungen gucken, was hier Interessantes zu finden ist. Dabei entscheiden die Schüler und Schülerinnen selbst, was sie als interessant empfinden und halten ihre Ergebnisse fotografisch fest. Dabei machen sich die Schüler und Schülerinnen auch ein paar Notizen zur Sicherung, damit auch in der nächsten Woche noch bekannt ist, warum welches Foto wie aufgenommen wurde. Das Ziel dieser Aufgabe ist die Erarbeitung einer Fantasie-Kurzgeschichte, die die Schüler und Schülerinnen anhand ihrer Bilder schreiben werden. Hier darf frei gearbeitet werden, es können allerdings auch Informationen zur Stadtgeschichte mit einbezogen werden, wenn es von den Schülern und Schülerinnen so gewünscht ist.


Die Ausformulierung dieser Geschichten wird dann in der darauf folgenden, gemeinsamen Sitzung wieder aufgegriffen und bearbeitet. 

05.12.19 - Reflexion

 

Die Vorstellung der Lieblingsorte über das IPad wurde gut angenommen und führte zu einer Lockerung innerhalb der Gruppe. Es wurden interesannte Plätze gezeigt und dazu Geschichten erzählt, die dort erlebt wurden. Wir konnten eineinander ein wenig mehr kennen lernen.


 

Die Außeinandersetzung mit der Stadtkarte von Oldenburg, ließ uns erkennen, dass die Ortskenntnisse der Kinder durchaus noch ausbaufähig sind und sie diese Aufgabe insgesamt eher unterfordert hat. So ist schon eine Idee für den nächsten Termin enstanden. Eine Fotosafarie durch Oldenburg in der die Kinder selbststäding die Stadt erkunden können.


 

Auch das Bauen der Häuser aus verschiedenen Materialien wurde größtenteils mit Spaß umgesetzt. Einige hatten hier jedoch Schwierigkeiten sich vorzustellen wie die Aufgabe von uns gemeint ist. die Zielformulierung hätte klarer sein können.

Wir werden diese Phase in der nächsten Sitzung aufgreifen und durch eine kleine Präsentation der Ergebnisse anbschließen.

05.12.19 - Planung

 

Unsere Lieblingsorte
In der kommenden Sitzung möchten wir zu Beginn den Museumsbesuch noch einmal reflektieren und aufgreifen. Die Schüler und Schülerinnen bekommen noch einmal die Gelegenheit, ihren Lieblingsort aus dem Internet zu suchen, mit der Gruppe zu teilen und darüber zu erzählen.

 

Unser Oldenburg

In der nächsten Phase werden wir eine große Karte von Oldenburg betrachten, auf der die wichtigsten Gebäude, wie die, die wir zuvor im Museum kennen gelernt haben und die Schule, bereits markiert sind. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Fotokarten, auf denen das jeweilige Gebäude zu sehen ist und ordnen das Bild der richtigen Bezeichnung auf der Karte zu. Dabei wird besprochen, was auf dem Foto zu sehen ist, ob dieser Ort bekannt ist und wenn ja, was damit verbunden wird und ob der Ort gefällt. 

Im nächsten Schritt werden die Gebäude dann möglichst ganzheitlich beschrieben. Alles, was den Schülern und Schülerinnen auffällt wird aufgeschrieben und zu den jeweiligen Bildern geklebt, sodass eine kleine Mein-Oldenburg-Collage entsteht.

 

Unser Schulweg

Im nächsten Schritt wollen wir mit den Schülerinnen und Schülern den eigenen Schulweg und eigene Wege durch Oldenburg festhalten. Hierbei dürfen die Schüler und Schülerinnen ihren Wohnort in Oldenburg einzeichen und markieren dann mit zwei verschiedenen Farben ihre Wege, rot für den Schulweg und andere Wege, die gegangen werden müssen und grün für Wege, die sie in ihrer Freizeit gehen. Dadurch soll ein Wegenetz auf der Karte entstehen. Lässt die Zeit dies zu, dürfen die Kinder der Karte kleine Zeichnungen ergänzen. Das Ganze wird mit einem kleinen Impulsspiel beendet.

 

Unser Traumhaus: Neue Heimat - Alte Heimat

Im letzten Schritt fangen die Schülerinnen und Schüler an, ihre eigenen Häuser zu bauen. Dafür wird zuerst ein Plan erstellt, auf dem folgende Fragen beantwortet werden:  Wie ist mein Zuhause hier? Wie war mein zuhause früher? Wie würde mein Haus aussehen, wenn man alles, was mir gefällt, kombiniert? 

Gemeinsam überlegen wir, welche Materialien für das Haus benötigt werden. Die Schüler und Schülerinnen dürfen dann schon in die Herstellungsphase starten. 

Zuletzt gibt es noch eine Abschlussrunde.

28.11.19 - Reflexion

 

Am 28.11 haben wir mit den Kindern ein weiteres Mal in das Stadtmuseum besucht. Auf dem Weg dorthin sind wir ein paar Stationen früher, am Pulverturm, ausgestiegen, um den Kindern die in der letzten Woche kennengelernten Gebäude der Oldenburger Innenstadt zu zeigen. Nach dem Stadtspaziergang ging es dann weiter in das Host-Janssen-Museum.
Dieses Mal besuchten wir die Ausstellung „Kult!“, die gerade im Museum zu finden ist. Binnen dieser Ausstellung wird gezeigt, welche Orte und Einrichtungen Oldenburg eigentlich zu dem „Oldenburg“ machen und was die Stadtbewohner mit dieser Stadt verbinden
Zu aller erst wurde unsere Großgruppe dann in drei Kleingruppen unterteilt – sodass in jeder Gruppe ungefähr mindestens eine gemeinsame Sprache gesprochen wurde, damit die Lernenden sich untereinander Verständigen konnten. Jede Gruppe bekam daraufhin zwei Bilder von typischen Oldenburger Veranstaltungen oder Gebäude, die auch in der Ausstellung zu finden waren. Unsere Gruppe suchte nach dem Kramermarkt und dem Lambertimarkt, denn unsere Bilder zeigten eine Achterbahn und einen Weihnachtsmarkt. Dort angekommen beantworteten wir einige Fragen zum Ort – Wo ist er, was kann ich da machen, war ich schon mal da?
Die letzte Frage auf dem Bogen war die Frage nach dem Lieblingsort der Kinder in ihrer Heimatstadt.
Zum Abschluss der Veranstaltung liefen wir mit der Großgruppe nocheinmal durch die Ausstellung, um die Ergebnisse der Gruppenarbeiten zu besprechen. Anschließend zeigten uns einige Kinder mit leuchtenden Augen ein Bild von ihrem Lieblingsort in ihrem Heimatland. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei und wir konnten nicht alle Lieblingsorte besprechen.

 

21.11.19 - Reflexion 

 

Am 21.11. besuchten alle Gruppen gemeinsam das Oldenburger Statdtmuseum. Die Studierenden begleiteten gemeinsam die gesamte Großgruppe während der Busfahrt von der Schule zum Museum. Am Museum angekommen, erhielt die Gruppe ein Führung von einer Museums-pädagogin. Diese wies deutlich darauf hin, dass, wenn etwas während ihres Vortrags nicht verstanden werden würde, unbedingt gefragt werden solle. Unter den SuS wurden verschiedene (Sprach-/Verständigungs-) Gruppen gebildet um ein etwaiges gesammeltes Übersetzen von den Studierenden, oder von bereits gut Deutsch sprechenden SuS für die jeweilige Gruppe zu ermöglichen.

 

Zunächst ging es durch die Villa von Theodor Francksen, bei der die SuS aufmerksam die gesammelten Möbel, Bilder und Porzellanstücke betrachten durften. Beim anschließenden Gespräch mit der Museumspädagogin sollte nun das Alter der Gegenstände geschätzt werden. Insgesamt fand die Führung in einer lockeren Atmosphäre statt, sodass die SuS ohne Scheu Fragen stellen konnten.

 

Weiter ging es durch die Räume des Stadtmuseums. Dabei durften sich die SuS zunächst selbstständig die Ausstellung ansehen. Es folgte eine zweite Runde, nun gemeinsam in der Großgruppe, durch die Räume. Dabei ging die Museumspädagogin vor allem auf die Historie Oldenburgs anhand der plastischen Modellkarten der Topographie Oldenburgs durch die verschiedenen Jahrhunderte ein. Markante Orte, wie der Lappan und das Schloss, sollten von den SuS auf der Karte identifiziert werden. Die SuS nahmen interessiert Teil.

 

In der nächsten Woche wird ein Spaziergang durch die Stadt stattfinden, bei dem die auf den Modellkarten identifizierten Orte nun in der Wirklichkeit erlebt werden können. Anschließend findet eine zweite Führung im Museum statt.

 

Wir sind gespannt welche Anregungen dieser Termin für die SuS und uns verspricht.

14.11.19 - Reflexion

 

In einem kleinen Arbeitsraum an der Schule haben wir uns mit den SchülerInnen getroffen und begrüßt. Es wurde gelächelt, gewunken und schüchtern in die Ecke geschaut. Es ging ihnen also scheinbar so wie uns. Das ist doch schon mal ganz schön!

 

Unsere Spiele / Aufgaben wurden gut angenommen und alle schienen sehr motiviert dabei zu sein. Ein näheres Beschnuppern fand statt und dabei konnten wir erste Sprachhindernisse feststellen. Diese haben wir versucht zu erklimmen indem wir Englisch gesprochen haben oder die SchülerInnen untereinander übersetzten. Toll wie das funktionierte! Insgesamt konnten wir feststellen, dass unsere Zeitplanung nicht ganz aufging. Wir waren mit dem Spinnennetz, den Blinden Porträts und der Schulführung schnell fertig und so mussten wir spontan Spiele, Übungen und Aufgaben einbauen. Funktionierte aber ganz gut.

 

Für die nächste Planung nehmen wir also mit: Mehr planen ist besser!

14.11.19 - Planung

 

 

Für das erste Treffen unserer Gruppe haben wir uns ein paar Spiele/Aufgaben überlegt um etwas übereinander zu erfahren und die Möglichkeit zu haben ein wenig in das Leben des anderen zu schnuppern. Denn noch wissen wir nicht viel außer die Namen. Wir sind gespannt!

 

Das Spinnennetz

Wir stellen uns in einen Kreis. Das Spiel wird von der Spielleitung erklärt.

Diese hält ein Wollknäuel in der Hand und beginnt. Sie sagt Ihren Namen und wirft das Knäuel ohne dabei das Garn loszulassen zu einer anderen Person, welche den Namen wiederholen muss und sich selbst auch vorstellt. So geht die Runde weiter bis alle einmal dran gekommen sind. In der zweiten Runde wird erzählt was man gerne mag. Mit einem weiteren Wollknäuel in einer anderen Farbe wird eine neues Netz gewoben. Wichtig dabei ist, dass die ganze Zeit die Wolle nicht los gelassen werden darf. Das Spiel kann erweitert werden in dem beispielsweise erzählt wird was mag nicht mag, woher man kommt, was man sich für die Zukunft vorstellt oder was einem eventuell Angst macht. So entsteht ein noch bunteres Spinnennetz. Das entstandene Netz wird am Ende des Spiels auf Papier gelegt und daran befestigt.

 

Die Blinden-Porträts

Wir sitzen voreinander und sind ausgestattet mit Papier und Bleistift. Bei diesem Spiel geht es zunächst darum sein Gegenüber zu porträtieren ohne dabei selbst auf die Zeichnung zu schauen. Danach folgen die Eigenschaften aus dem Spiel davor: Was mag mein Gegenüber noch mal gerne, was nicht etc. Auch hier wird dabei nicht geschrieben sondern gezeichnet. Wenn die SchülerInnen und wir fertig sind stellen wir uns die Porträts vor, ergänzen und unterhalten uns darüber.

Die Porträts werden im Anschluss an das Spinnennetzbild geheftet.

 

Meine Schule und ich

Da die SchülerInnen viel Zeit an ihrer Schule verbringen und diesen Ort vermutlich sehr gut kennen wollen wir ihn zusammen erkunden. Es geht dabei darum, dass sie uns ihren liebsten Ort, ihre liebste Stelle oder sogar etwas zeigen, was sie nicht mögen. Wir wollen so einen kleinen Eindruck von ihrem Schulalltag gewinnen.

 

Zurück im Klassenraum wird es eine Abschiedsrunde geben. Es folgt ein Impuls- Klatschspiel.

 

 

 

 

 

 

 

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