Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe 1

Schüler*innen:

Fahd (16 J.) aus dem Irak

Nichita (12 J.) aus Moldawien

Sarkat (13 J.) aus dem Irak

Suleiman (15 J.) aus Syrien

Laura (14 J.) aus Slowakei

 

Studentinnen:

Corinna (24 J.) Kunst

Merle (25 J.) Kunst

Abschließende Durchführung 

 

Die letzten beiden Wochen haben wir Studentinnen uns einige Male getroffen, um die Stop Motion Videos zu drehen. Begonnen haben wir bei unserem Startpunkt der Aktion Brückenkunst. Leider gab es Probleme bei der Befestigung unseres Cyborg-Kopfes, sodass wir spontan ein anderes Graffiti ausfindig machen mussten, welches ebenfalls bei der Aktion Brückenkunst entstanden ist. Bei einem weiteren Treffen drehten wir weiter im Schlossgarten und schließlich auf dem Parkhaus am Waffenplatz. Die Wetterverhältnisse machten uns zu schaffen und es war gar nicht einfach, die Videos zu drehen. Aufgrund des doch höheren Aufwandes entschiedenen wir uns einen Drehort zu streichen. Bei einem letzten Treffen entstand schließlich das abschließende Video in der Burgstraße der Innenstadt. 

Um unser Projekt zu vollenden, musste das Video noch geschnitten und Musik ausgesucht und unterlegt werden. Auch dies haben wir mittlerweile erledigt, sodass wir uns freuen, das Video bald den Schüler*innen sowie weiteren Besucher*innen zeigen zu können. 

Durchführung 04.06.20

Wir Studentinnen haben mit der App ProCreate den Cyborg-Kopf und die Arme gestaltet. Der Cyborg soll seine Arme und seine Finger bewegen können. Außerdem soll er zwinkern können. Hierfür haben wir bereits die Einzelteile auf dem IPad gezeichnet.

Heute haben wir uns getroffen, um die Einzelteile auszudrucken und anschließend zusammenzusetzen. Wir haben die gedruckten Einzelteile anschließend auf Pappe geklebt, damit die Figur mehr Stabilität hat. Die Einzelteile haben wir ausgeschnitten und dann mit einer Musterbeutelklammer verbunden.

Planung für den zweiten Projektteil

Im Laufe des vorherigen Semesters haben wir uns einige Graffitis angesehen. Unser ursprüngliches Projekt sollte an den Graffitisichtungen anschließen, indem jede/r Schüler*in ein Graffiti auswählt und etwas aus dem Graffiti zum Leben erweckt. Dazu sollten die Schüler*innen etwas gestalten (Monster, Emoji etc.), was sich in das Graffiti integrieren lässt und durch die Technik Stop Motion aus dem Graffiti ausbrechen kann. Dann sollte sich das Objekt durch die von Schüler*innen ausgewählten Orte, die wir vorher besucht haben, bewegen und schließlich in einem anderen Graffiti enden.


Wir haben aufgrund der Corona-Pandemie unsere Planung ein wenig abgeändert. Da sich ein Schüler bereits ein Graffiti und Motiv ausgesucht hat, möchten wir diese Idee weiterverfolgen. Dazu gestalten wir einen „Cyborg-Kopf“, welcher sich in einem Graffiti der Aktion Brückenkunst in Oldenburg befindet. Der Kopf soll in einem Graffiti in der Innenstadt enden, damit wir die dort besuchten Orte mit einbeziehen können. Außerdem hat in der Innenstadt unsere Reise mit den Schüler*innen mit einer Stadtrallye begonnen. Für das Stop Motion-Video werden drei Orte ausgewählt: Das Tropenhaus, die Lambertikirche und das Parkhaus am Waffenplatz.

Reflexion 30.01.20

In dieser Woche war es der Plan erneut die Graffitis der Aktion Brückenkunst unter der Autobahnbrücke zum Thema zu machen. Vorort haben sich die Schüler*innen die Graffitis angesehen und eigenständig mit einem Zeichenblock eines herausgesucht was ihnen besonders gefiel. Sie haben dann Teile des Graffitis abgezeichnet. Die Methode des „dazu Zeichnens“ hat heute leider noch nicht funktioniert. Das könnte aber auch der knappen Zeit und der Sprachbarriere geschuldet sein. Daran werden wir in den folgenden Unterrichtseinheiten anknüpfen. Anschließend haben wir gemeinsam die jeweiligen Graffitis fotografiert, um in der Praxisphase ggf. mit ihnen weiter arbeiten zu können. Im April wird das Projekt endlich mit der Praxisphase starten. Wir freuen uns schon auf die gemeinsame Arbeit mit den Schüler*innen.

Planung für den 30.01.

In der letzten Woche hat sich eine erste Idee für das künstlerische Projekt entwickelt. Da unsere Zeit an diesem Donnerstag begrenzt ist, wollen wir die Idee im Bus anhand eines Beispiels vorstellen. Danach soll es zu einem „Graffitispaziergang“ gehen. Dazu fahren wir erneut zu den Brückenpfeilern der A28, wo 2017 die Aktion Brückenkunst stattgefunden hat. Vor Ort sollen sich die Schüler*innen eigenständig mit Zeichenblock auf den Weg machen und sich ein Graffiti aussuchen, was sie besonders anspricht. Dieses sollen sie abzeichnen oder im bestmöglichen Fall etwas dazu zeichnen. Wenn noch Zeit bleibt möchten wir gemeinsam einen Rundgang machen und schauen, was die Schüler*innen sich ausgesucht haben. Die Graffitis halten wir dann nochmal fotografisch fest, falls wir später mit diesen weiterarbeiten wollen. Wir freuen uns darauf, nach den Ferien dann endlich mit der Praxisphase zu starten.

Reflexion 23.01.20

In dieser Woche waren wir wie geplant auf dem Skateplatz in der Nähe der Schule. Da wir geplant hatten Stop Motion Videos zu erstellen, haben wir beschlossen die Technik erst in der Schule einzuüben. Dort haben wir einige erste Videos erstellt. Dann ging es los auf den Skaterplatz. Dort haben wir erst ein Video mit Lego Duplo Figuren gemacht, auf dem die Figuren aussehen, als wurden sie zum Leben erweckt und sich selbstständig bewegen. Dann sollten sich die Schüler*innen selbst inszenieren. Ein Schüler sollte in die Luft springen, während der andere die „Regie“ übernahm und die Fotos schoss. Dieses Verfahren hatte das Ergebnis, dass es auf dem Video aussieht, als würde der Schüler fliegen. Dann haben wir mithilfe eines Skateboardes ein Stop Motion Video erstellt, wobei es aussieht, als würden die Schüler*innen besondere Kunststücke auf diesem machen. Am Ende der Stunde sind wir wieder zurück in den Klassenraum gegangen und haben dort Videos mit Gegenständen gemacht, die dort zu finden waren. Insgesamt hat die Einheit sehr viel Spaß gemacht und wir haben einige Ideen für die im Sommer folgende Arbeitsphase bekommen.

Planung für den 23.01.

Unsere Umfrage letzte Woche hat ergeben, dass die Schüler*innen Lust hätten sich die Skaterhalle anzugucken. Leider reicht unsere Zeit Donnerstag nicht aus um zur Halle zu fahren, deshalb haben wir uns überlegt alternativ zu einem Skatepark in Nähe der Schule zu gehen. Hier wollen wir uns mit unterschiedlichen kreativen Aufgaben befassen. Um den Spaziergang der letzten Woche mit einzubeziehen, soll sich eine Aufgabe mit dem Malen von Graffitis befassen. Mit einer guten Kamera wollen wir uns mittels Stativ an einem Stop Motion Film versuchen. Auch die Lego Duplo Figuren sollen erneut eingesetzt werden. Jede*r Schüler*in soll jede Aufgabe ausprobieren. Wir hoffen außerdem darauf, dass die Schüler*innen selbst auf Ideen kommen und diese umsetzen.

Reflexion 16.01.20

In dieser Woche haben wir einen Spaziergang mit Zwischenzielen an der Amalienbrücke und der Cäcilienbrücke gemacht. In der Schule sollten die Schüler*innen zunächst die Amalien- und Cäcilienbrücke auf eine Karte suchen und dann einen Weg dort hin finden. Dies hat gut funktioniert. Ein Schüler hat die Führung übernommen und der Gruppe den Weg gezeigt. Unter der Amalienbrücke haben wir uns die Graffitis angesehen. Dann hat sich jeder von uns ein Graffiti ausgesucht und dieses abgezeichnet. Wir Studentinnen haben dieses Mal ebenfalls mitgezeichnet. Die meisten Schüler*innen haben diese Aufgabe sehr gut erfüllt. Ein Schüler hatte Probleme, er hat sich zunächst nicht getraut zu zeichnen, aber wir Studentinnen haben ihm gesagt, dass es nicht schlimm ist, wenn die Zeichnung nicht perfekt wird. Nachdem wir ihm beim Zeichnen geholfen haben hatte auch er ein gutes Ergebnis. Dann ging es weiter zur Cäcilienbrücke, dort haben wir uns gemeinsam angesehen wie die Hubbrücke hochgefahren wurde, um ein Boot durchfahren zu lassen. Anschließend sind wir zu dem Wasserkraftwerk gelaufen und haben uns die „Wasserspiele“ angesehen. Außerdem waren Hausboote zu sehen. An einer Autobahnbrücke haben wir weitere Graffitis entdeckt, die unsere Gruppe sich am Ende der Stunde ebenfalls angesehen und fotografiert hat. An der Bushaltestelle haben wir den Schüler*innen einen Fragebogen gegeben, auf dem sie ankreuzen konnten welche von den von uns ausgewählten Orte sie gerne in den folgenden Stunden besuchen möchten. 

Planung für den 16.01. 

In der nächsten Unterrichtseinheit werden wir uns weiter in Oldenburg umsehen. Dieses mal geht es ans „Wasser“. Es soll zur Amalien- und zur Cäcilienbrücke gehen und schließlich an die Schleuse. Wir möchten den Weg nicht vorgeben, daher bekommen die Schüler*innen zuvor eine Karte, mittels derer sie den Weg an den Brücken vorbei bis zum Endziel Schleuse bestimmen sollen. Block und Stifte haben wir dabei, da die Schüler*innen dieses Mal nicht fotografisch, sondern zeichnerisch tätig werden sollen. Ansonsten gibt es keine konkreten Aufgaben, da wir den Schüler*innen mehr freie Hand lassen wollen. 

Um die letzten beiden Termine im Januar zu planen, haben wir einen Zettel mit Fotos von verschiedenen Orten in Oldenburg vorbereitet. Auf diesem können die Schüler*innen ankreuzen, was sie so interessiert. Anhand dessen wollen wir uns für weitere Orte entscheiden, welche wir in den folgenden Unterrichtsstunden besuchen können. 

 

Reflexion 09.01.

An diesem Donnerstag haben wir wie geplant den Recyclinghof Springer & Sohn in Oldenburg besucht. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung haben wir uns in Warnwesten auf dem Platz umgesehen. Dabei durften wir uns ansehen, wie ein Auto verschrottet wurde. Die Schüler*innen wirkten bei diesem Vorgehen sehr interessiert. Außerdem haben wir uns besonders Eisen- und Stahlschrott, Nichteisenmetalle und Elektronikschrott angesehen.

Anschließend bearbeiteten wir die Aufgaben, die wir Studentinnen den Schüler*innen gestellt haben. Aufgrund des schlechten Wetters waren die Bedingungen für die Bearbeitung, die sich auf die Methode der Fotografie konzentrierte, erschwert. Wir hatten aber Regenschirme dabei und konnten so trotzdem arbeiten. Die ersten Aufgaben konzentrierten sich darauf verschiedene Formen zu finden und diese zu fotografieren. Dies hatte den Zweck die verschiedenen Dinge aus einem interessanten Blickwinkel zu sehen, anstatt nur den Verwendungszweck des Objektes zu betrachten. Die letzte Aufgabe auf dem Recyclinghof war es Lego Duplo Figuren in oder auf dem Schrott zu inszenieren. Die Schüler*innen brauchten für diese Aufgabe teilweise viel Hilfe, ihnen fiel es schwer, fantasievolle Fotos von den Figuren zu machen.

Nach Bearbeitung dieser Aufgaben sind wir zurück in die Schule gefahren um dort ein Objekt, welches die Schüler*innen fotografiert haben abzeichnen zu lassen. Die Schüler*innen haben hier sehr konzentriert gearbeitet. Wir haben beschlossen, dass wir in der Arbeitsphase malerische Techniken mit den Schüler*innen ausprobieren möchten.

Planung für den 09.01.

Am folgenden Donnerstag werden wir uns weiterhin mit der Fotografie auseinandersetzen. Dieses mal soll es zu einem Recyclinghof in Oldenburg gehen. Bei Springer & Sohn werden wir uns erstmal umsehen. Dann bekommen die Schüler*innen mehrere Aufgaben, die sich dieses mal auf die Wahrnehmung konzentrieren. Sie sollen beispielsweise etwas rundes, etwas eckiges usw. fotografieren. Vorher zeigen wir den Schüler*innen nochmal, wie man das iPad am besten für Fotos nutzt, da sich bei den letzten Fotos gezeigt hat, dass das iPad oftmals nicht einfach handzuhaben ist. Bei der letzten Aufgabe können sich die Schüler ein Motiv aussuchen und fotografieren, was sie im Anschluss zeichnen sollen.

Als kleines Extra haben wir kleine Figuren von Lego Duplo dabei, die die Schüler*innen in die Bilder integrieren sollen. Vor Ort wollen wir dann spontan gucken, ob sich noch weiteres aus dieser Aufgabe entwickelt. 

Reflexion 12.12.

Am heutigen Donnerstag haben wir versucht den Schüler*innen einige Fotoperspektiven für ein spannendes Foto nahezubringen. Angefangen haben wir im Schlossgarten, da es dort zum Üben der Techniken gute und abwechslungsreiche Motive von Pflanzen gibt. Wir Studentinnen haben den Gärtner gefragt, ob wir in das Gewächshaus gehen können, da die Schüler*innen Interesse an diesem zeigten. Netterweise hat der Gärtner uns aufgeschlossen und auch auf Pflanzen hingewiesen, die auf Fotos vielleicht schön aussehen könnten. Da das Interesse an den Pflanzenmotiven sehr groß war, haben wir einige Zeit damit verbracht die Kameraperspektiven dort auszuprobieren.

Anschließend sollte der fotografische Fokus auf Architektur liegen. Wir sind zum Pulverturm gelaufen und haben ihn von außen fotografiert. Hier wurden auch andere Techniken wie bestimmte Filter des IPads ausprobiert, an welchen die Schüler*innen sehr viel Spaß hatten. Dann sind wir zur Lambertikirche gegangen und haben wieder Fotos gemacht, auch hier haben wir verschiedene Techniken und Perspektiven ausprobiert. Der Weihnachtsmarkt wurde teilweise auch als Motiv genommen, auch hier sind sehr schöne Ergebnisse entstanden. Da wir bemerkten, dass wir es zeitlich nicht mehr schaffen werden, wie geplant zum Hafen zu laufen, haben wir uns spontan dazu entschlossen uns die Lambertikirche auch von innen anzusehen und dort Fotos zu machen. Außerdem haben wir das Degodehaus, das Rathaus und das Schloss als Motiv genutzt. Insgesamt war der Tag sehr erfolgreich. Einige Schüler*innen haben fotografisches Talent und ein Auge für Fotos, andere brauchten ein wenig Unterstützung, aber mit ein paar Tipps gelang es ihnen auch interessante Fotos zu schießen.

Planung für den 12.12.

In der heutigen Besprechung haben wir beschlossen, dass wir die geplante Weiterführung der Stadtrallye abändern.

Diesen Donnerstag wird es um Fotografien gehen, da sich in der letzten Woche auskristallisiert hat, dass alle Schüler*innen dieser Gruppe gerne fotografieren, haben wir beschlossen hier weiter anzusetzen. Anfangs werden wir den Schlossgarten besuchen und dort Fotografien von Pflanzen aus verschiedenen Perspektiven anfertigen. Dazu haben wir ein Aufgabenblatt vorbereitet, welches die verschiedenen Perspektiven in wenigen Worten und einigen Bildern beschreibt. Danach werden wir das Schloss, das Degodehaus, das Rathaus, die Lambertikirche und den Pulverturm fotografieren. Die Schüler*innen sollen hierbei die erlernten Perspektiven einbeziehen. Hier haben wir die historischen Gebäude vorgegeben und auch einige Beispielbilder beigefügt. Am Ende des Tages werden wir den Hafen besuchen und die Schüler*innen frei fotografieren lassen.

Die Fotografiearbeit soll auf das mögliche Projekt vorbereiten. Durch die letzte Woche haben wir einige Ideen bekommen, wie dies aussehen könnte. Wir könnten uns vorstellen mit dem IPad mit der App ProCreate Illustrationen zu erarbeiten. Allerdings müssen wir noch austesten, ob die Schüler*innen Spaß an diese Arbeit haben.

Reflexion 5.12.

Die Stadtrallye mit den Schüler*innen war ein voller Erfolg. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß und alle waren total motiviert, die unterschiedlichen Stationen zu finden und die Aufgaben zu erfüllen. Durch die verschiedenen Methoden, die die Schüler*innen anwenden mussten, konnten wir schon einmal sehen, was den Schüler*innen besonders viel Freude bereitet. Wir schafften es zwar nicht, alle Aufgaben zu erfüllen, doch das stellt kein Problem dar, da wir die Aufgaben beim nächsten Termin fortführen werden. 

Das Wetter erschwerte uns allerdings ein wenig die Rallye, da es sehr kalt war. Daher beschlossen wir einen Zwischenstopp bei Merle einzulegen, die in der Stadt wohnt. Das stellte sich als eine sehr gute Idee heraus, da die Schüler*innen sich aufwärmen und in Ruhe die letzte Aufgabe für den Tag erledigen konnten. Gewissenhaft und zielstrebig machten sich alle gemeinsam an die Aufgabe, die Spitze des Schlosses zu zeichnen. Ursprünglich haben wir damit gerechnet, dass die Schüler*innen die Spitze schnell skizzieren und sich an die nächste Aufgabe machen. Es war sehr schön zu sehen, wie ruhig und genau die Schüler*innen ihr zuvor geschossenes Bild des Schlosses betrachteten und versuchten, die Spitze des Schlosses auf ihr Blatt Papier zu bringen. In einer gemeinsamen Reflexion bestätigte sich unser Eindruck, dass die Schüler*innen Spaß an den Aufgaben hatten, insbesondere an den Fotografieaufgaben. 

 

Planung für den 5.12. 

An diesem Donnerstag geht unser Unterricht in den Kleingruppen weiter. Um an den Museumsbesuchen anzusetzen, ist eine Stadtrallye geplant. Typische Attraktionen der Stadt Oldenburg und „Kultorte“ sollen jetzt auch endlich live ins Auge gefasst werden.

Um das ganze abwechslungsreich zu gestalten, kriegen die Schüler*innen Kärtchen mit Aufgaben, bei denen sie unter anderem auch kreativ werden müssen. So sollen die Schüler*innen beispielsweise ein Selfie vor dem Hafen machen, die Spitze des Schlosses zeichnen oder anhand eines Fotos das Degodehaus finden. Die Aufgaben werden auf Deutsch gestellt, da die Schüler*innen sich gegenseitig helfen sollen und nun auch schon einige Worte bekannt sein müssten (Lambertikirche, Schlossgarten usw.). Zur Hilfe kriegen die Schüler*innen einen Stadtplan. 

Reflexion 28.11.

Heute ging es erst wie geplant zu den einzelnen historischen Gebäuden in Oldenburg über die in der vorigen Woche gesprochen worden ist. Da leider nicht ausreichend Zeit für das Besuchen aller angesprochenen Gebäude war konnten nur der Pulverturm, die Lambertikirche, der Weihnachtsmarkt und der Lappan besichtet werden. Die Besichtigung der historischen Gebäude werden wir in der kommenden Woche vertiefen und vervollständigen. Anschließend ging es wieder gemeinsam mit der gesamten Sprachlernklasse in das Stadtmuseum in Oldenburg. Dieses Mal wurde sich die Kultausstellung angesehen. Durch interaktive Aufgaben konnten die Schüler*innen die Ausstellung und mit ihr auch Orte in Oldenburg kennenlernen. Die Schüler*innen konnten uns ebenfalls einen Eindruck über die Stadt, aus der sie kommen verschaffen.

Reflexion 21.11.

Mit allen Gruppen gemeinsam ging es in das Stadtmuseum Oldenburg. Dort wurden wir zusammen durch das Museum geführt. Zwischendurch wurden einige Aufgaben gestellt, denen einige Schüler*innen mehr und andere Schüler*innen weniger motiviert nachgingen. Das könnte an der Sprachbarriere gelegen haben, die jedoch durch zuvor eingeteilte Übersetzer*innen überwunden werden sollte. Öfter mussten die Schüler*innen daran erinnert werden, sich gegenseitig zu helfen. Obwohl die nette Dame, welche uns durch das Museum führte, explizit darauf hinwies, dass bei Verständnisschwierigkeiten nachgefragt werden soll, wurde dies kaum gemacht. 

Die plastischen Darstellungen der Stadt Oldenburg zu verschiedenen Zeitpunkten schien die Schüler*innen besonders zu interessieren. Der ansteigende Geräuschpegel zeigte jedoch, dass die Konzentration langsam aber sicher nachließ. Bei der Stadtführung am 28.11. wird sich zeigen, inwiefern die Schüler*innen die Informationen der Führung durch das Stadtmuseum aufnehmen konnten. 

Reflexion 14.11.

Das Eingangsspiel nach dem „Kofferpacken-prinzip“ hat super funktioniert, um die Namen noch einmal zu wiederholen und sich einzuprägen.

Wir sind zusammen die einzelnen Kategorien des Steckbriefs durchgegangen und haben einige Punkte genauer erläutert, bis jeder Schüler diese verstanden hat. Dann haben sich alle Notizen zu den einzelnen Kategorien auf einem Blatt Papier gemacht. Bevor wir die Plakate angefangen haben zu gestalten haben wir wie geplant ein Spiel zwischengestellt, damit die Zeit der Konzentration nicht zu lang wird. Anstelle des Parkours haben wir uns allerdings dafür entschieden das Spiel Twister zu spielen. Das hat gut funktioniert und die Schüler hatten auch viel Spaß dabei. Die Spiele haben auch super funktioniert, um das Eis zu brechen. Nach der Pause haben wir angefangen die Plakate zu gestalten. Leider haben wir etwas zu wenig Zeit dafür eingeplant und die Motivation zum Basteln und Malen war bei einigen Jungen ebenfalls eingeschränkt. Am Schluss, als die Motivation an ihren Tiefpunkt gelangt war entschieden wir uns dazu die Arbeit zu unterbrechen und Meinungslinien zu bilden. Trotz einiger Schwierigkeiten war das Hauptziel der heutigen Sitzung insgesamt erfolgreich, wir haben die Schüler besser kennengelernt und sie uns Studentinnen ebenfalls.

Planung für den 14.11.

Am ersten gemeinsamen Tag in den Kleingruppen soll es zunächst darum gehen, sich gegenseitig näher kennenzulernen und sich anzunähern. Um die Namen zu wiederholen wird ein Spiel nach dem „Kofferpacken-Prinzip“ gespielt. 

 

Das Ziel der Stunde soll sein, dass jeder Schüler sowie auch die Studentinnen einen Steckbrief auf einem Plakat erstellen. Dafür sollen Informationen wie Name, Geburtsdatum, Hobbies etc. zunächst auf einem Blatt Papier festgehalten werden. Um Sprachbarrieren zu überwinden, werden die Kategorien einzeln mit Übersetzung vorgestellt und abgehandelt. Bevor das Plakat gestaltet wird, soll mit Luftballons in Partnerarbeit ein Parkour gemeistert werden, um das Klassengeschehen etwas aufzulockern. Im Anschluss sollen mithilfe von Buntstiften sowie Zeitschriften, aus denen Buchstaben herausgeschnitten werden können, die Plakate individuell und kreativ gestaltet werden. Hierbei soll zum Zeichnen/Malen animiert werden, damit die Steckbriefe auch ohne sprachliche Kenntnisse verstanden werden können. Eventuell finden die Schüler auch Bildmaterial in den Zeitschriften, welche sie für ihr Plakat nutzen können.

 

Falls es die Zeit zulässt sollen sich die Schüler zum Schluss zu Aussagen mit der Form „Ich mag…“ im Raum platzieren. Die Schüler sollen dadurch ihr Empfinden gegenüber verschiedenen Kategorien (z.B. „Ich mag Musik“) ausdrücken. Die Themen werden durch Piktogramme (z.B. Musik = Noten) gezeigt. Anschließend sollen die Schüler ein eigenes Piktogramm zeichnen/malen, um von den Mitschülern zu erfahren, ob sie die ausgewählte Kategorie mögen bzw. nicht mögen. 

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