Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

9 Engel für Oldenburg

Studentinnen:

Insa Gsellmann

Laura Wolfs

Janina Gomez

 

Schülerinnen und Schüler:

Adam Hudi, 14 Jahre, Slowakei

Amera Al Shaekh, 14 Jahre, Irak

Gabriela Markova, 13 Jahre, Bulgarien

Arin Ahmad, 15 Jahre, Syrien

Wiktoria Wachowiak, 12 Jahre, Polen

Majkel Urbanczyk, 15 Jahre, Polen

Erika Asenova, 13 Jahre, Bulgarien

Planung für Freitag den 03.06.2015

 

An diesem Termin werden wir unseren Film zu Ende drehen. Es fehlt noch die Szene in den Schlosshöfen und die beim Bäcker werden wir noch einmal drehen.

 

Da es unser letzter Termin mit den SuS sein wird, hoffen wir, dass das Drehen nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir würden uns gerne mit ausreichend Zeit von den SuS verabschieden, da es wichtig ist die Teilnahme aller zu wertschätzen und dem Projekt einen runden Abschluss zu geben. Geplant ist ein gemeinsames Eisessen und ein Rückblick auf unsere gemeinsame Zeit.

Reflexion für Freitag, den 03.07.15

 

Mit mehr Erfahrung und guten Wetter ging es heute wieder ans Drehen. Die erste bzw. dritte Szene (vgl. Storyboard) wurde bei der Stadtbäckerei „Schröder“ in der Tannenstraße gedreht. Wir haben uns für diesen Bäcker entschieden, weil der Bäcker an einer relativ verkehrsruhigen Lage liegt und dadurch besser für den Ton ist, der Bäcker sehr gut mit Bus zu erreichen ist und die Merkmale eines Bäckers klar zeigt („Stadtbäckerei, Brötchen, Schild etc.)  Im Vorfeld hatten wir uns bei Herrn Schröder eine Drehgenehmigung eingeholt, so dass ohne Probleme angefangen werden konnte. Der Dreh verlief sehr schnell und gut, was darauf zurückgeführt werden kann, dass die SuS eine bessere Vorstellung hatten, wie der Dreh abläuft und eine höhere Gedulds- und Konzentrationsfähigkeit hatten, da es gleich die erste Szene war. Die einzigen Schwierigkeiten traten bei Passanten auf, die versuchten nicht durchs „Bild“ zu laufen oder interessiert fragten, was für einen Film wir drehen würden und dadurch die Aufnahmen erschwerten.

 

Die zweite bzw. erste Szene (vgl. Storyboard) wurde in den Schlosshöfen gefilmt. Auch hier hatten wir uns eine Drehgenehmigung geholt. Dadurch, dass in dieser Szene der gleiche Ablauf von statten ging, wie bei der ersten Szene verlief alles reibungslos. Man konnte auch sehr gut miterleben, dass die SuS gefallen am Drehen fanden, denn sie ermunterten sich gegenseitig und lachten viel.

 

Zum Schluss hatten wir also noch genug Zeit, um eine schöne Abschlussrunde zu machen, in der den SuS Eis ausgegeben wurde. Letzlich haben wir mit den SuS reflektiert, was sie gut an unseren Unternehmungen fanden und was verbesserungsbedürftig ist, was uns Studentinnen besonders für zukünftige Projekte helfen wird.

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Verlaufsplanung für Freitag, den 26.06.2015

 

 

HEUTE IST DER GROßE TAG!

Nach langer Zusammenarbeit findet unser Dreh statt, wobei wir von unseren Dozenten Herr Robbers und Frau Akkermann begleitet werden.

Hierzu treffen wir uns in der Schule und werden die erste Szene im Klassenraum aufnehmen. In dieser werden alle SuS im Mittelpunkt stehen und von uns Studentinnen die Aufgabe des Tages erklärt bekommen: Etwas NEUES fotografieren. Hierzu werden wir die SuS durch drei Orte der Oldenburger Innenstadt führen.

In dem Film, bekommen die SuS zu Beginn voller Begeisterung seitens der Studentinnen unser Shoppingcenter vorgeführt, was für die SuS allerdings nichts Neues darstellt. Im Dialog zwischen einer Studentin und einer Schülerin, soll dies deutlich werden.

In den weiteren Szenen zeigen wir den SuS z.B. den Bäcker, mit der Annahme, das in ihrer Heimat Brot zum Frühstück, wie es hier in Deutschland üblich ist, etwas außergewöhnliches sei. Dem ist allerdings nicht so. Auch in der Bibliothek des PFL stoßen wir bei den SuS auf wenig Begeisterung, wenn wir ihnen die vielen Bücher und vor allem die Übersetzungshilfen zeigen. Im heutigen Zeitalter nutzen die SuS lieber den Übersetzer ihres Smartphones.

In der letzten Szene, im Medienraum der Uni,  wo wir Studentinnen die gemachten Fotos der SuS anschauen, zeigt sich ebenfalls, das wir den SuS nichts Neues zeigen konnten. Auf der Kamera gibt es lediglich Selfies der SuS, anstatt Neues aus der Stadt zu sehen. 

Wir hoffen auf gutes Gelingen und schönes Wetter beim Dreh.

 

Reflexion zu Freitag den 26.06.2015

 

Wir haben festgestellt, dass es aufregend, witzig aber auch anstrengend sein kann einen Film zu drehen. Die erste Szene in der Klasse war für alle Teilnehmenden noch zum Eingewöhnen, sei es für die Schauspieler oder für die Technik. In der Bibliothek hingegen verlief das Drehen sehr gut und wir hatten viel Spaß.

Auf dem Weg zum ersten Außendreh, wurden wir leider durch den Regen unterbrochen. Insgesamt merkten wir auch, dass die Zeit uns weglief und wir an diesem Termin nicht alles zu Ende drehen konnten. Wir versuchten aber noch die dritte Szene vor dem Bäcker zu drehen. Hier hatten wir leider technische Probleme und alle waren schon sehr müde. Daher werden wir wohl diese Szene beim nächsten Termin noch einmal drehen müssen und die Szene in der Universität dann am Montag ohne die SuS drehen.Trotzdem sind alle ganz stolz auf das was bisher geschafft wurde und sind gespannt wie es im Endergebnis wirken wird.

 

Verlaufsplanung für den 19.6.2015

 

Da unsere Gruppe letzte Woche an der Schulveranstaltung teilgenommen hat, werden wir an diesem Termin den Dreh üben. Hierfür werden wir die geplanten Übungen vom 12.6. als Vorbereitung und Einstimmung anwenden.

 

Nachdem wir die Dialoge geübt haben, werden wir gemeinsam eine Szene aussuchen und drehen. Hierbei werden wir mit den SUS überlegen wer zum Beispiel die Verantwortung für die Klappe oder den Ton bekommt. Jeder soll sich hierbei aktiv beteiligen, auch wenn derjenige nicht mit dem Schauspielern dran ist.

 

Anschließen werden wir uns die Aufnahme angucken, wenn die Zeit reicht auch grob zusammen schneiden, damit die SUS und wir einen Eindruck vom Ergebnis bekommen. So können sich  alle besser vorstellen und auch beachten, was beim Finalen-Dreh wichtig ist, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.

 

 

Dieses Treffen musste leider abgesagt werden!

Verlaufsplanung für Freitag, den 12.06.2015

 

Für diesen Freitag sollen die SuS ein besseres Gefühl für den Dreh des Films bekommen. Mit Aufwärmübungen sollen die SuS motiviert und aktiviert werden und mit Sprachübungen sollen die SuS auf den Dialog in dem Film vorbereitet werden. Zum Schluss sollen die SuS eine Szene des Films komplett durchspielen, die dann auch gefilmt wird, damit am nächsten Termin mit den SuS reflektiert werden kann, was verbessert werden sollte und was gut gelaufen ist.

 

Abhängig vom Wetter wird diese Sitzung bei guten Wetter in der Uni draußen stattfinden, damit gleichzeitig die Bilder für das Storyboard fotografiert werden können und die SuS das Unigelände kennen lernen können. Bei regnerischen Wetter werden wir in der Schule bleiben.

 

Zum Einstieg sollen die SuS mit 2-3 Übungen körperlich und kognitiv aktiviert werden: Die erste Übung „Händedrücken“ soll die Konzentration der SuS erhöhen, indem in einem Kreis einer einen „Händedruck“ weitergibt und dieser in dem Kreis schnellstmöglich weitergegeben wird bis das Signal wieder bei dem Gegebenen ankommt.

 

Darauf folgt die Übung „LaOla-Welle“. Bei dieser Übung soll abermals die Konzentration der SuS gefördert werden und die SuS sollen dazu animiert werden laut zu sprechen. Die „LaOla-Welle“ wird in einem Kreis stattfinden und einer gibt einen Ton / Laut vor, der dann von den anderen nachgemacht wird und das gleiche wird dann mit einen anderen Laut gemacht. Bei beiden Übungen lernen die SuS auf andere zu achten, ihren Einsatz nicht zu verpassen, leise aber auch laut zu sein und Teamfähigkeit.

 

Für die Einführungsphase in das eigentliche „Thema“ der Sitzung soll die Übung „Vokale-Sagen“ durchgeführt werden. Die SuS sollen bei dieser Übung an die richtige Aussprache von Buchstaben, beziehungsweise später Wörter, herangeführt werden, damit die SuS beim Dreh in der Lage sind den Dialog laut und deutlich zu sprechen. Beim „Vokale-Sagen“ wird in einem Kreis zusammen ein Vokal mehrere Male laut gesagt und dann zu einem weiteren Vokal übergegangen bis alle Vokale gesagt worden sind. Hierbei kann auch gut der Körper zum Einsatz kommen.

 

In der Erarbeitungsphase werden die SuS eine komplette Szene schauspielern. Hierbei werden die SuS zusammen erarbeiten Wörter und Sätze von der Szene zu sprechen, einander zu zuhören und leise zu sein, wenn ein anderer / eine andere Schüler / Schülerin spricht. In dieser Phase wird alles mit einer Kamera dokumentiert für die Reflexion nächsten Freitag.

Zum Schluss wird eine Reflexionsrunde stattfinden, in der die SuS sagen können, woran sie gerne weiterarbeiten möchten und wobei sie Schwierigkeiten hatten.

 

 

 

Reflexion zu Freitag, den 12.06.2015

 

Zu Beginn des Treffens, stellte sich eine Planänderung ein. Die Veranstaltung „ fand in den letzten Schulstunden statt, an der die SuS sehr gerne teilnehmen wollten, da auch ihre Klasse dort vertreten war. Deshalb machten wir an diesem Treffen lediglich die fehlenden Fotos für das Storyboard.

Zu Beginn machten wir die Fotos im Klassenraum, wobei wir tatkräftig von der Lehrerin Frau Hase unterstützt wurden.

Anschließend gingen wir in den Medienraum der Uni und machten dort weitere Bilder. Hier übernahm eine Schülerin die Kamera, da nur wir Studentinnen auf den Bildern zu sehen sind.

Als die Fotos im Kasten waren, brachten wir die SuS zu der Veranstaltung.

Verlaufsplanung für Freitag, den 05.06.2015

 

An diesem Termin soll unser Storyboard entstehen! Deshalb fahren wir mit den SuS in die Stadt und werden die Stationen ablaufen, an welchen wir drehen werden. Dort entsteht dann mit Hilfe der Fotografie unser Storyboard. Wir Studentinnen haben bereits eins skizziert, in welchem die Filmeinstellungen feststehen. Ca. 42 Bilder werden bei diesem Treffen festgehalten, die exakt den Einstellungen im späteren Film entsprechen sollen.

Von daher müssen wir an diesem Treffen sehr konzentriert und bedacht vorgehen und stellen uns zugleich der Situation in der Öffentlichkeit zu schauspielern. Gleichzeitig werde Mimik und Gestik eine wichtige Rolle einnehme, da die Bilder  für das Storyboard bereits die Mimik und Gestik enthalten sollen.Nicht nur für die Kameraleute, sondern auch für die Schauspieler wird das Storyboard eine Hilfe beim Dreh sein, an der man sich orientieren kann. 

 

 

Reflexion zum Freitag, den 05.06.2015

 

Der größte Teil des Storyboards konnte heute erarbeitet werden!!

Auf dem Weg zu dem ersten „Drehort“ erklärten wir den SuS, was für heute geplant ist und zeigten ihnen den Vordruck des Storyboards mit den Kameraeinstellungen und Regieanweisungen, damit sie eine bessere Vorstellung von der heutigen Planung und dem Storyboard bekamen. Zum Verständnis des Storyboards verwiesen wir auch nochmal auf die erstellten Fotostorys, die wir mit den SuS von ihren „ersten Schultag“ erarbeiten hatten.

 

Bis zum ersten „Drehort“ konnten sogar schon ein paar Übergangsszenen, wie zum Beispiel den Straßenverkehr oder das Schloss, aufgenommen werden. Hierbei wurde versucht die SuS immer wieder in das Geschehen miteinzubinden, indem sie die Anweisungen des Storyboards vorlesen sollten und den anderen verständlich machen sollten, was für ein Foto gemacht werden sollte. Das Einbinden erwies sich trotzdem als schwierig. Möglicherweise würde es helfen den SuS das nächste Mal, also in der Schule und in der Uni, die Foto schießen zu lassen oder allen eine besondere Aufgabe zu geben, worauf geachtet werden muss.

 

Der erste richtige „Drehort“ war in den Schlosshöfen. Wir versuchten den SuS zu schildern, wie der Dreh an diesem Ort von statten gehen wird und versuchten diese Szene dann nachzuspielen, um mit der Kamera Fotos zu machen, die für das Storyboard verwendet werden. Für die SuS stellt es sich als große Herausforderung heraus zu zuhören, leise zu sein und sich zu konzentrieren. Das kann daran gelegen haben, dass sie in der Öffentlichkeit standen und daher auf der einen Seite von den Shopping-Läden und Restaurants oder auf der anderen Seite von den Leuten innerhalb des Shoppingscenter abgelenkt wurden. Gleichzeitig haben die SuS in den entscheidenden Moment sehr gut mitgemacht, so dass es kein Problem war, gute Bilder mit Mimik und Gestik zu bekommen

Auf dem Weg zum zweiten „Drehort“, dem Back-Shop, wurden einige Übergangsszenen für den Film, wie beispielsweise das Aufnehmen von „Selfies“, fotografisch festgehalten. Beim Back-Shop angekommen wurde das gleiche Szenario durchgespielt wie beim vorherigen. Auch hier war es für die SuS nicht einfach sich voll auf das Fotografieren zu konzentrieren.

Der letzte „Drehort“ war das PFL in der Jugendbibliothek. Für diese Szene musste eine Schülerin den Part einer anderen Schülerin, die an diesem Tag ein Praktikum hatte und nicht anwesend sein konnte, übernehmen. Die Schülerin musste anfangs nochmal motiviert werden den Part zu übernehmen, aber dann hat sie eine tolle Leistung erzielt, denn in nur wenigen Minuten hatten wir alle Bilder für das Storyboard zusammen.

 

Allgemein zeigte uns der Termin, dass die vorherigen Übungen mit Mimik und Gestik den SuS sehr geholfen hatte, um die heutigen Fotos für das Storyboard zu knipsen. Außerdem haben die vorher erstellten Fotostorys den SuS das jetzige Storyboard verständlich gemacht. Neben dem ist uns aber auch aufgefallen, dass die SuS sich im Leisesein und aufeinander hören und achten noch verbessern können und lernen müssen sich besser zu konzentrieren. Beim nächsten Mal könnten also Übungen zu Konzentration und Still-Übungen eine bedeutende Rolle spielen.

 

Verlaufsplanung für Freitag, den 28.05.15

 

Da der gemütliche Teil beim letzten Treffen aus zeitlichen Gründen wegfiel, möchten wir diesen am kommenden Termin nachholen.

Das Drehbuch ist nun zwar bereits durch uns Studentinnen entworfen worden aber eventuell haben die SuS auch ein paar Ergänzungen oder neue Ideen.

Wir stellen den SuS also beim kommenden Treffen das Drehbuch vor. Im Anschluss verteilen wir die Rollen und werden dann einzelne Szenen üben.

Das ganze soll bei gutem Wetter im Schlossgarten geschehen, bei schlechtem Wetter werden wir in der Schule bleiben.

Im Anschluss gucken wir uns dann gemeinsam die Orte an, an denen gedreht wird und machen dort Fotos für das Storyboard.  

 

 

Reflexion zum Freitag, den 28.05.15

 

An diesem Treffen war geplant, den SuS das Drehbuch vorzustellen, was wir auch taten. Zuerst erklärten wir den SuS grob das Thema des Films. Anschließend gingen wir das Drehbuch durch. Die SuS die wollten, lasen den Dialog vor. Einige verstanden die Geschichte und die Ironie die dahinter steht direkt und mussten schmunzeln. Die anderen SuS waren zunächst etwas irritiert. Bspw. zeigen wir den SuS in einer Szene voller Begeisterung das Shoppingcenter in Oldenburg und gehen davon aus, dass es solch eins keinesfalls in Syrien geben kann... Das dies ironisch gemeint ist und das Denken einiger Leute spiegeln soll, hatten die SuS nicht verstanden und klärten uns auf, dass es sehr wohl ein Shoppingcenter in Syrien gibt. „Syrien ist kein Dorf!, sagte eine Schülerin.

Mit der Zeit verstanden die SuS aber den Witz dahinter und waren mit dem Drehbuch recht zufrieden. Nach dem ersten lesen,  fragten wir die SuS welche Rolle sie gerne übernehmen möchten. Mit den verteilten Rollen gingen wir das Drehbuch erneut durch, wobei wir noch nicht auf die Betonung etc. achteten. Damit beschäftigen wir uns bei einem unserer nächsten Treffen. 

Da das Gruppentreffen aus organisatorischen Gründen etwas später begann, blieb uns leider keine Zeit mehr Fotos für das Storyboard zu machen. Jedoch konnten wir zwei Stationen, an denen wir dann drehen werden, besuchen und uns bei den Zuständigen eine Genehmigung für unseren Dreh, sowie für die Fotos für das Storyboard (welche beim nächsten Treffen entstehen sollen) einholen.

Verlaufsplanung für Freitag, den 20.05.15

 

Da der Tag zum Dreh immer näher rückt sind bei unserem nächsten Treffen nochmals die schauspielerischen Talente der SuS gefragt. Bei unserem vorletzten Treffen beschäftigten wir uns bereits mit der Gestik und Mimik  zu verschiedensten Emotionen und möchten nun vertieft in die Schauspielerei hineinschnuppern. Deshalb freuen wir uns sehr am kommenden Freitag den Schauspieler Orhan Müstak (http://www.orhan-muestak.de) in unserer Runde begrüßen zu dürfen, der bereits auf zahlreichen Bühnen am Theater gespielt hat, sowie er auch in TV Serien zu sehen war und Regieerfahrungen hat.

Somit kann er uns sicherlich viele hilfreiche Tipps bezüglich des Filmdrehs geben.

Er wird die SuS auf den Dreh vorbereiten indem er mit ihnen am Ausdruck übt und ihnen die richtige Körperhaltung vermittelt.

Da es sehr wichtig ist, dass beim Dreh laut und deutlich gesprochen wird und dies den meißten SuS aufgrund der fehlenden sprachlichen Kenntnis große Überwindung kostet, werden vor allem auch Sprachübungen eine wichtige Einheit bilden.

Da man beim Theater sehr aus sich hinaus kommen muss was ebenfalls, je nach Charakter, große Überwindung kosten kann, hoffen wir, dass die SuS bei diesem Treffen ein wenig über ihren Schatten springen werden, ihre Scheu ablegen und am Ende des Tages vielleicht ein bisschen selbstbewusster durch den Alltag gehen.

 

Nach dem actionreichen Teil folgt der gemütliche. Hierzu hoffen wir auf gutes Wetter um in die Natur zu gehen. Bei einem kleinen „Picknick möchten wir den SuS die Idee zu unserem gemeinsamen Film erzählen, der (grob zusammengefasst) das Schubladendenken und das Bild der Bevölkerung bezüglich der Heimatländer der SuS darstellen soll, welches leider oft ein sehr beschränktes von einer unzivilisierten Gesellschaft beinhaltet.

Während der gemeinsamen Arbeit, auf der Suche den SuS etwas „Neues zu zeigen und sie sogar eventuell damit positiv zu beeindrucken fiel uns mit der Zeit auf, dass dies auf wenig Begeisterung ihrerseits trifft. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass „das Neue für die SuS gar nichts Neues ist, sondern ein sehr wohl bekanntes Produkt, Gebäude oder auch Ritual.

Anders als unsererseits erwartet, haben wir doch so einige Gemeinsamkeiten.

In einem Gespräch versuchen wir zu erfahren ob die SuS hier in Oldenburg mit Vorurteilen bezüglich ihrer Herkunft konfrontiert wurden oder sie Situationen erlebten, die ihnen zeigten, dass „wir Deutschen ein falsches Bild von dem jeweiligen Heimatland haben.

Wir sind gespannt auf die Erlebnisse der Gruppe, die dann als Drehbuch dienen sollen. 

 

 

 

Reflexion zum 20.05.2015

 

Wie geplant bekamen wir beim heutigen Treffen Nachhilfe in Sachen Schauspiel.

Im Atelier der Universität trafen wir uns mit dem Schauspieler Orhan Müstak. Da er kurdischer Herkunft ist, beherrscht er die kurdische- und auch die türkische Sprache fließend. Somit konnte er sich mit den „kurdischen Schülerinnen auch auf deren Heimatsprache unterhalten, was die beiden sichtlich freute.

Um locker zu werden, machte Orhan mit uns ein paar Aufwärmübungen, welche zugleich die Konzentration und den Teamgeist forderten. Bspw. liefen wir alle quer durch den Raum und mussten stehen bleiben sobald ein Teammitglied stehen blieb, sodass das ganze Team entweder steht oder läuft. Dies wurde dann mit verschiedenen Tönen und Bewegungen erweitert und war sehr lustig.

Auch machten wir Sprachübungen. Den Satz „Paul und Paula kaufen sich ein Eis sagten wir mal laut, mal leise, wütend, traurig, langsam, schnell, mal sprach die Gruppe gemeinsam, mal in Zweierteams. Orhan gab uns hierbei Anweisungen und korrigierte uns in Sprache, Betonung und Ausdruck. Auch die Mimik spielte hierbei eine Rolle.

Eine Laola mit verschiedenen Tönen und dazugehörigen Bewegungen machten wir im Kreis stehend. Das war gar nicht so einfach! Zum Einen war es gar nicht so leicht direkt an die Bewegung des Vordermannes anzuschließen, sodass eine fließende Bewegung entsteht und zum Anderen kosteten die lauten Töne und teils komischen Bewegungen jede Menge Überwindung. Überwindung kostete ebenfalls das brüllen eines Namens. Nun wissen wir wie dies am lautesten funktioniert. =)

Nach der Schauspieleinheit stand Orhan uns noch für Fragen zur Verfügung. Er erklärte uns den Unterschied zwischen dem Schauspiel auf der Bühne und vor der Kamera. Im Gegensatz zum Theater sind die Bewegungen im Film viel kleiner und nicht so mächtig. Auch die Sprache ist deutlich leiser.

 

Nachdem wir uns von Orhan verabschiedeten, bekamen wir in einer kurzen Feedbackrunde von den SuS zu hören, dass ihnen das Treffen gut gefallen hat.

 

An diesem Termin sind wir einen guten Schritt weiter gekommen. Wir sind über unseren Schatten gesprungen, indem wir viele „laute Übungen mitmachten. Sich einfach trauen ist wichtig! Gerade wenn wir in der Öffentlichkeit drehen. Deshalb ist es gut, dass wir dies in einem geschützten Raum üben konnten und gehen nun sicherlich selbstbewusster an den Dreh.

Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle auch nochmal herzlichst bei Orhan Müstak bedanken, der sich bereiterklärte uns bei dem Projekt zu unterstützen. 

Verlaufsplanung für Freitag, den 08.05.15

 

Beim letzten Treffen haben wir Übungen zur Mimik und Gestik gemacht, was wir noch vertiefen werden. Aber für diesen Termin möchten wir die noch tiefgründigeren Übungen auf das darauffolgende Treffen verschieben und für diesen Freitag eine Kunstaktion/Praxis im Prinzenpalais bei der Museumspädagogischen Mitarbeiterin Doris Korthe  machen. 

Nachdem sie uns ein wenig durchs Gebäude geführt hat, wird sie mit den SuS eine Kunstaktion durchführen, in welcher verschiedene Farbtechniken ausprobiert werden. 


Hierbei begleitet uns die Gruppe "The Beans".

 

 

Reflexion für Freitag, den 08.05.15

 

 

Mit der Gruppe „The Beans“ ging es zum Bus, um gemeinsam zum Prinzen Palais zu fahren. Auf den Weg dort hin informierten wir die SuS über den groben Ablauf. Leider waren die SuS nicht wirklich begeistert von der Planung, weil sie davon erfahren hatten, dass die andere Gruppe in die Skaterhalle geht und gerne mit der anderen Gruppe gehen würde. Mit aufmunternden Worten versuchten wir  sie dazu zu bringen der Kunstaktion eine Chance zu geben und im Nachhinein zu urteilen. Im Prinzen Palais angekommen, zeigten wir den SuS die Schließfächer und hingen die Jacken weg.

Nach dem Verstauen der Sachen schauten die SuS sich bereits interessiert um und fotografierten die verschiedenen Kunstwerke. Hierbei wiesen wir die SuS bereits darauf hin die Kunstwerke nicht anzufassen, leise zu sein und beim Fotografien keinen Blitz zu verwenden. Am liebsten hätten die SuS das ganze Museum auf eigene Faust erkundet, aber schon ein paar Minuten später tauchte Frau Korthe auf und übernahm die Leitung. Den SuS wurden kurz geschichtliche Hintergründe über das Prinzen Palais mit anschaulichen, einlaminierten Bildern gezeigt. Anschließend verwies Frau Korthe auf die Regeln in einem Museum, die von den SuS sogleich aufgesagt wurden und demnach für alle klar gewesen sind. Besonders das Berühren der Gemälde sollte von SuS vermieden werden, weil wir durch eine einzige Berührung ein Gemälde bereits langsam zerstören können.

Frau Korthe begann dann den Rundgang durch das Museum und versucht die Aufmerksamkeit und das Interesse der SuS durch Fragen an verschiedenen Kunstwerken zu bekommen und auf spielerische Weise, beispielsweise mit bunten Tüchern, den SuS Kunstwerken näher zu bringen. Die jüngeren SuS machten begeistert mit und hatten keine Probleme ihre Meinungen zu einem Bild zu äußern. Die einzige Schwierigkeit lag darin die Kunstwerke nicht anzufassen, denn die SuS verspürten einen starken Drang die Gemälde anzufassen, so dass wir sie immer wieder ermahnen mussten sich zurückzuhalten. Einmal durften die SuS sogar etwas betasten und das war eine Art Farbmischpalette auf der getrocknete Ölfarben waren. Diese Palette und ein Koffer mit verschiedenen Ölfarben wurden im Vorfeld von der Pädagogin als Beispiel, wie sich die Oberfläche von Kunstwerken anfüllt, wie Ölfarbe riecht und wie sie aufbewahrt wird, mitgebracht. Das Interesse stieg durch die Anschaumaterialien nochmal in die Höhe. Leider waren trotz der vielen Bemühung von Frau Korthe nicht alle SuS an der Führung interessiert und sonderten sich etwas von der Gruppe ab und schauten sich selber Kunstwerke an.

Da diese SuS später sich auch nicht mehr ruhig verhalten konnten zogen wir sie aus der Gruppe raus und zwei von uns Studentinnen arbeiteten mit ihnen dann weiter am Filmprojekt, indem wir sie nach ihren Interessen, Hobbys, Lifestyls etc. befragten.

Die Führung von Frau Korhte wurde dann wie geplant mit dem achten Gemälde beendeten, so dass es dann in das Atelier des Museums ging, um dort unser Aktionpainting zu machen. Die Praxis würde mit viel Farbe und Kleister zu tun haben, so dass die SuS zuerst sich dementsprechend kleiden mussten und bekamen Kittel gestellt. Anschließend erklärte Frau Korthe die Aufgabe: Jeder bekommt eine A3 Pappe, die er mit unterschiedlichen Pappestücken mithilfe von Kleister auf die Pappe kleben sollte, um eine abstrakte Landschaft zu  gestalten. Nachdem die Pappestücke klebten und der Schüler / die Schülerin nichts mehr verändern wollte, wurde ihr Kunstwerk mit Küchenrolle überzogen und beklebt, damit das gesamte Werk eine einheitliche Grundfarbe hatte. Dann wurden Schwämme, Bürsten und Pinsel geschnappt und mit unterschiedlichen Farben das Kunstwerk beträufelt, bemalt und verziert. Das Experimentieren mit der Farbe schien den SuS besonders Freude zu machen.

Die Resultate waren unterschiedliche, bunte Werke. Manche waren aus Zufall entstanden und andere wurden bis ins kleinste Detail geplant. In der Runde hatte dann jeder SuS die Chance sein Werk vorzustellen und in kurzen Sätzen zu beschreiben, wie es entstanden ist, wieso diese Farben gewählt worden sind und ob sich etwas bei der Gestaltung gedacht wurde. Die Interpretationen der SuS waren besonders spannend mit zu verfolgen. Manche SuS hatten sehr viele Ideen und vorheriges Denken in die Arbeit gesteckt und ihren Erzählungen zu folgen war sehr interessant. Am Ende der Kunstaktion bedankte sich Frau Korthe bei den SuS für die wundervolle Mitarbeit und würde sich freuen sie noch einmal in einer anderen Aktion wiederzusehen. Die SuS wollten am liebsten ihre Werke bereits mitnehmen, was einige auch taten, und die anderen würden ihre Werke beim nächsten Treffen von uns bekommen.

Insgesamt kann festgehalten werden, dass die SuS sehr viel Freude und Spaß hatten ein Rundgang durch das Museum zu machen und eine Praxisübung zu machen. Das anfängliche Tief nicht mit der anderen Gruppe in die Skaterhalle gehen zu können, war vergessen und der Tag scheint doch noch ein guter Tag geworden zu sein.

 

 

Verlaufsplanung für Freitag, den 24.04.15

 

Für den heutigen Termin sind die Ziel die SuS auf das Filmedrehen vorzubereiten, zu erproben und zu erlernen sich selbst darzustellen und seine Ängste, in Bezug auf Kamera und Präsentationen vor anderen, zu überwinden.

 

Als erstes werden wir auf den vorherigen Termin, den 17.04, an dem wir Mimik und Gestik dargestellt haben, eingehen. Hierzu schauen wir uns die erstellten Fotos zu dieser Übung an. Den SuS  wollen wir dann aufzeigen, was für ein gutes Verständnis sie bereits von Mimik und Gestik haben und was wir noch ausbauen, erweitern und verbessern können.

 

Nach dieser Reflexion wird es die Aufgabe sein Emotionen zu benennen und zu beschreiben. Wir werden dazu die SuS bei jeden genannten Gefühl fragen „Was genau macht dich z.B. traurig?“ und „Wie kommst/erkennst du das jemand z.B. traurig ist?“. Falls die SuS Schwierigkeiten haben sollten Emotionen zu benennen, werden wir selber Gefühle als Anregungen nennen. Die genannten Gefühle werden dann auf Karten geschrieben, um sie für die nächste Aufgabe zu verwenden.

 

Für die nächste Aufgabe werden wir die Gruppe in jeweils 2er Teams aufteilen. In diesen Teams suchen die SuS sich eine Karte mit einer Emotion aus und überlegen sich dazu eine Geschichte. Die Geschichte wird ohne Worte und nur mit Mimik und Gestik dargestellt und letztlich der gesamten Gruppe vorgestellt. Wie die SuS das Gefühl vorstellen wird mit Fotos festgehalten, um später zu reflektieren.

 

Falls danach noch Zeit übrig ist, wird jeder einzelner Schüler seinen Tagesablauf nachspielen und die anderen SuS werden ein Gefühl sagen, dass der Schüler, der seinen Tag zeigt, nachahmen muss. Dieses Vorgehen soll das Spontanitäts- und das Improvisationsvermögen der SuS fördern.

 

Zum Schluss erklären wir den SuS, dass wir in den nächsten Wochen einen Film mit ihnen drehen wollen und sie sich dazu Gedanken machen sollen, was für eine Geschichte sie in Verbindung mit Oldenburg drehen wollen.

Reflexion zu Freitag, den 24.04.2015

 

Zu Beginn sahen wir uns den Film mit den zusammengeschnittenen Fotos vom letzten Treffen an. Dieser kam bei den SuS sehr gut an und wir besprachen, anhand der Fotos, Mimik und Gestik. Dies nahmen alle sehr ernst und jeder/jede SuS wurde einmal in den Fokus genommen.

Danach sammelten wir uns bekannte Emotionen und schrieben diese auf kleine Kärtchen um im Anschluss „Emotions Pantomime zu spielen. Hierzu zogen die SuS jeweils ein Kärtchen mit einer Emotion, die dann von den anderen SuS erraten wurde.

Die Emotionen wurden von den SuS gut dargestellt und das Spiel diente als perfekte Übung des Ausdrucks. Nachdem eine Emotion vorgestellt und erraten wurde, wurde diese bildlich festgehalten. Die Emotion auf Knopfdruck darzustellen und die Mimik zu halten, fiel einigen SuS nicht leicht und kostete Überwindung. Sie unterstützen sich aber gegenseitig =)

Nach diesem Spiel wurden Zweierteams gebildet und je ein Kärtchen mit einer Emotion ausgewählt. Die Aufgabe hierzu bestand darin, sich eine Geschichte zu dieser Emotion auszudenken und diese dann vorzustellen. Hierzu zogen sich die SuS zurück und kreierten ihre Geschichte. Nach zehn Minuten „Probe wurde diese dann vorgestellt. Die Geschichten waren sehr kreativ und die Emotionen verliebt sein, müde und Herzschmerz, wurden sehr gut und auch mit Spaß an der Sache, dargestellt.

Die bleibende Zeit nutzen wir um mit den SuS über unser Projekt zu reden und die Aufgabe, dass ein Film entstehen soll. Eine Schülerin meinte, dass sie gerne einen Gruppenfilm drehen würde, was die anderen auch gut finden würden. Eine Idee hierzu blieb jedoch aus. Bis zu unserem nächsten Treffen machen die SuS sich hierrüber Gedanken und sammeln vielleicht ein paar gute Ideen.

 

 

Reflexion für Freitag, den 24.04.15

 

 

Verlaufsplanung für Freitag, den 17.04.15

 

Für diesen Termin wollen wir an dem Buch, das wir am letzten Tag der Projektwoche erarbeitet hatten, weiterarbeiten und schließlich fertigstellen. Bevor wir uns mit dem Buch beschäftigen, wollen wir von den SuS erfahren, was sie in der Zeit, in der wir Studenteninnen Semesterferien hatten, unternommen, gesehen und erlebt haben. Hierzu werden wir auf Karten verschiedene Fragen schreiben und die SuS ziehen dann eine Karte und beantworten die Frage.

Materialien: Karten mit Fragen, Stifte, Buch, Fotos, Scheren. Kamera für die Dokumentation

 

 

Reflexion vom 17.04.15

 

Unser erstes Treffen nach der langen Pause verlief sehr gut. Die SuS haben sich gefreut uns wiederzusehen und waren alle motiviert bei der Sache.

Zu Beginn erfuhren wir von den SuS, mittels der Fragekärtchen, wie es ihnen zur Zeit in Oldenburg geht, was sie in ihrer Freizeit machen, ob sie Freunde gefunden haben u.v.m..

Freunde wurden größtenteils keine neuen gefunden und auch die Freizeit gestaltet sich nicht sehr aktiv. Nach der Schule wird gechillt und Freizeitstätten o.ä. werden nicht besucht, obwohl ein paar Möglichkeiten bekannt sind. Teilweise aber wird das OLantis besucht oder Fußball auf der Wiese mit Freunden gespielt. Manchmal sind Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände aber auch nicht möglich, da auf die jüngeren Geschwister aufgepasst werden muss.

In Oldenburg geht es den SuS weitestgehend gut. Aber die Sehnsucht nach der Heimat ist sehr stark. Das Unterhalten ohne Sprachbarrieren oder die gewohnte Umgebung, die Freunde und das Zuhause, fehlen den meisten SuS sehr. Dies wurde im Gespräch deutlich.

Anschließend haben wir uns wie geplant unserem Fotoordner vorgenommen, sind die bisherigen Seiten durchgegangen und haben die letzten Treffen reflektiert. Die Treffen waren im Kopf der SuS noch aktuell, sodass das Buch durch kurze Sätze ergänzt werden konnte und der Inhalt für Außenstehende nun nachvollziehbar ist. Auch die noch fehlenden Treffen wurden ergänzt, wozu wir wieder Fotos ausschnitten, aufklebten und beschrifteten.

Vor Schulende hatten wir noch ein wenig Zeit, weshalb wir uns, auf Grund des gutem Wetters und der bevorstehenden Videoarbeiten in diesem Semester, nach draußen begaben und Emotionen mit Gestik und Mimik nachstellten. Hierbei hatten die SuS, anders als erwartet, sehr viel Spaß. Verliebt sein, glücklich sein, traurig sein etc. sind Gefühle die von den SuS u.a. vorgeschlagen und dargestellt wurden. 

 

 

Fotostory:

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Verlaufsplanung für Freitag, den 06.02.15

 

Wir wollen an diesem Termin an der begonnene Fotostory weiterarbeiten. Es fehlen noch einige Bilder der SuS. Anschließend sollen diese am PC zusam-mengefügt und mit Textelementen ergänzt werden. Mit den SuS wird dann überlegt in welcher Form wir die "Fotostorys" ausdrucken wollen.

Da es der letzte Termin vor der Projektwoche sein wird, werden wir uns zum Abschluß gemeinsam unsere enstandene Sammlung in der Gruppenbox anschauen. Wir würden diese gerne mit einem Fotoalbum, in dem die bisher enstandenen Fotos gesammelt werden sollen, ergänzen und wollen dieses den SuS vorschlagen. Vielleicht haben die SuS auch noch andere Ideen, was ihnen in der Box fehlt und wir ergänzen könnten.

 

Reflexion für Freitag, den 06.02.15

 

Als erstes wurde die Gruppe aufgeteilt. 3 der SuS gingen mit Insa die letzten Bilder für die Fotostorys machen, während die anderen SuS entweder mit Laura ihre Fotostory schon am Computer bearbeiten konnten oder von Janina ein biss-chen ausgefragt wurden, welch Themen ihnene noch für eine Fotostory einfallen und wie sie ihre Freizeit gestalten. Zum Beispiel lernt Adam seit neustem Piano-spielen und Amera ist ganz sportbegeister, sie spielt Fußball. Letztlich hatten alle ihre Bilder für die Fotostorys und stellten fünf Bilder zusammen, die ihre Geschicht erzählten.

Die SuS, die nicht am PC arbeiten konnten entschieden sich die Zeit mit "Uno" zu vertreiben. Dies war eine gute Idee. Alle waren mit viel Spaß dabei und es war eine tolle  Übung, um Deutsch zu sprechen. Wir mußten sie zwar  ab und zu daran erinnern nicht in ihrer Muttersprache zu sprechen, was gerade unseren Polnisch sprecheneden SuS schwer fiel. Insgesamt war es aber schön zu beobachten, wie die Gruppe sich näher kam.

Als alle Fotostory fertig waren, haben wir sie uns gemeinsam angeschaut. Jeder hat noch einmal kurz erzählt, was er mit der Geschichte aussagen möchte. Die entstandenen Collagen werden von uns in einem A4 Format ausgedruckt. In der Projektwoche wollen wir diese dann in das Fotoalbum  einfügen und mit Sprech-blasen, die die SuS herstellen, bekleben.

Anschließend haben die SuS sich gegenseitig ihre Interessen und Freizeitgestal-tungen beschrieben. Wir und die anderen SuS haben so viel Neues erfahren und uns besser kennengelernt. Da die Konzentration der SuS merklich nachließ und das Zuhören schwer fiel, spielten wir abschließend noch eine Runde "Uno", die laut und lustig war und den Vormittag gelungen abschloss.

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Verlaufsplanung für Freitag, den  23.01.15
 

Am 09.01. konnten die SuS die vorher gedrehten Videos anschauen und sollen an diesem Termin endlich den sehnlichst erwarteten Trailer ansehen können.

Anschließend soll die erstellte „kognitive Karte“ wieder herausgeholt werden und den zwei neuen Mitgliedern unserer Gruppe erklärt und vorgestellte werden, so dass sich die beiden Jungs auch in der Karte verewigen können.
 

Weiter geht es mit einer kurzen Erzählrunde, in der die SuS über ihren ersten Schultag in Deutschland berichten. Denn nach der Erzählrunde informieren wir die SuS, dass wir eine Fotostory zum „ersten Schultag“ erstellen wollen. Als Beispiel für eine Fotostory zeigen wir den SuS die "Bravo Foto Love Story" und werden mithilfe dieser die Aufgabe erklären.

 

Aufgabe:

„Jeder erstellt für sich, zu dem Thema „Mein erster Schultag in Deutschland“, eine Fotostory mit 5 Fotos. Im Vorfeld muss sich ein Drehbuch überlegt werden. Im Drehbuch werden die Handlungen für jedes Foto beschrieben, Notizen zur Mimik und Gestik notiert, sowie der „Drehort“ und die Materialien aufgeschrieben“.

 

Die fertigen Bilder, werden wir dann am Laptop mit Photoshop bearbeiten und

zu einer Fotostory zusammensetzen. 

Die Gedanken des ersten Schultages und auch die Sätze die geprochen wurden, können in Sprech- und Gedankenblasen eingefügt werden. Wie so etwas funktioniert, werden die SuS nebenbei lernen. 

 

Abschließend wird den SuS die Aufgabe gegeben eigene Themen und Ideen zu finden für eine Fotostory oder möglicherweise Filmsequenz..


 

Materialien: Laptop, eigener Trailer, Bravo, Kamera (Foto), Papier, Stifte

 

 

 

Reflexion zu Freitag, dem 23.01.15

 

Zu Beginn des heutigen Treffens fand die Siegerehrung der Stadt-Rallye von letzter Woche statt. Unsere Gruppe durfte sich hierbei über den 3. Platz freuen. Anschließend gingen wir in den Klassenraum und schauten uns den Trailer an, den wir gemeinsam erarbeitet haben. Die Mädchen waren sehr begeistert und wirkten stolz auf das Ergebnis. Damit die SuS die Aussage des Trailers verstehen, sind wir diesen Schritt für Schritt durchgegangen und haben die Worte und ihre Bedeutung besprochen. Leider konnten wir die zwei Jungs nicht wie erhofft mit dem fertigen Ergebnis dafür gewinnen auch einen Beitrag zum Trailer zu leisten.

Als Nächstes haben wir nochmal unsere Karte, die wir mit der Gruppe am ersten Termin erarbeitet haben, herausgeholt. Die Mädchen haben erzählt, was sie dort wie eingezeichnet haben und Adam und Mojkel haben die Karte mit ihren Daten ergänzt. Das Erklären und Verstehen hat gut geklappt und Adam und Mojkel waren kreativ und aufmerksam dabei.

Nach einer Pause haben wir dann mit der geplanten „Fotostory“ begonnen. Zum besseren Verständnis haben wir der Gruppe die Foto-Love-Story aus der Zeitschrift „Bravo“ gezeigt. Alle haben sofort verstanden, worauf wir hinaus wollten. Das Thema „Mein 1. Tag in der Schule OS-Eversten“ mussten wir Wort für Wort erklären, damit wirklich alle Gruppenmitglieder verstanden worum es sich in ihrer Geschichte handeln soll. Sofort fingen einige der SUS an zu erzählen wie ihr erster Tag war und wie sie sich gefühlt haben. Einen Plan zu erstellen, wie nun die fünf Fotos jedes/r SuS gestaltet werden sollen, war für alle eine Herausforderung. Wir erklärten ihnen, das sie sich fünf Momente aussuchen können, die ihre Geschichte und ihre Gefühle erzählen, und diese dann mit einem Satz oder Sprechblasen, wie sie auch in der „Bravo“ zu finden sind, ergänzen können. Die Skizzen zu ihren Bildern sollten sie zeichnen und in Worten auf ihrer Muttersprache beschreiben, da wir es einfacher fanden, wenn die deutsche Sprache ihrer Kreativität nicht im Wege stünde. Als wir merkten, dass es für einige schwierig war einen Anfang zu finden, erstellten wir gemeinsam ein Beispiel auf Papier. Das visualisieren der Aufgabe, war für alle sehr hilfreich und recht schnell hatten sie ihre Pläne fertiggestellt. Anschließend erzählten die SuS was sie wie und wo darstellen möchten. Schön war es zu sehen, dass die meisten versucht haben ihre Beschreibungen doch auf Deutsch zu schreiben.

Nun ging es ans Fotografieren. Jeder war nun für sein Bild verantwortlich und bestimmte wie es auszusehen hat. Zu Anfang benötigten sie noch Unterstützung dabei selbst zu entscheiden, ob ein Foto gut geworden ist und was anders sein sollte. Aber dann übernahmen doch Einige schnell das Kommando, wenn es um ihr Bild ging.

Leider nahm das Fotografieren doch sehr viel Zeit in Anspruch und ein paar Bilder müssen wir beim nächsten Termin noch fertigstellen. Insgesamt war der Vormittag aber gut gelungen und selbst die Jungen konnten wir motivieren mitzumachen.

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Verlaufsplanung für Freitag, den 16.01.2015

 

Am kommenden Freitag werden alle Gruppen eine Rallye um und durch die Innenstadt von Oldenburg antreten. Insgesamt erwarten die Gruppen 13 Stationen, an denen sie Aufgaben zu lösen haben. Diese informieren die SuS zugleich über die Geschichte und Bauten von Oldenburg.

Auch werden die SuS hoffentlich auf freundliche PassantInnen treffen, die ihnen bei Fragen etc. behilflich sein werden.

Am Folgetermin wird das Ergebnis aller Gruppen ausgewertet sein und mit einer kleinen Siegerehrung zelebriert.

 

Diese Aktion planten wir StudentInnen des Projektes gemeinsam.

 

Reflexion zu Freitag, den 16.01.2015

 

Wie geplant, fand an unserem Treffen, vergangenen Freitag, eine Rallye statt, die von den gesamten StudentInnen des Projektes geplant wurde.

Zu Beginn war die Motivation, zumindest bei zwei Schülerinnen leider nicht gegeben. Trotz des sonnigen Tages wollten sie lieber in der Schule bleiben, sollten aber natürlich ihre Gruppe bei der Relly unterstützen, was sie schließlich auch taten. Da zwei SuS nicht anwesend waren, ist unsere Gruppe zu sechst losgezogen. Mit dem Bus fuhren wir die erste Station am Julius Mosen Platz an und machten eine große Runde um die Innenstadt um weitere 12 Stationen zu bewältigen. An jeder Station, bekamen die SuS einen Umschlag mit einer weiteren Aufgabe von uns Studentinnen, sowie einen Hinweis, der sie zur nächsten Station führte. Die Aufgaben wurden von den SuS vorgelesen und auch größtenteils sofort verstanden. Ebenso ist den SuS das finden der Antworten gelungen, auch wenn dies manchmal gar nicht so leicht war.

Die Motivation, die anfangs nicht gegeben war, tauchte mit dem Beginn der Rallye auf und hielt weitestgehend an. Gerade die zwei Schülerinnen die vor dem Start keine Lust hatten, zeigten großes Interesse daran den nächsten Umschlag zu öffnen und die nächste Aufgabe zu verkünden. Auch wurde unsere Gruppe zum Ende hin von einer dieser Schülerinnen angespornt schneller zu laufen um alle Stationen zu schaffen. Dies gelang uns leider nur fast, da wir zeitlich nur 12 von 13 Stationen erfüllen konnten. Jedoch konnten wir Extrapunkte sammeln, indem wir Fotos mit PassantInnen machten. Diese haben die SuS angesprochen, was sie Anfangs ein wenig Überwindung kostete. Sie gewöhnten sich aber recht schnell an diese Situation und sind sehr freundlich auf die Leute zugegangen. Zum Glück stießen sie auch direkt auf das Interesse und die Hilfe der PassantInnen, auch wenn wir unser Vorhaben vorerst immer genauestens erklären sollten. Insgesamt war unsere Rellye eine gelungene Aktion, an der die SuS Spaß hatten und eine Menge über die Gebäude in Oldenburg erfuhren. Das Highlight erwartete die SuS an einer Brücke neben dem Theater, an welcher viele „Liebesschlösser angebracht sind. Auch für unsere Gruppe gab es ein Schloss mit unserem Gruppennamen, welches wir gemeinsam an die Brücke anbrachten und den Schlüssel in den Fluss warfen. 

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Verlaufsplanung für Freitag, den  09.01.15

 

Für diesen Termin haben wir mit den SuS geplant zu kochen, da sie diesen Wunsch bereits öfters geäußert haben. Es ist geplant eine Pizza zu backen, die von jedem mit einer Zutat aus seinem Land belegt werden soll. Hierfür sollen die SuS sich vorab schon Gedanken machen, damit wir beim Einkaufen die Ideen zusammentragen können.

Über das gemeinsame Einkaufen, Zubereiten und Essen hinaus wollen wir mit den SuS die Unterschiede unserer (Ess-)Kulturen thematiseren, damit wir uns besser kennen- und verstehenlernen.

 

Abschließend möchten wir den SuS den Trailer, den wir beim vorherigen Termin gemeinsam erarbeitet haben, zeigen.

 

Zur Dokumentation wird der Ablauf per Video und Foto festgehalten.

 

Vorbereitung / Material: Rezept für einen Pizzateig, Kamera (Foto + Video), Informationen zu den Ess-Kulturen in den Herkunftsländern der SuS, Laptop + Trailer

 

Reflexion zu Freitag den 09.01.15

 

Zu Anfang wurden wir darüber informiert, dass Sebastian jetzt nicht mehr zu unserer Gruppe gehört und Adam und Michel stattdessen dazu kommen.

Wie geplant haben wir dieses Mal Pizza gemacht. Hierfür sammelten wir gemeinsam Ideen für den Belag. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die kein Schweinefleisch essen, auch ungerne an einem Tisch sitzen an dem Schweinfleisch gegessen wird. Hierauf konnten alle Rücksicht nehmen und wir entschlossen uns nur Wurstwaren aus Geflügel zu kaufen.

Gemeinsam gingen wir dann zum Supermarkt. Die SuS kannten sich dort schon gut aus und mit wenig Hilfe war der Einkaufswagen schnell gefüllt. Lediglich das Herausfinden, was in der angebotenen Wurst verarbeitet wurde, haben wir Studentinnen übernommen und erklärten es den SuS. Da wir an der Kasse nun mit 8 Personen standen und die Kunden uns schon etwas komisch anschauten, lockerten wir die Situation auf, in dem wir ein Ratespiel veranstalteten. Jeder sollte einen Tipp dazu abgeben, wie viel wir wohl bezahlen müssen. Wir rechneten und überlegten und alle waren gespannt, wer wohl richtig lag. Selbst die Kassiererin hat mitgemacht und demjenigen, der am Nächsten dran lag zu seinem guten Tipp gratuliert.

In der Küche angekommen haben die SuS gemeinsam das Gemüse geschnitten und jeweils zu zweit einen Pizzaboden vorbereitet, um diesen mit dem zu belegen, was sie gerne mochten. Adam und Michel erklärten uns hierbei, dass sie in Polen den Käse zuerst auf die Tomatensoße geben und dann erst das Gemüse und die Wurst. Leider fiel es den zwei Jungen sehr schwer sich an die Regeln in der Küche zu halten. Außerdem hielten sie viel Abstand zur restlichen Gruppe.


Nachdem die Küche aufgeräumt war gingen wir in einen Klassenraum, um die nächsten Termine zu besprechen. Wir erzählten der Gruppe, dass wir eine Rallye planen und was sie sich darunter vorzustellen haben. Leider konnten wir den SuS noch nicht sagen, ob die Rallye jetzt am nächsten oder übernächsten Termin stattfinden würde. Die Gruppe erklärte den zwei neuen Mitschülern dann, was wir bisher gemacht haben und erzählten von dem Trailer, der gerade entsteht. Leider hörten diese nicht genau zu und verstanden daher nicht alles. Wir hatten aber die bisherigen Filmausschnitte dabei und zeigten sie ihnen. Da sie sich dagegen entschieden haben auch eine Szene zu drehen, hoffen wir darauf, wenn sie den fertigen Trailer sehen, dass sie sich dann doch für eine Teilnahme entscheiden.

 

Die neue Gruppenkonstellation brachte insgesamt eine Dynamik hervor, die uns Studentinnen dazu auffordert die bisherige Herangehensweise zu überdenken. Beim diesmaligen Treffen konnten wir die geplanten Thematisierungen, zum Beispiel zu den Esskulturen, nicht in dem Rahmen umsetzen wie angedacht. Die Bedürfnisse und Interessen der doch lebhaften Jungen müssen daher mit denen der bisher recht ruhigen und aufmerksamen Gruppe vereint werden, um gemeinschaftlich das Projekt weiterentwickeln zu können.

 

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Verlaufsplanung für Freitag, den 12.12.14

 

An diesem Termin werden wir zu Anfang unser Gruppenfoto für die Homepage erstellen, sowie kurz etwas zu dem Film „Drei Engel für Charlie“, auf dem unser Gruppenname basiert, erzählen und einen Trailer anschauen. Danach werden wir die beim letzten Termin entstandenen Fotos und Filme mit den SuS auswerten. Hierbei soll jede Einzelne ihre Fotos zeigen und dazu erzählen warum sie dieses Foto gemacht hat bzw. was sie damit verbindet. Gleichzeitig werden wir die Orte, an denen die Bilder gemacht wurden, zur Dokumentation auf unserem Stadtplan markieren. Hierdurch sollen die SuS die Möglichkeit erhalten sich intensiver mit dem Stadtplan auseinanderzusetzen, ihn lesen lernen und sich an ihm orientieren zu können.

Anschließend möchten wir die entstandenen Videos anschauen. Die Sus und auch wir können uns so schon in kleinen Schritten dem Thema „Videodreh“ nähern, um z.B. Hemmungen zu überwinden und uns mit der persönlichen Wirkung im Film auseinanderzusetzen.

Danach möchten wir, dass die SuS sich gegenseitig Filmen, z.B. beim gegenseitigen Interview, zu dem die Fragen vorher erarbeitet werden, oder einer ausgedachten Szene. Neben der eigenen Überwindung von Hemmungen, können wir somit zusätzlich die Unterschiede in der eigenen Wirkung zu einer geplanten und spontanen Aufnahme verdeutlichen. Die entstandenen Filme sollen dann gemeinsam für die Homepage bearbeitet werden.

Materialliste: Kameras (Foto + Video), Laptop, Infos und Trailer zum Film „Drei Engel für Charlie“, Datenkabel für Handys, Kartenlesegerät, Stylingprodukte, Kekse

 

Reflexion zu Freitag den 12.12.14

 

Zu Beginn unseres diesmaligen Treffens schauten wir uns die Fotos an, die die SuS letzte Woche in der Innenstadt gemacht haben. Da jeder seine Fotos mit dem Handy machte, mussten diese auf den mitgebrachten Laptop übertragen werden. Das stellte sich als sehr schwierig heraus. Die Handys waren mit dem Laptop nicht kompatibel und wir mussten in den Medienraum der Schule wechseln. Dort gelang es uns endlich, durch viel hin- und hergeschiebe der Fotos von einem auf das andere Handy, die Fotos zu übertragen. Zwischendurch lenkten wir uns damit ab, dass wir den SuS unsere Hompage zum Projekt zeigten, von der sie begeistert waren. Glücklicherweise hatten wir alle sehr viel Geduld und schauten uns anschließend mit viel Interesse die Bilder an. Jeder sollte sich fünf Bilder aussuchen, zu denen er etwas erzählen möchte. Die SuS hielten sich hierbei etwas zurück und die erhofften Gespräche blieben aus. Wir hatten auch Bilder gemacht, z.B. von den Stadtkarten der City auf den Gullideckeln, den umhäkelten Gestängen und eine Tür auf der in einer Sprechblase „Waldemar“ steht. Die Mädchen hatten dieses gar nicht wahrgenommen und wir konnten ihnen etwas Charakteristisches für Oldenburg zeigen und erklären.

Anschließend haben wir mit den SuS gemeinsam unsere Wege, die wir gegangen sind, in den Stadtplan eingezeichnet. Das Orientieren auf er Karte, sowie das Erinnern an die Wege, fiel den Schülerinnen ein wenig schwer, aber mit Unterstützung von uns lernten die Schülerinnen den Stadtplan besser zu lesen und meisterten die Aufgabe gut.

Da wir nun nicht mehr viel Zeit hatten und wir gemerkt haben, dass die Konzentration der SuS schon nachließ, war es gut, dass wir das Interview kurzfristig verworfen hatten und statt dem Gruppenfoto einen Trailer zum Gruppennamen drehen wollten. Also gingen wir dazu über den mitgebrachten Trailer zum Film „Drei Engel für Charlie“ anzuschauen. Die SuS waren ganz begeistert von der Idee und waren alle mit viel Elan dabei sich Szenen auszudenken und auch darzustellen. Kamerascheu ist von den SuS zum Glück keiner, was uns hoffen lässt, dass wir weiterhin gut mit diesem Medium arbeiten können. Mit voller Spannung erwarten wir das Ergebnis, das in den Winterferien fertiggestellt werden soll, damit wir es beim ersten Termin im Januar gemeinsam schauen können.

Abschließend wurden wir von der Gruppe „Die kleine Zombietitanic“ zum Lasagne-Essen eingeladen. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Hier entschieden wir dann gemeinsam, dass auch wir gerne zusammen kochen wollen.

Insgesamt zeigte der Termin, dass die SuS mit viel Interesse unsere Angebote annehmen. Da wir eine eher ruhige und zurückhaltende Gruppe von SuS haben waren wir umso erstaunter wie viel Einsatz sie beim Darstellen von Szenen zeigten. Das aktive Tun scheint für sie eine gute Methode zu sein von ihren Hemmungen zu sprechen loszulassen, sich mehr zu öffnen und Persönlichkeit zu zeigen. Daher sollten wir in unseren zukünftigen Planungen dieses mehr berücksichtigen.

 

 

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Verlaufsplanung für Freitag, den 05.12.14

 

Da wir mit unserem Gruppennamen „Bewegendes Auge noch nicht auf einstimmige Zufriedenheit gestoßen sind, möchten wir uns zu Beginn der Sitzung erneut mit der Findung des Gruppennamens auseinandersetzen.

Hierfür sammeln wir im Brainstorming mehrere Filmtitel und versuchen dann passende Assoziationen zu unserer Gruppe und dem Projekt zu finden.

Entweder kommen wir an dieser Stelle zu einem Gruppennamen oder wir reflektieren unsere Gedanken über den Zeitraum der Sitzung und tragen die Ergebnisse am Ende zusammen.

 

Anschließend fahren wir gemeinsam in die Innenstadt. Bei der Touristeninformation besorgen wir uns zwei Stadtpläne. Einen geben wir unseren SchülerInnen zur Orientierung und einer dient als „Dokumentationspapier. Unsere Wege, sowie die besuchten Orte (welche wir im Laufe der gemeinsamen Zeit gehen und besuchen werden) markieren wir auf dem Stadtplan. Auch ein Reiseführer (speziell für Kids) wird bei der Info gekauft. Eventuell bringt dieser unserer Gruppe Anregungen und Ideen für die Gestaltung der weiteren Treffen.

 

Des Weiteren ist geplant erst einmal die Stadt zu erkunden und den SchülerInnen anschließend die Aufgabe zu stellen, Fotos von Dingen zu machen die für sie neu oder aber auch bekannt sind.

Auch möchten wir den SchülerInnen gerne den Weihnachtsmarkt zeigen, der für alle unbekannt ist.

Zum Ende machen wir ein Gruppenbild für die Homepage. 

 

Reflexion für Freitag, den 05.12.14

 

Nachdem wir uns in der Gruppe wieder zusammenfanden, bauten wir zuerst unsere Box für die "Kofferdokumentation" zusammen, in der wir unsere Materialien sammeln werden. Anschließend beschäftigten wir uns mit unserem Gruppenamen. Hierfür sammelten wir die Lieblingsfilme aller Mitglieder und einigten uns auf den Namen „7 Engel für Oldenburg“.

Jetzt hieß es mit dem Bus auf in die Innenstadt. Bei der Haltestelle am Theater stiegen wir aus und erklärten den Schülerinnen ihre Aufgabe für die nächsten Stunden. Sie sollten Alles fotografieren, was ihnen bekannt ist oder womit sie etwas verbinden und was ihnen unbekannt ist. Sofort machte sich die Gruppe an die Arbeit: Mit gezückten Handys, suchenden Blick und viel Interesse schauten sie sich die Gegend an und blieben an dem Brückengeländer gleich neben dem Theater hängen. Die Schülerinnen waren fasziniert von den Schlössern, die an der Brücke hängen und als Zeichen der Liebe angebracht wurden. Wir erklärten ihnen, welche Bedeutung diese Schlösser haben.

Den Weg fortsetzend, gingen wir zur Touristeninformation, wo die Schülerinnen eine eigene kleine Papierkarte von der City-Oldenburg bekamen und wir zusätzlichen für unsere Dokumentation einen größeren Stadtplan kauften. Den geplanten Kauf des Reiseführers unternahmen wir nicht, da wir die Homepage von Oldenburg für weitere  Anregungen nehmen werden.

Vor der Touristeninformation wiederholten wir für alle die Aufgabe und schauten uns den Weihnachtsmarkt an. Die Schülerinnen waren begeistert und sehr interessiert an den verschiedenen Geschäften, die der Weihnachtsmarkt dieses Jahr zu bieten hatte, und Amera und Gabriella erklärten uns, dass sie für das „Wichteln“ in ihrer Klasse gerne nochmal herkommen würden, um ein Geschenk für einen Klassenkameraden zu finden.

 

Nach einer Runde um den Weihnachtsmarkt schauten wir uns den Rest der Stadt an und blieben beispielsweise vor einem riesigen Elch stehen, der vor einem Geschäft stand. In der Nähe des Lappans angekommen, gingen wir zur VWG um für Gabriella ein Busticket zu bekommen. Nachdem Gabriella glücklich ihr Ticket in den Händen hielt, teilten wir die Gruppe in Amera, Gabriella und Janina und in Arin, Wiktoria, Laura und Insa auf. Die zwei Gruppen schlugen verschiedene Wege ein, erkundeten die Stadt für sich in ihrer Gruppe und sollten die Dinge fotografieren, die sie nicht kannten oder die sie interessierten, aber dieses Mal mit ihnen auf dem Foto, wobei der jeweils andere das Foto machte. Hierbei zeigte sich, dass Wiktoria in der Gruppe angekommen ist und Eigeninitiative bei der Umsetzung der Aufgabe zeigte. Um kurz vor 13 Uhr trafen wir uns vor der VWG am Lappan wieder und machten eine kurze Feedbackrunde zum heutigen Treffen. Den SuS gefiel das Treffen, wobei es so scheint, dass sie sich noch nicht trauen zu sagen wenn ihnen etwas nicht gefällt. Da wir alle sehr durchgefroren waren, entschieden wir, dass das Gruppenfoto beim nächsten Treffen gemacht werden sollte.

 

Insgesamt fanden wir den Termin gut gelungen. Deutlich wurde uns, dass die Mädchen aus Städten zu kommen scheinen, die Oldenburg sehr ähneln.

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Verlaufsplanung für Freitag den, 28.11.14

 

Für unser erstes Treffen mit den SchülerInnen haben wir folgendes geplant:

Zuerst möchten wir uns natürlich kennen lernen. Hierzu ist eine Vorstellungsrunde mittels eines Spiels geplant, in welchem die Gruppe im Kreis steht und sich einen Gegenstand zuwirft. Während des Zuwerfens wird der Name genannt (Hallo, ich bin... ). Derjenige, der den Gegenstand fängt, begrüßt sein Gegenüber und nennt ebenfalls seinen Namen (Hallo... ich bin...). Dann wird der Gegenstand weiter geworfen etc.

Um noch mehr voneinander zu erfahren können noch weitere Fragen gestellt werden wie bspw. nach dem Hobby oder der Lieblingsfarbe.

Nach dem Kennlernspiel ist geplant, gemeinsam eine „kognitive Karte zu erstellen.

Auf einem großen Papier, sollen die SchülerInnen, ebenso wir Studentinnen, ihren Wohnort in Oldenburg markieren. Auch können bekannte Orte auf der Karte eingezeichnet werden.

Falls den SchülerInnen die deutschen Rechtschreibung noch zu unbekannt ist, liegen Kataloge mit Bildern zur Verfügung, sowie natürlich auch gezeichnet werden kann.

Falls noch Zeit zur Verfügung steht ist das Spiel „Speet Dating geplant, welches ebenfalls dem Kennenlernen dient. Es sitzen sich jeweils zwei Personen gegenüber und tauschen sich aus. Alles was interessiert kann gefragt werden. Nach kurzer Zeit werden die Partner getauscht.

 

 

 

 

Reflexion zu Freitag, den 28.11.14

 

Nun war es endlich soweit, das erste Gruppentreffen in der Schule fand statt.

Nachdem wir uns in der Gruppe zusammengefunden haben, zogen wir uns in den Kunstraum zurück, damit ein ungestörtes kennenlernen stattfinden konnte.

Wie geplant spielten wir zu Beginn das Kennlernspiel. Eine Federmappe wurde hin und her geworfen, wobei Name, Hobbys etc. erfragt wurden. So konnten wir schon ein wenig über die Schülerinnen erfahren.

Unsere Gruppe besteht neben uns Studentinnen aus vier Schülerinnen und einem Schüler, der aber leider abwesend war. Die Schülerinnen sind zwischen zwölf und fünfzehn Jahre alt und sind alle unterschiedlicher Herkunft.

Amera kommt aus dem Irak, Gabriela aus Bulgarien, Arin stammt aus Syrien und Wiktorias Heimatland ist Polen. Wiktoria ist erst zur Halbzeit zu unserer Gruppe hinzugestoßen. 

Zuvor haben wir bereits eine „kognitive Karte erstellt, auf welcher jede ihren Namen, Alter, Heimatland und den aktuellen Wohnort aufgemalt hat. Auch wurden bekannte Orte markiert sowie Orte, an denen sich oft aufgehalten wird. So konnten wir erfahren was den Schülerinnen bekannt und unbekannt ist und darüber hinaus bekamen wir Ideen, welche Orte besucht werden könnten wie bspw. der Botanische Garten oder auch unsere Uni.

Die mitgebrachten Kataloge wurden gar nicht benötigt. Die Schülerinnen konnten bereits recht gut deutsch schreiben und auch verständigen konnten wir uns weitestgehend. Auch die Schülerinnen haben sich untereinander geholfen und übersetzt.

Da Wiktoria, durch einen SuS-Tausch innerhalb der Gruppen, später an der Sitzung teilnahm, spielten wir wiederholt das Kennlernspiel. Schließlich fiel uns auf, dass wir uns noch keine Gedanken über einen Gruppennamen machten, was wir dann nachholten. Eine Schülerin hatte die Idee, den Namen aus den Anfangsbuchstaben unserer Namen entstehen zu lassen. So schrieben wir die Anfangsbuchstaben an die Tafel und versuchten aus ihnen einen Namen entstehen zu lassen. Letztlich kamen wir auf einen Namen, welcher auf zwei Sprachen übersetzt "bewegendes Auge" heißen sollte, jedoch gab das Wörterbuch eine andere Beschreibung raus, weshalb nochmal Gedanken über den Gruppennamen erfolgen werden.

 

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