Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe II

Die Schülerinnen und Schüler:

 

Laya R. (11 Jahre)

Nshwan H. (11 Jahre)

Sarbast F. (13 Jahre)

Mubarak D. (10 Jahre)

 

Die Student*innen:

 

Amelie S. (Kunst, Theologie)

Celia K. (Kunst, Sonderpädagogik)

Jan-Philipp W. (Kunst, Geschichte)
Janine S. (Kunst, Theologie)
Josephine L. (Kunst, Deutsch)

Reflexion des 17.01.2019

Das Treffen begann damit, dass wir eine neue Schülerin in unserer Gruppe begrüßen dürfen.

 

Da dies die letzte Stunde vor den Semesterferien war, brachten wir zur Auflockerung eine Ukulele mit. Gemeinsam probierten wir das Instrument aus und musizierten ein wenig, bevor die Kinder sich mit der Fertigstellung der Fotostorys beschäftigten.

 

Im Anschluss daran schauten wir uns vier Informationsvideos zu den Berufen des Bäckers, der Architektin, des Einzelhandelskaufmannes und der Polizistin an. Während des Schauens pausierten wir die Filme immer mal wieder, um genau erkennen zu können, welche Täigkeiten zu den Berufsfeldern gehörten und klärten aufkommende Verständnisfragen. Zudem stellten wir den Kindern Fragen, deren Beantwortung uns Aufschluss darüber geben sollte, welche Berufe besonders interessant erscheinen.

 

Zum Abschluss konnten die Kinder noch einmal die Ukulele ausprobieren, was auch bei den anderen MitschülerInnen auf großes Interesse stieß.

Planung für den 17.01.2019

 

Beginnen werden wir wie üblich mit dem Stimmungsbarometer.

 

Danach werden wir die Arbeit an den Fotogeschichten zu verschiedenen Berufen fortsetzen. Wir wollen die Fotos alle auf ein Plakat kleben und mit Titeln und Sprechblasen versehen.

 

Zur Vertiefung des Themas werden wir uns kleine Informationsfilme zu den Wunschberufen der Kinder ansehen. Aufbauend auf diesen Eindrücken werden wir Interviewfragen für die Besichtigungstermine entwickeln. Bei dieser Aufgabe wird die Sprachbarriere eine besondere Herausforderung darstellen. Deswegen werden wir Beispielfragen vorstellen und andere Mittel zur Verständigung wie das Zeichnen und die Körpersprache anbieten.

 

Abschließend werden wir erneut die Stimmungen der Schülerinnen und Schüler abfragen.

 

Reflexion für den 10.01.2019

 

In der ersten Sitzung im neuen Jahr wurde, nach dem bekannten Stimmungsbarometer, die Planung der Fotostory in Angriff genommen.

Die Kinder haben sich sehr schnell ein Beruf aussuchen können und für diese passende Requisiten entwickeln können. So entstanden z.B. verschiedene Backwaren und Polizei-Utensilien, für die einige Fotografien für die Fotostory auch oben zu sehen sind. Die Kinder haben sehr gut mitgearbeitet und hatten Spaß an der kreativen Arbeit. Auch den Arbeitsauftrag haben sie sehr schnell verstanden.

So beendeten wir abschließend die Stunde auch mit einem kleinen Gruppenspiel.

Planung für den 10.01.2019

Die Sitzung wird wie immer mit dem Stimmungsbarometer eingeleitet. Anschließend möchten wir mit der Gruppe Fotostorys erstellen, die eine Situation aus einem der von den Kindern ausgewählten Berufe darstellen sollen. Dabei wird in Zweiergruppen gearbeitet. Zur Erklärung bringen wir selbst eine Fotostory mit und erklären daran den Ablauf.

Als erstes müssen sich die Zweierteams einen Beruf auswählen. Dabei helfen vorbereitete Berufekarten. Anhand der Karten sollen die Teilnehmer herausarbeiten, welche Requisiten sie für die Fotos benötigen. Dann sollen Skizzen zu den darzustellenden Szenen aufgezeichnet werden.

Falls im Anschluss daran der Sinn nach Bewegung steht, werden wir Ticker oder Berufe-Scharade spielen.

Anschließend sollen dann die Requisiten gebastelt werden. Wenn die Requisiten fertiggestellt sind, können die Kinder mit dem Erstellen der Fotos beginnen. Die Fotostorys sollen in der nächsten Sitzung fertiggestellt werden.

Haben wir zum Schluss noch Zeit, werden wir eines der bereits genannten Spiele spielen.

 

Reflexion für den 20.12.2018

 

Diese Sitzung wurde bewusst weihnachtlich und gemütlich gestaltet. Nachdem die Stimmungsabfrage erfolgte und die Sammelmappen individuell mit Fingerfarbe gestaltet wurden, sollten die Kinder Lebkuchenhäuser bauen. Diesbezüglich schienen sie sehr motiviert zu sein, mussten aber auch Fingerspitzengefühl beim zusammensetzen der einzelnen Elemente beweisen. Insgesamt stellte sich heraus, dass die Gestaltungsideen sehr unterschiedlich ausfielen. Aufgrund dessen, dass jeweils zu zweit ein Lebkuchenhaus gebaut wurde, konnte die Aufgabe zügig erledigt werden. Die verbliebene Zeit verwendeten wir dafür, aus Butterkekesen und weiteren Süßigkeiten Häuser zu bauen. Leider mussten wir feststellen, dass die Kekse schnell zerbrechen und man nur mit viel Geduld die Häuser erstellen kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass alle freudig die Aufgaben erledigten, diese jedoch hätten unterschiedlicher ausfallen können. 

 

Planung für den 20.12.2018

 

Da dies die letzte Sitzung vor den Ferien ist, wollen wir sie besonders gemütlich gestalten. Wir bringen Kekse, Mandarinen und Tee mit. Außerdem wollen wir während der Arbeitsphasen Musik abspielen.

 

Wir beginnen die Sitzung wie üblich mit dem Stimmungsbaromether. Danach werden wir die Sammelmappen gestalten. Die Kinder können frei entscheiden, was sie auf das Mappencover malen wollen. Wir stellen Fingermalfarbe und Acrylfarbe zu Verfügung.

 

Nach der Pause werden wir Lebkuchenhäuser zusammenstellen. Dazu werden fertig zusammengestellte Sets nutzen.

Zum Ende werden wir wieder die Stimmung der Teilnehmer erfragen.

Reflexion für den 13.12.2018
 

Die Exkursion in die Oldenburger Innenstadt erfolgte mit dem Bus. Die 

Schüler*innen waren trotz der Kälte motiviert und erledigten die Aufgaben der Rallye mit Fleiß und Interesse. So konnten sie in die für sie interessanten Berufe kleine Einblicke gewinnen. Trotz der Temperaturen war besonders der Wochenmarkt für die Beteiligten interessant. Zum Abschluss der Exkursion liefen wir gemeinsam über den Oldenburger Lambertimarkt.
Zurück in der Schule wärmten wir uns in der Cafeteria auf und schlossen uns zum Abschluss den pantomimischen Bewegungsspielen einer anderen Gruppe an.

 

Planung für den 13.12.18

 

In dieser Sitzung wollen wir uns in der Gruppe verschiedene Berufe in der Fußgängerzone Oldenburgs ansehen. Die Berufswünsche der Kinder wurden dafür in der vorherigen Sitzung herausgestellt, wie z.B. Architekt, Verkäufer, Fotograf, Bäcker, Polizist....

Ferner soll der Ausflug in der Form einer Rallye stattfinden, die möglichst alle Wunschberufe der Kinder abdeckt und diesbezüglich kleine Aufgaben vorsieht. Dazu gehört unter anderem, die Öffnungszeiten eines Kleidergeschäftes zu notieren, oder zwei Gegenstände aufzumalen, die ein Fotograf täglich bei der Arbeit verwendet. Eine weitere Aufgabe besteht darin, in einem Öko-Markt drei interessante Lebensmittel abzufotografieren. Um die Struktur der Aufgaben deutlich zu machen, werden entsprechende Aufgabenblätter ausgehändigt, die möglichst viele Visualisierungen enthalten. Der Hin- und Rückweg erfolgt mit dem Bus. 

 

 

Reflexion für den 29.11.

 

Die dritte Sitzung mit den Schüler*innen begann, nach dem Stimmungsbarometer – die Schüler*innen waren aufgrund des Regenwetters am Donnerstag „eher okay“ – mit der Weiterführung der Fadenbilder aus der letzten Woche. Wenn die Schüler*innen fertig waren, sollten sie sich mit Berufen auseinandersetzen.  


Im ersten Schritt sollten die Kinder, zusammen mit Student*innen, in einem Wimmelbilderbuch über Berufe herausfinden, welche Berufe und Tätigkeiten sie wiedererkennen. Dabei halfen ihnen auch mitgebrachte Berufskarten. Diese Berufskarten zeigten verschiedene Berufe auf der Frontseite mit dem Namen und auf der Rückseite Wörter, die mit dem Beruf in Zusammenhang gebracht werden. Im Anschluss suchten sich die Schüler*innen zwei Berufe aus, die sie künstlerisch auf Papier brachten. Zu den gewählten Berufen gehörten unter anderem Polizist, Tänzerin, Kapitän und Fotograph.

 

Am Ende der Stunde konnten alle Schüler*innen ihre Fadenbilder mitnehmen, zum trocknen über Nacht in der Klasse lassen. Die Bilder über die Berufe wiederum gaben uns die Möglichkeit, Interessensgebiete der Kinder herauszufinden. Das Abschließende Stimmungsbarometer fiel am Ende des Schultages wieder positiver als zu Beginn. Die Kinder schienen einfach sehr viel Spaß an den praktischen Arbeiten und Gesprächen zu haben – was wir auch hatten. 

 

 

 

Planung für den 29.11.

Beginnen werden wir die Stunde wie immer mit dem Stimmungsbarometer.

Dann werden wir die Fadenbilder vervollständigen. Die Fadenbilder werden mit Acrylfarben je nach Vorlieben gestaltet und eine Hängevorrichtung an das Fadenbild gebaut.

 

Da die Kinder zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit ihren Fadenbildern fertig werden, werden wir den Übergang mit einem Wimmelbildbuch zum Thema Berufe gestalten. Die Kinder sollen anhand des Buches aufzeigen, welche Berufe sie finden, welche Berufe ihnen bekannt sind usw.

 

Anschließend an diese Übung werden die Berufe mit Fotokarten noch einmal deutlicher erläutert und spielerisch mit den Kindern durchgegangen. Dies dient dazu, die Berufe auf Deutsch benennen und besser kennenlernen zu können.

 

Danach kann jeder Teilnehmer einen Beruf auswählen. Dies muss nicht ihr Traumberuf sein. Jedes Kind gestaltet passend zu dem Beruf eine visuelle Mind map. Aspekte der Mindmap könnten sein: Werkzeuge, Arbeitsplatz, Kollegen, Arbeitszeiten, etc.

Diese Übung erklären wir anhand von einem Beispielplakat.

 

Falls die Konzentration abfällt oder wir zwischendurch noch Zeit haben, werden wir das Theaterspiel „Ich habe eine Idee“ durchführen. Alle Spieler laufen durch den Raum. Wenn einer der Spieler vorgeben will wie wir laufen, ruft er „Ich habe eine Idee!“ und demonstriert diese. Die anderen Spieler rufen „Oh ja!“ und ahmen ihn nach. Diese Art zu laufen wird solange durchgeführt bis jemand eine neue Idee hat.

Reflexion des 22.11.

Die zweite Sitzung mit den Schüler*innen verlief sehr gut. Zu Anfang kam wie geplant das Stimmungsbarometer zum Einsatz, anschließend wurde die Aufgabe erklärt. Die Schüler*innen waren interessiert und motiviert, selbst nachdem einige Anfangsschwierigkeiten auftraten. Diese beliefen sich darauf, die eigenen Namen einigermaßen symmetrisch auf ein Blatt Papier vorzuzeichnen. Mit Hilfe der Studierenden konnten die Kinder jedoch relativ eigenständig ihre Vorlage erstellen und sich anschließend an die handwerkliche Aufgabe machen.

 

Die Kinder arbeiteten konzentriert mit Hammer und Nägeln. Auch die Studierenden erstellten eigene Fadenbilder, wodurch eine angenehme Gruppenarbeit entstand. Die Schüler*innen arbeiteten bis kurz vor Schluss konzentriert und interessiert an ihrem Werkstück weiter.

 

Das Erstellen der Fadenbilder nahm unerwartet mehr Zeit in Anspruch als geplant, sodass die Bilder in der nächsten Sitzung fortgesetzt werden sollen. Die verschiedenen Arbeitstempi der Schüler*innen führten dazu, dass einige im Arbeitsplan weiter fortgeschritten sind als andere. Ein Kind fehlte in dieser Sitzung und soll in der nächsten Sitzung das Fadenbild nachholen. Beim nächsten Treffen soll dies berücksichtigt werden, sodass jedes Kind die Möglichkeit hat, das Fadenbild fertigzustellen, während die Mitschüler*innen einer anderen Aufgabe zugewandt sind.

Planung für den 22.11.

Beginnen werden wir die Stunde mit dem Stimmungsbarometer. Ein Ritual, das wir schon in der letzten Woche eingeführt haben.

 

Danach wollen wir gemeinsam mit den Schülern Fadenbilder bauen. Dazu stellen wir zunächst ein Werkstück vor und erläutern anhand dessen die nächsten Arbeitsschritte. Zunächst schreiben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Namen auf ein DIN A4 Blatt ihren Namen in Großbuchstaben. Dieses wird auf einem Holzbrett befestigt. Danach werden Nägeln entlang der Umrisslinien eingeschlagen. Bevor die Nägel mit Bindfäden verbunden werden, soll das Brett mit Acrylfarbe verziert werden.

 

Falls die Gruppe unruhig wird oder wir noch Zeit haben, werden wir auf den Schulhof gehen und Hochticker spielen, um uns ein wenig zu bewegen. Bei diesem Spiel kann man nicht getickt werden, solange man auf einer Anhöhe steht.

 

Zum Abschluss werden wird noch einmal eine Stimmungsabfrage machen.

Reflexion des 15.11.

 

Das erste Treffen innerhalb der Kleingruppe startete damit, dass alle Teilnehmer mittels des Stimmungsbarometers zum Ausdruck brachten, wie sie sich fühlten. Die mit den Namen beschriebenen und den Smileys zugeordneten Post-Its veranschaulichten die Gesamtstimmung innerhalb der Gruppe sehr gut und ermöglichten eine anschließende fotografische Dokumentation.

 

Im darauf folgenden „Raumlauf“ bestand eine Schwierigkeit darin, die Tische im Werkraum zu umkreisen und dennoch Rücksicht auf andere Gruppenteilnehmern zu nehmen. Die Kinder nahmen jedoch konzentriert am Geschehen teil und erfreuten sich sichtlich an den verschiedenen Bewegungsabfolgen.

 

In Bezug auf die Plakatgestaltung wurde deutlich, dass sich einige Kinder noch sehr zurückhaltend verhielten und wir Studierende sie durch die Demonstration eigener Zeichnungen motivieren konnten. Das praktische Arbeiten konnte so Sprachbarrieren überwinden und im Anschluss wiederum durch einfache Sätze untermauert werden. Auch in der Vorstellung der persönlichen Zeichnungen benötigten einige schüchterne Kinder Unterstützung, wobei sich auch offenere und selbstsichere Kinder angesprochen fühlten und ihren Mitschüler/innen halfen.

 

Schließlich wurde in der Dolmetscherübung deutlich, dass das Erklären komplexerer Spielstrukturen Probleme bereitet und nicht von allen verstanden wurde. Auch an dieser Stelle war es hilfreich, die Übung von drei Student/innen zeigen zu lassen, damit sie anschließend von den Kindern imitiert werden konnte. Leider ließ die Konzentration aller Beteiligten nach kurzer Zeit nach, was vermutlich an der wiederholenden Thematisierung von persönlichen „Steckbriefinformationen“ lag.

 

Der abschließende Rundgang durch die Schule wirkte wiederum motivierend auf die Kinder, da sie die Möglichkeit hatten uns Student/innen etwas zu zeigen und zu erklären.

Insgesamt verlief die Sitzung plangemäß, jedoch sollten die Aufgaben zukünftig so gestaltet werden, dass die Schüler/innen mit länger andauernden und motivierenden Aufgaben beschäftigt werden und sich ähnelnde Übungen vermieden werden.

Planung für den 15.11.2018

Am 15.11.2018 wird das erste Treffen mit den Schüler*innen in der Kleingruppe stattfinden. Der Fokus liegt hier auf dem Kennenlernen untereinander, sowohl unter den Schüler*innen als auch unter den Student*innen. Um die Grund-stimmung vorab einschätzen zu können, möchten wir zu Beginn mit einem Stimmungsbarometer im Stuhlkreis erfahren, wie jede*r einzelne von uns sich an diesem Tag zu Beginn fühlt.
 

Um alle Teilnehmer*innen gleichermaßen vorab körperlich zu aktivieren und die Stimmung aufzulockern, werden wir das Bewegungselement des Raumlaufens einsetzen. Hierbei wird der Körper von einem zuvor benannten Körperteil durch den Raum „gezogen“.
 

Den Hauptteil der Zusammenarbeit an diesem Tag soll eine Plakatgestaltung einnehmen. Je zwei Student*innen und zwei Schüler*innen erarbeiten gemeinsam ein Plakat über sich. Elemente des Plakats können beispielsweise das Herkunfts-land, die Familie, persönliche Interessen und Talente oder Hobbies sein. Die Ersteller*innen der Plakate sollen versuchen, sich übereinander auszutauschen. Die Gestaltung ist vollkommen frei, es darf gemalt, gezeichnet, geschrieben werden. Wenn möglich, stellen sich die beiden Plakatgruppen im Anschluss gegenseitig ihre Plakatpartner vor.

 

Eine weitere Übung zum Kennenlernen wird der  „Gebärdendolmetscher“ sein. Dabei führen zwei Personen ein Interview, das simultan von einem “Gebärdendolmetscher” in Pantomime übersetzt wird.

 

Zum Abschluss möchten wir erneut mit dem Stimmungsbarometer abfragen, wie sich die Mitglieder der Gruppe fühlen. So können wir Student*innen eventuelle Veränderungen wahrnehmen und gegebenenfalls darauf in der folgenden Sitzung reagieren. 

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