Zuhause in der Fremde
Zuhause in der Fremde

Gruppe I

Schülerinnen und Schüler

 

Khalid K. (15 Jahre)

Hussein K. (14 Jahre)

Maha H. (16 Jahre)

Salar F. (15 Jahre)

Ameera M. (14 Jahre)

 

Stundentinnen

 

Anouk R. (Kunst / Englisch / Musik)

Franziska R. (Kunst / Deutsch)

Katrin H. (Kunst / Sozialwissenschaften)

Maria L. (Kunst / Elementarmathematik) 

Sandra S. (Kunst / Englisch)

Reflexion, 17.01.2019

 

Der Besuch bei der Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker in Oldenburg war ein voller Erfolg und bot neben professionellen Einblicken auch Raum für eigene kreative Ideen und deren Umsetzungen.

 

Durch den ersten Einblick in den fachpraktischen Unterricht der MeisterschülerInnen konnten die SchülerInnen den Beruf des/der Friseurs/-in und des/der Kosmetikers/-in kennenlernen und als stille Beobachter das Handwerk näher inspizieren. Eine Mischung aus Faszination und Ehrfurcht u.a. gegenüber den komplizierten Hochsteckfrisuren machte sich auf den Gesichtern der SchülerInnen bemerkbar.

 

Kreativität und handwerkliches Geschick waren dann bei der Stationsarbeit gefragt, die mit viel Spaß und Motivation angenommen wurde. Kleine Talente kamen dabei auch zum Vorschein, denn es gab einige SchülerInnen die neben Hochsteckfrisuren und auch fabelhafte Haarwäschen sowie Kopfmassagen zauberten.

 

Alles in allem hat der Vormittag bei der Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker in Oldenburg den SchülerInnen aber auch Studentinnen sehr viel Spaß bereitet und auch gezeigt, dass es viel theoretischem Wissen und Vorbereitung bedarf, um den Beruf des Friseurs ausüben zu können, aber auch gleichzeitig den Wünschen der Kunden gerecht zu werden.

Donnerstag, 17.01.2019

 

In dieser Woche folgt bereits der zweite Besuch in einem Betrieb. Nach einer kurzen Einführung in die Planung des Tages, machen wir uns direkt mit dem Bus auf den Weg.

 

Wir haben die Möglichkeit mit den SchülerInnen die Fachlehranstalt für Friseure und Kosmetiker in Oldenburg zu besuchen. Hier sammeln die SchülerInnen Einblicke in den Beruf des/der Friseurs/-in und des/der Kosmetikers/-in. Zuerst schauen wir uns gemeinsam den fachpraktischen Unterricht der MeisterschülerInnen in den Bereichen Dauerwelle wickeln, hochstecken und pflegender Kosmetik an. Danach sind verschiedene Stationen geplant, an denen die SchülerInnen zu zweit an Puppenköpfen und gegenseitig Haare waschen/föhnen, eine Dauerwelle wickeln, eine Hochsteckfrisur erstellen und eine Handmassage durchführen. Nach dem gemeinsamen Aufräumen treten wir den Weg zurück zur Schule an.

 

Zur Sicherung werden die SchülerInnen wieder ein paar Skizzen zum heute Gesehenen anfertigen. Diese sollen gesammelt werden und dienen stets als Erinnerung für die Erfahrungen und Eindrücke. Zum Abschluss werden wir mit Hilfe eines Berufe Memorys noch besprechen, welche Berufe die SchülerInnen in der Projektwoche anschauen möchten. Zu guter Letzt werden wieder die Meinungslinie bilden. 

​​Reflexion, Donnerstag 10.01.2019

 

Heute besichtigten wir unseren ersten Betrieb und die SuS konnten außerhalb der Schule praktisch tätig werden. Hierzu besuchten wir in Wahnbek die Firma Bode Metall und trafen auf einen sehr engagierten Chef mit offenen und interessierten Mitarbeitern.

 

Zuvor erklärten den SuS den heutigen Ablauf und die Ziele, schließlich ging das Projekt mit dem Betriebsbesuch in eine neue Phase. Anhand von vorbereiteten Bildtafeln besprachen wir den Beruf des Metallbauers und nahmen anschließend den Bus ins Stadtzentrum, wo wir Richtung Rastede umstiegen. Da sich der erste Bus verspätete, mussten wir am Lappan warten und nutzten die Zeit, um die dort ansässige Schmiede zu begutachten. Wir hatten Glück und durften in die Werkstatt eintreten. Einer der zwei Schmiede sprach sogar kurdisch und konnte den SuS somit einen anschaulichen kurzen Einblick gewähren, den sie interessiert aufnahmen. Ein tolles Erlebnis!

 

Anschließend konnten wir weiter nach Wahnbek fahren und erreichten mit leichter Verspätung den Betrieb. Michael Bode empfing uns sehr herzlich und wir wurden sogleich in die Arbeitsabläufe "eingespannt". Ohne Berührungsängste zeigte Herr Bode gefertigte Produkte und deren Herstellung. Spätestens als die SuS Akkuschauber und Metallplatten in die Hände nehmen und damit arbeiten durften, war das Eis gebrochen. Sehr anschaulich und mit viel Geduld erläuterten Herr Bode und seine Mitarbeiter Maschinen und Arbeitsvorgänge. Besonders spannend fanden die Jugendlichen die CNC-Fräse und das Schweißen. Die praktischen Erfahrungen in einem Betrieb und zu sehen, wie Metall verarbeitet wird, waren ein gelungener Ausflug in die Welt der Berufe.

 

Am Ende machten wir zum Abschluss noch ein Gruppenfoto mit Herrn Bode. Auf der Rückfahrt fragten wir unsere Gruppe nach ihrem Feedback, welches durchgehend positiv war. Zur Sicherung skizzierten sie das Gesehene von heute und hefteten es ab.

Donnerstag, 10.01.2019

 

Das neue Jahr soll direkt mit neuen Herausforderungen beginnen: Endlich geht es in die Betriebe! Mit Hilfe der Handwerkskammer Oldenburg konnten wir Kontakt zur Firma "Bode Metall" herstellen und dürfen diese mit den SuS besuchen. Dort können Sie sich mit dem Beruf des Metallbauers vertraut machen und werden praktisch an diesen herangeführt. 

 

Wir werden die SuS am Donnerstag direkt im Foyer in einem kurzen Vorgespräch auf den Besuch vorbereiten und ihnen alles Nötige erklären. Da die Fahrt einige Zeit dauern wird, gibt uns das die Gelegenheit das Erlebte auf dem Rückweg mit den SuS zu besprechen. Zurück in der Schule werden wir den Besuch dementsprechend nur mit einem kurzen Abschlussgespräch nachbereiten. Als didaktische Reserve werden wir einen Basketball dabei haben, da es einige Basketballliebhaber/-innen in unserer Runde gibt, die sich dafür sicher begeistern können bis wir die SuS entlassen.

 

Reflexion Donnerstag, 20.12.2018

 

Der vergangene Donnerstag mit den SchülerInnen war sehr angenehm und wir hatten viel Spaß bei der Arbeit. Die SchülerInnen waren sehr kreativ und haben sich gefreut ihre hergestellten Schalen, Anhänger etc. farbig zu gestalten. So hatten sie gleich noch ein paar kleine Weihnachtsgeschenke. 

 

Die SchülerInnen, die mit der farbigen Gestaltung und dem Lackieren fertig waren, gingen dazu über, aus den Keksen und den Süßigkeiten kleine und größere Lebkuchen/ -Hexenhäuser zu bauen. Auch hierbei konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und es entstanden kleine und vor allem süße Kunstwerke. Auch hier hatten wir eine sehr offene Aufgabenstellung, die, wie sich zeigte, an dieser Stelle aber von Vorteil war. Leider kamen wir nicht mehr dazu Gesellschaftsspiele zu spielen, dafür war die Zeit zu knapp. Dennoch war es insgesamt eine gute, lockere, aber konzentrierte Stimmung und wir haben viel gelacht. 

 

Zum Abschluss haben wir den SchülerInnen erklärt, dass wir ab dem nächsten Jahr, also ab Januar, mit ihnen in die verschiedenen Betriebe gehen und sie sich dort ein Bild über die jeweiligen Berufe machen können.  

Donnerstag, 20.12.2018

Die Zeit seit Beginn des Projektes verging so schnell, dass wir am Donnerstag bereits das letzte Mal in diesem Jahr die Jugendlichen in der Schule antreffen werden.

 

Da Weihnachten vor der Tür steht und uns die SuS von ihren Weihnachts- und Ferienplänen berichtet haben, gestalten wir die letzte Unterrichtseinheit des Jahres in Form einer kleinen Weihnachtsfeier.

Zu Beginn werden erst die in der letzten Woche angefertigten Tassen, Teller und Anhänger bunt bemalt und lackiert. Dabei können die SuS ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Anschluss folgt eine Backeinheit, in der bereits im Voraus gebackene Kekse verziert und Lebkuchenhäuser mithilfe von Butterkeksen gestaltet werden. Hier steht die Verlinkung zwischen der Aktivität selbst und dem Beruf des Bäckers/Konditors, der den SuS bekannt ist, im Vordergrund.

Da für die gesamte Zeit des Projektes ein harmonisches Miteinander und eine gute Beziehung zu den SuS essentiell ist, werden wir zudem verschiedene Gesellschaftsspiele spielen, um den Spaß am Projekt aufrechtzuerhalten und die Beziehung zueinander zu stärken. Neben UNO werden dabei Twister und verschiedene Varianten mit einem Skatdeck vertreten sein.

Reflexion: Donnerstag, 13.12.2018

 

Auch dieses Mal hatten wir eine erfolgreiches und harmonisches Treffen in unserer Gruppe. Leider fehlte diese Woche einer der Schüler.

 

Da unser Material für die Handyhüllen noch im Klassenraum war, konnten wir die ersten Minuten nutzen um mit den SchülerInnen ins Gespräch zu kommnen. Das ist leider immer noch etwas träge aber alle sind bemüht sich zu verständigen. 

 

Das Beenden der Handyhüllen kam den SuS sehr entgegen. Sie schienen sich zu freuen, ihr Projekt zu Ende nähen zu können. 

 

Auch die Arbeit mit der Modelliermasse nahmen alle sehr offen und neugierig an. Wir erklärten der Gruppe, wie sie mit dem Material arbeiten können. Vor allem über das Zeigen und Vormachen konnte man dies gut vermitteln und die SuS fingen sofort mit der Arbeit an. 

 

Leider hat die offene Aufgabenstellung die Kreativität der SuS jedoch eher gehemmt als gefördert. Obwohl wir Ihnen gesagt hatten, dass sie machen konnten was sie wollten und auch in Ansätzen unterschiedliches gezeigt hatten, z.B. wie sie eine Schüssel formen konnten, fielen alle darauf zurück kleine Anhänger zu formen. Dies war das letzte und simpelste, was wr ihnen vorschlugen und vormachten. Für spätere Aufgabenstellungen lernen wir also, diese etwas enger zu fassen oder konkrete Wahlmöglichkeiten zu geben. 

 

Trotzdem schienen die SuS Spaß an der Arbeit mit der Modelliermasse zu haben. Auch zeitlich ging die Planung wunderbar auf. Wie immer halfen auch wieder alle problemlos beim Aufräumen. 

Donnerstag, 13.12.2018

 

Heute möchten wir den Fokus auf praktisches Arbeiten legen und diese Aufgabe mit Produkten umsetzen, die wir alltäglich verwenden und mit denen auch Berufe verknüpft sind.

 

Zu Beginn führen wir nach der Begrüßung unser Nähprojekt der Handyhüllen fort und beenden es gemeinsam. Je nach zeitlichem Bedarf können Details, wie weitere Nähte oder Knöpfe hinzugefügt werden.

Anschließend möchten wir nach einer kurzen Umbauphase unser Produkte-Projekt beginnen. Wir Studierende werden es den SuS erläutern und den Umgang mit dem Material erklären und vormachen. Hierbei werden wir mit weißer Modelliermasse Alltagsprodukte kreieren und gestalten, z. B. Speiseteller, Schalen und Schüsseln, (Blumen)Töpfe, Becher usw. Es werden bewusst keine genauen Vorgaben gemacht, um den eigenen kreativen Prozess anzuregen, sondern Beispiele zur Themeneinordnung gezeigt und Materialien für die Gestaltung zur Verfügung gestellt. Eine aktive Auseinandersetzung mit der Modelliermasse und den Gestaltungsmöglichkeiten stehen im Vordergrund.

Daneben möchten wir mit dem Projekt die Prozesse bei einem Produkt zeigen, die vonnöten sind, damit es entsteht und später überhaupt benutzt werden kann und dieses nicht einfach im Laden im Regal zum Kauf steht. Weiterhin wünschen wir uns eine gedankliche Verlinkung der SuS bezüglich der Produkte zu ihnen bekannten Berufen, z.B. KellnerIn, Koch/Köchin, Einzelhandelskaufmann/-kauffrau etc.

Zum Abschluss bilden wir erneut die Meinungslinie mit den drei Smilies als Feedbackmethode.

 

 

Reflexion: Donnerstag, 29.11.2018

Nachdem wir den Raum für heute zugewiesen bekamen und einen Gruppentisch zurecht gerückt hatten, begrüßten wir unsere SuS und fragten nach ihrem Befinden, damit sie in der Sitzung ankommen konnten.

 

Anschließend erkundigte sich Anouk bei der Gruppe nach der letzten Sitzung und was sie dort erlebt hatten. Sie stellte Fragen und ließ sich berichten, dass die SuS mit uns die nähere Umgebung nach Berufen erkundeten und auch Berufstätige danach fragten. Somit konnten wir die Erfahrungen Revue passieren lassen und festigen. Dies klappte auch ganz gut mit Hilfe des Arbeitsblattes von letzter Woche.

 

Die Hauptaufgabe heute war eine zeichnerische Auseinandersetzung mit bekannten und neuen Berufen. Aus einer Losbox zogen die SuS Berufsbezeichnungen und zeichneten diese mit unserer Unterstützung zusammen mit typischen Utensilien auf vorbereitete Karten, welche wir danach den Kategorien Gesundheit/Soziales, Handwerk, Sicherheit und Dienstleistung zuordneten, um das Ganze zu strukturieren.

 

Im letzten Teil nähten die SuS aus Filz mit Nadel und Faden eine Handyhülle. Hiermit sollten sie praktisch motiviert werden und durch den Lebensweltbezug (Mobiltelefon) angesprochen.

 

Insgesamt betrachtet verlief die heutige Sitzung erneut harmonisch. Allerdings schien der Block zu den Berufen zu lang gewählt und die allgemeine Motivation war heute niedriger als in den vorherigen Wochen. Die Herausforderung in diesem Projekt ist sehr hoch, insbesondere bezüglich der sprachlichen Komplexität (Berufsbezeichnung, Tätigkeiten/Berufsinhalte). Wir als Impulsgeberinnen möchten künftig versuchen, erst Betriebe zu besichtigen und anschließend mit unserer Gruppe über das Erlebte sprechen, um einen fruchtbaren Zugang zu Berufsbildern zu ermöglichen.

Donnerstag, 29.11.2018

 

Am heutigen Tag möchten wir noch mehr Berufe kennenlernen und den letzten Unterricht Revue passieren lassen. Zu letzterem werden die SchülerInnen berichten, welche Berufe sie letzte Woche während der Berufe-Suche kennengelernt und wo sie diese gefunden haben.

Danach fertigen die SchülerInnen eigene Bilder an, auf denen jeweils ein Beruf abgebildet sein soll. Dazu bekommen sie ein DIN-A5 Blatt, Farben, Stifte und Pinsel und ziehen aus einem Topf ein Los mit einer Berufsbezeichnung. Diese sollen sie dann für sich visualisieren, die jeweilige Berufsbekleidung an einer Figur und berufsbezogene Materiallien und Gegenstände o.ä. gestalten. In diesem Lostopf befinden sich vielfältige Berufe, u.a. einige, die die SchülerInnen bereits kennen und andere, die noch neu für sie sein werden. Während der Erarbeitung der Berufskarten soll auch ein Austausch zwischen den SchülerInnen und Studierenden stattfinden. Im Anschluss werden die einzelnen Berufskarten zu einem Bild zusammengefügt und nach Berufsfeldern gegliedert, bspw. Gesundheitsberufe, Handwerksberufe etc.. Dazu werden die SchülerInnen kurz die von ihnen gestaltete Berufskarte vorstellen und erläutern. Ziel soll es sein, dass die SchülerInnen die Vielfalt der möglichen Berufe kennenlernen und eine Übersicht über verschiedene Arbeitsbereiche erhalten. Zum Schluss werden sie auf dem großen Bild vermerken, welche Berufe sie interessant finden, damit wir die Besuche in den Betrieben planen können. Zudem wird wieder die Meinungslinie abgefragt, ein Ritual, dass wir nun jede Woche einsetzen werden. 

Reflexion: Donnerstag, 22.11.2018

 

Das zweite Aufeinandertreffen unserer kleinen Gruppe verlief erneut sehr harmonisch.

 

Während uns die SuS ihre Lieblingsplätze in der Schule zeigten, bot sich uns die Gelegenheit noch mehr über SuS zu erfahren. Einzelgespräche während der Erkundungstour der Schule sowie Umgebung führten bereits dazu, dass wir uns ein nähreres Bild von den Berufswünschen und -zielen der SuS machen konnten.

 

Der direkte Kontakt zu einer Einzelhandelskauffrau, einem Bauarbeiter und einer Reiseverkehrskauffrau war für die SuS vorerst schwierig, da sie Probleme hatten die Frage nach dem Beruf der getroffenen Person zu formulieren. Mit unserer Unterstützung und kleinen Erklärungen gelang es jedoch allen SuS den jeweiligen Beruf zu verstehen. Nur die Aussprache der komplexen Berufsbezeichnung bedarf stetiger Wiederholung.

 

Zusammenfassend für das heutige Treffen kann man sagen, dass wir sehr erfreut darüber sind wie aufgeschlossen, redebegeistert und ambitioniert die SuS den ersten direkten Kontakt zu den Berufsgruppen gemeistert haben. Obgleich des kalten Tages und der längeren Zeit im Freien zeigten die SuS Spaß am Erkunden der Schule, Umgebung sowie Universität und der dort zu findenen Berufe.

 

Wir sind auf die nächsten Wochen gespannt und freuen uns darauf die einzelnen Berufsinteressen der SuS näher zu beleuchten, zu thematisieren und anschließend die Betriebe ihrer Wahl zu besichtigen.

Donnerstag, 22.11.2018

 

Nachdem wir letzte Woche zum ersten Mal in unserer Kleingruppe gearbeitet und uns gegenseitig besser kennengelernt haben, möchten wir heute die Themenfelder Berufe und Berufsorientierung in den Blick nehmen.

 

Ausgehend vom Activityspiel, bei dem erste Berufsbezeichnungen und typische Merkmale spielerisch erfasst wurden, erkunden wir heute die nähere Umgebung nach den sich dort bietenden Gewerken und Betrieben. In Form einer Rallye werden zunächst an der OBS Eversten vertretene Berufe in Augenschein genommen und erfragt, zudem bitten wir die Schülerinnen und Schüler, uns ihre Lieblingsplätze an der Schule zu zeigen, schließlich werden wir hier viel Zeit gemeinsam verbringen und ihre Perspektive auf die Insitution ist immanent. Anschließend erweitern wir den Radius auf die Umgebung draußen, insbesondere auf die Straßen Bloherfelderstraße und Uhlhornsweg, um abschließend an die Universität Oldenburg zu gelangen. Hier möchten wir weitere Berufe näher betrachten und auch MitarbeiterInnen um Auskünfte bitten. Die Erkenntnisse werden auf einem Arbeitsblatt durch Bilder und Berufsbezeichnungen zugeordnet und festgehalten.

Wichtig ist uns der direkte Austausch mit den Berufen und ihren Ausübenden, sie können aus erster Hand berichten und ihre Erfahrungen mitteilen. Weiterhin sollen Berührungsängste abgebaut werden. Ähnlich wie an der Schule die SuS, zeigen wir an der Uni später unsere Lieblingsplätze, damit sie ihnen näher gebracht werden kann.

 

Ziele sind, den SuS heute erste Berufe in der Umgebung und deren Stätten zu zeigen und die Berufsbilder als erste Orientierung einzuführen. Zum Abschluss sollen Meinungen eingeholt werden für eine erste Einschätzung unsererseits, welche Berufe womöglich auf Interesse stoßen und welche eher nicht. 

 

Reflexion: Donnerstag, 15.11.2018

 

Das erste Gruppentreffen mit unseren SchülerInnen war ein sehr schöner Auftackt für das Projekt. In allen geplanten Phasen haben sich die SuS eingebracht, haben versucht uns zu verstehen und sich selbst zu verständigen. Immer wieder haben sie auch einander geholfen die Kommunikation aufrecht zu erhalten. 

 

Die Aufwärmrunde mit dem Wollknäul war noch etwas steif. Spätestens aber bei der Kartografie haben sich alle engagiert, wollten von sich erzählen und auch die anderen kennen lernen. Hier hat auch besonders das Visuelle geholfen. Über das Zeichnen und auch das mitgebrachte Material, konnte das Gespräch leichter aufrecht erhalten werden. 

 

Nach der Pause fügte sich das Beruferatespiel leicht in den Ablauf ein. Die SuS hatten deutlich Spaß dabei und waren sehr schnell im Erraten der Berufe. Natürlich fehlten die deutschen Wörter aber das führte nicht zum Schweigen. Vielmehr entstand so ein tatsächliches Bedürfnis auch das Wort kennen zu lernen. 

 

Die abschließende Meinungslinie funktioniert auch hervorragend. Die gab den SuS Anlass ein Feedback zu geben. Durch die Veranschaulichung durch die Smileys war es ihnen direkt möglich sich einzuordnen.

 

Das erste Treffen war also ein voller Erfolg und wir freuen uns auf den nächsten Termin. 

Donnerstag, 15.11.2018

 

Heute findet das zweite persönliche Treffen mit den SchülerInnen statt und wir verbringen den ersten gemeinsamen Vormittag in den Kleingruppen. Zu Beginn werden wir ein kurzes Kennenlernspiel, die sog. Wollknäuelmethode anwenden, um die Namen zu wiederholen und zu lernen. Im Anschluss daran werden wir Kognitive Karten erarbeiten, sodass SchülerInnen und StudentInnen sich hierbei noch besser kennenlernen können.

 

Nach einer kurzen Abwechslung in Form eines Bewegungsspiels und der Pause wird eine Art Activity gespielt. Dies dient dem Einstieg in das Thema Berufsorientierung. Hierbei wird ein Teil der SchülerInnen und der Studierenden anhand von Bildkarten und Berufsbezeichnungen Berufe pantomimisch darstellen. Die zuschauenden SchülerInnen und Studierenden werden versuchen diese möglichst schnell zu erraten. Dabei kann der/die jeweilige DarstellerIn Gestik, Mimik, Töne oder auch Zeichnungen an der Tafel einsetzen, nur keine Worte. Ziel des Spiels ist es, neben dem gemeinsamen Einstieg, auch eventuelle erste Interessen bezüglich der Berufe festzustellen. Nach diesem Spiel wird gemeinsam die Schule besichtigt und die SchülerInnen haben die Möglichkeit uns ihre Lieblingsplätze in der Schule und auf dem Schulhof zu zeigen.

 

Zum Abschluss des Unterrichts wird anhand einer Meinungslinie das Feedback der SchülerInnen eingeholt und kurz besprochen. Eine gemeinsame Verabschiedung und ein kurzer Ausblick auf die nächste Woche schließen den Unterricht ab.

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